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Der Hydro-Blog

Meine automobilen Erlebnisse und Erfahrungen, jede Woche neu auf MOTOR TALK.

16.04.2016 17:29    |    hydroelement    |    Kommentare (117)

So richtig sicher war ich mir auch nicht gewesen. Wie lange soll ich ihn denn fahren? Den Arbeitskollegen zuliebe wieder ein moderneres Auto oder doch sein eigenes Ding durchziehen? Natürlich habe ich mir so manches Angebot mit aktuellen Neufahrzeugen mal näher angeschaut. Was ich mir da so durchgelesen habe ließ mich dann doch staunen und ich frage mich, wie so mancher sich das denn leisten kann? Was genau sollte ich mir an aktuellen Fahrzeugen jetzt kaufen? Eine kleine Auswahl:

 

-BMW 1er (Hauptsache BMW, egal ob er bald mit drei Zylindern fährt)

-Audi A3, A4 ("Hier komme ich, mit Karacho!" Seit dem Singleframe Prollimage, für mich leider schon verstorben, letzterer viel zu teuer)

-Ford Focus, Mondeo (1,0 Liter? Das gab es mal vor 30 Jahren im Fiesta!)

-Mercedes Neuwagen (Zuviel Plastik)

-Opel Insignia (Ich will lieber wieder Hosenträger tragen)

-VW Golf, Passat (Spießbürgertum und Mitläufercharakteristik, ein Golf II Diesel ist cool, kein aktueller VII oder Passat der so tut als wäre er Premium)

In bester GesellschaftIn bester Gesellschaft

Natürlich als Leasing, denn länger als drei Jahre hält man es sicher nicht mit soviel Gepiepse und Gesurre aus. Genaues Studium der Leasingangebote bietet sich an: Teilweise ohne Anzahlung, aber mit nicht zumutbarer Kilometerbegrenzung von nur 10.000 Kilometern pro Jahr für einen Teil-Vielfahrer wie mich, der alte wird in Zahlung genommen (muss Herr Diesel wirklich in den arabischen Raum verschifft werden?) und ich darf pro Monat 99 Euro und mehr für die Leasingrate abführen und nach der Laufzeit mich mit dem Autohaus wenn es blöd läuft darüber streiten, was wirklich als Gebrauchsspur durchgeht und was nicht.

 

Nein, das kommt für mich sicher nicht in Frage. Wer sich noch erinnert, ich sammle leidenschaftlich Autoprospekte. Sicher wäre es sinnvoller das Geld für die Leasingrate entweder in die Sammlung zu stecken, oder es einfach bei Seite zu legen. Zum Beispiel für eventuelle Reparaturen. Der gute 250 D ist leider nicht mehr der jüngste, so das sich bald auch einige Dinge, wie zum Beispiel ganz akut die Gummilager an der Hinterachse ankündigen, oder eine Roststelle am Radlauf und selbstverständlich die noch immer fehlende Retro-Lenkradhülle die endlich mal draufgezogen werden sollte.

Tag und Nacht in der Garage, so soll es einfach seinTag und Nacht in der Garage, so soll es einfach sein

An sich ist er aber top in Schuss. Von daher ist es klar das er auch bleibt, warum weggeben? Man fährt im Alltag locker mit den anderen mit, allerdings muss ich zugeben das ich nicht jeden Tag mit 200 Sachen auf der linken Spur den Autobahnrambo spiele oder auf den letzten Drücker morgens zur Arbeit fahre und dabei den Vordermann in der City dazu dränge 60 statt der erlaubten 50 zu fahren. Ich fahre ganz normal, wie man es auch machen sollte oder besser gesagt muss. Das schont die Nerven und vor allen Dingen den alten Mercedes-Diesel. Ich steige jedes Mal viel zu gerne in ihn ein als das ich jetzt sage, ich ersetze dich gegen eine neue Plastikmöhre.

Ja, die Lenkradhülle zum selberbinden kommt, versprochenJa, die Lenkradhülle zum selberbinden kommt, versprochen

Man erlebt mit einem Auto sehr viel, wenn Emotionen, ganz speziell beim Motorsound und diesem unvergleichlichen Fahrgefühl mit im Spiel sind. So ein Auto kann man nicht einfach verkaufen. Schon garnicht wenn man bedenkt, das er vermutlich irgendwo als Taxe dann noch heruntergeritten wird, es würde mir defintiv das Herz brechen. Man liebt es und gibt wie ich einen bedingungslosen Treueschwur ab. Ich bereue es nicht, ich fahre ihn weiter, das ganze Jahr über und pflege ihn wie er es auch verdient.

 

So viele Lobeshymnen auf meinen 250 D, gibt es auch irgendwas, was gegen ihn spricht? Ja: es läuft Diesel aus dem Tankstutzen. Aber das macht ihn wiederrum zu einem echten, alten Diesel. Das was er ist.

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16.04.2016 17:37    |    ToledoDriver82

Ich staune immer wieder,wie treu du dem alten Diesel bist ;)...aber ich finde es schön das du da wohl eine ebenso treue Seele hast.....viele weitere Kilometer wünsche ich


16.04.2016 17:41    |    Christian8P

Zitat:

-BMW 1er (Hauptsache BMW, egal ob er bald mit drei Zylindern fährt)

Bei BMW fängt "Premiumqualität" (was soll das überhaupt sein?) erst beim 5er an.

Zitat:

-Audi A3, A4 ("Hier komme ich, mit Karacho!" Seit dem Singleframe Prollimage, für mich leider schon verstorben, letzterer viel zu teuer)

Scher uns doch nicht alle über einen Kamm. Auch Audi kocht nur mit Wasser. Das Prollimage ist für mich aber schon bald ein Grund mehr, keinen neuen Audi mehr zu kaufen! Schade. Ich bin mit der Marke aufgewachsen und mochte sie immer sehr. Mit den ganzen Snobs und Möchtegerns, die heute sehr oft Audi fahren, möchte ich nicht in einen Topf geworfen werden. Ich habe letzte Tage eine Stunde bei Audi warten müssen (Räderwechsel) und was innerhalb dieser Stunde so alles hereinkam...

Nur weil man jetzt einen geleasten A6 fährt, gehört einem noch lange nicht die Welt!

Zitat:

-Ford Focus, Mondeo (1,0 Liter? Das gab es mal vor 30 Jahren im Fiesta!)

Das ist halt der Lauf der Zeit.:(

Ich bin fürs 3-Liter-Auto. 3 Liter Hubraum!:D

Zitat:

-Mercedes Neuwagen (Zuviel Plastik)

Der Stern verblasst immer mehr. Dazu gibt es nur noch eine Form in verschiedenen Größen. Können Audi und BMW allerdings auch ganz gut.

Zitat:

-Opel Insignia (Ich will lieber wieder Hosenträger tragen)

Zwar schon lange auf dem Markt, aber mir gefällt er immer noch.

Zitat:

-VW Golf, Passat (Spießbürgertum und Mitläufercharakteristik, ein Golf II Diesel ist cool, kein aktueller VII oder Passat der so tut als wäre er Premium)

VW versucht sich in einer Liga zu etablieren, in die VW überhaupt nicht reingehört und auch nicht ernst genommen wird.


16.04.2016 19:08    |    Bayernlover

Ich hatte und habe ähnliche Gedanken und bin schließlich beim S204 C 220 CDI gelandet. Der wird definitiv mein nächstes Auto. Solide, bequem, modern. Benz halt.


16.04.2016 19:54    |    Goify

Seit ein paar Tagen versuche ich meinen Bruder davon zu überzeugen, wie toll doch ein 123er wäre. So langsam glaubt er mir, zweifelt aber noch den Sinn an. Daher kann ich gut verstehen, warum du noch immer 124er fährst.

 

Irgendwann fing Mercedes damit an, den Kühlergrill nicht mehr aus Stahlblech herzustellen, sondern ein Kunststoff-Spritzgussteil zu verchromen - das hat mich ernsthaft zum Nachdenken gebracht; vor allem, weil sich der Kaufpreis in 20 Jahren verdoppelt hat. Die "gute alte Zeit" ist im Automobilbau eh längst vorbei und daher fahre auch ich im Alltag einen geleasten Wagen: einsteigen, fahren und nach drei bis vier Jahren wieder zurückgeben und den nächsten nehmen, garniert mit einem Service- und Vollkaskopaket. Das heißt dann, minimales Risiko und sich um nichts groß kümmern müssen.


16.04.2016 20:28    |    DeutzDavid

Das sind einfach gute Autos

 

Leicht zu reparieren, übersichtlich und haltbar

 

 

Ich empfehle dir eine Hohlraumversiegelung, dann hast du 30 oder 40 Jahre Schutz vor Rost


16.04.2016 21:18    |    Turboschlumpf19

Seit laengerem suche ich hier in South-California einen 124er, T-Modell, so wie ich ihn in Germania fast 14 Jahre fuhr. Und ich habe demnaechst einige Offerten. Nie habe ich ein besseres Auto gefahren, fuer meine Verhaeltnisse. Werde darueber beizeiten berichten. Auch der Q5, den ich derzeit fahre kommt da nicht mit, leider. Ridley...


16.04.2016 21:21    |    ToledoDriver82

Ich steh dem Auto etwas gespalten gegenüber....eins weiß ich,so schnell wird es keiner mehr werden ;) aber bei Hydro seh ich da garkeine Probleme,der wird in seinem Diesel mal beerdigt :D


17.04.2016 00:02    |    Dynamix

Puh, ich kann dich sehr gut verstehen! Die Premiums lassen in gewisser Weise immer mehr nach (wobei Sie auch andere Sachen deutlich besser machen als früher) und die Autos werden generell alle immer gleicher um dem Geschmack der hiesigen Autotester zu gefallen. Auf der einen Seite hätte man gerne was neues, auf der anderen Seite möchte man gerne was mit Charakter. Ist nicht wirklich einfach.

 

Aus dem Grunde haben wir jetzt einen neuen Ansatz gewagt. Wir haben uns heute einen guten gebrauchten Seat Mii für den Alltag gekauft mit allem was wir im Alltag gerne hätten und benötigten. Spottbillig im Unterhalt, Verbrauch ist nicht der Rede wert und 2 Personen können tatsächlich ordentlich drin sitzen. Die Abstriche in Sachen Kofferraum kompensieren wir bei Bedarf mit einem der beiden Caprice. So nutzen wir bei Bedarf immer das beste aus zwei Welten. Vielleicht wäre ja der Ansatz auch was für deinen Alltag. So kannst du deinen 124er als zukünftigen Klassiker weiterfahren und im Alltag hast du halt einen günstigen Kleinwagen der dich wirklich nur zur Arbeit begleitet oder herhalten muss wenn kleine Besorgungen anstehen.

 

Zum Insignia: Der ist eigentlich gar nicht so schlecht. Der ist halt groß und sackeschwer aber der ist in Sachen Langstreckentauglichkeit locker auf dem Niveau der 3 Premiums. 180 fühlen sich an wie 100 und das Geräuschniveau dabei ist echt niedrig und das Fahrwerk steckt das Tempo entspannt weg. Kann ich ansich nur empfehlen. Der ist halt relativ emotionslos aber das sind eigentlich alle Autos in der Klasse. Auch ein Passat versprüht nicht mehr Esprit als der Insignia und der ist immerhin noch mit etwas Leidenschaft gezeichnet.


17.04.2016 09:52    |    hydroelement

Moin!

 

Danke für die Kommentare! Immer diese Zweideutigkeit @ beerdigt werden :D. Man muss es ja auch so sehen, so ein älteres Fahrzeug wie meiner verkörpert das Thema Auto und den damit verbundenen Sinn vom Autofahren am allermeisten. Das schafft ein neues Auto nur noch sehr schwer, meist (speziell ein E-Auto) ist es leider nur etwas seelenloses mit brutaler Beschleunigung, was durchaus gerne als Waffe gegen schwächere im Straßenverkehr eingesetzt wird. Daher kann ich mich damit nur sehr schwer anfreunden.

 

Ein aktueller Mercedes Sprinter oder VW T6 hingegen ist mir allerdings jederzeit willkommen, herrlicher Nutzwert mit einer ordentlichen Übersichtlichkeit. Wer da noch SUV fährt ist selbst schuld. Mit dem Thema Audi will ich selbstverständlich nicht alle in die gleiche Schublade stecken. Was das Design angeht ist ja auch Mercedes auf dem gleichen Wege, leider. Mit Audi habe ich immer den besservedienenden, gerne Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt verbunden, der vom Passat zum 100 aufgestiegen ist, so war es bei uns in der Nachbarschaft früher. Bis zum Singleframe habe ich die Marke ebenfalls geliebt, danach ist sie mir leider immer unsympathischer geworden.

 

Ich fahre daher lieber meinen alten Mercedes im Alltag, ein Auto nur für die Arbeit brauche ich nicht. Für kleine Besorgungen benutze ich inzwischen immer mehr mein mittlerweile entstaubtes Gazelle-Rad. Ich brauche Platz, Entspannung und die Freiheit, die bietet einfach der 124, Tag für Tag :).


17.04.2016 10:43    |    Rockport1911

Wenn man natürlich ganz unten ins Regal greift bekommt man nur Murks, war früher auch nicht anders, ein 5er, ne E-Klasse oder ein fetter A6 mit ordentlichem Motor ist aber selbst im Leasing ne ordentliche Hausnummer.

 

1er BMW oder Audi a3 werden auf der Bahn schon gar nicht mehr vorbeigelassen. Meistens hängt man am nächsten Berg sowieso dahinter.

Bei den aktuellen Mercedes und auch Audi- Modellen gefällt mir vor allem der aufgesetzte Tablet- Bildschrim überhaupt nicht. Sieht einfach billig aus, wenn er wenigstens einfahrbar währe könnte Ich mich damit anfreunden. Selbst die G- Klasse hat so ein häßliches Teil bekommen :(

 

Die aktuellen VWs gefallen mir wieder mehr, die Zeit der kaputten Steuerketten und DSG ist vorbei, Design ist immer Ansichtssache. Für mich bleibt die Marke oberes Mittelfeld wenn es darium geht das Auto wirklich jeden Tag zu fahren.

Klar ein 25.000 Euro Passat schreit nicht gerade Premium, aber ab 50.000 siehts schon wieder besser aus :)

 

Ich fahre gerne alte Autos, aber im Alltag gewöhnt man sich schnell an schlüsselloses Starten, elektrische Zuheizer, Bluetooth,....


17.04.2016 11:09    |    Michi-77

Ich habe von 2011 bis Anfang 2014 einen 250D Bj. 92 gefahren. Im Januar 2014 habe ich ca. 1000 € reingesteckt und grade wieder frischen TÜV und neue Bremsen und etwas mehr. Zwei Wochen später fährt jemand voll hinten drauf. Mein Auto war geparkt.

 

Es hört sich blöd an, aber ich vermisse dieses Auto. Wirklich.


17.04.2016 11:42    |    hydroelement

Warum soll sich das denn blöd anhören?

 

Ja, man gewöhnt sich natürlich an die vielen kleinen Helferlein, doch man darf nicht vergessen das die auch schnell den Geist aufgeben können. Aber gut, wenn die sowieso nur drei Leasingjahre halten müssen spielt es dann ja keine Rolle mehr...


17.04.2016 13:06    |    DeutzDavid

Hast du auch diesen Schalter zum Umklappen der Kopfstützen?

 

 

https://de.wikipedia.org/.../Audi_A4_B9?...

 

Sowas haben die neuen Autos auch, gefällt mir nicht wirklich :D Lieber schöne analoge Rundinstrumente


17.04.2016 14:14    |    ToledoDriver82

Ich genieße die Fahrt in unserem 27 Jahre alten Mazda...bis auf die serienmäßige Servolenkung und die elektrischen Fensterheber hat der nix,ja nicht mal ABS ;)..und trotzdem fehlt mir nix. Klar,die vielen kleinen Helferlein sind nett aber zum fahren auch nicht unbedingt notwendig...das funktioniert übrigens auch im Alltag,schließlich ist der Mazda das Alltagsauto meiner Freundin.


17.04.2016 14:25    |    DeutzDavid

ABS braucht man nicht unbedingt, kommt auf die Fahrer Erfahrung an

 

 

Geht auch ohne, ist der Bremsweg auch besser in manchen Situationen


17.04.2016 14:30    |    hydroelement

Mehr Auto braucht kein Mensch. Nein David, der hat im Prinzip keine Ausstattung. Halt, doch! Automatik und Metallic. Dinge die man wirklich braucht.


17.04.2016 18:10    |    Goify

Man braucht Metallic-Lack? Wozu? Mir reicht ein simples weiß, was einfach nur hell ist. Glitzerspielchen sind spätestens bei einem dreckigen Fahrzeug, also fast immer, unnötig.


17.04.2016 18:11    |    Dynamix

Naja, Dreck kommt auf weißem Unilack genauso toll :D


17.04.2016 18:32    |    ToledoDriver82

Da hast du recht :D


17.04.2016 19:00    |    Goify

Ich meine nur, warum einen teuren Metallic-Lack, wenn er in der Regel nichts bringt. Wo ist da der Mehrwert?


17.04.2016 19:03    |    Dynamix

Man kann sich davorsetzen und ihn bewundern wenn das Auto sauber ist und die Sonne scheint :D

 

Der blaue Metallic Lack meines Caprice ist richtig schön mit diesem Metallic Effekt. Das hat schon fast was von Metalflake und sieht in der Sonne richtig gut aus. Bei meinen Alltagsautos hatte bisher nur der Peugeot einen Metalliclack und der schimmerte in der Sonne bläulich was auch interessant war da der Wagen eigentlich einen hellen grauton hatte.


17.04.2016 19:46    |    hydroelement

Ich finde den Metallic-Lack toll da er beim Kauf schon mit dabei war...


18.04.2016 14:16    |    pico24229

Zitat:

Ich fahre gerne alte Autos, aber im Alltag gewöhnt man sich schnell an schlüsselloses Starten, elektrische Zuheizer, Bluetooth,....

:confused::confused::confused:

 

Für mich gibt es ncihts was mir ein modernes Auto bieten kann, was nciht auch ein 90er Jahre Auto bieten kann.

 

Bspw mein 210 von '97 hat Klimaautomatik, Abs,asr, 4- airbags, verbrauchsgünstigen und langlebigen Motor, solide Technik, sitheizung, gute Fahrleistungen, usw.. für 800€

Fast alles lässt sich nachrüsten, also warum ein neues Auto?


18.04.2016 14:40    |    Dynamix

Weil es vernünftige werksmäßige Bluetooth Systeme meist nicht so easy zum nachrüsten gibt. Meist sind die ab Werk Lösungen deutlich eleganter als das ganze Nachrüstzeug von den altbekannten Hifi Herstellern.


18.04.2016 14:56    |    Drehschappeduckel

Mir gefällt der 124er auch immer noch gut. Werde mir irgendwann wieder einen zulegen. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Bach runter...;)

 

Aber das oftmalige Schlechtmachen moderner Autos auf ganz MT nervt :o Meine zwei Autos (Bj. 2011 und 2015) mit allerlei Schnick-Schnack laufen problemloser als es mein alter 124er je getan hat. Der war wirklich die hinterletzte Gurke :D


18.04.2016 14:58    |    Dynamix

Der 124er wird als er neu war ähnlich zuverlässig gelaufen sein. Neuwagen und Youngtimer/Oldtimer miteinander zu vergleichen ist sinnlos weil die Klassiker eben schon 20 Jahre und mehr Verschleiß hinter sich haben und der Neuwagen eben nicht. Da ist es normal das der Neuwagen innerhalb der ersten 5 Jahre kaum Probleme macht während der Altwagen so gut wie alles einmal getauscht haben muss weil die Autos halt nie auf 20 Jahre und mehr Lebensdauer ausgelegt waren ;)


18.04.2016 15:00    |    Drehschappeduckel

Oh, mein 124er lief ja nicht besser auch nachdem alles getauscht wurde ;) :D Soll hier aber nicht Thema sein - ich mag alte UND neue Autos ;)


18.04.2016 15:22    |    Dynamix

Ok, dass ist natürlich suboptimal :D


18.04.2016 17:03    |    Christian8P

Zitat:

Weil es vernünftige werksmäßige Bluetooth Systeme meist nicht so easy zum nachrüsten gibt. Meist sind die ab Werk Lösungen deutlich eleganter als das ganze Nachrüstzeug von den altbekannten Hifi Herstellern.

Dann muss man halt wieder die alten Kassetten rausholen.:p


18.04.2016 17:10    |    Bayernlover

Ich bin mittlerweile auch an dem Punkt, dass ich Infotainment nem R6 vorziehe - was ist nur aus mir geworden :D


18.04.2016 17:13    |    Christian8P

Zitat:

Ich bin mittlerweile auch an dem Punkt, dass ich Infotainment nem R6 vorziehe

Sehr bedenklich!:rolleyes:;)


18.04.2016 17:29    |    hydroelement

Eines vorweg: das ist kein "schlecht machen", sondern nur eine freie Meinungsäußerung, unabhängig davon ob es nun politisch korrekt (wer ist nur auf diesen Spruch gekommen...?!) ist oder es irgendwem in den Kragen passt oder nicht. Jemand wie ich kauft emotionsbedingt Autos, nicht um von A nach B zu kommen, dafür habe ich ja mein altes Gazelle. Ein Auto muss für mich Emotionen wecken, ein Neuwagen von heute schafft das leider nicht, vom Sprinter und T6 oder einer G-Klasse mal abgesehen. Früher konnte ich locker das Türen schließen von einem Sierra und einem W123 unterscheiden, heute klingt wirklich alles gleich. Man kann nicht mehr sagen, das hier ist billig und das hier premium. Das gefällt mir nicht.

 

Daher liebe ich alte Autos und werde den Teufel tun mir einen heutigen Neuwagen zuzulegen. Ich bin mir sicher das ein aktueller 3er-BMW in 20 Jahren, sofern er nicht dem Elektrotod zum Opfer fiel, ganz nett sein wird, heute aber leider nicht. Natürlich kann man nicht direkt neu mit alt vergleichen, man darf aber auch nicht vergessen das man bei einem Neuwagen für einen Birnenwechsel in die Werkstatt fahren muß, der 124-Fahrer lacht sich schlapp. Natürlich kann man auch mit einem 124 auf die Fresse fliegen, salopp ausgedrückt. Meiner hat selbstverständlich auch Macken, aber liebenswerte die es wert sind das man sie toleriert. Letztendlich kommt es auf den Pflegezustand eines Fahrzeugs an das man kauft, pauschal zu sagen das zb jeder 124 top ist, auch wenn super abgerockt ist ziemlich naiv. Meinen kaufte ich einem älteren Herrn aus Erstbesitz ab, die Dummweltzonenproblematik und die damit verbundene Hysterie hat es mir sehr leicht gemacht.


18.04.2016 17:37    |    Christian8P

Zitat:

Ein Auto muss für mich Emotionen wecken, ein Neuwagen von heute schafft das leider nicht

Ein Auto muss Emotionen wecken. Sehe ich auch so und da mag jeder für sich eigene Maßstäbe ansetzen.

Neuwagen wecken bei mir auch nur noch relativ wenig Emotion, da sie mir fast alle (eigentlich möchte ich charakterlos schreiben...) ... zu glatt und verwechselbar sind.

Der wirkliche Fortschritt beschränkt sich seit locker 20 Jahren (wahrscheinlich noch länger) eigentlich nur noch auf irgendwelchen elektronischen Klimbim.

Das hat auch nichts damit zu tun, jetzt sämtliche Neuwagen durch den Dreck zu ziehen, aber für mich gehört beim Autokauf viel mehr dazu, als Preis-/Leitungsverhältnis, Verbrauch oder sonstwas. Das ist mir alles vollkommen egal! Gefallen muss das Auto. So spricht zumindest mein Herz.

Der Kopf sagt aber leider immer: "Muss im Unterhalt bezahlbar sein und zuverlässig sein Programm abspulen."


18.04.2016 17:43    |    Dynamix

Wobei selbst letzteres gewisse Emotionen befriedigen kann. Beim Mio freue ich mich darauf ein Auto zu haben an dem ich nicht monatlich irgendwas machen muss oder wo der Unterhalt ein großes Loch in mein Autobudget reißt. Sowas will ich im Alltag nicht mehr. Für die besonderen Momente im Leben gibt's dann V8 und für den Alltag das gute Gefühl in jedem Fall der Fälle günstig und gut abgesichert unterwegs zu sein. Hat auch was für sich!


18.04.2016 17:51    |    Christian8P

Zitat:

Wobei selbst letzteres gewisse Emotionen befriedigen kann. Beim Mio freue ich mich darauf ein Auto zu haben an dem ich nicht monatlich irgendwas machen muss oder wo der Unterhalt ein großes Loch in mein Autobudget reißt.

Emotionen haben für mich eigentlich nichts mit Rationalität zu tun.;)

Aber natürlich freue ich mich auch über mein "Vollkasko-Auto". Ist irgendetwas nicht in Ordnung, rufe ich bei Audi an und sage: "Holt den Eimer mal ab."

Trotzdem sehe ich mein Auto eher als rationale, denn als emotionale Lösung meiner Mobilitätsbedürfnisse.


18.04.2016 17:52    |    Bayernlover

Dass ich mal Dynamix' seiner Meinung sein würde :D genau so wird es mir bei der C-Klasse hoffentlich auch gehen


18.04.2016 17:55    |    Dynamix

Klar, so ein Alltagsauto ist meist ein Kompromiss aber ich bin auch einer der sich über kleine Details an einem sonst langweiligen Auto erfreuen kann. Wohl ein Grund warum mein Caprice optisch auf Original zurückgerüstet wurde. Auf fette Pellen, mattschwarzen Lack und ne Tieferlegung hätte ich jetzt nicht so Lust. Mal davon ab wäre es lächerlich ;) Für den Mii sind schon die ersten Modifikationen geplant :D Der Seat Händler hat da das ein oder andere Zubehör welches dem kleinen gut zu Gesicht stehen würde :cool:

 

Das wären dann wieder die Details an denen ich meine Freude hätte. Ich finde auch die grauen Felgen die unser Mii hat todschick. Auch ne Form von Emotion :)


18.04.2016 18:00    |    Drehschappeduckel

Ein jeder hat ja verschiedene Anforderungen an ein Auto. Meine Autos erfüllen meine Anforderungen und sind daher auch kein Kompromiss ;)

 

Klar, irgendwas altes oder schnelles oder lautes wär cool, aber für mich nichts auf Dauer. Ich fühl mich in meinen Karren einfach wohl. Auch eine emotionale Sache.

 

Dabei muss mein Auto nicht unverwechselbar sein. Auch aus dem Alter, dass ich nur auf das Emblem vorn drauf achte, bin ich raus. Für tiefergehende Emotionen habe ich meine Partnerin. So gesehen - alles gut.

 

Und natürlich: jedem das seine. Jeder möge fahren, was ihm passt


18.04.2016 18:05    |    Christian8P

Zitat:

Das wären dann wieder die Details an denen ich meine Freude hätte. Ich finde auch die grauen Felgen die unser Mii hat todschick. Auch ne Form von Emotion

Nennen wir es mal die kleinen Emotionen des Alltags.;)

Darum habe ich ja schließlich auch so einige Kreuze in der Aufpreisliste gemacht.

Trotzdem ist mir dieses Auto nach fast zwei Jahren immer noch irgendwie fremd. Natürlich ist es ein Audi, aber er ist so völlig anders, wie die Audis, an denen mein Herz so hängt.

Steige ich bspw. in einen Audi 100 (C4), dann habe ich sofort dieses "Zuhausegefühl". Der typische Geruch, das Klacken der einzelnen Schalter höre ich schon, bevor ich diesen oder jenen Schalter betätige.

Ein Stück Vertrautheit und fast schon Geborgenheit.

Das fehlt mir dann doch zu den ganz großen Emotionen.

 

An dieser Stelle dann auch mal allzeit gute Fahrt mit dem Mii!:)


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