• Online: 4.918

Bernie's blog

meine Lieblingsautos B7 S4 Avants 8ED und Kabriolet 8H

12.11.2017 17:47    |    Superbernie1966    |    Kommentare (4)

Also das Thema P0431 ist gegessen - Oxicat 1180 hat's gerissen.

Brabbeln, blubbern, röcheln etc. ist dank neuer Flexstücke ( Fa. Hörr ) und H&B in Murrhardt ( beide! für unter 200Euro :)) leider Vergangenheit - Loch ist zu und "Adoptionwerte" sehr nahe beieinander: alles gut

 

Winterräder sind auch drauf: Dunlop Wintersport 3D als runflat - seeehr schön zu fahren trotz 23,5 kg Radgewicht. besonders gut gefallen mir die Nabendeckel:D

 

Das sind PLW Felgen 7,5 Jx 17 ET38, wobei sich Schnee und Dreck nicht festsetzen kann. hinten 15mm Distanzen

 

beim Wechsel der Räder wieder der obligatorische Blick auf die Bremsscheiben: vorne links einwandfrei, vorne rechts beginnt nach 100.000 km mit ATE ceramic der äußerste Zentimeter auch zu tragen.

Hinten hat es bisher nicht gepasst, wird aber auch besser.

Bremsleistung auch bei Regen ist super, und Dreck/Staub ist kein Thema mehr.

 

Beim Starten vom Motor habe ich noch keine Probleme, aber wenn die Lichtwarnung "Rückleuchten" kommt, dann weis ich, dass ich die mind. 9 Jahre alte Batterie tauschen muß.

 

Ein versuchsweise Verbau einer neuen "Ca-Pb" Batterie hat aber bei tiefen Temp. keine Besserung gebracht !:(

 

Deshalb denke ich über Super-Caps und LiFePo4 nach.

 

Headway 38120SE und Maxwell 2,7 V 3000 F sind schon da - mal versuchen.

Als Inschenör will man ja wissen, wie viel "Saft" es braucht - der Anlasser hat 1,7 kw (selbst bei 10Volt sind das aber nur 170 A - wieso hat die "Monsterbatterie" dann 650 A Kaltstartstrom ?

 

170 A schütteln die Supercaps ganz locker "aus dem Ärmel". naja - mal schaun....

 

So - habe ich mir mal die Spannungen angeschaut: die alte Batterie (ohne erkennbaren Datumstempel ) hatte bei 9°C unter 12V, beim Starten ist sogar kurz unter 9V gefallen - trotzdem startet mein V8 problemlos. Bei der Fahrt pendelt die Spannung bei 13,7 V, höchster Wert war 14,0 Volt. Vor dem Ausbau (nach 30km Fahrt ) im Stand war die Spannung 12,3 V fallend.

 

Die Ca-Pb Batterie hatte 12,3 V vor dem Einbau, ging auch auf 9V beim Start herunter und lädt bei 13,8 V während der Fahrt...

Und weil die alte Batterie so sperrig und gigantisch schwer ist ( und man dann beim Herauszerren gerne Kurzschlüsse verursacht ) habe ich die Bordspannung nicht gestützt - also FIS leer, WFS und Fensterheber mussten neu angelernt werden.

 

wie gehabt - Auto startet und fährt.

 

warum ? die Obergrenze bei LiFePo4 sind 3,6 Volt -> 14,4 Volt bei 4 in Reihe. Es ist also bei 9° C noch Luft.... Natürlich messe ich auch noch einmal, wenn die Temperatur niederer ist ( die Lichtmaschine hebt die Ladespannung bei tiefen Temp. an ! )

 

Nachtrag:

Wer Batterien in der EU in den Handel bringen will, muss einen Nachweis über die erfolgreich durchgeführte Prüfungen führen. Kostet etwa 10.000 Euro

Deshalb sind die fertigen LiFePo Batterien im Handel so teuer ! Lithium-Ionen Batterien sind nicht geeignet ( u.a. weil sie nicht "eigensicher" sind - bei einer Störung können die brennen und "puffen".

 

Das Experiment mit einem headway 38120SE 4s2p Pack hat trotz 3m Starthilfekabel gezeicht, dass der zum Starten von 1,7 Liter Benzinmotoren ( mit >6Monate Standzeit ) problemlos funktioniert. Auch mit den Maxwell starten die Motoren.

Jetzt muss die Kombi in ein passendes Batteriegehäuse Sockel: B13 rein und mit Batteriepolen verbunden werden.

So ein leeres Gehäuse gibt es aber nicht zu kaufen. Und 2 Abmaße sind fest: Tiefe und Höhe je 175mm. Wird schwierig

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.