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VON NICOLA WITTENBECHER Sie lieben das kleine, feine Auto. Aber einmal im Jahr zeigen sie ihre wahre Größe. Beim Internationalen Mini Meeting treffen sich Enthusiasten aus der ganzen Welt. Das 36. Mini-Treffen fand am vergangenen Wochenende in Ungarn, am Balaton statt. MOTOR TALK war mittendrin und zeigt Euch die 13 schönsten, verrücktesten und liebenswertesten Minis.
Jedes Jahr richtet ein anderer Mini Fan Club das weltgrößte Mini Treffen aus und veranstaltet die Zusammenkunft im eigenen Land. Alle fünf Jahre findet das IMM allerdings in England statt – Tradition verpflichtet. Classic Mini versus New MINI Mehr als 200 Mini-Clubs waren bei dem Treffen dabei. Und einer, der sie fast alle kennt, ist Thomas Würtenberger, Leiter des MINI Clubs International Office (MCIO). Er setzt sich dafür ein, dass die Tradition des Kult-Autos auch in der Neuzeit weiterlebt. Seit 2001 gibt es nur noch den New Mini. Und die Annäherung zwischen Original und Erbe war nicht immer leicht. Zumindest bei den echten Fans. Doch langsam klappt's zwischen alt und neu. „Die Annäherung funktioniert sehr gut“, sagt Würtenberger. „Mittlerweile sind zehn Prozent der IMM Teilnehmer Besitzer und Freunde des New MINIs, Tendenz steigend“. Beim Thema Individualität und Individualisierbarkeit eines Minis steht der neue Mini dem alten Mini in nichts nach. Der Mini Rennfahrer Gott
Der Weiblichste
Doris hat seitdem mit Freunden Unmengen an Schweiß, Mühe und Geld ins Auto gesteckt. Um nun den eindeutig weiblichsten Mini des IMM 2012 zu fahren.
Der Exotischste
Der Durchgeknallteste
Brauchen wir aber nicht, weil Neil ein Pappschild sprechen lässt. Auf dem steht: Für einen Euro darf ihm jeder die Haare schneiden. Doch aus Spaß wird schnell Ernst. Denn das Geld sammelt er für karitative Zwecke. Klar, dass wir da, schnipp-schnapp, mitmachen.
Der Originalste
Der Unbezahlbarste
Damit ist der Wagen jetzt ein Einzelstück, dabei war er vorher schon selten. Er war einer von nur 200 exklusiv für den japanischen Markt produzierten Sondermodellen. Und weil Ruhm und Ehre nie genug sein können, schraubt einer an diesem Mini, der selbst ein Großer war. Antonio Albacete, spanischer Rennfahrer und mehrmaliger europäischer FIA-Truck-Racing-Champion. Tja, Leute muss man kennen…
Der Getunteste
Der Windigste
Der Wohnlichste
Seine auffällige Farbe ist Zufall – und die mangelnde Sorgfalt, mit der der Lack in Eigenregie aufgetragen wurde eher ein Missgeschick. Die beiden sind keine Mini-Fanatiker, sie fahren nur keine anderen Autos.
Der Süßeste
Und wieso die Lila-Kuh-Optik? Weil Robert es gern landestypisch auf dem Auto mag. Das letzte Mini-Treffen fand in der Schweiz statt, zum Umlackieren auf die Optik einer ungarischen Marke blieb leider keine Zeit. Schöne Tröte: die umgebaute Pferdetränke am Kühlergrill. Das Ding hat Robert von einem Pferdestall abmontiert und als Hupe an seinem Moke angebaut… Tierisch, diese Idee!
Der Tierischste
Der Familienfreundlichste
Der Längste
Aus dem Mini-Quartett schraubte er die Stretchlimo zusammen. Ca. 25.000 Euro hat Wouter bis heute in sein Vorhaben investiert. Ob es sich gelohnt hat? Nun ja, die Frau ist mittlerweile weg. Die Limo hat er aber noch – und eine neue Freundin, die sich gerne in dem guten Stück chauffieren lässt. Am Wochenende des IMM hat auch Wouters Freund, der Präsident des Mini Clubs Ungarn, geheiratet. Klar, dass Wouter das Brautpaar zum Altar gefahren hat.
Der Nagelneuste
Die alten erfordern doch mehr Pflege und Aufmerksamkeit, als man manchmal Zeit dafür übrig hat.“ Katabezeg ist zum zweiten Mal auf einem IMM - und sie kommt sicher wieder. „Die Leute nehmen mich absolut herzlich auf und sind total freundlich.“ Dem können wir uns nur anschließen. Es war ein toller Tag mit tollen Leuten und tollen Autos. Wir kommen wieder! Vielleicht schon 2013 nach Italien… |
verfasst am 03.06.2012
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