"Das Märchen von der Elektro-Mobilität" (ARD, 10.08.2015, 23:15 Uhr)
Keine Ahnung, ob die Dokumentation gut ist, aber ich nenne das 'mal als TV-Tipp:
http://www.daserste.de/.../...chen-von-der-elektro-mobilitaet-100.html
Wer es am Sendetermin verpasst hat, schaut dann wohl hier:
http://mediathek.daserste.de/sendungVerpasst
Beste Antwort im Thema
Ein paar weniger Kraftausdrücke und ein paar mehr richtige Zahlen, würden deinen Beiträgen gut tun. 😉
219 Antworten
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 19. August 2015 um 08:01:57 Uhr:
Vergleich Tesla doch einfach mal garnicht...
Immerhin bietet keiner Elektrofahrzeuge mit den Reichweiten an. 😉
Es baut auch niemand sonst einen 600kg schweren Akku, für den Preis eines Kompaktwagens, in den Unterboden.
E-Autos spielen ihre Vorteile besonders im Ballungsraum aus, dafür braucht man diese Reichweite jedoch nicht.
Das alle elektrisch fahren ist nicht zwangsläufig das beste Konzept, es würde auch nicht gehen.
Es gibt auch mehr Alternativen neben reinen Elektrofahrzeugen, ohne auf Diesel oder Benzin zurückgreifen zu müssen.
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 19. August 2015 um 04:24:50 Uhr:
Und Du hast die Bilanz Teslas nicht verstanden...Zitat:
@WolfBall schrieb am 16. August 2015 um 23:54:30 Uhr:
Du hast die Funktionsweise nicht verstanden.
Amazon hat bis jetzt auch noch kein Geld verdient.
Ich würde Tesla eher mit Conergy vergleichen...😠
Beschäftigen dich mit der US Wirtschaft dann verstehst du das es ihnen blendend geht.
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 19. August 2015 um 11:54:58 Uhr:
Wenn man damit Geld verdienen könnte, würde JEDER Hersteller dieser Welt diese anbieten...
Schon wieder jemand mit so einen Unsinn.
Tesla verdient mit dem Auto Geld. Ganz einfach.
Tesla investiert aber noch mehr Geld in seine Zukunft.
Deshalb gibt es, wie von der Firma selbst angekündigt, derzeit und vermutlich bis 2020 noch rote Zahlen!
Zitat:
Immerhin macht Audi jetzt mal den Anfang. Die können es sich leisten. Und die potentiellen Käufer des Audi BESUV wohl auch?
Audi hat ja gerade erklärt, was sie bauen, einen weiteren Verbrenner, mehr nicht.
In den werden dann lieblos ein paar
Akkusgesteckt, dann funktioniert das so nicht und die kehren zum Verbrenner zurück, weil sie es ja schon von vorne herein wussten, das die E-Mobilität keinen Erfolg hat.
http://www.motor-talk.de/.../...er-mit-verbrennungsmotor-t5404544.htmlZitat:
Doch Audi baue auch für den Fall vor, dass der E-Bolide die Erwartungen verfehlt: Er sei so konzipiert, dass er auch als Verbrenner oder Hybrid-Modell vom Band laufen könnte.
Zitat:
Und bitte nicht wieder das "Märchen von der Elektro-Mobilität", Tesla mache Verluste wegen der extremen Expansion und Investitionen in Ladeinfrastruktur. Ein Blick in die Bilanz offenbart da ganz andere Probleme...
Du verweist zwar darauf, aber hast du ihn mal geöffnet und gelesen?
http://files.shareholder.com/.../Tesla_Q2_2015_Shareholder_Letter.pdf
Darin steht unter anderem:
Zitat:
Q2 Automotive gross margin excluding ZEV credits was 23.9% on a non-GAAP basis and 22.9% on a GAAP basis
Die Umsatzerlöse durch Fahrzeuge 878.090.000 $ (also 76.143$ pro Auto)
Die Kosten durch Fahrzeuge 666.386.000 $ (also 57.785$ pro Auto)
Differenz: 211.704.000 $ (also 18.358 $ Gewinn pro Auto)
Steht alles im Shareholderletter Seite 6 erste Zahlen, wenn du ihm mal öffnen würdest!
Oder willst du Tesla Bilanzfälschung vor werfen?
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Zitat:
@KaJu74 schrieb am 19. August 2015 um 15:18:38 Uhr:
Die Kosten durch Fahrzeuge 666.386.000 $ (also 57.785$ pro Auto)
Und welche Kosten sind da enthalten? Zähle mal auf!
Eine Firma, die ca. 7mal soviel P&E pro gebauter Einheit wie die Konkurrenz braucht, hat imho alleine keine Überlebenschance!
Personalwechsel sind was natürliches. Jeder entscheidet selbst. Du klammerst dich halt an jede Nachricht.
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 20. August 2015 um 02:00:04 Uhr:
Und welche Kosten sind da enthalten? Zähle mal auf!Zitat:
@KaJu74 schrieb am 19. August 2015 um 15:18:38 Uhr:
Die Kosten durch Fahrzeuge 666.386.000 $ (also 57.785$ pro Auto)
Bin ich ein Tesla Buchhalter?
Ich gebe nur Zahlen aus dem Quartalsbericht wieder.
Zitat:
Eine Firma, die ca. 7mal soviel P&E pro gebauter Einheit wie die Konkurrenz braucht, hat imho alleine keine Überlebenschance!
Ich hänge gerade, was ist P&E?
Zitat:
Das ist doch völlig normal und auch eine mögliche Konsequenz aus den Verkaufszahlen in Deutschland. Vielleicht hatte er Elon versprochen bald auf 1.000 Einheiten pro Monat zu sein. Wer weiß.
Lustig wäre, wenn der bayerischen Speicherspezialisten Sonnenbatterie, bald Tesla Akkus in seine Speicher einsetzen würde.
Auch das wäre ein möglicher Zusammenhang.
Hier wird doch immer nur vermutet, mehr ist das auch nicht von mir!
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 20. August 2015 um 08:55:21 Uhr:
Ich gebe nur Zahlen aus dem Quartalsbericht wieder.
Ja, aber Du musst auch angeben, welche Kosten das sind!
VW z.B. hat eine 'gross margin' beim Golf von ca. 54% wenn man nur die Herstellungskosten betrachtet!
Zitat:
Ich hänge gerade, was ist P&E?
Property & Equipment
Hallo Beisammen,
aus aktuellem Anlass wollte ich noch mal auf das ursprüngliche Thema zurückkommen. Es ist ja selten genug, dass in den Medien mal ein gut recherchierter Beitrag zur Elektromobilität gesendet wird.
Gestern wurde der Beitrag - ich glaube auf BR - wiederholt. Ich hatte ihn auszugsweise auch vor dem 10.08. schon mal gesehen.
Die Kernaussagen:
1. Die deutsche Automobilindustrie hat gar kein wirkliches Interesse an Elektromobilität, weil sie derzeit genug Geld konventioneller Technik verdienen.
2. Aus der Schlüsseltechnologie - der Akkutechnik - , die laut dem Beitrag zu 25% der Wertschöpfung eines E-Mobiles ausmacht, hat sich die deutsche Industrie längst verabschiedet. Hier kommen die Impulse aus Fernost und den USA. Statt dessen beendet Daimler die Zellenproduktion bei Li-Tec noch bevor sie wirklich begonnen hat. 30 Millionen Euro öffentliche Fördergelder sind damit ebenso futsch.
3. Es gibt eindeutig zu wenige (Schnell-)Ladestationen in Deutschland. Der Ausbau geht - im Vergleich zu anderen EU-Ländern wie den Niederlanden oder GB nur schleppend voran.
4. Große Teile der Fördermittel der Bundesregierung für Elektromobilität werden statt in Infrastruktur o.Ä. der milliardenschweren Automobilindustrie hinterher geworfen.
5. Derzeitige E-Mobile, allen voran dicke SUVs mit Plug-In Hybrid, dienen eigentlich nur dazu den Flottenverbrauch zu senken.
6. das wiederum wird wiederum durch völlig unrealistische Vorgaben und diverse Schlupflöcher bei den Verbrauchsmessungen ermöglicht.
7. Deutsche Politiker agieren in den internationalen Gremien als ein verlängerter Arm der Automobil-Lobby. Sprich: sie versuchen mit aller Macht, dass es auch nach 2020 bei völlig unrealistischen Vorgaben bei den Verbrauchsmessungen bleibt.
8. Die deutsche Automobilindustrie ist drauf und dran den Anschluss an die technische Entwicklung zu verlieren.
Aus meiner Sicht treffen alle acht Kernaussagen voll und ganz zu - leider.
Umso unerträglicher finde ich es, dass sich die Vertreter unserer Automobil-Industrie derzeit selbst beweihräuchern bzw. vom hohen Ross aus die Entwicklungen hochinnovativer Firmen im In- und Ausland ignorieren oder belächeln. Das ist nicht nur im hohen Maße arrogant sondern auch leichtfertig. Hier soll noch mal an Nokia erinnert werden. Die sind mit ähnlicher Arroganz gegenüber iPhone&Co. in weniger als einer Dekade vom unangefochtenen Mobilfunk-Weltmarktführer zu einem defizitären Wurmfortsatz von Microsoft verkommen.
Zudem ärgern mich die Sonntagsreden unserer Politiker, die quer durch alle Fraktionen, einerseits Elektromobilität als zukünftige Technologie preisen, andererseits aber rein gar nichts unternehmen, um dieser Technologie auf die Sprünge zu helfen. Stattdessen werden Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe für Projekte unserer satten Automobilindustrie verplempert. Für die Bankenrettung werden über Nacht 3stellige Milliardenbeträge locker gemacht, für die Forschung und Entwicklung der Schlüsseltechnologien zur Elektromobilität werden allenfalls Peanuts ausgegeben.
Grüße gp
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 20. August 2015 um 14:19:02 Uhr:
Ja, aber Du musst auch angeben, welche Kosten das sind!VW z.B. hat eine 'gross margin' beim Golf von ca. 54% wenn man nur die Herstellungskosten betrachtet!
Wenn das im Quartalsbericht stehen würde, gerne.
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 20. August 2015 um 02:00:04 Uhr:
Eine Firma, die ca. 7mal soviel P&E pro gebauter Einheit wie die Konkurrenz braucht, hat imho alleine keine Überlebenschance!
Tesla hat im Moment eine Fahrzeugfabrik, die für 500.000 Autos ausgelegt ist, produziert aber nur 1/10 davon.
Tesla baut eine Akkufabrik, es kommt aber noch nichts raus.
Ist das also ein Wunder?
Wenn die Giga-Fabrik nicht das hält was sie verspricht, wird Tesla ein Problem haben. Ich wünsche es ihnen nicht.
Jedoch braucht sich nur eine andere Technologie bei der Zellchemie durchzusetzen und dann wird die Giga-Fabrik unter Umständen nicht mehr konkurenzfähig sein.
Das sehe ich als nicht so wahrscheinlich an dass Panasonic da komplett etwas verschläft, die Gigafactory wird sicher wie die Produktion bei Panasonic bisher auch weiterhin ständg auf den neuesten Stand gebracht.
Panasonic ist ja weiterhin bei der Produktion mit dabei.
Man kann sich alles schönreden, wenn man an Wunderheiler glaubt.
Im Moment spielt Tesla va banque ohne dass der Ausgang gewiss ist. Kann klappen, kann aber auch böse nach hinten losgehen.
Wer bezahlt denn dann die ständigen Updates?
Na die werden irgendwann aus dem ganz normalen Geschäftsbetrieb bezahlt, wie überall auch?
Ja klar kann das nach hinten losgehen - na und das kann für VW die China Abhängigkeit auch.
Das gehört zum Geschäftsleben dazu, dass man Risiken eingehen muss die andere Strategie aus Angst nur auf dem Sofa rumsitzen ist doch auch nicht erfolgsversprechender.
Was passiert schon im Extremfall bei Tesla - man hat Risikokapital verbrannt - na und davon gibt es hunderte von Milliarden oder gar Billionen weltweit, Risikokapital hat vielleicht grob eine 20% Erfolgsquote und 80% Ausfallquote. Dann kommt einer kauft das dann schuldenfreie Tesla für einen Dollar und macht als Tesla 2.0 weiter 😁