MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

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13.01.2013 13:04    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (8)

Umbau auf Astra H Wischerarme

 

Was wird benötigt:

 

Die beiden Wischerarme selbst:

93178942 ## 62 72 514 WISCHERARM-FRONTSCHEIBE, RECHTS-LL 43,32€

93178941 ## 62 72 513 WISCHERARM-FRONTSCHEIBE, LINKS-LL 41,94€

 

Alte Teilenummern 13111219 und 13111220

 

Dazu noch die beiden Abdeckkappen:

2x 93178938 ## 12 73 854 KAPPE, SCHEIBENWISCHERARM 1,68€

 

 

Ein Satz Wischerblätter:

Original GM:

93187384 ## 62 72 302 WISCHERBLATT UND HALTER ZSB., SCHEIBENWISCHER, LL 66,12€

Bosch:

93194629 ## 12 72 326 WISCHERBLATT-FRONTSCHEIBE, SATZ, LL (BOSCH) 54,06€

 

Oder gleich im Zubehör:

Bosch Aerotwin Scheibenwischer Typ A931S

SWF VISIOFLEX 119328

je ca. 30€

 

 

 

Nun müsst ihr euch 2 kleine Buchsen anfertigen.

Dazu ein einfaches Stahlrohr 8x1mm nehmen und zwei kleine Stücke mit je ca. 7mm herunterschneiden.

Diese beiden Buchsen müsst ihr nun auf einen Dorn pressen und einseitig aufweiten bis ca. Innendurchmesser 10mm.

 

Zum testen müssen die Buchsen genau in die Aufnahme der Arme passen dürfen aber nicht durchfallen.

 

 

Kommen wir zu den Armen selbst.

Leider einen tick zu lang.

Die Halter müssen also etwas auf die Stange gepresst werden. Dazu die Stange fest im Schraubstock einspannen und versuchen den Halter weiter reinzuklopfen. Ist die Verpressung zu fest und der Halter lässt sich nicht bewegen klopft oder biegt die Verpressung etwas auf.

Sind die Halter an der richtigen Position diese mit je 2 kleinen Schweißpunkten sichern oder eine hochfeste Schraubensicherung verwenden.

Oben im Bild Beifahrerseite

Unten im Bild Fahrerseite

 

 

Am Fahrzeug selbst die Arme in der richtigen Stellung reichlich anziehen. (Verzahnung presst sich in die Buchse).

Die Abdeckkappe kann mit etwas Silikon befestigt werden, da beim Astra H M10ner Muttern sind beim Astra G hingegen nur M8.

 

Viel Spaß beim nachbau ;)


05.01.2013 14:29    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (2)

Was wird benötigt:

 

Der Wischerhebel vom Omega B mit Intervallrädchen:

 

ohne Heckwischer, ohne Bordcomputer

Teilenummer 90494654

Katalognummer 12 41 153

51,06€

 

ohne Heckwischer, mit Bordcomputer

Teilenummer 90494656

Katalognummer 12 41 154

93€

 

mit Heckwischer, ohne Bordcomputer

Teilenummer 90494655

Katalognummer 12 41 152

51,06€

 

mit Heckwischer, mit Bordcomputer

Teilenummer 90494657

Katalognummer 12 41 155

96€

 

Relais:

Teilenummer 90494187

Katalognummer 12 38 526

63€

Einstellbare Zeit ca. 2sek bis 11sek

 

oder

Teilenummer 13100516

Katalognummer 62 38 616

49,44€

Einstellbare Zeit ca. 6sek bis 15sek

 

oder

Teilenummer 9148291

Katalognummer 1238578

49,44€

 

und weitere Liste nicht vollständig

 

Verkabelung:

- 3 ca 10cm lange Stück Kabel 1,5mm² (einfarbig genügt) mit Flachstecker bzw. Flachsteckerhülsen in 6,3mm Breite

- 3 Kabel 0,75mm² (je ca 50cm lang) mehrfarbig alle einseitig mit Flachsteckerhülsen bestückt (2x 6,3mm und 1x 2,8mm)

- Gegenstecker für den Wischerhebel 6polig mit 2 Kontakten

bei einem Bordcomputer mit Taster am Lenkstockhebe müssen die 3 bereits vorhandenen Kontakte aus dem alten 4poligen Stecker übernommen werden in den neuen 6poligen

Wem etwas fehlt einfach mich kontaktieren ;)

 

So sollte das ganze nun aussehen:

oder der Lenkstockhebel mit BC Taster:

 

 

 

Nun zum Einbau:

 

Folgende Teile sollten demontiert werden:

- Lenksäulenverkleidung oben

- Lenksäulenverkleidung unten

- Wischerhebel

- Fach vorm Sicherungskasten

- Wischerintervallrelais

 

 

1. Die drei längeren Kabel vom Steckplatz des Wischerhebels nach unten verlegen in den Sicherungskasten.

 

2. Das erste der beiden längeren Kabel mit den breiten Flachsteckern wird mit am Stecker vom Wischerhebel an das braune Kabel Pin 6 dazugelötet.

 

3. Das zweite längere Kabel mit dem breiten Flachstecker wird am Stecker vom Wischerhebel mit dem schwarz/roten Kabel auf Pin 3 verlötet.

 

4. Nun sucht man sich am großen Stecker das schwarz/gelbe Kabel auf Pin 9 und trennt dieses ca. 2-3cm vom Stecker entfernt auf, das abgetrennte Ende, was richtung Kabelbaum geht, wird isoliert, dies wird nicht mehr benötigt.

 

5. Das durchtrennte Kabel, was nun vom Wischerhebel kommt, bekommt einen Pinkontakt für den neuen Stecker. Dieser wird im Stecker so eingesteckt das er sich mit dem schwarz/gelben Kabel des Potis im Wischerhebel trifft.

 

6. Nun das dritte und letzte Kabel (schmaler Flachstecker) welche vom Relais kommen mit einem weiteren Pinkontakt versehen und so in den Stecker einsetzen dass er sich mit dem schwarz/weißen Kabel des Potis trifft.

 

7. Ist ein Bordcomputer vorhanden müssen noch die 3 vorhandenen Kabel aus dem alten 4-poligen Stecker übernommen werden in den neuen 6poligen Stecker.

 

 

Weiter geht es mit der verkabelung des neuen Relais im Sicherungskasten:

 

8. Das Kabel, was vom braunen Kabel am Wischerhebel kommt, wird an das neue Relais an den Pin 4 (Bezeichnung Klemme 31) gesteckt.

 

9. Das zweite Kabel, welches vom schwarz/roten Kabel am Wischerhebel kommt, kommt an das Relais Pin 6 (Bezeichnung Klemme 53C).

 

10. Das letzte Kabel, welches vom Wischer-Poti kommt (schmaler Flachstecker), wird nun mit dem Relais Pin 1 (Klemme I) verbunden.

 

Fehlen noch die 3 kurzen Kabelbrücken, die das neue Relais mit dem Relaissockel - da wo vorher das orig. Wischerrelais drauf steckte - verbindet:

diese 3 Brücken sind 1:1 belegt Sockel<->Relais

 

11. Brücke Nummer 1 verbindet Relaissockel Pin 2 (Kl. 30) mit dem neuen Relais Pin 2 (Kl. 53E)

 

12. Die zweite Brücke kommt zwischen Relaissockel Pin 5 (Kl. 87A) mit dem Relais Pin 8 (Kl. 31B)

 

13. Die letzten Verbindung kommt dann noch zwischen Relaissockel Pin 8 (Kl. 87) und Relais Pin 8 (Kl. 15)

 

Auf dem Relais sind die Klemmenbezeichnungen aufgedruckt.

 

Zu guter letzt noch das neue Relais verstauen. Unterhalb vom Blinkerrelais ist genau genug Platz für das Relais.

 

Könnte nun so aussehen:

 

Hier noch der vorher-nachher Vergleich nach dem Stromlaufplan:

 

 

Viel Spaß beim nachrüsten ;)


07.06.2012 10:22    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (0)

Übersicht aller Astra G Motoren mit Teilenummern vom MSG sowie der neuesten/letzten ECU Software

 

 

X12XE:

Opel Teilenummer 90560103

Software Versionsnummer 7799

Leerlaufklopfen bei eingeschalteter AC und Aktivierung aller Verbraucher

 

 

Z12XE:

Opel Teilenummer 24456866

Software Versionsnummer 8385

Änderung der Wegfahrsperren-Kommunikation

oder

Opel Teilenummer 55350553

Software Versionsnummer 10977

Änderung der Wegfahrsperren-Kommunikation, Behebung für Fehlercode P1612. - Abhilfe gegen Klickgeräusch am Reinigungsventil im Leerlauf bei Ansauglufttemperatur unter 10°C.

 

 

X14XE:

Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 09355909

Software Versionsnummer 2

Hinweis: Motortemperatur muß < 85° C sein um Programmierung durchzuführen

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 09355899

Software Versionsnummer 2

Hinweis: Motortemperatur muß < 85° C sein um Programmierung durchzuführen

 

 

Z14XE:

Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 09353459

Software Versionsnummer 5

Abhilfe gegen Hängenbleiben der Motordrehzahl während des Schaltens (MT-Fahrzeuge)

 

Schaltgetriebe mit AGR:

Opel Teilenummer 12214850

Software Versionsnummer 1

PGM niedrig, Einführung

 

Schaltgetriebe ohne AGR:

Opel Teilenummer 12242030

Software Versionsnummer 2

EGR entfällt

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 12242050

Software Versionsnummer 3

 

 

Z14XEP:

Opel Teilenummer 55556629

Software Versionsnummer 3154

Verbesserte Erkennung auf Stromausfall

 

 

C16SEL:

Schaltgetriebe: Opel Teilenummer 09364629

Automatikgetriebe: Opel Teilenummer 09364619

Software Versionsnummer 1

Hinweis: Motortemperatur muß < 85° C sein um Programmierung durchzuführen

 

 

X16SZR:

Opel Teilenummer 16227049

Software Versionsnummer 6

Kalibrierparameter des Drosselklappengehäuses ändern, um mechanische Abgleichprobleme zu beheben

 

 

Z16SE:

Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 09353509

Software Versionsnummer 10

AGR (EGR) deaktiviert

oder

Opel Teilenummer 12214860

Software Versionsnummer 11

AGR deaktiviert

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 09353509

Software Versionsnummer 6

Problembehebung im Felde gegen Drehzahlabfall - Problembehebung im Felde gegen Festhängen RPM

oder

Opel Teilenummer 12214860

Software Versionsnummer 8

Änderung während der laufenden Produktion.

 

 

X16XEL:

Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 09355929

Software Versionsnummer 3

Leerlaufkorrektur. Hinweis: Motortemperatur muß für eine Programmierung unter 85 °C liegen

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 09355919

Software Versionsnummer 1

Hinweis: Motortemperatur muß < 85° C sein um Programmierung durchzuführen

 

 

Z16XE:

Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 09353489

Software Versionsnummer 10

 

Schaltgetriebe mit AGR:

Opel Teilenummer 12249813

Software Versionsnummer 1

Instandsetzung im Felde: - Änderungen der Gebläsesteuerung - Verbesserungen der Diagnose, 58X, TPS,.. - Beheben des 'Pinking'-Problems

 

Schaltgetriebe ohne AGR:

Opel Teilenummer 12242040

Software Versionsnummer 9

Änderung während der laufenden Produktion.

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 12241930

Software Versionsnummer 10

AT MY2004 Version mit EGR - Änderung während laufender Produktion

 

 

Z16YNG:

Opel Teilenummer 55352630

Software Versionsnummer 8

T-Caravan CNG Änderung während der laufenden Produktion der Anwendung. Problembehebung im Felde.

 

mit Öl-Abscheider:

Opel Teilenummer 55354781

Software Versionsnummer 10

Datensatz zur Problembehebung im Felde (Field Fix). Update der Software und Motorkalibrierung. Einführung des 2nd CNGRelais (Ventil-Relais). Nicht rückwärtig kompatibel mit der vorherigen System-HW des Fahrzeugs! Das 2nd CNGRelais (Ventil-Relais) muss am Fahrzeug eingebaut sein. Aktualisiert im Algorithmus FQCM (Fuel Quality Cell Multiplier) und allgemeine Verbesserung der Diagnose, Einführung 2nd CNG des Relais (Ventil Relais)

 

ohne Öl-Abscheider:

Opel Teilenummer 55354781

Software Versionsnummer 8

Änderung während der laufenden Produktion. Aktualisierung der Motorkalibrierung

 

 

Z16XEP:

mit durchgeführter Rückrüfaktion Öldruckschalter:

Opel Teilenummer 12249831

Software Versionsnummer 17

Änderung während der laufenden Produktion: Problembehebung im Felde, nur Fahrzeuge wo oberer Öldruckschalter entfernt wurde

 

ohne durchgeführte Rückrufaktion:

Opel Teilenummer 12249831

Software Versionsnummer 16

Änderung während der laufenden Produktion: Verbessertes Anfahren nach dem Kaltstart 17°C - 35°C

 

 

X17DTL:

Software Versionsnummer 6

Wegfahrsperrenfehler behoben

 

 

Y17DT:

Opel Teilenummer 97231405

Software Versionsnummer 4

oder

Opel Teilenummer 97306575

Software Versionsnummer 4

oder

Opel Teilenummer 97289402

Software Versionsnummer 1

oder

Elektrisches EGR (Part No: 97 374 362)

Opel Teilenummer 97374362

Software Versionsnummer 2

oder

Pneumatisch EGR (Part No: 97 306 575)

Opel Teilenummer 97306575

Software Versionsnummer 4

 

 

Z17DTL:

ECO4 ohne Klima:

BOS 012250

Software Versionsnummer 50115

 

BOS 012272

Opel Teilenummer 55352825

Software Versionsnummer 3

Z17DTL ECO4 Station-Wagon Fehlerbehebung für P0400 und verbesserte Langzeit-Emission

 

Standardausführung:

Opel Teilenummer 24467018

Software Versionsnummer 2

Fehlerbehebung für P0400 und verbesserte Langzeit-Emission

 

 

X18XE1:

Opel Teilenummer 90560476

Software Versionsnummer 2305

Zur Verhinderung von Störungen der elektrischen Kraftstoffpumpe.

 

 

Z18XEL:

Opel Teilenummer 24454393

Software Versionsnummer 768

 

 

Z18XE:

Opel Teilenummer 09158670

Software Versionsnummer 2561

Verbesserte Diagnose an der Kurbelwelle (Fehlercode P0335).

oder

Opel Teilenummer 55555599

Software Versionsnummer 1025

Wechsel zu PCB-ECU einschließlich Update Kurbelwellenrad

 

 

X20XEV:

Art des Leerlaufluft-Regelventils IACV: Altes IACV (Part No: 90 411 546)

Opel Teilenummer 90520859

Software Versionsnummer 1792

Zur Verhinderung von Störungen der elektrischen Kraftstoffpumpe.

 

Neues IACV (Part No: 92 065 903)

Opel Teilenummer 93175686

Software Versionsnummer 1793

Nur zu verwenden mit Leerlaufregler Teile-Nr. 92 065 903, enthalten im Servicepaket Teile-Nr. 92 066 066.

 

 

X20XER:

Opel Teilenummer 24407208

Software Versionsnummer 2305

Zur Verhinderung von Störungen der elektrischen Kraftstoffpumpe.

 

 

X20DTL:

Schaltgetriebe F18:

Opel Teilenummer 90562574

Software Versionsnummer 5

Verbessertes Kaltstartverhalten

 

Schaltgetriebe F23 und AGR-Ventilkappe aus schwarzem Kunststoff:

Opel Teilenummer 09133267

Software Versionsnummer 5

Verbessertes Kaltstartverhalten

 

Schaltgetriebe F23 und AGR-Ventilkappe in Silbermetallic:

Opel Teilenummer 09180353

Software Versionsnummer 2

Verbessertes Kaltstartverhalten

 

Automatikgetriebe und AGR-Ventilkappe aus schwarzem Kunststoff:

Opel Teilenummer 09133268

Software Versionsnummer 4

Verbessertes Kaltstartverhalten

 

Automatikgetriebe und AGR-Ventilkappe in Silbermetallic:

Opel Teilenummer 90562575

Software Versionsnummer 5

Verbessertes Kaltstartverhalten

 

 

Y20DTL:

Opel Teilenummer 24417166

Software Versionsnummer 3

Verlängerte Verzögerungszeit für Bremsplausibilitätsüberprüfung (von 60 s auf 180 s)

 

 

Y20DTH:

Opel Teilenummer 24417167

Software Versionsnummer 6

Verlängerte Verzögerungszeit für Bremsplausibilitätsüberprüfung (von 60 s auf 180 s)

oder

Opel Teilenummer 09181243

Software Versionsnummer 2

oder

Opel Teilenummer 55556383

Software Versionsnummer 1502

 

bei Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 55556383

Software Versionsnummer 1602

 

 

Z20LET:

Opel Teilenummer 90423776

Software Versionsnummer 3201

 

 

Y22DTR:

Opel Teilenummer 55352863

Software Versionsnummer 201

 

 

Z22SE:

Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 09391283

Software Versionsnummer 8

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 09391273

Software Versionsnummer 8

 

mit AGR und mit Schaltgetriebe:

Opel Teilenummer 12210453

Software Versionsnummer 1

 

Automatikgetriebe:

Opel Teilenummer 12210443

Software Versionsnummer 1

 

ohne AGR mit Schaltgetriebe mit Klima Doppellüfter:

Opel Teilenummer 12586914

Software Versionsnummer 0

 

Einzellüfter mit oder ohne Klima:

Opel Teilenummer 12590370

Software Versionsnummer 2

 

bei Automatikgetriebe ohne AGR:

Opel Teilenummer 12586913

Software Versionsnummer 1

 

mit AGR:

Opel Teilenummer 12210443

Software Versionsnummer 1


07.04.2012 17:56    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (2)

Rücksetzen der Serviceintervallanzeige (Insp) beim Astra H

 

Die Anzeige für das Service-Intervall (Zeit und Kilometer) kann über den Instrumentenzusammenbau zurückgesetzt werden.

Das Motorsteuergerät steht mit dem Instrumentenzusammenbau in Verbindung.

 

Vorgehensweise:

 

1. “Zündung AUS”.

2. Rückstelltaste (Tageskilometerknopf) drücken, das Display im Instrument zeigt den Wegstrecken- und Tageswegstreckenzähler an.

3. Rückstelltaste (Tageskilometerknopf) drücken und halten, nach ca. 3 Sekunden erscheint die Service-Intervall-Anzeige (z.B. “InSP 15.000” oder “InSP 0”).

4. Rückstelltaste gedrückt halten, zusätzlich Bremspedal treten, beides halten.

5. “Zündung EIN”. Rückstelltaste und Bremspedal gedrückt halten, im Display wird “InSP - - -” blinkend angezeigt. Beides weiter halten bis die Service-Intervall-Anzeige umspringt.

6. Nach ca. 10 Sekunden wird im Display die maximale Laufleistung (“InSP 35.000 km” Otto-Motor bzw. “InSP 50.000 km” Diesel-Motor bei ECO Service-Flex) und (“InSP 30.000 km” bei ECO Service 1) angezeigt. Das Service-Intervall wurde zurückgesetzt.

Diese Anzeige kann erscheinen muss aber nicht. Je nachdem welche Art von Inspektion im Tacho programmiert wurde.

 

Der Zeitzähler im Instrument ist auf 24 Monate bzw. 12 Monate (Modelljahr 2006+) eingestellt. Das Motorsteuergerät bekommt ein Signal über den CAN-Bus und der “Ölzustand” wird auf 100 % gesetzt.

 

Die verbleibenden KM bis zur anstehenden Inspektion können ebenfalls recht einfach angezeigt werden:

Dazu den Zündschlüssel auf Stellung 1 drehen und den Rückstellknopf im Tacho drücken.

Diese Anzeige erscheint auch automatisch wenn

a) Nur noch einen Monat bis zum Ablauf der Jahresfrist verbleiben und/oder

b) nur noch 1000km bis zum Ende der einprogrammierten Laufleistung verbleiben


18.02.2012 11:08    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (1)

Das AHL (Automatic Headlamp Levelling)

 

Funktionsbeschreibung AHL

 

Der Astra-H ist serienmäßig mit manueller Leuchtweitenregulierung erhältlich. Bei den Ausstattungsvarianten mit Xenon bzw. AFL kommt ein AHL (Automatic Headlamp Levelling) zum Einsatz.

 

Das Automatic Headlamp Levelling (Automatische Leuchtweitenregulierung) führt eine automatische Höheneinstellung des Abblendlichts durch. Es verhindert dadurch die Blendung des entgegenkommenden Verkehrs. Abweichungen der Höheneinstellung des Abblendlichtes, verursacht durch Änderung der Fahrzeugbeladung werden ausgeglichen. Der Sensor erfasst auch Fahrbahnunebenheiten, die dann vom Steuergerät entsprechend ausgeglichen werden. Das AHL wird immer in Verbindung mit Xenonlicht verbaut.

 

Sensoren

 

Der Fahrzeugniveausensor an der Hinterachse ist ein berührungsloser induktiver Winkelsensor. Die Hebelstange des Sensors ist mechanisch mit der Achse verbunden. Der Sensor wertet Änderungen im Winkel zwischen dem Sensor und der Hebelstange aus (verursacht durch Karosseriebewegungen) und versorgt das AHL-Steuergerät mit den entsprechenden Signalen. Der Sensor ist mit dem AHL-Steuergerät hartverkabelt.

 

Stellmotoren

 

Die Leuchtweitenregulierung wird mittels geregelter Gleichstromservomotoren ausgeführt. Die aktuelle Position wird mit Rückmeldepotentiometern erfasst.

 

Funktionsweise

 

Nach Zündung “AN” wertet das Steuergerät die Eingangssignale aus (Fahrzeugniveausensor, Status der Fahrzeugleuchten) und steuert die Stellmotoren an, wenn das Licht eingeschaltet ist.

 

Funktion Leuchtweitenregulierung

 

Nach "Zündung EIN" wertet das Steuergerät die Eingangssignale aus (Fahrzeugniveausensor, Status der Fahrzeugleuchten und Raddrehzahlen). Nach dem Referenzlauf ist die Funktion des Systems aktiv.

 

Bei ausgeschalteten Leuchten werden die Schrittmotoren nur sehr träge angesteuert (große Dämpfung).

 

Sind die Leuchten eingeschaltet, werden die Schrittmotoren abhängig von den Fahrtbedingungen angesteuert (Beschleunigungs-/Bremspegel und Fahrbahnzustand; kleine Dämpfung).

 

Die Fahrzeugneigung kann bei einem stehenden Fahrzeug direkt vom Signal des Fahrzeugniveausensors berechnet werden. Die Neigung des Abblendlichtes wird der Fahrzeugneigung angepasst. Bei einem fahrenden Fahrzeug wird aus den Raddrehzahlsignalen ein Beschleunigungs- oder Bremspegel berechnet. Ein höherer Pegel hat eine schnellere Anpassung der Neigung zur Folge. Wenn das Fahrzeug mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt, reagiert das AHL nur träge.

 

Notlaufprogramm

 

Wenn das AHL einen Fehler erkennt, wird abhängig vom Fehlerbild versucht, die Schrittmotoren in die Kalibrier-Position zu fahren.

 

 

 

Das CDC (Continuous Damping Control)

 

Elektronische Dämpferkontrolle (CDC)

 

Die elektronische Dämpferkontrolle (CDC) ist ein kontinuierlich verstellbares Dämpfungssystem und in dieser Fahrzeugklasse ein völlig neues System. Das CDC passt die Dämpfung der Fahrzeugstoßdämpfer den jeweiligen Fahrsituationen und der Straßenbeschaffenheit an. Das CDC-System arbeitet dabei nach dem “Skyhook”-Prinzip. Ziel des “Skyhook”-Prinzips ist es, durch die variable Dämpfung, die Karosserie unabhängig vom Fahrbahnzustand möglichst ruhig zu halten. Als Bezugspunkt dient dabei eine gedachte, sozusagen virtuelle Ebene (z.B. der Himmel über dem Fahrzeug), die als Rechenmodell im CDC-Steuergerät hinterlegt ist. Die Karosserie des Fahrzeuges soll sich dabei möglichst geradlinig horizontal zu dieser Ebene bewegen. Alle vertikalen Bewegungen werden durch gezielte Ansteuerung der einzelnen Stoßdämpfer im Millisekundenbereich soweit wie möglich ausgeglichen.

 

Stoßdämpfer

 

Die Stoßdämpfer sind stufenlos elektronisch verstellbar. Das CDC System überwacht laufend die Rad- und Fahrzeugbewegung und verändert unmittelbar die Dämpfung jedes einzelnen Stoßdämpfers. Die Fahrwerkabstimmung wird somit den jeweiligen Fahrsituationen optimal angepasst. Somit bietet der Astra-H ausgezeichneten Fahrkomfort, ohne dass dies auf Kosten der Sicherheitsreserven geht. Auch das Bremsen auf unebener Fahrbahn wird optimiert und der Verschleiß der Stoßdämpfer bis an einen Grenzwert ausgeglichen.

 

Die Verstellung der Stoßdämpfer wird durch ein Steuergerät berechnet und basiert auf folgenden Informationen:

 

Straßenzustand

Fahrzeuggeschwindigkeit

Bremsbetätigung

Radbeschleunigung

Lenkbewegung

Neigungswinkel des Fahrzeuges in Längs- und Querrichtung (Heben, Wanken, Nicken)

Querbeschleunigung (Gierrate)

Schalterstellung Normal- oder Sportfahrweise

ESP Signal zur Dämpfungskorrektur

 

 

Durch das außen am Stoßdämpfer angebrachte stufenlos verstellbare Proportionalventil, lässt sich der Ölstrom im Dämpfer und somit die Dämpfungskraft im Millisekundenbereich Radweise an die wechselnden Strassen- und Beladungsverhältnisse anpassen. Dieses Ventil funktioniert als Bypass und ersetzt die im CDC Stoßdämpfer nicht vorhandenen Rücklaufventile.

 

Sensoren

 

Im Astra-H kommen für das CDC-System zusätzlich 5 Karosserie-Sensoren zur Ermittlung von Rad- und Karosseriebeschleunigung zum Einsatz. Deren Lage ist an beiden vorderen Federbeinen im Bereich des Achsschenkels und an beiden oberen Federbeinsitzen im Bereich der Stirnwand. Der fünfte Sensor befindet sich hinter der rechten Verkleidung C-Säule etwas oberhalb des Türschlosses.

 

Systemfehler

 

Das CDC-System ist selbstdiagnosefähig und kann nur elektrische Fehler erkennen. Dabei wird unterschieden zwischen:

 

1. Sensorfehler

• Sensor nicht eingebaut

• Sensor nicht angeschlossen

• Sensorversorgung

• Kabelbruch

• Kurzschluss

• Sensor elektrisch defekt

 

2. Ventilfehler

• Dämpfer / Federbein nicht eingebaut

• Ventil nicht angeschlossen

• Kabelbruch

• Kurzschluss

• Ventil elektrisch defekt

 

3. Steuergerätfehler

• ECU nicht eingebaut

• ECU nicht angeschlossen

• ECU defekt

 

4. Kabelfehler

• Leitungsbruch

• Kurzschluss

• Gerätesicherung

 

5. CAN Fehler

• Leitungsbruch

• Kurzschluss

• Datenfehler

 

Je nach Fehlerkategorie (kritischer Fehler, schwerer Fehler, leichter Fehler) reagiert das Steuergerät mit Kennfeldeinschränkung, festgelegtem Kennfeld oder Systemabschaltung

 

 

 

Das TPMS/DDS (Reifendruckkontrollsystem)

 

Beim Astra-H kommen zwei verschiedene Systeme zur Überwachung des Reifenluftdruckes zum Einsatz.

 

DDS

 

Das DDS ist eine Funktion des ABS MK60 ESP und ermittelt den Druckverlust im Reifen rechnerisch über die Raddrehzahlsensoren des ABS. Im Fahrbetrieb wird ständig die Drehzahl aller Räder überwacht. Bei Druckverlust eines Reifens reduziert sich dessen Durchmesser und damit die Drehzahl des Rades. Erkennt das System einen solchen Drehzahlunterschied, leuchtet die Kontrollleuchte (rot) auf. Das DDS ist ein indirekt messendes System, da es bei Luftverlust nur eine Warnung gibt, nicht aber die Position des Reifens/Rades angibt.

 

Das Aufleuchten der Kontrollleuchte geschieht bei einer Druckabweichung von ca. 30% gegenüber den anderen Reifen. Bei Störung des Systems leuchtet die Kontrollleuchte (gelb) auf.

 

TPMS

 

Das Reifenluftdruckkontrollsystem (TPMS) ist ein direkt messendes System, welches zusammen mit DDS funktioniert. 4 in den Reifen verbaute Druck- und Wärmesensoren überwachen im Fahrbetrieb ständig den Fülldruck. Der Luft- / Fülldruck wird über Funk direkt an das TPMS Steuergerät (gleichzeitig Empfänger) übertragen. Das TPMS beim Astra-H arbeitet nur mit einem Empfänger (TPMS Steuergerät) im Gegensatz zum Vectra-C. Alle empfangenen Signale (Druck, Wärme) werden zunächst vom TPMS Steuergerät ausgewertet und per CAN Bus über das ABS-Steuergerät an das Instrument übertragen.

 

Die aktuellen Reifenfülldrücke können im Info Display abgelesen werden.

 

Erkennt das System an einem oder mehreren Reifen einen Druckunterschied, erscheint eine Anzeige im Info Display mit der Position des defekten Reifens. Es können Druckunterschiede von minimal 0,1 bar angezeigt werden.

 

Voraussetzungen für die Funktionsfähigkeit des Systems ist, dass alle Räder mit Drucksensoren ausgestattet, alle Reifen mit dem vorgeschriebenen Luftdruck befüllt sind und das System initialisiert wurde.

 

Das Reifenluftdruckkontrollsystem ist betriebsbereit nach Einschalten der Zündung und überprüft kontinuierlich den Reifendruck ab einer Geschwindigkeit von min. 30 km/h.

 

Das DDS funktioniert zusammen mit dem TPMS und dient im Falle einer Störung einzelner oder aller Reifenluftdrucksensoren als “Back-Up” System. Das DDS System zeigt abweichenden Luftdruck oder eine Systemstörung über eine Kontrollleuchte im Instrument an:

 

Anzeige erscheint gelb, Systemstörung

Anzeige erscheint rot, Luftdruckabweichung

Hinweis: Das Reserverad ist nicht mit einem Reifenluftdrucksensor ausgerüstet.

 

Im Info Display werden bei abweichendem Luftdruck durch TPMS folgende Meldungen und die aktuell gemessenen Werte der einzelnen Reifen angezeigt:

 

geringe Luftdruckabweichung: Anzeige “Reifendruck hinten links prüfen”

erhebliche Luftdruckabweichung: Anzeige “Achtung! Reifendruck Verlust hinten links”

Bei einer Störung einzelner oder aller Reifenluftdrucksensoren wird die TPMS Funktion automatisch über das DDS System des ABS fortgeführt. Es berechnet den Luftdruck automatisch ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von ca. 30 km/h über die Raddrehzahlsensoren.

 

Fahrzeuge mit Reifenluftdruckkontrollsystem sind erkennbar an Reifenventilschäften aus Metall mit Aluminiumventilkappen, anstelle der herkömmlichen Schäften aus Gummi mit Kunststoffventilkappen.

 

Im Falle einer Reifenpanne dürfen keine flüssigen Reifenreparatursysteme verwendet werden, da diese die Reifenluftdrucksensoren beschädigen.

 

Reifenluftdrucksensor

 

Der Reifenluftdrucksensor beinhaltet ein Reifenfüllventil aus Metall. Eine nicht wechselbare Batterie versorgt die Reifenluftdrucksensoren mit Spannung.

 

DDS

 

• Service:

Nach Korrektur des Reifenluftdrucks, bei Reifen- oder Radwechsel, Wechsel der Radposition (z.B. Wechsel des Rades von vorne nach hinten), ist das System neu anzulernen / zu initialisieren:

 

Taste DDS für 4 Sekunden drücken (bei Zündung an oder laufendem Motor), die Kontrollleuchte blinkt 3 mal

Nach einer gewissen Fahrstrecke ist das System betriebsbereit, d.h. durch verschiedene Fahrprofile werden verschiedene Geschwindigkeitsbereiche angelernt. Zum Anlernen aller Geschwindigkeitsbereiche kann die Dauer max. 1 h sein!

 

TPMS/DDS

 

• Service:

Bei Reifen- oder Radwechsel, bei Tausch des Reifenluftdrucksensors, Wechsel der Radposition (z.B. Wechsel des Rades von vorn nach hinten), ist das System neu anzulernen / zu initialisieren:

 

Taste DDS für 4 Sekunden drücken (bei Zündung an oder laufendem Motor), die Kontrollleuchte blinkt 3 mal

Das TPMS System zeigt den gemessenen Luftdruck im Info Display nach ca. 2 min (Geschwindigkeit min. 30 km/h) an.

Das DDS benötigt eine gewisse Fahrstrecke zum Anlernen (siehe oben).

Mit Hilfe des DDS geschieht die Zuordnung / Positionierung der Drucksensoren / Räder.

Hinweis: Das System unterscheidet erst nur zwischen Vorder- und Hinterachse (nach ca. 10 min Fahrzeit mit min. 30 km/h). Erst im Falle eines Druckverlustes wird auch zwischen rechts und links unterschieden.

 

• Service:

Falls ein Kunde das TPMS ausprobiert (z.B. durch Befüllen des rechten Rades mit erhöhtem Luftdruck), könnte im Display die Luftdruckanzeige der falschen Fahrzeugseite zugeordnet sein (d.h. das Display zeigt das linke Rad mit erhöhtem Luftdruck an). Erst beim Fahren ordnet das zuvor eingelernte DDS dann das Rad bzw. den Sensor eindeutig zu und die Anzeige im Info Display erscheint korrekt.

 

Bei Beanstandungen ist die Zuordnung der Reifenluftdrucksensoren zum TPMS Steuergerät durch folgende Anlernprozedur eindeutig herzustellen:

 

Variante 1:

 

Reifendruck ablassen auf ca.1 bar und wiederbefüllen mit Luftdruck wie nachfolgend beschrieben.

Nacheinander mit Reifen so verfahren.

Vorn links: 3,0 bar

Vorn rechts: 2,7 bar

Hinten rechts: 2,4 bar

Hinten links: 2,1 bar

Reifendrucksensoren sind nun aktiv.

Oder

 

Variante 2:

 

Mit Fahrzeug kurz über 30 km/h fahren wegen Rollschalterschließung, d.h Aktivierung der Drucksensoren.

Befüllen der Reifen:

Vorn links: 3,0 bar

Vorn rechts: 2,7 bar

Hinten rechts: 2,4 bar

Hinten links: 2,1 bar

Danach bei beiden Prozeduren:

 

DDS Taste 4 Sekunden drücken (bei Zündung an oder laufendem Motor).

Kontrollleuchte leuchtet gelb zur Bestätigung, dass die richtige Druckeinstellung erkannt wurde (muss dafür jeden Druckwert einmal empfangen haben, Gesamtdauer ca. 2 Minuten).

Reset erneut durchführen: DDS Taste 4 Sekunden drücken (bei Zündung an oder laufendem Fahrzeug), Kontrollleuchte blinkt 3 mal

Das System hat nun die Drucksensoren eindeutig zugeordnet und ist betriebsbereit.

 

Hinweis: Beide Prozeduren sind innerhalb von 15 Minuten durchzuführen!

 

Der Druck kann im Info Display abgelesen werden (im Fall eines schnellen Druckabfalls geschieht das Senden im Stand).

 

Bei beiden Varianten kann ein defekter Radsensor dadurch erkannt werden, dass keine Anzeige des zugehörigen Druckwertes im Display erscheint.

 

Beispiel.: 2.7 bar erscheint nicht – Radsensor Vorn rechts defekt.

 

Korrekten Luftdruck wieder herstellen.

 

Hinweis: Im Fall eines defekten Radsensors während der Fahrt erscheinen keine Druckwerte im Info Display.

 

Hinweis: Zur Reifenluftdruckkontrolle ist bei Fahrzeugen mit TPMS der am Tankdeckel befindliche Adapter vor Ansetzen des Fülldruckprüfgerätes an das Reifenfüllventil anzubauen.

 

• Service:

Die Dichtringe der Ventilschäfte und die Ventileinsätze sind bei jedem Reifenwechsel zu ersetzen. Beim Festziehen der Mutter am Reifenluftdrucksensor ist das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment unbedingt einzuhalten, um eine Beschädigung des Sensors zu vermeiden. Angaben zur Reifenmontage sind der Service-Anleitung, Astra-H, Baugruppe “E” zu entnehmen.

 

Steuergerät TPMS

 

Das elektronische Steuergerät ist die Schnittstelle zu den fahrzeugelektrischen und -elektronischen Systemen. Die Daten der Räder werden über RF(Radio Frequency)-Signale an das Steuergerät gesendet und dort verarbeitet. Der Fahrer wird über das Info Display über den aktuellen Status informiert. Das Steuergerät ist mit der Klemme 15 und der Klemme 31 sowie mit dem Low-Speed CAN Bus verbunden, um mit anderen Steuergeräten zu kommunizieren und um das System zu diagnostizieren.

 

Bei der Funkübertragung kommt im Gegensatz zum Vectra-C nur eine Version zum Einsatz:

 

TPMS mit 433 MHz HF Verbindung zwischen ECU und Sensoren.

Warnung und Alarm

 

Das System verwendet den Standardreifendruck als Referenz, wobei die vorderen und hinteren Räder verschiedene Werte aufweisen können.

 

Wenn die Reifendrücke um mindestens 0,1 bar angehoben werden, nimmt das Steuergerät beim nächsten Einschalten der Zündung die neuen Werte als Standardwerte an.

 

Eine Warnmeldung erfolgt:

 

Erkannter Reifenluftdruck ist -0,3 bar

Eine Alarmmeldung erfolgt wenn:

 

Erkannter Reifenluftdruck ist -0,6 bar

Erkannter Reifenluftdruck sinkt um mehr als 0,3 bar/min

 

 

 

Das SDM (Sensing & Diagnostic Modul)

 

Das SDM (Sensing & Diagnostic Modul) als zentrales Steuergerät des Airbag- und Rückhaltesystems erkennt einen Fahrzeugcrash durch einen integrierten Beschleunigungssensor und externe Beschleunigungssensoren (SIS) im Seitenschwellerbereich sowie 2 Sensoren im Frontbereich des Fahrzeugs.

 

Sämtliche Sensoren und Aktoren sind unabhängig vom Bus mit dem SDM-Steuergerät verbunden (hartverkabelt). Der LS Bus wird nur zum Ansteuern der Leuchten im Instrument und zum Öffnen der Zentralverriegelung bzw. Einschalten der Innenbeleuchtung, Warnblinkfunktion nach Auslösen der Airbags gebraucht. Außerdem steuert das SDM die Gurtwarnlampe im Instrument und den Warnton über das CIM für die Gurtwarnfunktion an.

 

Durch ein optionales automatisches Sitzbelegungs- und Kindersitzerkennungssystem (AOS) im Beifahrersitz können der Beifahrer-Front-Airbag und -Seiten-Airbag abgeschaltet werden, wenn der Sitz nicht bzw. mit einem entsprechend ausgerüsteten Opel-Kindersitz belegt ist.

 

Das SDM übernimmt die Ansteuerung von aktiven Rückhaltesystemen (Airbags, Gurtstraffern) mit Front-, Seiten-, und Heck-Crash-Unterscheidung. Des weiteren verfügt es über folgende Funktionen / Komponenten:

 

• Energiespeicher zum Zünden der Airbags für den Fall des Verlusts der Spannungsversorgung während eines Crashs

• 2 externe Crash-Sensoren im Frontbereich

• AOS automatischer Sitzbelegungs- und Kindersitzerkennungssystem zur Beifahrer-Airbagabschaltung.(Option)

• Systemdiagnose inklusive Fehlerüberwachung des Airbag-Systems

• OnStar Kommunikation

• Fahrer- und Beifahrer-Gurtschlossschalter

• Anschluss Gurtwarnungssensors im Beifahrersitz

 

Für die Erkennung von Seitencrashs wird je Seite ein Seiten-Airbag Sensor verwendet. Bei einem leichten Crash oder Erschütterungen, z.B. durch schlechte Straßen, werden die Airbag-Systeme und Gurtstraffer nicht aktiviert.

Maximal unterstützt das SDM die folgenden Rückhaltesysteme:

 

• Front-Airbag Fahrer

• Front-Airbag Beifahrer

• Seiten-Airbag Fahrer

• Seiten-Airbag Beifahrer

• Kopf-Airbag links

• Kopf-Airbag rechts

• Gurtstraffer Fahrersitz

• Gurtstraffer Beifahrersitz

 

 

 

Das AOS (Automatic Occupancy Sensing)

 

Das AOS (Automatic Occupancy Sensing)-System verfügt über einen Beifahrersitzbelegungssensor und einen Sensor für die Kindersitzerkennung. Wenn das SDM durch den AOS-Sensor erkennt, dass der Beifahrersitz nicht belegt ist, wird der Front-Airbag Beifahrer, der Seiten-Airbag Beifahrer sowie der Gurtstraffer Beifahrersitz deaktiviert. Sofern ein Kindersitz mit Transponder erkannt wird, wird der Front-Airbag Beifahrer, Seiten-Airbag Beifahrer deaktiviert.

Das AOS kommuniziert mit dem SDM über eine serielle UART-Schnittstelle.

Ist die Beifahrer-Airbag-Abschaltung im SDM durch die Kindersitzerkennung aktiviert, sendet das SDM die Nachricht “AOS-Lampe EIN” via LS CAN zum IPC. Das IPC steuert nach Erhalt dieser Nachricht die AOS-Lampe im Instrument an. Das SDM liest den Widerstandswert des Fahrer- und Beifahrer Gurtschlossschalters ein und sendet entsprechend die Nachricht “Gurtwarnlampe EIN” via LS CAN an das IPC. Das IPC steuert nach Erhalt dieser Nachricht die Gurtwarnlampe im Instrument an. Ist der Kindersitz mit Transponder nicht richtig installiert, blinkt die Lampe.

Das SDM überprüft den Status des Gurtschlosses von Fahrer und Beifahrer. Ist der Fahrer nicht angeschnallt, bzw. ist der Beifahrersitz besetzt, dies wird mit dem Gurtwarnungssensor bzw. mit dem Sitzbelegungserkennungssensor im Beifahrersitz festgestellt und nicht angeschnallt, wird nach Zündung “EIN” die “Warnleuchte Gurtwarnung” im IPC über den LS CAN angesteuert.

 

Wird der Motor gestartet blinkt diese Lampe.

Wird eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten oder sind bereits 250 m gefahren, ertönt zusätzlich ein Warnton.

Nach 90 Sekunden geht der Warnton aus bzw. die Lampe leuchtet dauerhaft.

Bei einem Fahrer- bzw. Beifahrerwechsel starten die 90 Sekunden wieder.

Schnallt sich der Fahrer bzw. Beifahrer an, erlischt die Lampe sowie der Ton.

 

Wird ein Fehler im Airbag-System erkannt, sendet das SDM via LS CAN die Nachricht “Airbagwarnlampe EIN” zum IPC. Das IPC steuert nach Erhalt dieser Nachricht die Warnlampe für das Airbag-System im Instrument an. Das Airbag-System bleibt weiterhin aktiv. Im Falle eines Unfalles wird weiterhin versucht die Rückhaltesysteme zu aktivieren, jedoch können Fehlfunktionen auftreten.

Wichtig: Wenn die Airbagwarnlampe blinkt oder dauerhaft leuchtet, muss das Airbagsystem umgehend überprüft werden. Ein Kindersitz darf in diesen Fällen auch bei Fahrzeugen mit automatischem Sitzbelegungs- und Kindersitzerkennungssystem AOS nicht auf dem Beifahrersitz montiert werden!

Das IPC steuert die Airbagwarnlampe für 4 Sekunden nach Zündung “EIN” an, um die Funktion der Airbagwarnlampe zu überprüfen.

 

 

 

ABS

 

Zur Zeit werden 2 verschiedene Systemvarianten des ABS im Astra verbaut.

 

Diese sind:

ABS MK 70

ABS MK 60 ESP

 

in der Motorvariante Z 14 XEP, Z 16 XEP, Z 17 DTL wird als Standardausrüstung das MK 70 verbaut.

Optional kann auch das MK 60 ESP verbaut sein. Dieses ist von der Ausstattung abhängig (z.B. Easytronic).

 

in der Motorvariante Z 18 XE, Z 20 LEL, Z 17 DTH wird als Standardausrüstung das MK 60 ESP verbaut.

 

ABS MK70

 

Das ABS MK70 ist ein reines ABS System mit diagonaler Bremskreisaufteilung. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des ABS MK60. Der Zusammenbau ABS-Steuergerät / Hydroaggregat wurde dabei gewichtsoptimiert und von den äußeren Abmessungen her verkleinert. Die vier aktiven Radsensoren versorgen das ABS-Steuergerät mit den notwendigen Informationen zur Raddrehzahl. Das ABS-Steuergerät ist im eingebauten Zustand mit dem Hydroaggregat verbunden und kann erst nach Ausbau der kompletten Einheit Hydroaggregat / ABS-Steuergerät von diesem getrennt werden.

 

ABS MK60 ESP

 

ESP ist die derzeit fortschrittlichste aktive Fahrdynamikreglung und verhindert kritische Fahrzustände bereits im Ansatz. Das ABS MK60 ESP beinhaltet im Astra-H folgende Systeme:

 

Antiblockiersystem (ABS)

Traktionskontrollsystem (TCS)

Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)

und verfügt über folgende Basis Funktionen:

 

Logische Untersteuerungskontrolle (UCL)

Kurven-Bremskontrolle (CBC)

Anhänger Stabilitätsprogramm (TSP) bei Anhängerbetrieb

integrierte Karosserie Kontrolle (ICC)

Je nach Ausstattungsvariante ist das ABS MK60 ESP zusätzlich um folgende Funktionen erweitert:

 

Reifendruckverlust Erkennung (DDS): Luftverlustkontrolle der Reifen über Raddrehzahlsensoren bei Ausfall des Reifenluftdruckkontrollsystems (TPMS / DDS)

Hydraulischer Bremsassistent (HBA)

Berganfahrhilfe (HSA): verzögert für zwei Sekunden das Zurückrollen des Fahrzeuges und unterstützt damit das Anfahren an Steigungen

 

Gierratensensor/-cluster

 

Der Gierratensensor im Astra-H wird nur in Verbindung mit der Fahrdynamik-Regelung ABS MK60 ESP verbaut. Dieser Sensor ermittelt die aktuell vorliegende Gierwinkelgeschwindigkeit (Drehrate) und die aktuelle Querbeschleunigung des Fahrzeugs. Diese Daten werden vom ABS-Steuergerät benötigt, um den Beginn von kritischen Fahrzuständen des Fahrzeuges zu erkennen.

 

 

 

Quickheat (PTC-Zuheizer) Version: 11102004

 

Hersteller des Quickheat ist

 

BEHR HELLA Thermocontrol GmbH

Hansastraße 40

59557 Lippstadt

 

Hier die ersten Beschreibungen zum Quickheat.

Bei weiteren Erkenntnissen wird unter Änderung der

Versionsnummer (entspricht Tagesdatum) der Thread erweitert.

 

Funktionsprinzip

 

PTC-Heizelemente können aufgrund ihrer speziellen Widerstands-Temperatur-Charakteristik vorteilhaft für viele Arten von Beheizungen eingesetzt werden.

Auf die normalerweise erforderlichen Einrichtungen für Temperaturregelung und Übertemperatursicherung kann verzichtet werden.

 

Die PTC-Heizelemente haben einen extrem positiven Verlauf des elektrischen Widerstandes, in Abhängigkeit von der Temperatur. Daher auch der Name PTC = Positive Temperature Coefficient. Der PTC wird so ausgelegt, daß der Arbeitsbereich vorwiegend im niederohmigen Teil der R/t-Kennlinie liegt. Aufgrund des niedrigen Widerstandes werden in diesem Kennlinien-Bereich besonders hohe Heizleistungen erreicht.

 

Durch seine selbstregelnden Eigenschaften regelt das PTC-Heizelement, entsprechend der gewählten Bezugstemperatur, die zuzuführende Leistung und damit die Temperatur des zu beheizenden Mediums sehr sensibel. Bei vorgegebener Betriebstemperatur ist der Leistungsnachschub abhängig von der Wärmeabfuhr des PTC-Elementes.

 

Aufbau

 

PTC-Heizelemente bestehen aus dotierter, polykristalliner Keramik mit Bariumtitanat als Grundmaterial.

 

Die handelsüblichen PTC-Steine haben überwiegend eine flache Bauform. Auf den geometrisch größeren, sich gegenüberliegenden Flächen, sind metallene Beschichtungen aufgebracht. Durch Anbringen von flächigen Metall-Elektroden erfolgt über diese Teile gleichzeitig die Spannungsübertragung zum PTC und die Wärmeableitung vom PTC. PTC und Metall-Elektroden sind in ein gut wärmeleitendes, elektrisch isolierendes Material eingebettet.

 

Der PTC-Stein ist ein temperaturabhängiger Halbleiterwiderstand aus Keramik, dessen Widerstand mit steigender Temperatur zunächst abnimmt (negative Temperaturcharakteristik). Wenn der minimale Widerstand erreicht ist, ändert sich die negative in eine positive Temperaturcharakteristik, d.h. mit weiter steigender Temperatur nimmt der Widerstand zuerst langsam, dann - ab etwa 80°C - stark zu, und zwar so lange, bis der PTC-Stein praktisch keinen Strom mehr aufnimmt. In diesem Punkt beträgt die Oberflächentemperatur etwa 130°C.

 

Sicherheit der Heizung

 

Konventionelle Heizsysteme benötigen zusätzliche Regeleinrichtungen, um die Temperatur auf einen maximalen Wert zu begrenzen. Der PTC-Heizer kommt durch die selbsttätige Abregelung ohne solche Einrichtungen aus. Wenn zum Beispiel die PTC-Heizung nicht von Luft durchströmt wird und die Temperatur der Umgebungsluft 25°C beträgt, steigt die Oberflächentemperatur der Heizelemente wegen der ungenügenden Wärmeabfuhr schnell auf den maximalen Wert von 130°C an. Die Temperatur des Metallrahmens, der in dem äußeren Kunststoffrahmen eingebettet ist, erreicht jedoch maximal 100°C. Diese Temperatur ist für den PPA-Rahmen völlig unkritisch. Somit geht von der PTC-Heizung keine Gefährdung aus.

 

Heizleistung

 

Der Nennwiderstand des PTC-Steins kann verschieden gewählt werden, entsprechend ändern sich Stromaufnahme und Leistung. Ein niedriger Nennwiderstand lässt im Betrieb eine hohe Heizleistung zu. Bei einer Stromspannung von 13 Volt und einem Luftdurchsatz von 5 kg/min liefert die Heizung eine Leistung von etwa 1000 Watt. Voraussetzung für diese Leistung ist, das die PTC-Steine im niederohmigen Bereich arbeiten, was durch eine Luftmenge der Heizung von mehr als 2 kg/min gewährleistet ist. Dieser Luftdurchsatz wird schon bei der niedrigsten Gebläsestufe erreicht.

 

Variable Ansteuerung

 

PTC-Systeme nutzen die Selbstregelung der Heizwiderstände nach dem intrinsischen Prinzip. Übersteigt die Temperatur am PTC-Heizelement einen Grenzwert, dann steigt der elektrische Widerstand extrem an und führt zwangsläufig zu einer geringeren Leistungsaufnahme. Wenn ein Lüfter oder die Leistungsansteuerung ausfallen sollte, bleibt die Temperatur des Wärmetauschers immer im definierten Bereich.

Gesteuert wird das PTC-Heizelement mit einem Prozessor, der zusammen mit Halbleiterschaltern die Heizleistung sehr feinfühlig reguliert. Durch Schnittstellen wie etwa den CAN-Datenbus erhält der Prozessor von der Klimasteuerung Heizleistungsvorgaben oder sendet Diagnosemeldungen. Die Gesamtleistungsaufnahme wird durch periodisches Ein- und Ausschalten der einzelnen Heizstäbe bestimmt. Um das Bordnetz zu entlasten, geschieht das Einschalten der einzelnen Heizstäbe zeitlich versetzt. Das gesamte Wärmemanegement ist so ausgelegt, dass die Batteriekapazität auf keinen Fall angegriffen wird.

 

Wirkungsgrad

 

Im Betriebszustand gibt der PTC-Zuheizer etwa 95 Prozent der elektrischen Leistung als Wärmeenergie an die durchströmende Luft ab.


18.02.2012 11:05    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (2)

Das CIM (Column Integration Module)

 

Einbauort:

Das CIM ist das Lenksäulenelektronikmodul. Es befindet sich unterhalb des Lenkrades, da wo Blinker- und Wischerhebel sind.

 

Allgemeine Funktionsbeschreibung CIM:

Das CIM (Column Integration Module) ist das Modul an der Lenksäule, welches u.a. das Zündschloss und den Blinker- und Wischerschalter enthält. Es vereinigt die folgenden Teilsysteme (teilweise Option):

 

Wegfahrsperre, Lenkradfernbedienung, Transponder-Antenne, Zündschloss, Blinkerhebel, Fern- /A bblendlichthebel, Geschwindigkeitsregelungshebel, Info-Display Tasten, Scheibenwischerhebel, Funkempfänger für die Schlüssel-Fernbedienung, Lenkwinkelsensor, Huptaste, Startknopf PEPS (Schlüsselloses Zugangs- und Startsystem) und ESCL (elektrisches Lenkradschloss). Das CIM wurde entwickelt, um den Verkabelungsaufwand und das Gewicht der Lenksäule zu reduzieren.

 

CIM-Steuergerät:

Das CIM-Steuergerät besitzt zwei CAN Schnittstellen, eine zum Low-Speed CAN Bus und eine zum High-Speed CAN Bus. Es dient auch als Schnittstelle zwischen dem High-Speed Bus und dem Low-Speed Bus um Informationen zwischen den CAN Bussen auszutauschen. Alle Komponenten des CIM, außer dem Zündschlüssel mit seinem RF-Empfänger / Sender (Transponder), sind direkt mit dem CIM-Steuergerät verbunden (aufgesteckt) und benötigen dadurch keine zusätzliche Verkabelung.

 

Spannungsmanagement, Spannungsversorgung, Zündschloss:

Das CIM-Steuergerät übernimmt das Spannungsmanagement im Fahrzeug. Es ist verantwortlich für die Dekodierung der Zündschloss-Informationen (Zündschlüsselposition), sowie die Weiterleitung dieser Information als CAN Informationen an den Rest des Fahrzeugs. Zusätzlich steuert das CIM hartverkabelt zwei Spannungsversorgungsrelais im UEC und REC an. Außerdem wird hartverkabelt das ACC-Signal (Zündschloß Stellung 1) an das ECM übertragen, um zu erreichen, dass dieses schneller hochfährt. Hiermit wird ein schnelleres Anspringen des Motors erreicht.

 

CAN Schnittstellen:

Das CIM besitzt zwei CAN Schnittstellen zur Datenkommunikation.

High-Speed CAN für Motor-Systeme, Antriebsstrang-Systeme, Wegfahrsperre, usw.

Single Wire (Eindraht) Low-Speed CAN für Karosserie-Systeme

 

Schnittstelle zwischen HS CAN und LS CAN:

Das CIM ist die Schnittstelle (Übersetzer) zwischen Low-Speed Bus und High-Speed Bus. Ausgewählte Busnachrichten werden vom Low-Speed Bus zum High-Speed Bus umgesetzt und umgekehrt.

 

Diagnose Schnittstelle:

Das CIM-Steuergerät bietet eine CAN Diagnoseschnittstelle zum HS CAN und zum LS CAN. Die HS und LS Busleitungen sind durch das CIM zum Diagnosestecker geschleift. Achtung: Wird der Stecker vom CIM abgezogen, unterbricht man damit die Verbindung zwischen dem Diagnosestecker und dem HS und LS Bus!

 

Um Beschädigungen der Steuergeräte im CAN-Verbund durch externe Spannungs- oder Masseschlüsse zu verhindern besitzt das CIM-Steuergerät eine Interne Schutzschaltung sowohl für den HS CAN als auch für den LS CAN. Auch die Diagnose des CIM wird mittels CAN Bus vorgenommen.

 

Dimmen der Beleuchtung-Lenkradfernbedienung:

Die Taster der Lenkradfernbedienung sind beleuchtet. Die Dimmung dieser Beleuchtung erfolgt über eine Information, die über den LS CAN vom IPC zum CIM übertragen wird.

 

Funktion Blinker:

Das CIM-Steuergerät erfasst 4 Hebelstellungen des Blinkerhebels in digitaler Form. Der Blinkerhebel rastet nicht mehr mechanisch ein, sondern kehrt auch bei eingeschaltetem Blinker in die Grundstellung zurück. Das Ausschalten erfolgt entweder durch den Lenkwinkelsensor oder durch Antippen des Hebels in die andere Richtung. Diese Informationen werden vom CIM-Steuergerät über den LS CAN zum REC übertragen, welches darauf die Blinkfrequenz und das Tastverhältnis festlegt.

 

Funktion Geschwindigkeitsregelung:

Das CIM-Steuergerät erfasst die 3 Schalterpositionen der Geschwindigkeitsregelung in digitaler Form. Diese Information wird vom CIM-Steuergerät über den HS CAN zum ECM-Steuergerät übertragen.

 

Funktion Scheibenwischer

 

Das CIM-Steuergerät erfasst 6 Stufen des Scheibenwischerhebels in digitaler Form. Diese Information wird vom CIM-Steuergerät über den LS CAN zum UEC-Steuergerät übertragen. Der Wischerhebel rastet nicht mehr mechanisch ein, sondern kehrt auch bei eingeschaltetem Wischer in die Grundstellung zurück. Das Ausschalten erfolgt durch Antippen des Hebels in die andere Richtung.

 

Funktion Hupen:

Das CIM-Steuergerät erfasst die Tasterstellung der Hupe. Diese Information wird vom CIM-Steuergerät über den LS CAN zum UEC-Steuergerät übertragen.

 

Funktion Wegfahrsperre (Immobiliser 3):

Im CIM-Steuergerät ist eine Wegfahrsperrenfunktion (Immobiliser 3) integriert. Das CIM-Steuergerät kommuniziert mit dem Transponder im Zündschlüssel mit Hilfe der aufgesteckten Transponderantenne. Es wertet das Transpondersignal aus. Wird der Zündschlüssel als gültig erkannt, werden noch die Identifier des REC, UEC, IPC-Steuergeräts überprüft. Sind davon mindestens 2 als gültige Komponenten erkannt worden, setzt sich der Freigabeprozess mit der Kommunikation zum ECM-Steuergeräts bei Zündung EIN fort. Das ECM-Steuergerät fordert eine Startfreigabe vom CIM-Steuergerät an. Bei fehlgeschlagener Freigabe muss der Zündschlüssel aus dem Zündschloss entfernt werden, um mit erneuter Erkennung des Key IN Status eine neue Freigabe durch den Transponder zu starten. Die Umwandlung vom analogen zum digitalen Signal wird durch das CIM-Steuergerät durchgeführt.

 

Funktion Lautsprecher:

Auf Anforderung der Steuergeräte UEC, REC, PAS, PEPS, IPC, DIS, SDM, SLM, oder TPMS löst das CIM ein akustisches Signal des integrierten Lautsprechers aus. Dieses Signal ist für jede Funktion spezifisch. Beispielsweise schickt das REC Steuergerät eine Nachricht zum CIM, mit welcher Frequenz der Blinkerton ausgegeben werden soll (normale Blinkfrequenz oder erhöhte Blinkfrequenz bei defekter Blinkleuchte). Weitere Funktionen bei denen eine Anforderung zur Tonausgabe an das CIM-Steuergerät gesendet werden sind z.B. Parklichtaktivierung, Tür, Kofferraum oder Heckklappe geöffnet, Parkassistent, Adaptive Geschwindigkeitsregelung, Scheibenwischerabschaltung und Transport Modus deaktivieren.

 

Funktion Lenkradfernbedienung (Sonderausstattung):

Das CIM-Steuergerät erfasst den betätigten Taster der Lenkradfernbedienung, wobei bei mehrfacher Betätigung immer der Taster mit der höchsten Priorität ausgewertet wird. Diese Information wird vom CIM-Steuergerät über den CAN zum DIS-Steuergerät übertragen. Ein Teil dieser Information wird dann zum Radio-Steuergerät über die Schnittstelle DIS weitergeleitet.

 

Funktion Info Display (Sonderausstattung):

Das CIM-Steuergerät erfasst eine Betätigung des Schalters der Info-Display Bedienung. Diese Information wird vom CIM-Steuergerät über den CAN zum DIS-Steuergerät übertragen.

 

Funktion Lenkradstellung:

Das CIM-Modul verfügt über einen Lenkwinkel-Sensor. Dieser Sensor erfasst den aktuellen Lenkwinkel oder die aktuelle Lenkbewegung und überträgt diese Information zum CIM-Steuergerät. Das Lenkwinkel-Sensorsignal wird intern im CIM-Steuergerät zur Rücksetzung des Blinklichts verwendet. Vom CIM-Steuergerät wird der Lenkwinkel über den HS CAN zum ABS / ESP-Steuergerät übertragen, sofern das Fahrzeug über ESP verfügt (ESP Option). Des weiteren nutzt das EHPS diese Information. Für die ESP-Version ist der Sensor "multi-turn” fähig, d.h. er gibt über den vollen Lenkbereich die genaue Winkelposition an. Für nicht ESP-Fahrzeuge wird eine vereinfachte Variante verbaut, die nach 360° wieder bei 0 beginnt.

 

Airbag – Zündsignal:

Über die Kontakteinheit des CIM-Steuergeräts ist der Airbagzündkreis zum Fahrerairbag (an die Zündpille) im Lenkrad durchgeschleift.

 

Funktion Schlüssel-Fernbedienung:

Das CIM-Steuergerät besitzt einen Empfänger, der das Schlüssel-Fernbedienungssignal umsetzt. Das CIM-Steuergerät wertet diese Information aus und überträgt sie über den CAN zum REC.

 

Funktion Fern / Abblendlicht:

Das CIM-Steuergerät erfasst die 2 Schalterstellungen des Fern-/Abblendlicht-Schalters. Diese Information wird vom CIM-Steuergerät über den CAN zum UEC-Steuergerät übertragen.

 

Funktion Schlüsselverriegelung:

Die Schlüsselverriegelungs-Funktion ist nur in Fahrzeugen mit Automatikgetriebe aktiv. Das TCM-Steuergerät überträgt die aktuelle Wählhebelposition zum CIM-Steuergerät über den HS CAN. Ist die aktuelle Wählhebelposition auf P, deaktiviert das CIM die Schlüsselverriegelung und der Zündschlüssel kann abgezogen werden.

 

Funktion Starter Kontrolle:

Erkennt das CIM die Zündschlüsselposition "Motor Starten”, so schickt es eine CAN Nachricht zum Starter betätigen an das ECM. Dieses sendet nach Empfang dieser Nachricht eine weitere Busnachricht über die Schnittstelle CIM an das UEC, welches dann das dort eingebaute Starterrelais ansteuert. Ein direktes Ansteuern des Startrelais durch das CIM ohne den "Umweg” über das ECM wäre nicht sinnvoll, da das ECM entscheidet, ob der Starter betätigt werden soll (Wenn der Motor bereits läuft, wird des ECM keine Busnachricht zum Ansteuern des Starters an das UEC senden, auch wenn der Fahrer den Schlüssel im Position "Start” dreht.)

 

Funktion ActiveSelect Tipptasten:

Das CIM erfasst die Betätigung der ActiveSelect Tipptasten im Lenkrad und überträgt den Schaltwunsch per HS CAN an das TCM / MTA.

 

 

 

Das UEC (Underhood Electrical Center)

 

Das Motorraumelektronikmodul (Underhood Electrical Center, UEC)

 

Der Sicherungskasten befindet sich vorn links im Motorraum.

 

Funktionsbeschreibung UEC

 

Das UEC ist ein Zentralmodul im Motorraum in der Nähe der Batterie. Es enthält einen Sicherungs- und Relaiskasten sowie ein Steuergerät. Das Steuergerät kommuniziert über den LS CAN Bus mit den anderen Busteilnehmern. Das UEC steuert u.a. die vordere Beleuchtung, den Scheibenwischer und die Hupe. Es werden verschiedene Sensoren (z.B. Sensor Bremsflüssigkeitsstand) eingelesen, und deren Werte vom UEC als Busnachrichten ausgegeben.

 

Funktion Wischer

 

Das UEC ist die Zentrale für alle angesteuerten Komponenten:

 

Frontwischerrelais

4 Wischerstufen (Tippwischen, Intervall, langsam Wischen, schnell Wischen). Wird die Fahrertür geöffnet wenn die schnelle Stufe gewählt ist, wird der Wischer automatisch in die langsame Stufe zurückgesetzt. Diese Funktion ist programmierbar.

Regen/Lichtsensor

Intervallfunktion (Bei Ausstattung mit Regensensor)

Servicestellung Wischer: Nachdem die Zündung ausgeschaltet wurde und der Schlüssel in Pos “0” steht, kann durch Betätigen des Wischerschalters im CIM eine Servicestellung angefahren werden (z.B. zum Wischerwechsel).

Heckwischer

Scheibenwaschanlage vorn

Scheibenwaschanlage hinten (Bei zu niedrigem Füllstand der Scheibenwaschanlage wird die Heckscheibenwaschanlage deaktiviert)

Scheinwerferwaschanlage (Bei zu niedrigem Füllstand der Scheinwerferwaschanlage wird die Scheinwerferwaschanlage deaktiviert)

 

Funktion Außenbeleuchtung

Folgende Funktionen werden nach dem entsprechenden Signaleingang angesteuert:

 

Blinkerfunktion

Parklicht links / rechts

Standlicht

Abblendlicht

Tagesfahrlicht (Länderabhängig programmierbar)

Automatische Lichtfunktion (Bei Ausstattung mit Regen- / Lichtsensor)

Lichtwarner (Solange Stand- oder Abblendlicht eingeschaltet sind und die Fahrertür bei abgezogenem Schlüssel geöffnet, ist erfolgt ein Warnton).

Notbeleuchtung (Ist bei Zündung Ein, keine- oder eine unleserliche Busnachrichten am UEC, wird das Abblendlicht und das Standlicht aktiviert)

Wegausleuchtung, “Follow Me Home” Funktion (Wird bei abgezogenem Schlüssel, ausgeschaltetem Licht und geöffneter Fahrertür der Lichthupenhebel betätigt, schaltet das UEC für die Dauer von ca. 30 Sekunden (der Zeitwert ist umprogrammierbar) das Abblendlicht, die Rückfahrscheinwerfer und die Schlussleuchten ein)

Fernlicht: Das UEC schaltet das Fernlicht nur dann ein, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist. (Bei Fahrzeugen mit Regen- / Lichtsensor kann das Fernlicht nur eingeschaltet werden, wenn der Sensor den Zustand “Nacht” meldet, das Abblendlicht eingeschaltet wird und der Motor läuft)

Für die Betreibung des Fernlichts es gibt zwei programmierbare Möglichkeiten:

A: Wenn das Fernlicht eingeschaltet ist, schaltet das UEC das Abblendlicht aus.

B: Das Fernlicht und das Abblendlicht leuchten zusammen

Lichthupe (Achtung: Bei abgezogenem Schlüssel und geöffneter Tür wird mit dem gleichen Hebel die Wegausleuchtung eingeschaltet)

Nebelscheinwerfer (Aktivierung nur möglich, wenn die Zündung eingeschaltet ist und das Standlicht oder Abblendlicht eingeschaltet ist.

Die Nebelscheinwerfer lassen sich in der Auto-Licht Funktion nicht einschalten. *

 

Weitere Überwachungsfunktionen

1. Sensor Kühlmittelstand

2. Außentemperatursensor

3. Sensor Bremsflüssigkeitsstand

4. Bordnetzspannung

5. Sensor Bremsbelagverschleiß

6. “Motor läuft” Signal

7. Rückwärtsgangschalter

 

*

Diese Funktion hat sich geändert.

Ob sich Nebelscheinwerfer mit "Automatikfunktion" schalten lassen oder nicht, kann vom FOH programmiert werden.

 

 

 

Das REC (Rear Electrical Center)

 

Heckelektronikmodul (REC)

 

Das Heckelektronikmodul (Rear Electrical Center, REC) ist ein Zentralmodul und befindet sich im Gepäckraum links hinter der Serviceklappe. Es enthält einen Sicherungs- und Relaiskasten sowie ein Steuergerät, welches über den LS CAN Bus mit den anderen Busteilnehmern kommuniziert. Das REC steuert u.a. die hintere Beleuchtung, den Heckscheibenwischer, die Zentralverriegelung und die elektrischen Fensterheber. Es werden verschiedene Sensoren (z.B. Tankfüllstand) eingelesen und deren Werte vom REC als Busnachrichten ausgegeben.

 

Folgende Funktionen werden nach dem entsprechenden Signaleingang angesteuert:

Blinker

Anhängerbeleuchtung

Warnblinker

Rückfahrscheinwerfer

Parklicht links / rechts

Bremslicht

Standlicht

Nebelschlussleuchte

Tagesfahrlicht

Wegausleuchtung (Follow Me Home)

Notbeleuchtung

Glühlampenkontrolle

Innenbeleuchtung

Zentralverriegelung

Funktion elektrische Fensterheber (das REC ist Funktionsmaster für die elektrischen Fensterheber. Es steuert alle Stellmotoren in den Türen direkt an).

Funktion Alarmanlage (das REC kommuniziert über eine serielle UART-Schnittstelle mit dem Ultraschall Alarmsystem- bzw. mit der Alarmsirene).

 

Weitere Funktionen

 

Tankfüllstand, das REC liest den Wert des Tankfüllstandssensors ein und sendet diesen auf den Bus.

Anhängermodul, am REC kann ein Anhängermodul aufgesteckt werden. An dieses wird dann der Kabelsatz für die Anhängerkupplung angeschlossen. Erkennt das REC, dass tatsächlich ein Anhänger angeschlossen ist, sendet es eine entsprechende Nachricht auf den Bus, steuert die Leuchten im Anhänger an und führt auch beim Anhänger eine Glühlampenüberwachung durch. Allerdings werden die Nebelschlussleuchte und der Rückfahrscheinwerfer des Anhängers nicht überwacht, da die meisten handelsüblichen Anhänger nicht mit dieser Funktion ausgestattet sind.

 

 

 

Das IPC (Instrument Panel Cluster)

 

Instrument Panel Cluster (IPC)

 

Das IPC (Instrument Panel Cluster-Kombiinstrument) ist das Anzeigeinstrument für den Fahrer. Es werden die Motordrehzahl, Fahrzeuggeschwindigkeit und Tankfüllstand angezeigt. Außerdem enthält das IPC noch LED's zur Anzeige verschiedener Funktionen bzw. Störungen. Ist das Fahrzeug mit AT / MTA ausgestattet befindet sich zur Ganganzeige ein 2-stelliges Display im IPC. Ein weiteres LCD Display dient der Anzeige des Kilometerstandes. Dieses Display kann auch einige andere Informationen anzeigen (z.B. Reststrecke bis zum nächsten Service). Alle diese Informationen empfängt das IPC über den LS CAN Bus.

 

Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird mittels der ABS-Raddrehzahlsensoren erfasst. Das ABS-Steuergerät liest die Drehzahlen der einzelnen Räder ein und sendet sie auf den HS Bus. Der Wert des vorderen linken Raddrehzahlsensors wird zur Berechnung der Fahrzeuggeschwindigkeit verwendet. Hierzu wertet das ECM die Busnachricht vom ABS aus und berechnet die Fahrzeuggeschwindigkeit. Dieser Wert wird nun vom ECM auf dem HS Bus versendet, vom CIM übersetzt und auf dem LS Bus weitergesendet. Hier wird er vom IPC zur Anzeige der Fahrzeug-Geschwindigkeit ausgewertet.

 

Auch die Information der zurückgelegten Wegstrecke wird mittels der ABS-Raddrehzahlsensoren erfasst. Hier wird aber das Signal des hinteren linken Rades verwendet. Auch dieser Wert wird erst vom ECM berechnet, per HS CAN versendet und vom CIM auf LS CAN übersetzt. Dieser Wert wird vom IPC zur Anzeige des Kilometerstandes verwendet.

 

Da die Umrechnung der Raddrehzahlen in Fahrzeuggeschwindigkeit bzw. Wegstrecke im ECM erfolgt, muss hier auch der Reifenumfang programmiert werden, um eine korrekte Anzeige zu erhalten.

 

• Service:

Nach dem Ersatz der Reifen muss mittels TECH 2 eine Neuprogrammierung im ECM vorgenommen werden.

 

Fällt der vordere linke, zur Anzeige der Fahrzeuggeschwindigkeit verwendete Raddrehzahlsensor aus, verwendet das ECM stattdessen das Signal des vorderen rechten Sensors. Gleiches gilt für die hinteren Sensoren.

 

Das IPC hat weiterhin die Aufgabe, die Zustände verschiedener Sensoren und Schalter einzulesen und auf den CAN Bus zu übertragen bzw. anhand von Busnachrichten verschiedene Stellglieder anzusteuern:

 

Eingänge:

 

Einige der Taster / Schalter sind mit Überwachungswiderständen ausgerüstet, so dass offene Stromkreise erkannt werden.

 

Hinweis: Der Regler zur Verstellung der Scheinwerferhöhe ist hartverkabelt und wird nicht vom IPC eingelesen!

 

Eingänge:

 

Lichtschalterzentrum mit Standlichtschalter, Abblendlichtschalter, Nebelscheinwerferschalter, Nebelschlussleuchtenschalter, Schalter automatische Lichtsteuerung, Regler Helligkeit Armaturenbrettbeleuchtung.

Taster Warnblinkanlage

Taster heizbare Heckscheibe (manuelle Klimaanlage MCP / ohne Klimaanlage MH)

Taster Parkassistent

Taster Zentralverriegelung

Taster halbaktives Fahrwerk (SADS)

Ausgänge:

 

Kontrollleuchte Taster Warnblinkanlage (Hintergrundbeleuchtung und Anzeigefunktion mit einer gemeinsamen LED; PWM gesteuert). Die Ansteuerung der Anzeigefunktion erfolgt, wenn vom REC eine entsprechende Busnachricht empfangen wird

Helligkeit Armaturenbrettbeleuchtung für Glühlampen (PWM), steuert die Helligkeit der Glühlampe für den Zigarettenanzünder

Helligkeit Armaturenbrettbeleuchtung für LED's (PWM), steuert die Helligkeit der Beleuchtung aller Taster/Schalter im Armaturenbrettbereich

Kontrollleuchte Taster heizbare Heckscheibe. Diese LED wird angesteuert, wenn vom REC über den CAN die Nachricht, dass die heizbare Heckscheibe eingeschaltet ist, empfangen wird. (Version manuelle Klimaanlage MCP / ohne Klimaanlage MH)

Kontrollleuchte Taster Parkassistent. Diese LED wird angesteuert, wenn vom PAS via CAN die Nachricht, dass der Parkassistent eingeschaltet ist, empfangen wird.

Funktion Heizbare Heckscheibe / heizbare Außenspiegel

 

Das IPC ist Funktionsmaster für die Funktion “Heizbare Heckscheibe / Außenspiegel”.

 

Geht am IPC eine Anforderung zum aktivieren der heizbaren Heckscheibe / Außenspiegel ein (entweder vom Taster im Armaturenbrett oder durch eine Busnachricht der ECC), werden die Einschaltbedingungen überprüft. Sind diese erfüllt, sendet das IPC die Anforderung zum aktivieren der heizbaren Heckscheibe an das REC. Dort werden dann die jeweiligen Relais geschaltet. Erfolgt die Rückmeldung vom REC, dass die heizbare Heckscheibe eingeschaltet wurde, wird die LED im Taster aktiviert (MCP / MH) bzw. eine Busnachricht zum einschalten der LED im ECC-Bedienteil verschickt (ECC).

 

 

 

Das MTA (Manual Transmission Automatically)

 

Das (Manual Transmission Automatically Shifted) MTA ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, d.h. es kommt ein herkömmliches F17 oder F13 Schaltgetriebe zum Einsatz, welches von einem Steuergerät “bedient” wird. Das herkömmliche Kupplungspedal ist durch einen entsprechenden Stellmotor ersetzt, der herkömmliche Schalthebel ist durch einen elektronischen ersetzt.. Der Gangwechsel wird von 2 Aktuatoren (Schalten und Wählen) durchgeführt. Der Fahrer kann zwischen einem Automatik- und einem manuellen Modus auswählen. Ein ähnliches System ist vom Corsa und Meriva unter der Bezeichnung “Easytronic” bekannt.

 

Als Schalthebel kommt ein elektronischer Wählhebel zum Einsatz, der mit dem MTA-Steuergerät über eine serielle Schnittstelle kommuniziert.

 

Optional ist der Astra-H auch mit Lenkradschaltung ActiveSelect erhältlich. Mit dieser Option ist es möglich, durch die ActiveSelect Tipptasten am Lenkrad einen Schaltvorgang herbeizuführen, hierbei wird das entsprechende Bussignal vom CIM zum MTA-Steuergerät übertragen wird.

 

Die Kommunikation mit anderen Steuergeräten erfolgt über den HS CAN Bus.

 

Das MTA besitzt als einziges “AT” keine eigenen Sensoren für die Drehzahlen der Ein- und Ausgangswellen, das Steuergerät verwendet stattdessen die Raddrehzahl (vom ABS Steuergerät über den HS CAN übertragen) und die Motordrehzahl (vom ECM über den HS CAN). Weiterhin werden unter anderem noch ausgewertet: Ansaugluft- und Kühlwassertemperatur, beide Bremspedalschalter, Gaspedalstellung und Motordrehmoment.

 

Die Startfreigabe für den Motor wird vom MTA per CAN erteilt (Voraussetzungen: Anlasswunsch per CAN vom CIM, Bremse getreten). Bei getretener Bremse wird vom MTA automatisch N eingelegt (erstmals möglich durch neuen Wählhebel) und die Startfreigabe erteilt.

 

Das Einlegen eines Ganges erfolgt nur unter bestimmten Bedingungen, getretene Bremse während des Wählvorganges oder Betätigung des Gaspedals innerhalb eines ca. 3 sec. Zeitfensters nach Gang wählen. “R” wird nur unterhalb einer gewissen Geschwindigkeitsschwelle eingelegt. Ist ein Einlegen des gewählten Ganges wegen der vorliegenden Fahrbedingungen oder “Fehlbedienung” nicht möglich, so wird dies dem Fahrer durch blinken der Ganganzeige im Display im IPC mitgeteilt.

 

Diagnostizierte Fehler im Getriebe werden durch ein “F” im Display angezeigt.

 

Bereits vom Corsa bekannte Funktionen, z.B. kriechen (sanftes Anrollen bei Leerlaufdrehzahl mit eingelegtem Gang und nicht betätigter Fußbremse) sind auch im Astra-H realisiert.

 

 

 

Das PAS (Park Assistent System)

 

Parkpilot (PAS)

 

Die Parkhilfe verwendet Ultraschallsensoren im Heckbereich des Fahrzeuges, um Objekte und Hindernisse zu erkennen. Das System zeigt den Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem Hindernis akustisch an. Die Parkhilfe soll den Fahrer beim Ein- und Ausparken unterstützen, um Schäden im Front und Heckbereich zu vermeiden. Es ist ein selbstständiges System und als Assistent und nicht als Schutzsystem zu verstehen.

 

Das Parkhilfe Modul berechnet die Entfernungen mit Hilfe der Sensoren, löst akustischen Alarm aus und überwacht das System. Das Steuergerät ist im Heckraum verbaut und auf das REC gesteckt.

 

Die Ultraschallsensoren sind in der Heckverkleidung des Fahrzeuges untergebracht.

 

Das PAS kann über einen Taster in der Instrumententafel deaktiviert werden. Nach Zündung EIN ist das PAS inaktiv.

 

Der Taster verfügt über eine Status Kontrollleuchte. Der Taster wird vom IPC eingelesen, via CAN wird die Parkhilfe aktiviert. Nach der Aktivierung schaltet das IPC die Kontrollleuchte im “Messen” und “Präsentations-” Modus ein.

 

Für die hinteren Sensoren kommt ein separater Lautsprecher zum Einsatz, der im Formhimmel vor dem Heckscheibenrahmen eingebaut ist. Es gibt 3 verschiedene Modi für den Parkhilfe Betrieb:

 

Modus Warten:

Die Parkhilfe ist nicht aktiviert, sammelt Informationen auf dem Bus und wartet darauf, dass der Modus gewechselt wird.

 

Modus Messen:

Die Sensoren sind aktiv, die Parkhilfe berechnet Abstände zwischen Fahrzeug und Hindernis. Allerdings werden dem Fahrer keine Abstandsinformationen visuell angezeigt.

 

Modus Präsentieren:

Die Parkhilfe wird verwendet, alle Funktionen sind aktiv. Der Fahrer bekommt die Informationen akustisch mitgeteilt.

Das System kann den Modus selbständig ändern. Folgende Einflüsse können zu einer Änderung des Modus führen:

 

1. Fahrzeuggeschwindigkeit

2. Rückwärtsgang wurde eingelegt

3. Ein Objekt wird in Nähe des Fahrzeuges erkannt

4. Ein Anhänger ist am Fahrzeug angeschlossen

 

Das System erkennt Objekte von etwa 0 – 150 cm hinter dem Fahrzeug, in der Breite liegt der Erkennungsbereich jeweils etwa 20 cm neben dem Fahrzeug. Bei einem Abstand von 0 – 50 cm liegt der Erkennungsbereich jeweils 60 cm neben dem Fahrzeug. In der Höhe ist eine Erkennung von etwa 15 – 120 cm möglich.

 

Das akustische Warnsystem ist in der Lage, Abstände anzuzeigen, aber auch auf Fehler des Systems aufmerksam zu machen.

 

Die pulsierenden Warntöne sind unterschiedlich ausgelegt. Die Warntöne verändern sich mit zu- oder abnehmenden Abständen. Kurz vor Berührung des Objektes geht der Warnton in einen Dauerton über.

 

Ein kurzer Piepton ertönt, wenn das System eingeschaltet wird (nur 4-Kanal-System).

Die Frequenz des Systems liegt bei ca. 1,3 kHz.

Entfernung - Ein-/Ausschaltdauer in ms

< 180 cm - 80/400

< 130 cm - 80/240

< 90 cm - 80/200

< 80 cm - 80/160

< 70 cm - 80/140

< 60 cm - 80/120

< 50 cm - 80/100

< 40 cm - 80/80

< 30 cm - Dauerton


18.02.2012 10:50    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (0)

Funktionen die im Opel Astra H vorhanden sein sollten, aber nicht sind

 

Umluftschaltung

 

Bei Fahrzeugen mit Klimaautomatic / ECC muß im Display das Feld Umluftautomatik vorhanden sein.

Ist dieses nicht vorhanden muß es beim FOH per TECH2 freigeschaltet werden.

 

 

SpeedLock

 

Beim Betätigen (ca. 3 sec.) der Türverriegelungstaste sollte ein leiser Piepton hörbar sein.

Diese Funktion schaltet die autom. Türverriegelung ab 12km/h ein oder aus.

Wenn es nicht piept muß es beim FOH per TECH2 freigeschaltet werden.

 

Diese Funktion ist nur für Astras mit Software aus dem Modelljahr 2004 verfügbar, bei aktuellen Modellen ist dies nicht mehr möglich

 

 

 

Funktionen die nicht zum normalen Lieferumfang gehören

 

Ein Umprogrammieren durch den FOH erfolgt nur auf freiwilliger Basis. Er muß dieses nicht durchführen.

 

 

Fensterkomfortschaltung

 

Bei Fahrzeugen mit Fensterheber nur vorne kann man das Öffnen und Schließen der Fenster per Funkfernbedienung im Schlüssel

beim FOH per TECH2 freischalten lassen.

 

 

Tippblinken

 

Serienmäßig schaltet der Tippblinker 3x. Diese Funktion kann vom FOH per TECH2 auch auf 1x oder 2x umprogrammiert werden.

 

 

Follow me Home

 

Die Wegausleuchtung kann zwischen 0 und 255 sec. vom FOH per TECH2 umprogrammiert werden.

Weiterhin kann das Dimmen des Abblendlichtes vom FOH per TECH2 ein und ausgeschaltet werden.

 

 

Warnsignalgeber

 

Die Lautstärke des Warnsignalgebers kann vom FOH per TECH2 umprogrammiert werden.

 

 

Wegbeleuchtung

 

Die Nummernschildbeleuchtung bei geöffneter Heckklappe kann vom FOH per TECH2 an- oder ausgeschaltet werden.

 

 

Gurtwarner

 

Bei nichtangelegtem Sicherheitsgurt auf der Beifahrerseite und belastetem Sitz ertönt nach einiger Zeit eine akustische Warnmeldung.

Diese akustische Warnmeldung kann vom FOH per TECH2 abgeschaltet werden.

 

 

 

 

Hier die Anleitung für den FOH, um Tippblinken und andere personalisierbare Parameter zu verändern:

*Handbremse anziehen

*Abdeckung unter Handbremse entfernen (damit Schnittstelle zu Fahrzeug freigelegt wird)

*Tech2-Kabel anstecken (CanDi-Modul muss natürlich zwischengesteckt sein)

*Zündung einschalten

*Tech 2 einschalten

* "Enter" drücken

* "F0:Fahrzeugdiagnose" auswählen + "Enter" drücken

* Modelljahr auswählen z.B. "2007" + Enter

* Modell auswählen z.B. "Astra-H" + Enter

* "F0:Fahrzeug" auswählen + Enter

* "F2:Fahrzeug Personalisierung" auswählen + Enter

* Bitte warten ! ca.1 oder 2 Minuten

* kann sein das nach dem Security Code gefragt wird (muss aber nicht sein) diesen dann eingeben + Enter drücken

* wenn keine Sec.Code Abfrage kommt gelangt man gleich ins Menü

* 9 Punkte kann man hier Personalisieren

* Pkt 1) Tippblinken ........................... Wert 1 - 3 mal

* Pkt 2) Wegausleuchtung Zeit ........... Wert 0-250 Sekunden (26 Schritte / 10 sek. Intervall)

* Pkt 3) Wegausleuchtung................... An/Aus

* Pkt 4) Einstiegbeleuchtung................ An/Aus

* Pkt 5) Lautstärke Blinker................... Wert 1 - 5

* Pkt 6) Warnton Abblendlicht an.......... Freigeschaltet / Gesperrt

* Pkt 7) Warnton Tür offen .................. Freigeschaltet / Gesperrt

* Pkt 8 ) Warnton Zündschlüssel steckt... Freigeschaltet / Gesperrt

* Pkt 9) Tagesfahrlicht.......................... Version 1 - Version 5

* gewünschte Einstellungen vornehmen

(zu ändernden Punkt (1-9) auswählen und "ändern" wählen; gewünschte Änderung vornehmen, Punkt für Punkt halt)

* anschließend "Programmieren" wählen

* kann wieder sein das der Security Code eingegeben werden muss

* es kommt eine Meldung "Programmierung erfolgreich!"

* FERTIG


17.02.2012 21:44    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (0)

Übersichtsliste kompatibler Telefone mit der Bluetooth FSE UHP4 Mobiltelefone die nur per BT mit der FSE verbunden sind !

 

Dabei habe ich in die folgenden Kategorien unterschieden:

 

Achtung: die Funktionalität kann abhängig von der Software Version variieren, siehe u.a. Nokia 6310i!

 

(1) Telefon wird erkannt, gekoppelt und man kann über die FSE telefonieren. (Wählen über Eingabe im Menü oder im Handy)

(2) Adressbuch des Telefons wird vollständig ausgelesen (1 Name 2 oder mehr Nummer (Ab Version 2.XX der UHP möglich)) und kann mit der FSE bedient werden. (Wählen aus Adressbuch möglich)

(3) Adressbuch des Telefons wird nur teilweise ausgelesen. Fehlerquelle nicht lokalisierbar! (Wählen aus Adressbuch möglich)

(4) Nur das Telefonbuch auf der SIM Karte wird angesprochen und ausgelesen. (Wählen aus Adressbuch möglich)

(5) Nur die auf die Kurzwahl-Tasten gespeicherten Nummern werden ausgelesen.

(6) Sämtliche Nummern werden ausgelesen, jedoch keine Namen!

(7) Funktioniert nicht! Kopplung kurzzeitig möglich, dann Verbindungsabbruch.

(8.) Nur die erste gespeicherte Nummer ("Standardnummer") eines Kontaktes wird ausgelesen.

 

 

TELEFON ÜBERSICHT:

 

 

Nokia

3109 Classic (1)(2)

3110 (1)(2)(8)

3200(1)(2)(8)

3230(1)

5300(1)(2)(8)

6220 (1)

6230 (1)

6230 [SW v 5.24] (1) (2)

6230i (1) (6)

6230i [SW v3.80] (1) (2)

6233 (1) (8) [SW v3.70; SW V4.52 geht nicht]

6233 (1)(2)(8)

6280 (1)

6300 (1)(2)(8)

6310i (1) (2)/(8)

6500 (1)(2)

6610 (1)

6630 (1)

6680 (1)

7373 (1)(8)

9500 (1)

E50 (1)

E50 (1)(2) ab Firmware Version 300.34.56

E51 (1)

E66 (1)(")

E7-00 (1)(2) SW 014.002

E90 (1)*

N70 (1)

N73 (1)

N8 (1) Mit UHP-Software 3.XX und HandySW V011.012 -> (1)(2)

N82 (1)

N85 (1)

N85 SW30.019 UHP-Software $.xx -> (1) (2)

N90 (1)

N95 (1) (2 Je nach Firmware nur mit dem Nokia Contact Downloader)

N95 8GB (1)

N97 (1) Mit UHP-Software 3.XX und HandySW V11.0.021 bis bis V22.0.110 -> (1)(2)²

N97mini (1)(2)

X3-02 (1)(2)

X6 16GB Mit UHP-Software 3.XX und HandySW V20.0.005 -> (1)(2)

 

 

LG

P500 (Optimus One) Immer (1) manchal (2) oder (3) UHP 3.2 Android 2.2.2

U-8290 (1)

U-900 (1)

KU990 (1)

KF750 Secret (1) (2)

KU990 (1)

 

 

HTC

Desire (1)(2)

Legend (1)(2)

Mozart (1)(2)

P3600 (1)(2)

Snap S521 (Win Mobile 6.1) (1) (2)

Snap S521 (Win Mobile 6.5) (1) (2) (7)

Snap S521 (Win Mobile 6.5) mit Jetware v1.4 und deaktiviertem RSA (1) (2)

Touch Cruise / Polaris (1) (2)

Touch Diamond (1, ohne Zusatzsoftware mit BT-Verbindungsabbrüchen) (2 --fraglich)

Wildfire S (1) (2)

 

 

Benq-Siemens

EF-81 (7)

EF71 (1) (4)

S68 (7)

S55 (1) (4)

S65 (1) (4)

S75 (1)

SL75 (1) (4)

SX1 (1)

 

Sony Ericsson

C902 (1) (2)

C905 (1) (2)

G705 (1) (2)

G900 (1) (2)

K510i (1) (2)

K530i (1)(8)

K550i (1) (2)

K600i (1) (3)

K610i (1)(2) Mit neuer UHP-Software

K700i (1) (2)

K750i (1)(3)

K770i (1) (2)

K800i (1) (3)

K810 (1)(2)

K850i (1) (2) (4) ??(8)??

M600i (1) (2)

P1i (1)(2)

T610i (1) (2)

W300i (1) (2)

W760i (1) (2)

W800i (1) (3)

W880i (1) (2)

W890i (1) (2)

W910i (1) (2)

W960i (1) (2)

Z600 (1) (4) [Tel. sollte eigentlich identisch zum K600 ]

Z310i (1)(2)

Xperia mini (1) (2) (Umlaute und sonderzeichen werden nicht korrekt dargestellt)

Xperia mini pro(U20i) (1) (2) (Umlaute und sonderzeichen werden nicht korrekt dargestellt)

Xperia Neo (1) (2)

 

Samsung

Galaxy 19000 (1)(2)

SGH-D500 (1)

SGH-D600 (1)

SHG-F480(i) 1,3

SGH-F700 Qbowl (1)

SGH-P310: (1)

SGH-U600 (1) (2)

SGH-X820 (1)

SGH-900 V Soul (1)

I900 Omnia (1) (2)

B2100 (1) (2)

Omnia (Win Mobile 6.1) (1) (2) - Mit Jetware (alle Versionen) schnelleres Auslesen des Adressbuches

M8800 Pixon (1)

Wave GT-S8500 (1)(2)

 

Motorola

525 (1) (2)

Krzkr K1 (1)(2)(8)

Motorola Milestone 2 (1) (2)

PEBL (1) (2)

Razr V3 (1) (2)

v8 (1)(2)(8)

 

Sharp

GX 15 (1)

GX 30 (1)

 

Apple

Iphone 3G (1)(2)

IPhone 3GS (1) (2)

Iphone 4 (1) (2)

 

RIM

Blackberry 7290 (1)

BlackBerry Pearl 8100 (1)(2)

Blackberry Bold 9000 (1) (2)

Blackberry Pearl 9105 (1) (2)

Blackberry Bold 9780 (1) (2)

Blackberry Storm 9500 (1) (2)

 

Andere

Palm Treo 650 (1) (5)

 

MDA/XDA mini (1)

MDA/XDA neo (1)

MDA Vario / HTC Wizard / Qtek 9100(1) (2)

o2 XDA Orbit 2 (1)(2)

o2 XDA Diamond Pro (HTC Raphael 100) (1) (3)

 

Pocket LOOX T Serie: (1)

 

VK Mobile 2020 (1)

 

* eventl ab Version "...300.34.84" für (1) und (2)(8) geeignet. Aber vielleicht kann das nochmal jemand bestätigen ?

 

²Bluetooth-Stack fällt hin- und wieder in den Schlafmodus, so dass das Handy nicht mehr gefunden wird. Mit dem Symbian Programm "BT-Switch" kann man aber eben durch eine Schnellwahltaste kurz ein- und wieder ausschalten.

 

 

Hier gibt es eine PDF-Datei direkt von Opel die alle selbst getesteten Mobiltelefone auflistet incl. der Angabe ob es eine Ladeschale gibt und fals ja die Teilenummer.

Für den Astra-H (und Autos der gleichen Generation) http://www.opel.de/.../UWA-1.pdf

Für den Astra-J und Insignia (und autos der gleichen Generation) http://www.opel.de/res/download/pdf/UWA-2.pdf


17.02.2012 19:05    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (1)

Code Index Listen Astra H

 

GID bis 2004

ohne BC Code Index=001

mit BC Code Index=002

 

GID ab 2005+

Tanksensor Linear Resistance

Softwarestand vor 20.04.2004

ohne BC Code Index=001

mit BC Code Index=002

 

Softwarestand nach 23.09.2004

LED super Hell

ohne BC Code Index=001

mit BC Code Index=002

LED Standart

ohne BC Code Index=006

mit BC CodeIndex=007

 

Tanksensor Linear Voltage Type B

Softwarestand nicht wichtig

ohne BC Code Index=008

mit BC Code Index=009

 

CID Kennung KS

mit BC-Code Index=001

Ohne BC-Code Index=002

 

CID Kennung BN

Tanksensor Linear Resistance

Softwarestand vor 20.04.2004

ohne BC Code Index=001

mit BC Code Index=002

Softwarestand nach 23.09.2004

ohne BC Code Index=006

mit BC Code Index=007

Tanksensor Linear Voltage Type B

Softwarestand nicht wichtig

ohne BC Code Index=008

mit BC Code Index=009

 

CD70

ohne Aux In Code Index=002

mit Aux In Code Index=012

 

Limo Audio Index=021

Caravan Audio Index=022

GTC Audio Index=023

Cabrio Audio Index=025

 

 

Tacho Tanksensor

Linear Voltage, Type B Code Index=005

Linear Resistance Code Index = 001

 

UHP4.0

Limo Code Index=021

Caravan Code Index=022

GTC Code Index=023

Cabrio Code Index=024

 

 

Falls noch was nachgetragen werden soll oder was verbessert werden soll kurze PN an mich


17.02.2012 18:00    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (2)

Motorraum

Sicherung:

FB 1 --**--

FB 2 (30) 80A Steuergerät Glühkerzen

FB 3 (30) 80A Servolenkung

FB 4 (30) 100A Quickheat

FB 5 (30) 80A Electronicmodul Heck

FB 6 (30) 80A Electronicmodul Heck / heizbare Heckscheibe

 

[ --**-- = Ohne Funktion / Belegung ]

MotorraumsicherungMotorraumsicherung

 

 

 

Front

Sicherung:

 

FE 1 (30) 20A ABS

FE 2 (30) 30A ABS

FE 3 (30) 30A Gebläseregler

FE 4 (30) 30A Klimaanlage

FE 5 (30) 30A Relais K11 (Front) Lüfter, Kühler

FE 6 (30) 30A Relais K12/K13 (Front) Lüfter, Kühler

FE 7 (30) 10A Pumpe Waschanlage

FE 8 (30) 15A Fanfare

FE 9 (30) 25A Pumpe Scheinwerfer Wascher

FE10 --**--

FE11 --**--

FE12 (30) 5A Zusatzkühlmittelpumpe

FE13 (30) 15A Relais K16 (Front) Nebelscheinwerfer

FE14 (-) 30A Scheibenwischer (von Relais nach Motor)

FE15 (-) 30A Scheibenwischer (von Relais nach Motor)

FE16 (30) 5A Heckmodul

FE17 (30) 20A Relais K14 (Front) Filterheizung

FE18 (30) 25A Relais K1 (Front) Anlasser

FE19 (30) 30A Steuergerät Easytronic

FE20 (--) 10A Kupplung Klimakompressor

FE21 (15) 20A Steuergerät Motor

FE22 (15) 7,5A Steuergerät Motor

FE23 (15) 10A Leuchtweitenregelung rechts

FE24 (15) 15A Relais K10 (Front) Kraftstoffpumpe

FE25 ? {Getriebeautomatik} ?

FE26 (15) 10A Motorelektronik

FE27 (15) 5A Steuergerät Hilfskraftlenkung

FE28 (30) 5A Steuergerät Getriebeautomatik

FE29 (15) 7,5A Steuergerät Getriebeautomatik

FE30 (15) 10A Steuermodul Zündung

FE31 (15) 10A Leuchtweitenregelung links

FE32 (15) 5A Bremslichtschalter / Relais Kompressor

FE33 (15) 5A Steuergerät Leuchtweitenregelung

FE34 (30) 7,5A CIM (Lenksäulenmodul)

FE35 (30) 20A Infotainment-Gerät

FE36 (30) 7,5A Info-Display / Telefon / Twin-Audio

 

[ --**-- = Ohne Funktion / Belegung ]

FrontsicherungFrontsicherung

 

 

 

Heck

Sicherung:

 

FR 1 (30) 30A el. Fensterheber Vorn

FR 2 --**--

FR 3 (30) 7,5A Instrument

FR 4 (30) 5A Klimaregelung

FR 5 (30) 7,5A Airbag

FR 6 --**--

FR 7 --**--

FR 8 --**--

FR 9 --**--

FR10 --**--

FR11 (-) 30A Relais K3 (Heck) heizb. Heckscheibe

FR12 (30) 15A Heckwischer

FR13 (15) 5A Parkpilot

FR14 (15) 7,5A Modul Klimaanlage

FR15 --**--

FR16 (15) 5A Sitzbelegungserkennung Beifahrer

FR17 (15) 5A Sensor Luftqualität / Regensensor /TPMS

FR18 (15) 5A Kupplungsschalter / Zigarettenanzünderbeleuchtung

FR19 --**--

FR20 (15) 10A halbaktives Dämpfungssystem

FR21 (-) 7,5A Relais K3 (Heck) Spiegelheizung

FR22 (30) 25A Schiebedach

FR23 (30) 30A el. Fensterheber hinten

FR24 (30) 7,5A Diagnosestecker

FR25 --**--

FR26 (30) 5A Außenspiegel

FR27 (30) 5A Diebstahlwarnanlage

FR28 --**--

FR29 (30) 10A Zigarettenanzünder

FR30 (30) 10A Zubehörsteckdose hinten

FR31 --**--

FR32 --**--

FR33 (30) 25A Steuergerät A165 (Passiv Eingang, Passiv Start)

FR34 (30) 25A Schiebedach

FR35 --**--

FR36 (30) 20A Anhängerzugvorrichtung

FR37 (30) 7,5A Innenbeleuchtung

FR38 (30) 25A Zentralverriegelung

FR39 (15A) 15A Sitzheizung links

FR40 (15A) 15A Sitzheizung rechts

FR41 --**--

FR42 --**--

FR43 --**--

FR44 --**--

 

[ --**-- = Ohne Funktion / Belegung ]

HecksicherungHecksicherung

 

 

Relais Front:

 

K1_X125 Relais Anlasser

K2_X125 Relais Motorsteuergerät

K3_X125 Relais Klemme 15

K5_X125 Relais Wischer Frontscheibe langsam/schnell

K6_X125 Relais Wischer Frontscheibe Ein/Aus

K7_X125 Relais Wascherpumpe Scheinwerfer

K8_X125 Relais Kompressor Klimaanlage

K10_X125 Relais Kraftstoffpumpe

K11_X125 Relais Lüfter Kühler

K12_X125 Relais Lüfter Kühler

K13_X125 Relais Lüfter Kühler

K14_X125 Relais Filterheizung

K15_X125 Relais Gebläse Innenraum

K16_X125 Relais Nebelscheinwerfer

 

FrontrelaisFrontrelais


17.02.2012 17:47    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (0)

Folgende Leuchtmittel werden für euren Astra H benötigt:

 

Abblendlicht Halogen:

55W / H7

 

Fernlicht Halogen:

55W / H1

 

Fernlicht Xenon:

55W / H7

 

Standlicht:

5W / W5W

 

Blinklicht vorne:

PY21W (Xenon = gelb oder diadem)

P21W (nicht Xenon = weiß [glasklar,transparent])

 

Blinklicht hinten:

PY21W (gelb oder diadem)

Twintop: w16w

 

Brems-/Schlußlicht, Rück- und Nebelschlußlicht:

P21W

Rückfahrlicht Twintop: w16w

 

Blinklicht Seite:

W5W

 

Kennzeichenleuchte hinten:

W5W

 

Nebelscheinwefer:

H3

H11 (OPC-Modelle)

 

 

Opel Lichttechnologie

 

Abbiegelicht

Das Abbiegelicht, auch Kreuzungslicht genannt, sorgt als Bestandteil des ®AFL in Vectra und Signum für eine bessere Ausleuchtung der näheren, seitlichen Zonen am Fahrzeug. Zu diesem Zweck wird beim Blinken und Abbiegen sowie in engen Kehren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h ein zusätzliches, zum Kurveninnenrand gerichtetes Halogen-Reflektorelement im Scheinwerfergehäuse zugeschaltet. Dank der rund 30 Meter weit reichenden und damit um bis zu 90 Prozent besseren Flanken-Ausleuchtung lassen sich mögliche Hindernisse am Straßenrand deutlich früher erkennen. Dunkel gekleidete Fußgänger, Skater oder Radfahrer laufen weit weniger Gefahr, an Kreuzungen unerkannt zu bleiben und angefahren zu werden.

 

Adaptives Autobahnlicht

Bei schneller Geradeausfahrt tritt die automatische Leuchtweitenregulierung mittels vertikal schwenkbarem ®Bi-Xenon-Scheinwerfermodul als Bestandteil des ®AFL in Astra, Vectra und Signum ab etwa 115 km/h in Aktion. Mit dieser adaptiven Autobahnlicht-Funktion wird die Strecke ohne Blendung anderer Verkehrsteilnehmer vom Abblendlicht weiter nach vorne ausgeleuchtet.

 

AFL (Adaptive Forward Lighting) / Adaptives Fahrlicht

Mitlenkendes Scheinwerfersystem mit ®Bi-Xenon-Scheinwerfern. AFL bietet im Astra die Funktionen ®dynamisches Kurvenlicht und ®adaptives Autobahnlicht. In Vectra und Signum kommt die Funktion ®Abbiegelicht, auch Kreuzungslicht genannt, hinzu.

 

ALC (Automatic Lighting Control) / Automatisches Abblendlicht

Aufgrund der Messwerte zweier Sensoren in der Frontscheibe aktiviert oder deaktiviert ALC selbsttätig das Abblendlicht. Ein Sensor misst die Umgebungshelligkeit, der zweite berücksichtigt die Lichtverhältnisse auf dem vor dem Fahrzeug liegenden Fahrbahnab­schnitt und dient so zur Erkennung von Tunnels oder Brücken. Registrieren beide Sensoren gleichzeitig Dunkelheit (z.B. in einem Tunnel), wird automatisch das Abblendlicht einge­schaltet. Wird vor dem Fahrzeug Helligkeit gemessen und in der Umgebung noch Dunkelheit erkannt, bleibt das Abblendlicht eingeschaltet (noch im Tunnel). Erkennen beide Sensoren wieder Helligkeit, werden die Scheinwerfer mit kurzer Verzögerung ausgeschaltet. Messen der Vorauslichtsensor Helligkeit und der Umgebungslichtsensor Dunkelheit, steht das für eine Brücke oder Unterführung. Die Scheinwerfer bleiben aus.

 

Bi-Xenon-Scheinwerfer

®Xenon-Scheinwerfer. Die Bi-Xenon-Systeme in Astra, Vectra und Signum erlauben es, mit dem einen Lichtbogen der Gasentladungslampe sowohl das Abblend- als auch das Fernlicht zu erzeugen. Die Umschaltung besorgt eine bewegliche Blende im Strahlengang. Vorteile der Bi-Xenon-Konstellation sind die in beiden Betriebszuständen sehr helle Fahrbahnausleuchtung und die jeweils gleiche, dem Tageslicht ähnliche Lichtfarbe beim Auf- und Abblenden. So werden die Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Fahreraugen auf ein Minimum reduziert.

 

Dynamisches Kurvenlicht

Das dynamische Kurvenlicht als Hauptbestandteil des ®AFL in Astra, Vectra und Signum verbessert die Ausleuchtung kurviger Streckenabschnitte auf Land- oder Bundesstraßen um bis zu 90 Prozent, indem die Scheinwerfer den Lenkbewegungen der Räder folgen. Bei Einfahrt in eine Kurve mit 190 Metern Radius, bezogen auf die Mittellinie der Straße, beträgt der ausgeleuchtete Bereich mit herkömmlichen Scheinwerfern rund 30 Meter. Das dynamische Kurvenlicht verlängert diesen Bereich um 25 auf circa 55 Meter. Dementsprechend steigt die Wahrnehmungsfähigkeit und damit die Fahrsicherheit bei Nachtfahrten. Angesteuert werden die ®Bi-Xenon-Scheinwerfermodule von einem in das elektronische Datennetzwerk des Fahrzeugs integrierten Mikrocomputer. Den Schwenk-vorgang besorgt ein Schrittmotor abhängig von den sensorerfassten Parametern Fahrgeschwindigkeit (Schwenktempo) und Lenkradwinkel beziehungsweise Einschlag-radius der Vorderräder (Schwenkwinkel).

 

Elektrochromatische Spiegel

Senken die Lichtreflexion , um den Fahrer bei Dunkelheit vor Blendung zu schützen. Bei Vectra und Signum (mit Sicht-Paket) können dies der Außenspiegel auf der Fahrerseite und der Rückspiegel, beim Astra der Rückspiegel (mit Sicht-Paket).

 

Follow-me-home-Funktion

Die Front- und Rückfahrscheinwerfer leuchten auf Wunsch nach Abstellen und Verlassen des Fahrzeugs noch 30 Sekunden weiter. Diese Funktion erleichtert auf den ersten Schritten am Fahrziel die Orientierung, ohne auf Hilfsmittel wie etwa eine Taschenlampe zurückgreifen zu müssen.

 

Halogen-Scheinwerfer

Mit Halogenlampen, deren Jod- oder Bromfüllung eine Wendeltemperatur bis nahe an den Schmelzpunkt von Wolfram zulässt, kann im Vergleich zu normalen Glühlampen die etwa doppelte Lichtmenge, eine höhere Lichttemperatur und die doppelte Lebensdauer erzielt werden. Das 1995 eingeführte H7-Abblendlicht machte im Zusammenhang mit der modernen Freiflächen-Reflektor-Technik Karriere. Gegenüber einem Xenon-Scheinwerfer fällt die Leuchtstärke des Halogen-Abblendlichts um bis zu 87 Prozent, die des Fernlichts gar um bis zu 180 Prozent geringer aus.

 

LED-Technik (Light Emitting Diode; „Licht aussendende Diode“)

Dieses Halbleiter-Element, auch Leucht-Diode genannt, leuchtet besonders schnell auf und kommt beim Corsa, Astra, Vectra und Signum unter anderem in der dritten Bremsleuchte zum Einsatz. Dank der gegenüber konventionellen Glühlampen verkürzten Ansprechzeit von rund 50 Millisekunden ist der nachfolgende Verkehr früher gewarnt, die Gefahr eines Auffahrunfalls kann so vermindert werden.

 

Welcome light („Willkommens-Beleuchtung“)

Innenlicht-Steuerung („Theaterfunktion“), die sich mit dem Entriegeln des Fahrzeugs zuschaltet. Innenlicht und Leselampen werden innerhalb von 10 Sekunden hochgedimmt und gleichzeitig die Instrumenten- und Konsolenbeleuchtung aktiviert. Das Color-Info-Display besitzt eine automatische Tag-Nacht-Umschaltung. So lassen sich unabhängig von den Lichtverhältnissen die Daten stets einwandfrei ablesen.

 

Xenon-Scheinwerfer

Bei diesen Gasentladungslampen zünden Elektroden das Edelgas Xenon in einem Quarzkolben. In Astra, Vectra und Signum kommen ®Bi-Xenon-Lampen für Abblend- und Fernlicht als Extraausstattung zum Einsatz. Die wesentlichen Vorteile der Xenon-Technik sind:

- Hohe Lichtwirkung: Der Lichtbogen einer 35-Watt-Lampe D2S liefert im Vergleich zu einer modernen H1-Halogenlampe den zweifachen Lichtstrom bei höherer Farbtemperatur, d.h., Grün und Blau kommen ähnlich wie beim Sonnenlicht stärker zur Geltung. Die volle Lichtausbeute ergibt sich, wenn die Betriebstemperatur des Quarzkolbens von 900 Grad Celsius erreicht ist.

- Lange Lebensdauer: Ca 2.000 Stunden entsprechen der durchschnittlich erforderlichen Gesamtbetriebsdauer in Pkw.

- Geringer Einbauflächenbedarf: Die kompakten Maße der Gasentladungslampen und damit der Scheinwerfermodule geben Aerodynamikern und Designern mehr Freiheit bei der Gestaltung der Fahrzeugfront.

 

 

 

Tagfahrlicht:

 

Tagfahrlicht kann in verschiedenen Varianten programmiert werden (siehe Übersicht).

Dabei kann die Programmierung für

a) vorne

b) vorne und hinten

 

durchgeführt werden. Nur hinten alleine funktioniert nicht.

 

Zusatzinformation zum Tagfahrlicht V5:

 

Die Displayumschaltung von Tag auf Nacht (hell -> dunkel) sowie die Scheinwerferwaschanlage wird angesteuert, sobald das Standlicht eingeschaltet ist (wie auch die Kontrollleuchte im Tacho). Tagfahrlicht V5 steuert jedoch nur die Hauptscheinwerfer an, dh. das Display bleibt auf Tagstellung und die Scheinwerferwaschanlage schaltet sich nicht ein.

Dies hat den Vorteil, dass bei Fahrzeugen mit "Auto"-Lichtschalter bei Helligkeit trotzdem das Licht leuchtet, sich das Auto aber so verhält, als wäre Tag (weil das Standlicht nicht leuchtet).

 

Fazit: Beste Variante, wenn das Fahrzeug einen "Auto"-Lichtschalter hat

 

Übersicht TFLÜbersicht TFL


17.02.2012 17:39    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (0)

A

 

ABS

Antilock Braking System

Anti Blockier System

 

AC (A/C)

Air Condition

Klimaanlage

 

AFL

Adaptive Forward Lighting

Kurvenlicht

 

AHL

Automatic Headlamp Levelling

Automatische Scheinwerferhöhenverstellung

(-> mehr Infos hier)

 

AHS

Auxiliary Heating System

Zusatzheizung

 

ALC

Automatic Lighting Control

Automatisches Abblendlicht

 

ALDL

Diagnostic Link Connector

Diagnosestecker

 

ASM

Alarm Siren Module

Alarmsirenen-Steuergerät

 

AT

Automatic Transmission

Automatikgetriebe

 

 

B

 

BID

Board Info Display

Infodisplay Bordcomputer

 

 

C

 

CAN

Controller Area Network

Netzwerk für Steuergeräte

 

CDC

Compact Disc Changer

CD Wechsler

 

CDC

Continuous Damping Control (also called SADS)

Aktives Dämpfungssystem (auch als SADS bezeichnet)

(-> mehr Infos hier)

 

CDTI

Common-Rail Diesel Turbo Injection

Turbodieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung

 

CBC

Cornering Brake Control

Kurvenbremskontrolle

 

CHMSL

Center High Mounted Stop Lamp

3. Bremsleuchte

 

CID

Color Info Display

Farbdisplay

 

CIM

Column Integration Module

Lenksäulensteuergerät

 

 

D

 

DAB

Digital Audio Broadcast

Digitaler Rundfunk Empfänger

 

DDS

Deflation Detection System

Reifendruck-Kontrollsystem (arbeitet ohne Sensoren in den Reifen)

(-> mehr Infos hier)

 

DLC

Diagnostic Link Connector

Diagnosestecker

 

DPF

Diesel Particle Filter

Dieselpartikelfilter

 

DSP

Digital Sound Processor

Digitaler Sound-Prozessor

 

 

E

 

ECC

Electronic Climate Control

Elektronisch geregelte Klimaanlage

 

ECM

Engine Control Module

Motorsteuergerät

 

ECU

Electronic Control Unit (in General)

Steuergerät (allgemein)

 

EGR

Exhaust Gas Recirculation

Abgasrückführung

 

EHPS

Electro Hydraulic Power Steering

Elektrohydraulische Servolenkung

 

EHU

Entertainment Head Unit

Haupteinheit Unterhaltungselektronik

 

EPC

Electronic Parts Catalogue

(Ersatz-)Teile-Katalog

 

EPS

Electric Power Steering

Elektrische Servolenkung

 

ESCL

Electric Steering Column Lock

Elektrisches Lenkradschloss

 

ESP

Electronic Stability Program

Elektronisches Stabilitätssystem

 

 

F

 

FZM

Front Zone Module

Steuergerät Frontbereich

 

FOH

Freundlicher Opel Händler

 

 

G

 

GID

Graphic Info Display

Grafisches (einfarbiges) Infodisplay

 

 

H

 

HSA

Hill Start Assist

Berganfahrhilfe

 

HS CAN

High-Speed CAN

CAN Bus für schnelle Datenübertragung

 

HVAC

Heating Ventilation Air Condition

Heizung Lüftung Klimaanlage

 

 

I

 

ICC

Integrated Chassis Control

Vernetzung aller fahrdynamsichen Systeme

 

IDS

Interactive Driving System

Interactives dynamisches Fahrsystem

 

IPC

Instrument Panel Cluster

Kombiinstrument

 

 

J

 

 

K

 

 

L

 

LS CAN

Low-Speed CAN

CAN Bus für langsame Datenübertragung

 

 

M

 

MAP

Manifold Absolute Pressure

Ansaugrohr-Unterdruck Sensor

 

MCP

Manual Climate Panel

Bedieneinheit manuelle Klimaanlage

 

MH

Manual heating (without Air Condition)

manuelle Heizung (ohne Klimaanlage)

 

MS CAN

Mid-Speed CAN

CAN Bus für mittelschnelle Datenübertragung

 

MT

Manual Transmission

manuelles Schaltgetriebe

 

MTA

Manual Transmission Automatically Shifted (“Easytronic”)

Automatisiertes Schaltgetriebe (“Easytronic”)

 

 

N

 

 

O

 

OSRVM

Out Side Rear View Mirror

Außenspiegel

 

 

P

 

PAS

Parking Assist System

Einparkhilfe

(-> mehr Infos hier)

 

PDA

Port deactivation

Kanalabschaltung

 

PEPS

Passive Entry Passive Start

Schlüsselloses Zugangs- und Startsystem

 

PHS

Parking Heater System

Standheizung

 

PRS

Pedal Release System

auskuppelnde Pedale

 

PSOC

Passenger Seat Occupant Classification

Sitzbelegungserkennung Beifahrersitz

 

PWM

Pulse Width Modulation

Pulsweitenmodulation

 

 

Q

 

 

R

 

REC

Rear Eelectrical Center

Heckelektronimodul

(-> mehr Infos hier)

 

RSA

Rear Seat Audio

Musikanlage für Rücksitzpassagiere

 

RSM

Rain Sensor Module

Regensensor-Modul

 

RZM

Rear Zone Module

Steuergerät Heckbereich

 

 

S

 

SADS

Semi Active Damping System (also called CDC)

Aktives Dämpfungssystem (auch als CDC bezeichnet)

(-> mehr Infos hier)

 

SDM

Sensing and Diagnostic Module (Airbag)

Airbag-Steuergerät

 

SDVC

Speed Depend Volume Control

Geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregulierung

 

SLM

Shift Lever Module

Wählhebel-Steuergerät

 

SVM

Special Vehicle Module

Steuergerät für Sonderfahrzeuge

 

SW CAN

Single Wire CAN (=LS CAN)

Eindraht CAN Bus (=LS CAN)

 

 

T

 

TA

Traffic Announcement

Lautschaltung bei Verkehrsfunk

 

TCM

Transmission Control Module

Automatikgetriebe-Steuergerät

 

TCS

Traction Control System

Traktionskontroll-System (Antischlupfregelung)

 

TID

Triple Info Display

1-zeiliges Anzeigedisplay

 

TPMS

Tire Pressure Monitoring System

Reifendruck-Kontrollsystem

(-> mehr Infos hier)

 

TSP

Trailer Stability Program

Anhänger-Stabilitätsprogramm

 

 

U

 

UART

Universal Asynchronous Receive Transmit (serial data Line)

Serieller Datenbus

 

UAS

Ultrasonic Alarm System

Ultraschall-Alarmanlage

 

UCL

Understeer Control Logic

Untersteuer Kontroll Logik

 

UEC

Underhood Electrical Center

Motorraumelektronikmodul

 

 

V

 

 

W

 

 

X

 

 

Y

 

YRS

Yaw Rate Sensor

Gierraten- und Querbeschleunigungssensor

 

 

Z


12.11.2011 11:38    |    -=TbMoD=- -=TbMoD=-    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: , ,

Diese Anleitung soll eine Zusammenfassung stellen aller bisher bekannten Erweiterungen für die ZV

 

je nach Aufwand und Nutzen gestaffelt

 

 

Möglichkeit 1:

Die Kabelbrücke

 

Nutzen: Fenster fahren bei abschliessen des Fahrzeuges automatisch zu

Voraussetzung: eine originale ZV sowie eine serienmäßige Komfortschließung sowie Fensterheber elektr. und/oder ein Schiebedach

Nachteile: Die Fenster/Schiebedach fahren immer zu bei Verriegelung des Fahrzeuges. Desweiteren wird ein Fehlercode gesetzt (43) dieser ist aber zu vernachlässigen.

Einbau: Das eine Ende der Kabelbrücke kommt an den 28 poligen Stecker auf Pin 1 (zu Kabel rot/blau) das andere Ende an den 12 poligen Stecker auf Pin 2 (zu Kabel braun/rot).

Idealerweise lötet man die Kabelbrücke direkt in das Steuergerät ein somit müss keines der Original Kabel am Stecker "angezapft" werden.

 

 

 

Möglichkeit 2:

 

 

Eine simple kleine Schaltung

 

Nutzen zusätzlich: Fenster lassen sich nur bei Bedarf schliessen und/oder können auch angehalten werden ("Lüften")

Voraussetzung: siehe Möglichkeit 1

Nachteile: keine bekannt

Einbau: Masse braun an Pin11 (am12poliger Stecker), Komfortleitung Pin 24 rot/gelb bzw braun/schwarz (am 28poligen Stecker), Schließbefehl 1 Pin 7 schwarz/gelb (am 12poligen Stecker), Schließbefehl 2 Pin 10 schwarz/blau am (28poligen Stecker)

 

Bei mehr als 2 Fenster elektrisch und/oder Schiebedach sollte der Transistor erhöht werden auf ca. 650µF sowie die beiden Widerstände auf zusammen ca. 68kohm gebracht werden.

 

Schaltung ohne StoppfunktionSchaltung ohne Stoppfunktionmit Stoppfunktionmit Stoppfunktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Möglichkeit 3:

Das Vectra B/Omega B Steuergerät

 

Nutzen zusätzlich: Ein deutlich verbesserte Funkreichweite sowie Fenster per Funk schliessen und auch anhalten (lüften)

Voraussetzung: wie oben

Nachteile: ein direktes Programmieren im Astra G nicht möglich da die Diagnoseleitung beim Vectra B / Omega B auf einem anderen Pin liegt

Abhilfe: Einfach Pin 3 und 12 am Diagnosestecker "brücken" dann kann das Steuergerät auch mit dem Tech2 programmiert werden oder aber Programmiergerät mit Pinumschaltung z.B. OP-COM nutzen

desweiteren wird ein Fehlercode gesetzt welcher aber zu vernachlässigen ist

Einbau: 1:1 tauschen mit vorhandenem Steuergerät

 

 

Möglichkeit 4:

 

 

Das FEM-Modul (Der Traum aller Tuner)

 

Nutzen zusätzlich: Fensteransteuerung per Funk (öffnen, schließen, „Lüften“)

Kofferraumansteuerung (bei z.B. gecleanter Heckklappe) per Funk oder zusätzlichem Taster

Coming/Leaving Home mit getrennt verstellbarer Zeit und Auswertung per Lichtsensor

Voraussetzung: wie oben

Nachteile: keine bekannt

Einbau: Das FEM-Modul wird direkt auf den Hauptchip im ZV Steuergerät eingelötet

Kabel werden über die zwei Original Stecker nach aussen geführt.

Im Fahrzeug sind minimum 1 Kabel bis in die Fahrertüre zu verlegen.