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Toyota Auris 2 (E18) 1.8 Hybrid TS Test

05.09.2017 10:51    |   Bericht erstellt von Dynamix

Testfahrzeug Toyota Auris 2 (E18) 1.8 Hybrid TS
Leistung 136 PS / 100 Kw
Hubraum 1798
HSN 5013
Aufbauart Kombi
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 7/2017
Nutzungssituation Probefahrt
Testdauer ein Wochenende
Gesamtnote von Dynamix 2.5 von 5
weitere Tests zu Toyota Auris 2 (E18) anzeigen Gesamtwertung Toyota Auris 2 (E18) (2013 - 2018) 3.5 von 5
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Einleitung

Den Toyota Auris Hybrid konnte ich im Rahmen des Mobile.de/Motor-Talk Testdrive testen.

 

Technische Daten

 

R4 Benziner + Elektromotor

Hubraum: 1798 ccm³

Leistung: Verbenner: 73 kW (99 PS) @ 5200/min; E-Motor: 60 kW (82 PS)

Drehmoment: 142 Nm @ 4000/min; E-Motor: 207 Nm

Getriebe: CVT Getriebe (stufenloses Getriebe)

Antrieb: Vorderradantrieb

Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h

0-100: 10,9s

Galerie

Karosserie

2.5 von 5

Der von mir gefahrene Auris Hybrid kam in der Kombiversion daher. Vorne und hinten ist der Platz solider Klassendurchschnitt, der Kofferraum geht für einen Kombi der Kompaktklasse auch völlig in Ordnung. Da muss er sich auf den ersten Blick nicht wirklich vor dem VW Golf Variant und Opel Astra Sports Tourer verstecken.

 

Die Übersichtlichkeit könnte für meinen Geschmack etwas besser sein. Beim Thema Qualitätseindruck kommen wir zur meiner Meinung nach einzigen wirklichen Schwäche des Auris. Auch wenn es auf den Bildern nicht so rüberkommt, aber das Interieur wirkt stellenweise wirklich billig und aus der Zeit gefallen. Ich gehöre wahrlich nicht zu den Leuten die ständig Ihr Armaturenbrett streicheln und amouröse Gefühle bekommen wenn Sie Spaltmaße im Mikrometerbereich sehen, aber hier hätte Toyota wirklich etwas mehr Liebe hineinstecken können. Das Ganze Design wirkt altertümlich und ohne Pfiff, dazu noch das viele Hartplastik. Es kommt auf den Bildern leider nicht so wirklich rüber aber wenn man sich mal zum Vergleich in die Autos der Konkurrenz setzt versteht man sofort was ich meine. Einzig das Navigationssystem bricht mit seinen illuminierten Tasten etwas aus dem billigen Optikeinerlei heraus.

Galerie
Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Platzangebot insgesamt solider Klassenstandard
  • - Unschöner Innenraum

Antrieb

2.0 von 5

Beim Thema Antrieb wird es etwas schwierig, von daher versuche ich erst einmal zu ergründen warum man sich einen Hybriden kauft. Wer jemals ein Hybridauto von Toyota gefahren ist wird schnell merken das man sich auf den Wagen einstellen muss.

 

Wer einen Hybrid kauft, der tut dies bewusst weil er Sprit sparen möchte. Hat man dies verinnerlicht und lässt sich auf den Auris auch so ein, kann man fantastische Verbräuche einfahren. Ich bin auf meiner kleinen gemischten Verbrauchsrunde auf insgesamt 4,4 Liter gekommen. Für einen Kompakten mit einem Benzinmotor ist das geradezu phänomenal!

 

Genau hier liegt dann auch die Kernkompetenz des Auris Hybrid. Wer sparsam fahren will und kann, der wird mit sehr guten Verbrauchswerten belohnt. Wer also bewusst sparsam fährt kann trotz des winzigen Tanks auf einer langen Strecke gut 1000km schaffen. Das schaffen nur die wenigsten Benziner!

 

Dazu braucht es allerdings einiges an Selbstdisziplin. Wer den Durchzug moderner Turbomotoren braucht wird schnell enttäuscht werden. Weder der E-Motor, noch der Verbrenner brennen Löcher in den Asphalt, das CVT Getriebe welches prinzipbedingt immer auf der gleichen Drehzahl (wodurch es schnell laut wird) beschleunigt wird den Ottonormalfahrer dann wohl endgültig in den Wahnsinn treiben. Hier zeigt sich das echte Sparsamkeit und Fahrspaß sich eben doch ausschließen.

 

Entsprechend vernichtend lesen sich dann auch die Bewertungen in den Kategorien Motorleistung, Durchzug und Elastizität. Allerdings liest es sich böser als es gemeint ist :) Es ist nun mal so das jemand der sparen will sicherlich keinen Wert auf überdurchschnittliche Fahrdynamik legt, genauso wenig wird jemand der Fahrdynamik will den Cent 3 mal umdrehen.

 

Ich kann es an dieser Stelle nur noch einmal wiederholen: Wer sparen will und das passende Fahrprofil hat ist mit einem Hybrid sehr gut beraten. Der potenzielle Käufer wird dafür sicherlich auch die Eigenheiten des Konzepts in Kauf nehmen. Ich persönlich würde mir nur wünschen das man rein elektrisch schneller von der Ampel beschleunigen kann. Will man rein elektrisch bis gut 50 km/h beschleunigen muss man so elendig langsam beschleunigen das einen sogar Fußgänger beim anfahren überholen. Selbst wenn man behutsam anfährt schaltet sich schnell der Verbrenner hinzu. Da könnte für meinen Geschmack mehr gehen, dadurch ließe sich sicherlich auch der Verbrauch noch etwas drücken ;)

Galerie
Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Sehr effizienter Antrieb wenn man weiß wie!
  • + Durch den niedrigen Verbrauch für einen Verbrenner hohe Reichweiten möglich
  • - Ganzer Antrieb fährt sich zäh und unelastisch
  • - Das CVT Getriebe dürfte sensiblen Naturen schnell auf den Wecker fallen

Fahrdynamik

3.0 von 5

In Sachen Fahrdynamik ist der Auris kreuzbrav. Er fällt nicht gerade mit hoher Agilität auf, auch die Beschleunigung ist wie bereits beschrieben nicht außergewöhnlich. Die Lenkung ist etwas indirekter als bei der Konkurrenz wodurch der Auris eher gemächlich anfühlt.

 

An den Bremsen gab es während des Tests nichts auszusetzen, auch der Rest des Fahrverhaltens kann mit "auf Nummer sicher" umschrieben werden. Das Fahrverhalten passt somit von seiner Dynamik her gut zum eher unaufgeregten Antrieb. Man könnte das Ganze als "solide Hausmannskost" beschreiben.

Galerie
Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Ordentliche Bremsen
  • + Sicheres Fahrverhalten
  • - Eher träge Beschleunigung

Komfort

3.0 von 5

Das Fahrwerk des Auris ist leider nicht ganz so gut abgestimmt. Es ist weder sportlich, noch sonderlich komfortabel und somit weder Fisch noch Fleisch. Wie schon erwähnt fährt sich der Auris eigentlich kreuzbrav, bestimmte Bodenunebenheiten lässt er dann aber doch zu den Passagieren durch. Die Sitze sind durchschnittlich und ok. 1000km am Stück würde ich darauf aber auch nicht unbedingt sitzen wollen.

 

Der Innenraum wird dank des CVT Getriebes stellenweise leider doch sehr laut. Der Benzinmotor klingt unter Last sehr angestrengt und wer auf der Autobahn mal ein bisschen Durchzug braucht wird nicht drumherum kommen den Motor mal zu fordern und dann wird es laut.

 

Toyota Fans werden jetzt sicherlich einwenden das dies prinzipbedingt ist, aber es sollte halt doch erwähnt werden. Es gibt schließlich genug empfindliche Naturen die sich genau an diesem Umstand stören werden ;)

 

Die Bedienung ist ansonsten grundsätzlich einfach, es braucht allerdings etwas Zeit sich in die ganze Hybridgeschichte reinzufuchsen. Zum einen hat der Auris keinen Drehzahlmesser sondern eine "Power" Anzeige. Diese zeigt an wann die Batterie geladen wird, wann man sich im ökonomischen Bereich bewegt und wann man den Antrieb so richtig fordert. Das Ganze hängt natürlich besonders von der Gaspedalstellung ab ;)

 

Will man besonders sparsam fahren sollte man sich in der unteren Hälfte des Eco Bereiches bewegen.

 

Ansonsten sticht der Auris in diesem Kapitel weder sonderlich positiv hervor, noch hinterlässt er einen ausgeprägt negativen Eindruck. Auch in diesem Kapitel ist der Auris solider Durchschnitt.

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Solide Grundeigenschaften
  • - Etwas lauter im Innenraum

Emotion

3.0 von 5

Der Auris Hybrid ist grundsätzlich kein Auto bei dem Autofans in Julebstürme ausbrechen. Optisch kommt der Wagen mit seinen ganzen Sicken und Kanten sportlicher daher als er ist.

 

Ansonsten ist er eher ein braver und sparsamer Begleiter für die Familie. Vom Image her würde ich den Wagen eher neutral ansehen. Genau darin liegt meiner Meinung nach aber seine Stärke, da er sich optisch nicht von den normalen Auris nicht wirklich unterscheidet. Nicht jeder möchte ein Auto dem man direkt ansieht das er ein Hybrid ist.

Galerie
Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Eher braver Alltagsbegleiter.......
  • - .....als emotionaler Freudenspender.

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Der Auris Hybrid ist ein typischer Vertreter der Kompaktklasse.

 

Der Platz ist Klassendurchschnitt, das Fahrverhalten sehr gutmütig und bis auf den nicht ganz so hübschen Innenraum leistet sich der Auris keinen wirklich derben Schnitzer. Der Wagen ist in Summe seiner Eigentschaften solider Durchschnitt.

 

Er kann von allem ein bisschen was, nur nichts davon so wirklich gut (so geht es allerdings vielen Kompakten!) wenn man vom sparsamen Antrieb absieht.

 

Hier wären wir auch schon beim größten Pfund des Auris. Durch den Hybrid kann man Ihn sehr sparsam fahren wenn man denn möchte. Gerade wer viel in der Stadt und/oder auf der Landstraße unterwegs ist wird diesen Vorteil stark für sich nutzen können und den Auris genau dafür lieben!

 

Im Grunde genommen ist der Auris der perfekte Kompakte für Leute die ein unaufgeregtes und sparsames Auto mit etwas Platz brauchen.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Wer beim Auris den typisch dynamisch angehauchten Alltagsbegleiter erwartet wird bitter enttäuscht werden. Der Auris sticht im Vergleich zur Konkurrenz nicht wirklich hervor. Einzig der Hybrid macht dieses Auto besonders, was meiner Meinung auch der einzige USP des Auris ist. Ohne den sparsamen Antrieb würde er wohl im harten Konkurrenzumfeld untergehen.

 

Für Lanstreckenfahrer würde ich den Wagen mit dem Hybrid wohl eher nicht empfehlen. Zum einen kommt der Sparvorteil des Hybrids bei Autobahnfahrten eher weniger zum tragen, zum anderen dürfte einem das CVT Getriebe bei längeren Überholpassagen schnell den letzten Nerv rauben.

Gesamtwertung: 2.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 2.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 8

30.11.2017 10:35    |    Gelöscht1691521

GÄHN.... wieder jemand, der nicht Hybrid fahren kann und das ganze Auto nicht verstanden hat... es gibt übrigens auch einen POWERMODUS, der alle Leistung bündelt und dann deutlich bessere Fahrleistungen ermöglicht (widerspricht auf Dauer dann aber natürlich dem Sparsinn des Autos). Aber gut, den Knopf in der Mittelkonsole hat der Autor wahrscheinlich gepflegt übersehen?!

 

Im Übrigen fährt sich der Wagen auch ohne POWERMODUS gut und flott, wer spritsparend fahren will, muss hier natürlich sehr geübt mit dem Gaspedal umgehen, aber auch das geht für den gewillten Fahrer schnell in Fleisch und Blut über.

 

Die Außenoptik des Wagens ist für mich eine willkommene Abwechslung zum deutschen Einheitsbrei (Golf und Co.), aber das ist natürlich Geschmackssache.

 

Ansonsten kann ich auch die Anmerkungen zum Innenraum nicht nachvollziehen, der kommt m. E. modern und wertig daher, aber da scheint sich der Autor ja selbst nicht ganz einig zu sein, wenn er davon ausgeht, dass dies ja so direkt gar nicht auffällt....

 

Alles in allem ein verzichtbarer "Test". Der Autor sollte bei Mercedes und anderen Nobelkarren bleiben, wenn so offensichtlich ist, dass er "normale Autos" wie die von Toyota nicht mag. Schade!

25.12.2017 14:50    |    michael959

Als was den Innenraum betrifft, kann ich dem Tester nur zustimmen. Das ist wirklich niedriges Niveau.

Ich fuhr einen Astra G und der war wirklich um Welten besser in der ganzen Verarbeitung.

was hier aber noch gar nicht angesprochen wurde, ist die Zuladung und die Anhängelast. Beides nur 345kg.

Bei 4 Erwachsene wird es da schon eng mit dem Gepäck. Für einen Kombi einfach lächerlich.

27.12.2017 17:09    |    remanuel

Ein völlig problemloses Fahrzeug, wenn man sich nur etwas auf die Eigenheiten des Hybrids einlässt. Das monierte Geräuschniveau ist dem gelegentlichen Hochdrehen des Motors geschuldet, das fühlt sich dann laut an, vor allem weil er sonst eben eher leise ist.

Die gefühlte Qualität ist mir schnurz, faktisch ist die Verarbeitung dem Dauerbetrieb gelassen gegenüber. Mein Audi A6 hatte eine tolle gefühlte Qualität, real war er Werkstattdauergast. Der Auris protzt nicht, bietet aber Solidität. Auch nach 76 tkm nichts, absolut nichts. Nicht mal knistern oder knacken.

Minuspunkte: Halogenlicht sehr schwach, Fernlicht indiskutabel, Sitzheizung eine Katastrophe, heizt nur sporadisch (leider bei vielen neuen Modellen auch der Wettbewerber), Fußraum hinten knapp. Rundumsicht - wie bei fast allen aktuellen Autos - schrecklich schlecht.

 

Bezieht sich auf die Limousine.

29.12.2017 19:53    |    Dynamix

@lupusmann

 

Ich stelle mir der Kritik gerne, aber meine Meinung sollte man schon akzeptieren ;) So mies wie du es mir unterstellst hab ich den Hybrid gar nicht gemacht. Habe ja selber geschrieben und erfahren das man den Wagen sehr sparsam bewegen kann und das habe ich auf der Runde gemacht.

 

Zum Powerknopf: Brauchte ich nicht selber bedienen, dafür hatte ich einen Beifahrer der selber im Alltag Hybrid fährt :p

 

Zum Innenraum:

 

Sorry, aber der ist im Vergleich zur Konkurrenz (ich rede hier ausdrücklich NICHT von Mercedes und Co) wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Wirkt zwar durchaus solide aber weder wirklich schön noch sonderlich toll von den Materialen her. Solide triffts da wohl noch am besten. Das einzig was zum von dir als modern empfundenen Anspruch passt ist das Navigationssystemen mit den nett beleuchteten Tasten. Der Rest ist halt wirklich maximal solide Hausmannskost. Ein bisschen mehr Liebe zum Detail darf da schon sein, gerade weil es einer der wenigen Hybriden in der Klasse ist.

 

Das du mir wegen meiner Meinung unterstellst ein Fanboy zu sein finde ich sehr amüsant. Dein Kommentar liest sich nämlich wie das Statement eines beleidigten Fanboys ;)

 

Sachliche Kritik gerne, aber doch bitte nicht gleich auf der persönlichen Ebene gespickt mit Unterstellungen.

16.09.2018 11:58    |    Baceteker

die CVT raubt den letzten Nerv?

 

Nur gut das der Hybrid kein CVT Getriebe hat, sondern ein Planentengetriebe

 

sehr schön das der Autor versucht das Auto schlecht zureden, aber keine Ahnung hat

16.09.2018 12:53    |    Dynamix

Die Daten stammen direkt aus dem Toyota Datenblatt das dem Fahrzeug beilag.

 

Anscheinend hat Toyota keine Ahnung was Sie da verbauen :D Oder aber sie wissen einfach das CVT für stufenloses Getriebe steht was auch in allen technischen Daten zu dem Auto so drin steht. Aber die haben bestimmt auch alle keine Ahnung.

 

Ich weiss gar .nicht wie ihr alle darauf kommt ich würde den Wagen schlecht machen. Ich bin weder beleidigend noch sonst wie ausfallig geworden, habe sogar mehrfach die Stärken des Konzepts betont.

 

So wie sich hier manche aufregen könnte man glatt den Eindruck gewinnen Hybrid Fahrer sind Fanboys die allergisch darauf reagieren wenn man nicht 100% ihrer Meinung ist.

 

Ich für meinen Teil spiele ernsthaft mit dem Gedanken als nächstes Auto einen Hybriden zu kaufen und daran sind Prius und Auris nicht ganz unschuldig. Bin ich damit jetzt ein Hybrid Hasser? Ich denke nicht.

16.09.2018 12:59    |    Baceteker

ich fahre selbst keinen Hybrid,

 

das Getriebe ist CVT ähnlich, es handelt sich um ein Planentengetriebe was in einem sehr aufwendigen Prozess von Schaltungen die Kraft "Direkt" vermittelt, bei einem CVT geht viel kraft verloren und es kann auch nicht viel Kraft übertragen werden (bauartbedingt)

 

der Motor hört sich dadurch beim Prius/etc. an wie als wäre es ein CVT Getriebe, was man von manch anderen Fahrzeugen kennt, aber es ist kein CVT, sonder eher ein "IVT"

16.09.2018 13:04    |    Dynamix

Wie gesagt, Toyota hatte es so in das Datenblatt geschrieben. Ich hatte mir diese extra alle mitgenommen weil man da bei so vielen Autos schnell den Überblick verlierst.

 

Momentan liebäugle ich wegen den Auris Erfahrungen mit einem Mondeo Hybrid. Wenn man es richtig anstellt kann man so einen Hybriden unschlagbar günstig fahren und haltbarer als der durchschnittliche Diesel sind Sie sowieso. Nicht umsonst ist der Prius seit Jahren in seiner Klasse der Primus im TÜV Report.

 

Da die Technik vom Mondeo wohl auch über mehrere Ecken von Toyota kommt sollte der in der Hinsicht gut funktionieren.

18.05.2021 20:25    |    Brot-Herr

"CVT" beziet sich nur auf die Eigenschaft, daß wir eine stufelos variable Übersetzung ("Continous variable transmission, kurz CVT) haben. Das Planetengetriebe ist die Art, wie das CVT hier technisch gelöst ist.

 

Ich habe seit knapp 2 Jahren ein Auto mit diesem Antrieb. Den habe ich nicht zum Spritsparen gekauft, sondern weil er im Alltag einfach sehr komfortabel und für seine extreme Zuverlässigkeit berühmt ist. Bei uns ist es nicht der Auris geworden, weil er einfach auf den Sitzen zu eng für uns als dreiköpfige Familie ist. Zur genauen Begutachtung des Cockpits ist es bei uns gar nicht gekommen, weil der Auris schon zu wenig Platz für uns hat. Geworden ist es der Prius 3.

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