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Opel Zafira A 2.2 DTI Test

25.03.2013 23:09    |   Bericht erstellt von Der__mitleser

Testfahrzeug Opel Zafira A 2.2 DTI
Leistung 125 PS / 92 Kw
Hubraum 2172
HSN 0035
TSN 443
Aufbauart Van
Kilometerstand 150 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 2004
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von Der__mitleser 3.0 von 5
weitere Tests zu Opel Zafira A anzeigen Gesamtwertung Opel Zafira A (1999 - 2005) 4.0 von 5
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Einleitung

Hallösche, ich schreib hier mal nen Erfahrungsbericht über den Zafira meines Vaters (Ich hab noch kein eigenes Auto :( ) , den er vor ca. 1,5 Jahren aus 1. Hand gekauft hat. Deswegen kann ich auch nur über die "Alltagsdinge" berichten, das Technische müsst ihr wo anders her bekommen ;).

Karosserie

3.5 von 5

Das Auto ist ein toller Alltagsbegleiter, das sich sehr vielfältig nutzen lässt. Das Raumangebot kann sich durchaus sehen lassen, v.a. Hinten lässte es sich bei zurückgeschobener Rückbank gut aushalten. Womit wir schon bei einem Pluspunkt wären: Der Opel ist, sofern man den Entwicklungsstand Betrachtet, recht variabel: die Rückbank lässt sich als gesamte verschieben und die Lehne dreigeteilt umklappen, wobei die äußeren beiden zweistufig in der Neigung verstellbar sind. Die aus zwei einzeln ausklappbaren Sitzen bestehende dritte Sitzreihe (ein kompizierter Vorgang: Sitzfläche der zweiten Reihe hoch [sonst lässt sie sich nicht weit genug vorschieben], Bank vor, Laderaummatte zurückklappen, Sitze raus, Bank zurück, Sitzflächen runter) ist für Personen bis 1,65 m auf Kurzstrecken zumutbar, allerdings muss man hinten eine unbequeme, mit stark angewinkelten Knien und "in der Luft hängenden Oberschenkeln" position einnehmen. Die Materialqualität ist nicht wirklich vorbildlich (kein unterschäumtes Armaturenbrett, kratzempfindliche Materialien an Mittelkonsole und Dachsäulen), allerdings ist das meiste sehr robust, was den meisten Familienvätern wichtiger sein dürfte. Auch nach neun Jahren sieht alles noch ordentlich aus, abgesehen von einer weghängenden Dichtung an der Beifahrertür. Leidig war der "Kampf" mit dem Heckwischer, der innerhalb von zwei Wochen 3 (!) mal abfiel. Abhilfe schuf ein stabiler Wischer aus dem Golf III. Als praktisch erwies sich das Hochklappen der Sitzfläche in der 2. Reihe, die Lehnen senkrecht stellen und schon hat man eine ebene, gut nutzbare Fläche.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + praktischer Innenraum
  • - Schlechte Sicht nach vorn links

Antrieb

3.0 von 5

Hier kann ich keine sehr aufschlussreichen Infos geben, ist der Wagen meines Vaters ;)

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + für so ein hohes Auti überraschend agil

Fahrdynamik

2.5 von 5

 

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + S.o.

Komfort

3.5 von 5

Das Auto ist für einen Van meines Erachtens nach ein wenig zu sportlich abgestimmt. Die Sitze vorne sind höhenverstellbar, außerdem ist eine verstellbare Lendenwirbelstütze vorhanden, wobei ich nicht weißob dies dem Serienstand entspricht. Natürluch sind es keine 3000€ Sitze, aber sie lassen bequeme Sitzpositionen finden. Hinten hat man auf der kaum konturierten, aber nicht zu hart und nicht zu weich gepolsterten Bank genügend Platz.

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Viel Platz
  • - 2. Und 3. Reihe kaum konturiert

Emotion

3.5 von 5

Das Design reißt wirklich nicht vom Hocker, doch in der Njoy-Variante sind bei dieser Motorisierung die Seitenleisten in Wagenfarbe lackiert und optisch ansprechende 17-Zöller verbaut. In Verbinding mit dem leider recht kratzempfindlichen, aber sehr schönen MetallicBlau ergibt sich ein ordentlich aussehendes Auto, an dem man sich nicht nach 2 Monaten schon satt gesehen hat. Da der Vorbesitzer einen kleinen Unfall hatte, ist bei uns außerdem die m.M.n schönere Motorhaube des Vor-Facelift-Modells verbaut.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Ordentliches Design

Unterhaltskosten

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Ein unanspruchsvoller Alltagsbegleiter

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

mittlerweile teils technisch überholt

Gesamtwertung: 3.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.0 von 5 möglichen Sternen
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