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Ford Elektroauto (Mach1, 2020): Teaser, Erlkönig, Reichweite - Ford zeigt ein bisschen Elektro-Mustang-SUV

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Ford zeigt ein Elektroauto für 2020. Optisch orientiert es sich am Mustang, wird aber kein Coupé. Und unser Erlkönigjäger hat einen weiteren Crossover abgeschossen.

Ford zeigt ein erstes Teaserbild vom Mach 1: Das Elektro-SUV orientiert sich optisch am Mustang Ford zeigt ein erstes Teaserbild vom Mach 1: Das Elektro-SUV orientiert sich optisch am Mustang Quelle: S. Baldauf | SB-Medien

Dearborn/Berlin - Es wird im Moment viel spekuliert rund um Ford. Der zweitgrößte US-Hersteller baut um und stellt dabei offenbar Modelle in Frage, ohne die Ford hierzulande kaum vorstellbar ist. Focus und Fiesta werfen zu wenig Gewinn ab, sämtliche Vans von C-Max bis Galaxy sind bedroht, um den Mondeo gibt es ebenfalls Gerüchte. Was läuft, sind Nutzfahrzeuge, SUV und der Mustang.

Laut einem Bericht der "Automobilwoche" machen Ranger, Transit, Edge, Kuga und Mustang in Europa zwar weniger als die Hälfte von Absatz und Umsatz aus, stemmen aber den Großteil des Gewinns. Gute Nachrichten über Ford sind aktuell Mangelware. Immerhin: Bei der Elektromobilität scheint es Fortschritte zu geben. Mittlerweile rechnet der Konzern bis 2022 mit 40 elektrifizierten Modellen weltweit, 16 sollen vollelektrisch fahren. Mehr als 11 Milliarden US-Dollar werden investiert.

Ford Mach 1: Elektro-SUV mit Mustang-Optik

Einen ersten Ausblick auf ein Elektromodell für 2020 gibt es nun in Form eines Teasers. Ford packt zusammen, was dem Konzern Erfolg bringt und schraubt einen Elektroantrieb rein: Das gezeigte E-Modell orientiert sich optisch am Mustang, baut aber höher. Ein Elektro-Mustang-SUV also. Es soll 2020 auf den Markt kommen und wird auf einer eigenen Elektroplattform entstehen. Angekündigt war schon früher, dass rund 300 Meilen Reichweite nach US-Zyklus möglich sein sollen. Umgerechnet also 480 Kilometer.

Als Name hat Ford "Mach 1" angekündigt. Zur Mustang-Optik passt der Name, Ford nannte so in den 60er-, 70er- und Anfang der 2000er-Jahre Performance-Pakete für den Sportwagen. Und Ford spricht von einem "Performance-Auto". Darin dürfte, gemessen an der angekündigten Reichweite, ein Akku mit rund 90 kWh Kapazität stecken. Zur Leistung gibt es keine Angaben, doch der "Industriestandard" von Audi über Jaguar bis Mercedes scheint derzeit bei gut 400 PS und um die 700 Newtonmeter Drehmoment zu liegen. Der Elektro-Mustang-Crossover sollte mindestens in ähnliche Regionen fahren. Er wird also kein Stromer fürs kleine Geld.

Ford CX430: Elektro-Crossover auf Focus-Basis

Das ist nicht der einzige Stromer, an dem Ford arbeitet. Ein kleineres Crossover dreht derzeit als kräftig getarnter Erlkönig seine Runden. Grundform, Proportionen und Radgröße zeigen deutlich, dass das kein Sportler wird. Ein Aufkleber an der Seite mit dem Schriftzug "Diesel Fuel Only" und ein "Auspuffendrohr" sollen nahelegen, dass es sich um einen Verbrenner handelt. Wer genau hinsieht erkennt jedoch, dass der Auspuff nur Tarnung ist.

Hierbei dürfte es sich um das unter dem Kürzel CX430 entwickelte SUV auf C2-Plattform des neuen Focus handeln. Laut dem britischen Magazin "Autocar" plant Ford vor allem in den USA, Limousinen und Schrägheck-Modelle mit Crossover-Modellen zu ersetzen. Die kleineren davon werden es sicher auf den europäischen Markt schaffen. Der CX430 dürfte eines davon sein.

Er wird wohl mit deutlich weniger Leistung und auch mit weniger Reichweite als der "Mach 1" kommen. Frontantrieb dürfte gesetzt sein, die C2-Plattform gibt das vor. Die Erlkönigbilder zeigen, dass man nicht allzu viel Bodenfreiheit vom CX430 erwarten darf. Und nicht ganz so viel Gemeinsamkeiten mit dem Mustang wie beim "Mach 1". Aber immerhin ein bisschen. Das Profil der Motorhaube erinnert ein wenig an ihn, weitere Designelemente der Ikone sind wahrscheinlich.

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Avatar von HeikoMT
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