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VW C Coupé GTE 2015: Studie in Shanghai - Ein erster Blick auf den zweiten Phaeton

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Aus dieser Studie wird bald eine Luxus-Limousine: In Shanghai parkt das VW C Coupé GTE, ein Ausblick auf die zweite Generation Phaeton und den Nachfolger des CC.

Eine Studie für China: Das C Coupé parkt auf der Automesse in Shanghai Eine Studie für China: Das C Coupé parkt auf der Automesse in Shanghai Quelle: Volkswagen

Wolfsburg – In den meisten Fällen schrauben VW-Mechaniker den Motor quer ins Chassis. Dafür macht der Hersteller viel Werbung. Auf Messen zeigt VW allerhand Beispiele für den Querbaukasten, vom Kompaktwagen bis zum SUV. In Shanghai parkt jetzt jedoch ein technischer Exot: Das C Coupé GTE sieht aus wie das Facelift des Sport Coupé GTE aus Genf, baut aber auf einer ganz anderen Plattform auf.

Das C Coupé soll 50 Kilometer weit elektrisch fahren können Das C Coupé soll 50 Kilometer weit elektrisch fahren können Quelle: Volkswagen Als erster VW basiert das C Coupé auf der neuen Generation des Längsbaukastens. Audi nutzt diese Plattform bald für A4 bis A8, VW für den nächsten Phaeton und langfristig den Touareg.

In der Plug-in-Hybrid-Studie hängt ein Vierzylinder mit 210 PS längs zwischen den vorderen Domen. Dahinter sitzen ein Elektromotor mit 91 Kilowatt und 220 Newtonmeter sowie eine Achtgangautomatik. Bisher schaltet der Phaeton nur mit sechs Gängen. Gemeinsam leisten beide Motoren 245 PS sowie 500 Newtonmeter Drehmoment und beschleunigen die Limousine in 8,6 Sekunden auf Tempo 100. Elektrisch fährt das C Coupé maximal 130 km/h schnell, mit beiden Motoren legt er weitere 100 km/h zu.

VW C Coupé GTE: Design-Studie für CC und Phaeton

Im Heck des C Coupé sitzt ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 14,1 kWh. Laut NEFZ-Protokoll fährt die Studie damit 50 Kilometer weit rein elektrisch und verbraucht 2,3 Liter pro 100 Kilometer. Die Kraft gelangt ausschließlich an die Vorderräder. Derzeit gibt es den Phaeton nur mit Allrad-Antrieb. In der zweiten Generation könnte es eine sparsame Version mit Frontantrieb geben, ähnlich wie der (ausgelaufene) Audi A8 Hybrid.

Im Innenraum: Zwei Displays mit 12,3 Zoll Diagonale Im Innenraum: Zwei Displays mit 12,3 Zoll Diagonale Quelle: Volkswagen VW beschreibt das Konzept als Chauffeurswagen. In China sind solche Fahrzeuge besonders wichtig: Autos mit langem Radstand sind begehrt. Im C Coupé misst der gut drei Meter – einige Millimeter mehr als der des aktuellen Phaeton in der Lang-Version. Die Karosserielänge liegt mit 5,07 Meter auf dem Niveau eines kurzen Luxus-VW.

Mit der Studie kündigt VW das Design zukünftiger Limousinen an. Karosserie und Lampen wirken bereits sehr seriennah, die 22-Zöller werden es nicht in das fertige Modell schaffen. Der „Chauffeur-Mode“ hingegen schon: Fahrgäste können ihren Terminkalender mit dem C Coupé abgleichen. Das Auto plant die Route entsprechend und schickt eine Wegbeschreibung vom Parkplatz aufs Handy des Besitzers. Der Chauffeur sieht nur die nötigsten Informationen wie die Zieladresse.

Im Innenraum der Studie gibt es Leder, Holz, Damaszener-Stahl und diverse Touchscreen-Monitore. Zwei 12,3-Zoll-Displays dienen als Kombiinstrument und Infotainment-Bildschirm. Fond-Passagiere blicken auf Neunzöller. Was davon in Serie geht, verrät VW spätestens bei der Phaeton-Premiere in etwa zwei Jahren.

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