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Mercedes W123 mit El-Camino-Heck: Auktion - Ein Diesel-Benz für Cowboys

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Der Mercedes W123 ist längst ein Klassiker. Dieser hier ist zudem ein echter Cowboy: Mit dem Heck eines Chevrolet El Camino wird der Benz zum El Mercino.

So amerikanisch ist kein zweiter Mercedes: Dieser W123 wurde mit El-Camino-Teilen zum Pick-up So amerikanisch ist kein zweiter Mercedes: Dieser W123 wurde mit El-Camino-Teilen zum Pick-up Quelle: ebay / pgds

Indianapolis, USA – Dieser Benz ist so amerikanisch wie kein zweiter: Vor etwa 30 Jahren entstand aus einem Mercedes und einem Chevrolet El Camino ein El Mercino, ein Pick-up-Benz. Der steht jetzt bei Ebay zum Verkauf.

El Mercino: Pick-up-W123

Sogar ein Mercedes-Händler glaubte, dass dieser Benz ein Original ist Sogar ein Mercedes-Händler glaubte, dass dieser Benz ein Original ist Quelle: ebay / pgds Die Basis stellt ein 1979er Mercedes 300 TD, Baureihe W123. Von ihm stammen Fahrwerk, Antrieb, Chassis und der vordere Teil der Karosserie. Hinter der B-Säule hat die Werkstatt Bill’s Auto & Parts in Wisconsin (USA) das Heck eines Chevy El Camino der gleichen Ära angeschweißt. Anstelle von einer Velours-Rücksitzbank und eines Kofferraums hat dieser Mercedes eine Pick-up-Ladefläche.

Für den Umbau wurde die Ladefläche um 25 Zentimeter gekürzt und um zehn Zentimeter verschmälert. Trotz der umfangreichen Blecharbeiten sieht der Benz so aus, als wäre er als Pick-up vom Band gerollt. Der Verkäufer schreibt, er habe damit sogar schon einen Mercedes-Händler verunsichern können.

Einzelstück mit Schwenk-Klappe

Das aktuelle Gebot steht bei 10.200 US-Dollar (7.400 Euro). Neben einigen (altersbedingten) Macken im Lack hat der Mercedes einen fast unzerstörbaren Fünfzylinder-Diesel, ein überholtes Getriebe, Recaro-Sitze und einen neuen Dachhimmel. Klimaanlage und Hinterachs-Hydraulik sind vorhanden, funktionieren aber nicht. Dafür lässt sich die Ladeklappe auf schwenken. Das ist bei einem solchen Umbau nicht selbstverständlich.

Einziger Nachteil: Der El Mercino steht in Indianapolis, Indiana. Zum Kaufpreis kommen noch die Verschiffungskosten, Zoll und eine Abnahme beim TÜV. Und es ist fraglich, ob der den Cowboy-Benz genauso cool findet wie wir.

 

Quelle: MOTOR-TALK

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