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VW T-Cross: Das Polo-SUV als Erlkönig - Der VW T-Cross zeigt Flanke

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Ein Kleinwagen-SUV kurz vor dem Marktstart: VW zeigt in der zweiten Jahreshälfte 2018 den T-Cross. Wir haben Erlkönig-Fotos und erste Infos zum Auto.

VW T-Cross: Das Polo SUV ist derzeit zu Tests im Gebirge unterwegs VW T-Cross: Das Polo SUV ist derzeit zu Tests im Gebirge unterwegs Quelle: sb-Medien | Stefan Baldauf

Wolfsburg – Unten viel Plastik, oben ganz schön hoch: An der grundsätzlichen SUV-Taktik ändert VW beim T-Cross nichts. Das erste SUV im Kleinwagensegment der Marke ergänzt das Wolfsburger SUV-Programm bald nach unten. Insgesamt kommt der Hersteller in Deutschland damit auf vier SUV-Modelle. Damit sind von Kleinwagen bis Oberklasse alle Segmente vertreten.

Es wird Zeit, denn andere Hersteller waren viel schneller. Renault hat den Captur, Peugeot den 2008, Markenschwester Seat baut den Arona – VW kommt spät zur Party. Trotzdem ist der Markt von Kleinwagen-SUVs mit einer Länge von 4 bis 4,2 Meter bisher überschaubar. Der T-Cross hat also Chancen auf gute Verkaufszahlen.

Technisch basiert der T-Cross auf der gleichen Architektur wie die meisten Kleinwagen des Konzerns. Der Baukasten für Quermotoren („MQB“) in seiner Ausbaustufe „A0“ versorgt schon unter anderem den Seat Arona und den VW Polo. Vermutlich wird sich der T-Cross ungefähr so zum Polo verhalten wie der T-Roc zum Golf: ganz ähnliche Ausmaße und ein ausstattungsbereinigt vergleichbarer Preis.

Kein Cabrio für den VW T-Cross auf Polo-Basis

Ungetarnte Flanke: Der T-Cross zeigt Blech und Kunststoff Ungetarnte Flanke: Der T-Cross zeigt Blech und Kunststoff Quelle: sb-Medien | Stefan Baldauf Die zugehörige Fahrzeugstudie T-Cross Breeze parkte vor gut zwei Jahren auf dem Genfer Autosalon. Das Konzept misst etwa 4,13 Meter in der Länge. Wir rechnen damit, dass die Serienversion etwas näher in Richtung Polo (4,05 Meter) rückt. Das Cabriodach der Studie war nur eine Fingerübung und kommt nicht aufs Serienauto. Vom größeren T-Roc wird es allerdings eine offene Version geben.

Die Antriebe übernimmt der T-Cross weitgehend vom VW Polo. VW wird sich zunächst auf Dreizylinder-Turbobenziner mit 95 bis 115 PS konzentrieren. Ein Vierzylinder mit 1,5 Litern Hubraum und 150 PS wird vorerst die Topmotorisierung. Dieselmotoren mit 1,6 Litern Hubraum und 95 bzw. 115 PS sind ebenfalls wahrscheinlich.

VW kombiniert die Antriebe je nach Leistung mit manuellen Schaltboxen oder Siebengang-Doppelkupplungsgetrieben. Allradantrieb ließe sich technisch realisieren – trotzdem wird der T-Cross nur mit Frontantrieb fahren. Der Aufpreis für Allrad wäre zu hoch und würde sich vermutlich nicht rentieren.

Der VW T-Cross startet im Herbst 2018 Der VW T-Cross startet im Herbst 2018 Quelle: sb-Medien | Stefan Baldauf

Premiere im Herbst 2018

Den Innenraum des T-Cross wird VW betont robust gestalten. Dennoch bleibt es bei bekannten Elementen: Ein digitales Cockpit gibt es mindestens gegen Aufpreis, das Infotainmentsystem bedient man in erster Linie über einen Touchscreen.

Verglichen mit dem Polo wird der T-Cross einen großen Innenraum bieten. VW nutzt die zusätzliche Höhe aus, indem die Sitzposition verändert wird. Dadurch gibt es mehr Platz in der zweiten Reihe und ein paar Liter mehr Kofferraumvolumen.

Genaue Details zum Auto erwarten wir im Herbst 2018. Die Teilnahme am Pariser Autosalon hat VW abgesagt. Dennoch wird die Premiere ungefähr zu dieser Zeit stattfinden.

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