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Opel Corsa GSI 2018: Erste Bilder, Daten, Bestellstart - Der Corsa E lässt es zum Abschied krachen

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Der Insignia startete, nun folgt der Corsa: Opel klebt das Kürzel GSI an den Kleinwagen. Das bedeutet ein potentes Sportfahrwerk, aber "nur" den stärksten Zivil-Motor.

Ab dem Frühsommer bestellbar: Im Opel Corsa GSI baut Opel zwar das Fahrwerk des Corsa OPC ein, dazu aber "nur" den 150-PS-Turbo aus dem Corsa S Ab dem Frühsommer bestellbar: Im Opel Corsa GSI baut Opel zwar das Fahrwerk des Corsa OPC ein, dazu aber "nur" den 150-PS-Turbo aus dem Corsa S Quelle: Opel

Rüsselsheim – Opels aktueller Corsa E ist noch kein alter Knacker, seit Ende 2014 läuft der Kleinwagen von spanischen und Thüringer Montagebändern. Das geschieht allerdings nur noch bis 2019. Dann folgt statt eines Facelifts der Wechsel auf die nächste Modellgeneration, die erstmals auf einer Architektur des neuen Opel-Eigners PSA basieren wird.

Für das letzte Modelljahr putzen die Rüsselsheimer den Corsa noch einmal heraus. Zum Beispiel mit einer sportlichen GSI-Version: Das klassische Kürzel erweckte Opel im vergangenen Jahr beim Insignia wieder zum Leben, weitere Opel-Baureihen werden folgen.

Das Prinzip GSI setzt Opel beim Corsa ähnlich um wie beim Insignia. Der Corsa GSI ordnet sich deutlich unterhalb des Spitzenmodells Corsa OPC im Modellprogramm ein. Vom OPC übernimmt der GSI einige optische Details wie die Motorhaube mit zusätzlichem Lufteinlass oder einen Heckspoiler an der Dachkante. Auch die Kühlergrill-Spange und die Außenspiegelgehäuse in Carbon-Optik sowie die breiten 18-Zoll-Felgen stammen aus dem OPC-Programm.

Fahrwerk und Lenkung aus dem OPC

Die Doppelrohr-Abgasanlage aus dem Corsa OPC gibt es für den GSI nicht, einen Heckspoiler schon Die Doppelrohr-Abgasanlage aus dem Corsa OPC gibt es für den GSI nicht, einen Heckspoiler schon Quelle: Opel Vor allem übernimmt der Corsa GSI vom Corsa OPC das sorgfältig abgestimmte, rennstreckentaugliche Sportfahrwerk und die direkter abgeschmeckte Lenkung. Ob damit auch die mechanische Lamellen-Differenzialsperre oder das komplett deaktivierbare ESP aus dem OPC in den GSI einzieht, verrät Opel noch nicht.

Was nicht jedem gefällt: Zum Konzept GSI gehört heute keine Extraleistung mehr, sondern nur der stärkste Motor der zivilen Varianten. Damit ist klar, dass im Corsa GSI der 1.4 Turbo mit 150 PS (110 kW) und 220 Newtonmeter maximalem Drehmoment stecken wird. Die Kraft überträgt ein manuelles Sechsgang-Getriebe.

Der Motor aus dem aktuellen Opel Corsa S tankt Super Plus und beschleunigt den Kleinwagen aktuell in 8,9 Sekunden auf Tempo 100. Maximal sind bis zu 207 km/h drin. Viel schneller wird der GSI nicht, dank des potenten Fahrwerks dürfte er aber in Kurven die Nase vorne haben.

Kein Platz mehr für den Corsa S?

Ausstattungsseitig wird Opel im Corsa GSI serienmäßig Alu-Sportpedale, ein lederbezogenes Sportlenkrad und einen Lederschaltknauf einbauen, Recaro-Sportsitze und ein Intellilink-Infotainment kosten Aufpreis. Ebenfalls serienmäßig: rot lackierte Bremssättel. Die Hochleistungs-Brembo-Bremse aus dem OPC-Paket (auch dort aufpreispflichtig) erwarten wir nicht im GSI.

Genauer wird Opel in der ersten Vorabmeldung zum Corsa GSI noch nicht. Erst Ende Mai steht das Update der Corsa-Preisliste an. Dann wissen wir auch, was der Corsa GSI genau kosten wird. Klar ist, das neue Modell wird sich unterhalb des Topmodells Corsa OPC (ab 24.930 Euro) einsortieren.

Vom aktuellen Light-Sportler Corsa S, der ab 18.740 Euro in der Preisliste steht, unterscheidet ihn im Wesentlichen das Fahrwerk – Opel könnte also einen Preis knapp unterhalb der 20.000-Euro-Marke anpeilen. Damit platziert sich der Opel Corsa E GSI sehr dicht am Corsa S - für den damit im Grunde kein Bedarf mehr besteht. Er wird es voraussichtlich nicht in die neue Preisliste schaffen.

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Avatar von bjoernmg
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