Zitat:
@tomate67 schrieb am 5. März 2020 um 21:41:11 Uhr:
Wenn man sucht, findet man leider widersprüchliche Ergebnisse. Ich beziehe mich mal auf die angehängte Tabelle von offizieller Seite.
Die Tabelle berücksichtigt anscheinend nicht die Herstellung. Biomethan wird doch aus Biogas gewonnen, also müsste Biogas eine bessere Bilanz haben.
Zitat:
Die Bilanz von Biomethan aus Mais bei Biogasanlagen ist schlechter, aber sie haben ja noch die Aufgabe Dünger herzustellen, was bei der Biogasherstellung für den Verkehr aus Abfällen, Stroh und Gülle nicht das Ziel ist.
Alles was aus der Biogasanlage rauskommt ist doch Dünger. Enthält N P K, das was auf den Blumendüngerfläschen draufsteht.
Zitat:
Das bei der mikrobiellen Entstehung entstehende CO2 solltest Du nicht mitrechnen, da es aus dem Mais entsteht und deshalb zuvor aus der Atmosphäre gebunden wurde.
Ich meinte wenn man das noch verwerten könnte, dann wäre man bei minus CO2, oder könnte andere Faktoren wie Transport mit Diesel ausgleichen.
Zitat:
Wirkungsgrade sind so eine Sache.... von wo nach wo?
Daher meine ich doch das deswegen Elektro so forciert wird. Da z.B. Windkraft -> Akku -> Elektromotor der effizienteste Weg ist, da auch Elektromotoren einen viel größeren Wirkungsgrad als Verbrennungsmotoren haben. Stellt man noch aus Windkraft noch H2 oder CH4 her -> Verlust. Landet es in einem Verbrennungsmotor o.ä. -> noch mehr Verlust.
Bleibt aber das Problem der Stromspeicherung. Biogaslanlagen stellen einen guten Speicher da, außerdem ist das Erdgasnetz sehr groß mit hoher Speicherkapazität.
Wasserstoff lässt sich nur schwer einspeisen und speichern, da es das kleinste Molekül/Gas ist, und viel leichter aus irgendwelchen Absperrungen dennoch rausdiffundiert, bzw das Erdgasnetz ist dafür nicht ausgelegt und es darf nur sehr wenig H2 eingespeist werden. Außerdem macht Wasserstoff Metall spröde. Daher finde ich die Idee Wind-> Wasserstoff + CO2 > Methan nicht schlecht, hat den Vorteil das es sich direkt gut speichern lässt.