was ist zuviel für´s ohr ?

hallo

hab kürzlich in neue audio sachen investiert und nun ist es mir u.a möglich richtig schön laut zu hören - und dabei stellte ich erschrockenermaßen fest das ich zb mit lautstärke "24" (nur als beispiel) recht laut höre und nach ner weile ertappe ich mich wie ich auf 26 gehe und dann auf 28...
würde ich gleich mit 28 oder 30 beginnen wäre mir das viel zu laut.

ist das ein anzeichen dafür das ich schon übertreibe bzw mein gehör überstrapaziere ?
was genau ist schädlich an lauter musik - die reine lautstärke oder zuviel höhen/bass.... ?
wo ist die grenze zwischen möglichst laut hören - aber sein gehör nicht schädigen ?

sorry für die blöde fragerei *g*
mfg
loomi

24 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von crazylegs


Was mir aufgefallen ist:
MIT Sub erscheinen mir der Hochton (und auch Mittelton) leiser als ohne Sub.
Und gerade der Hochton dürfte ja das Gefährlichste sein.
Ich denke man kann das bei einer guten Anlage selber garnicht feststellen was auf lange Sicht hin schädigt.

kann z.b. daran liegen, dass dein fs an der vorhandenen leistung nicht mit dem 15" pro an der htl mithalten kann. imho wirkt der pegel eines woofers maßgeblich. er sorgt dafür, dass das klangbild erst "fetter" und "lauter" wirkt. um diesen effekt zu ändern müsstest du den pegel des woofers oder die zugeführte leistung des fs ändern

genau das prob habe ich!!!

wenn ich bei meiner feundin in karre eisteige, dann stelle ich ne bestimmte lautstärke ein die recht laut ist!!

nach ca 10min ist die mir aber zu leise und drehe noch mehr auf!!

wenn ich dann austeige dann höre ich fast nix mehr!!!

ich denke das liegt daran, dass sich die härchen in der orhmuschel zurücklegen oder wie bei mir das ich tinitus habe 😉!!!!

ne nich in der ohrmuscheln 😁😁
im innenohr inne drin! und in der hörschnecke.

OG carauTCohanZZ

am Krassesten finde ich es morgens..

Mein Radio is bei normalen Aufnahmen auf 24 eingepegelt, morgens höhr ich selten über 15, wenn ich heim fahre mind. 22, wenn net sogar wegen Stress auf 26 ^^

Es is schon ne Sucht, da kann man sagen was man will, vor allem wenns gut klingt und nix verzerrt, auch wenn man mal bissl über die grenze der einpegelung geht...

Greetz Cassius

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Ich weiss nicht ob das was mit den Häärchen in der Schnecke zu tun hat -- ich halte das genauer genommen für groben Unfug. Ich denke eher dass da dieser ominöse Muskel der wo das Ohr "verstellt" (die Empfindlichkeit) wenn irgendwas laut ist schuld ist. Der soweit ich weiss auch dafür sorgt dass man ab ~100dB "linear" hört.

http://www.biology-online.org/dictionary/Musculus_stapedius
http://flexicon.doccheck.com/Musculus_stapedius

Der halt.

hallo,
erst mal danke für die rege beteiligung und die vielen ansichten.

nun - was bedeutet linear hören ?

"weil man keine kompression oder dynamikverlust hat und es sich eben nicht "grenzwertig" anhört"
kann ich als laie auch wenig mit anfangen, mit kompression gerade noch so aber dynamikverlust...

bitte mal um aufklärung.

BTT:
was landwirt sage er kann doppelt so laut hören wie die meisten - also allein die vorstellung schreckt mich.
wenn ich richtig schön laut höre -nur als beispiel - grenzt das für mich schon fast an "unangenehm laut" -- und nun doppelt so laut ?
allein die vorstellung beschert mir schon fast nen gehörsturtz, macht das noch sinn/spaß ?

ist es nicht so das ca 10 db mehr ungefähr eine verdoppelung der relativen lautstärke sind ?
also nur als beispiel bingt anlage A 90 db und anlage B 100 - ist sie schon "doppelt so laut" - einfach ausgedrückt.

gruß
loomi

rofel kartoffel 😁😁

das mim doppelt so laut warn witz weil die angaben auf wieviel das radio steht NICHTS über die lautstärke sagen...

und dynamikverlust und kompression tritt auf, wenn deine anlage vereinfacht gesagt 130dB kann, ein lied hat zB +10dB dynamik drin.
also kannst du vom "grundpegel" her auf 120dB aufdrehn, dass die lautesten stellen grad noch so im rahmen der möglichkeiten der anlage sind, nämlich 120+10=130db.
wenn du aber nun ein wenig lauter machst haste zB 123db grundlautstärke, deine anlage kann aber nur 130dB max, wird aber dazu genötigt 123+10=133dB zu spielen. also sind die spitzen unsauber. je nachdem wie deutlich unsauber kanns sein dass dir das garnicht auffällt, weil der grundpegel ja noch sauber is. und 3db unsauber und 7db die ja noch sauber sin, das fällt nich so unbedingt auf, je nach lied.
macht sich zuerst bemerktbar dass man halt im bass keine lautstärkesprünge mehr hat sonder alles recht gleich laut klingt. und dann irgendwann hört man das ganz deutlich wenn ma noch lauter macht, zB auf 129db grundpegel, dann haste ja nur noch 1db saubere dynamik zur verfügung, aber die anlage probiert 10dB zu spielen, also enden die überschüssigen 9dB in verzerrungen :-|
ja vereinfacht gesagt. und je mehr verzerrung desto schlecht weil das lauter klingt als es is und nervig klingts auch. das is nich gut für ohrn und kopf weil das gehirn ein wenig kompression und so noch wegdenken kann, aber das bedeutet halt arbeit. und je nachdem wie lang ma so hört kann ma au kopfweh davon bekommen.

OG carauTCohanZZ

Hallo Leutz!

Also da kann man jetzt sehr viel drüber sagen...

Schmerzgrenze des menschlichen Gehörs liegt zwischen 130 und 133dB. Also hier mit Volumen Angaben der einzelnen Radios zu argumentieren is ned grad Sinnvoll, weil jeder andere Werte hat! Und abgesehn davon, jeder andere Leistungen hat, andere Komponenten ect.

Das Ohr hört z.B. alles andere als Linear! Am besten hören wir im Bereich von 1kHz bis 3kHz da dies unser Sprachbereich ist und wir von Natur aus in diesem Frequenzbereich besser hören müssen! Sowohl nach unten und oben flacht das Wahrnehmungsverhalten kontinuierlich ab! 20Hz sind schon mal kaum mehr hörbar...20.oooHz hört denk ich niemand mehr von uns!

Da dB dem Logarithmus entspricht sind 6dB mehr das Doppelte an Schalldruck! Wenn man jetzt, wie bereits erwähnt, einem Pegel von mehr als 90dB ausgesetzt ist, wirkt sich das in der Regel auf den Wahrnemungsbereich der hohen Frequenzen aus! Mit jedem Jahr verlieren wir alleine durch Umgebungslerm (Straßenlärm, Arbeit, lautes Musikhören) zwischen 100-300Hz von oben weg!

Laut einer Studie ist es angäblich so, wenn man einem angenehmen, für einen angebrachten hohen Pegel ausgesetzt ist weniger bis gar nicht das Gehör leiden soll...schädigend wäre jener Lärm, den wir als störend empfinden und somit die Psyche unsere Physische wahrnehmung beeinträchtigt...dem kann ich aber nicht wirklich zustimmen!

In der Regel muss jeder selbst wissen wie Laut er gehn will / kann / soll!

Lg Flo

PS: Bässe machen dem gehör sogut wie nichts aus! Doch auch hier sollte man nicht mehr als 140-150dB bringen!

@flo

die angaben zu den lautstärkewerten an den entsprechenden radios waren wohl eher zur veranschaulichung.

@all

ich hatte jetzt für ca. 1/2 jahr keinen sub, sondern nur ein vollaktives fs. der umstieg von 2 crags auf nur fs war...nun ja, interessant😉 in dieser zeit hab ich ständig mit dem fs experimentiert. letzte woche hats mich dann wieder gepackt und jetzt steht wieder ne kleine kiste drin. diesmal aber nur noch eine mini kiste mit nem 20cm chassis. aufgefallen ist mir, dass ich mich dabei erwische deutlich weiter aufzudrehen, als ohne sub, bei lediglich verändertem tp des tmts. der sub ist eher homogen ins klangbild eingefügt, als aufdringlich. bei lautstärken die ich vorher als zu laut empfand könnte ich mittlerweile ohne probleme musik hören.

der sub zeichnet meiner meinung das gesamte klangbild weicher und angenehmer als ohne. mit anderen worten werden die meisten besitzer von subs lauter musik hören, als wenn sie ohne unterwegs wären(mal abgesehen vom lautstärkezuwachses durch den sub und von der angenehmen rückenmassage).

i finde es tagsüber schlimm mitm musikhören im auto,
draußen ist laut, drinnen ist laut -> einfach nur stress
dafür ist es das schönste wenn ich am abend oder in der nacht irgendwo hinfahre und dann musikhöre. man hört einfach jeden ton 🙂

da ich aber keine high end anlage hab ist mit dem lauthören auch ab einer gewissen lautstärke schluss, da der klang einfach verzehrt.

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