ForumTaxi
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Taxi
  5. Warum überhaupt noch Rollstuhltaxis anschaffen?

Warum überhaupt noch Rollstuhltaxis anschaffen?

Themenstarteram 14. Dezember 2011 um 14:13

Tach zusammen,

mir fällt dieses grad ein da ich den Beitrag zu den T5 gelesen habe.

Wir stehen vor der Frage von Neuanschaffungen da einige Mehrzweck Fahrzeuge ausgemustert werden müssen.

Leider werden wir aufgrund von neuen Knebelverträgen gezwungen im Bereich der Schüler/ Behindertenbeförderung neue Fahrzeuge anzuschaffen.

Obwohl unsere Rollstuhlfahrzeuge vom Typ Sprinter und Transits erst um die 120 - 140 Tsd Km gefahren sind müssen sie nun weg da sie laut Vertrag zu alt sind.

Die Wagen stehen top da und könnten noch Problemlos Jahrelang eingesetzt werden. Aber das ist ne andere Sache.

Nun stellt sich uns die Frage ob wir die neuen Auto überhaupt noch umrüsten lassen sollen.

Mehrzweckwagen wie den Caddy oder sowas stehen für uns nicht zur debatte. Mal zu Kurz dann wieder zu tief etc... alles in allem meiner Meinung nach viel zu unflexibel.

Sitzsysteme die man ständig bewegen muss auch nicht. Hält doch alles nur von 12 bis mittag.

Nun fragen wir uns was sollen wir eigentlich überhaupt noch damit.

In unserem Tarifgebiet werden Rollstuhlfahrten entweder ausgeschrieben, ala Barmer, wo dann die Subventionierten Malteser oder Rote Kreuz Bomber die Preise kaputt machen oder es übernimmt die Kasse.

Privatfahrten gibt es so gut wie gar nicht.

Je nach Tarif bekommen wir von den Krankenkassen entweder nur das gleiche wie für nen ganz einfachen Pkw oder wenn es ganz ungünstig läuft sogar weniger :eek:

Dafür Autos teuer umrüsten, ständig neue Sicherungsauflagen erfüllen, Fahrpersonal schulen etc..

Dazu noch ständig Ärger mit den Genehmigungen die man in 90% aller Fälle noch selbst einholen muss.

Wozu das alles noch?

Desweiteren wollen wir unseren Fahrgästen nicht zumuten als Einzelfahrgast eine Krankenfahrt in einem Transit oder Sprinter zu machen auch wenn viele Mitbewerber das täglich machen. Ist mir ein Rätsel, denn sone Karre frisst immerhin min um die 10 Liter Diesel wenns gut läuft und wird deutlich unter Taxitarif entlohnt.

Es ist jetzt schon an der Tagesordung das Pflegeheime aus nachbarorten bis zu 20 Km weit weg hier anrufen und Rollstuhlbeförderungen bestellen wollen da Ortsansässige Unternehmen entweder keine Fahrzeuge mehr dafür haben oder einfach kein Interesse mehr daran haben die Sparte aufrecht zu erhalten.

Auch wir müssen leider meist ablehnen da dann wieder die Anfahrt als Leerkilometer stehen bleiben und die Kasse diese nicht übernehmen will.

Ich denke zwar das dieser Bereich wichtig und erhaltungswürdig ist aber wenn man mal spitz rechnet, dann stehen( zumindest bei uns) maximaler Einsatz und Risiko einem lächerlichen bis nicht vorhandenem Gewinn gegenüber.

Vieleicht wird sich bei den Kassen ja mal was ändern wenn es nötig wird die 10 Km bis zum Krankenhaus für 300 € mit nem Krankenwagen durchzuführen weil keine Rollstuhltaxis mehr zu bekommen sind.

Allerdings bin ich nicht gewillt die Sache solange auszusitzen.

Was meint ihr dazu.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 14. Dezember 2011 um 14:13

Tach zusammen,

mir fällt dieses grad ein da ich den Beitrag zu den T5 gelesen habe.

Wir stehen vor der Frage von Neuanschaffungen da einige Mehrzweck Fahrzeuge ausgemustert werden müssen.

Leider werden wir aufgrund von neuen Knebelverträgen gezwungen im Bereich der Schüler/ Behindertenbeförderung neue Fahrzeuge anzuschaffen.

Obwohl unsere Rollstuhlfahrzeuge vom Typ Sprinter und Transits erst um die 120 - 140 Tsd Km gefahren sind müssen sie nun weg da sie laut Vertrag zu alt sind.

Die Wagen stehen top da und könnten noch Problemlos Jahrelang eingesetzt werden. Aber das ist ne andere Sache.

Nun stellt sich uns die Frage ob wir die neuen Auto überhaupt noch umrüsten lassen sollen.

Mehrzweckwagen wie den Caddy oder sowas stehen für uns nicht zur debatte. Mal zu Kurz dann wieder zu tief etc... alles in allem meiner Meinung nach viel zu unflexibel.

Sitzsysteme die man ständig bewegen muss auch nicht. Hält doch alles nur von 12 bis mittag.

Nun fragen wir uns was sollen wir eigentlich überhaupt noch damit.

In unserem Tarifgebiet werden Rollstuhlfahrten entweder ausgeschrieben, ala Barmer, wo dann die Subventionierten Malteser oder Rote Kreuz Bomber die Preise kaputt machen oder es übernimmt die Kasse.

Privatfahrten gibt es so gut wie gar nicht.

Je nach Tarif bekommen wir von den Krankenkassen entweder nur das gleiche wie für nen ganz einfachen Pkw oder wenn es ganz ungünstig läuft sogar weniger :eek:

Dafür Autos teuer umrüsten, ständig neue Sicherungsauflagen erfüllen, Fahrpersonal schulen etc..

Dazu noch ständig Ärger mit den Genehmigungen die man in 90% aller Fälle noch selbst einholen muss.

Wozu das alles noch?

Desweiteren wollen wir unseren Fahrgästen nicht zumuten als Einzelfahrgast eine Krankenfahrt in einem Transit oder Sprinter zu machen auch wenn viele Mitbewerber das täglich machen. Ist mir ein Rätsel, denn sone Karre frisst immerhin min um die 10 Liter Diesel wenns gut läuft und wird deutlich unter Taxitarif entlohnt.

Es ist jetzt schon an der Tagesordung das Pflegeheime aus nachbarorten bis zu 20 Km weit weg hier anrufen und Rollstuhlbeförderungen bestellen wollen da Ortsansässige Unternehmen entweder keine Fahrzeuge mehr dafür haben oder einfach kein Interesse mehr daran haben die Sparte aufrecht zu erhalten.

Auch wir müssen leider meist ablehnen da dann wieder die Anfahrt als Leerkilometer stehen bleiben und die Kasse diese nicht übernehmen will.

Ich denke zwar das dieser Bereich wichtig und erhaltungswürdig ist aber wenn man mal spitz rechnet, dann stehen( zumindest bei uns) maximaler Einsatz und Risiko einem lächerlichen bis nicht vorhandenem Gewinn gegenüber.

Vieleicht wird sich bei den Kassen ja mal was ändern wenn es nötig wird die 10 Km bis zum Krankenhaus für 300 € mit nem Krankenwagen durchzuführen weil keine Rollstuhltaxis mehr zu bekommen sind.

Allerdings bin ich nicht gewillt die Sache solange auszusitzen.

Was meint ihr dazu.

9 weitere Antworten
9 Antworten

So genau weiss ich nicht was du willst... keinen Caddy, keinen Transit/Sprinter, weil ja deiner Meinung nach zu groß, das stellt sich dem geneigten Leser die Frage: Was dann!

Meine Antwort für unseren Laden (Kleinstadt, knapp 30 Tsd Einwohner fast alle Fachärtzte kein Krankenhaus) ist: Beides!

Wir sind seit fast 20 Jahren (`93) mit BTWs dabei. zuerst mit Brummis, Sprinter und Tran.

Weil aber eben häufig nur ein Rolli unterwegs ist, die Kunden garnicht unbedingt n "LKW" wollen. haben wir 99 n Berlingo angeschafft. Nach Taximaßstäben war das zweifellos ne Tonne, aber für die Kunden (und nur auf die kommt es an) war dies das allein seligmachende Fahrezeug.

Heute setzen wir hochwertig ausgestattete Caddy Maxi und Transit (für Werkstatt Tagesklinik usw) ein.

Der Caddy taugt sowohl als normales Taxi (5-Sitzer!) wie eben auch für den Rollstuhltransport.

Rückenstützen von AMF sind bei uns Pflicht. Alternativ geht auch das STS von Bieber (wers mag)!

Sich von den ganzen Dreibuchstabenvereinen absetzen kannst du dich nur über Qualität, nicht über den Preis!

Wenn du mit den gleichen LkW ankommst wie die machts nämlich für den Kunden keinen Unterschied!

Und dann zieht natürlich der Name des Hilfsdienstes mehr als TAXI-Meier!

Mit alten Kisten und miesem Personal kommen schon die, da braucht man sich nicht hinten anzustellen!

Themenstarteram 15. Dezember 2011 um 8:35

Vorrangig ging es mir nicht um die Wahl des bestens Fahrzeugs sondern die Frage warum ihr das überhaupt noch macht.

Das Fahrzeug fällt halt mit dem Haupteinsatzzweck.

Bei uns fahren das Rote Kreuz, Malteser etc nur Nagelneue Kisten vom Feinsten, Sprinter, Crafter etc. die die sich ja alle schön mit nen paar Sponsorenaufklebern fein bezahlen lassen da die Firmen ja gerne für den guten Zweck was spenden:)

Diese werden dann wenns gut läuft ja auch noch umsonst umgebaut da der örtliche Umrüster ja auch nen Aufkleber drauf machen darf und fertig.

Drauf sitzen meist Zivis( wird jetzt ja weniger) die nichts kosten.

Und Qualität ist ne feine Sache aber in unserer Region zählt zu 90 % der Preis.

Alle meckern über die gleichen Unternehmen aber wenn es darum geht für Pünktlichkeit, nettes Personal und saubere Autos mal 5 € mehr zu bezahlen dann ist man leider wieder raus.

Ist Traurig aber so ist es nunmal.

Und wenn die Kasse die Fahrten übernimmt was zu 95% der Fall ist wenn überhaupt gefahren wird, dann ist den Leuten das ziemlich egal ob ein Ford, Mercedes, Vw oder wegen meiner auch ne Zitrone kommt.

Also ich behaupte mal das es in wenigen Jahren Probleme in diesem Segment geben wird überhaupt noch Unternehmer zu finden die das machen möchten.

Kleines Beispiel:

Eine Nachbarstadt ca 30.000 Einwohner, Zig Ärzte, Altenheime, und nen Krankenhaus - ich schätze mal min. 5 Fahrberechtigte Unternehmen. Mir sind insgesammt 2 Rollstuhlfahrzeuge bekannt von einer Firma. Die anderen machen das gar nicht- Kein Interesse.

Es mussten schon öfter Ärzttermine von Patienten verschoben werden da es nicht möglich war die Leute dort hin zu bekommen.

Aber nun denn.

Wollte eben nur meinem Unmut etwas Luft machen und hören wie andere damit Umgehen.

Ich habe die Zahlen nicht genau im Kopf, die Knappschaft z.B. zahlt aber doch um die 20 für die ersten 5, und 1,50 für jeden weiteren besetzten... das ist jezt nicht der Brüller, aber so mies ja auch nicht...

Und wenn sich die Situation nicht gravierend geändert hat lebt doch der Kollege Salgert in Unna ganz gut mit seinen Spezialfahrzeugen, oder?

Ich würde ja ne Verbandsmitgliedschaft empfehlen, dann kennst du auch die Preise ;)

 

Das es den Kunden egal ist, ob da n Daimler n Ford oder n Opel kommt, dem stimme ich zu...

dass sich allerdings ein Rollifahrer ums verrecken nicht mehr über diese Dachrinnen in nen T4 oder 5 schieben lässt, wenn er n ordentliches Auto kennengelernt hat kann ich sogar beweisen!

Wie schon gesagt, meine Devise ist, dass ein Rollifahrer ein Kunde ist. Dieser hat Anspruch auf eine vernünftige Dienstleistung. Dazu gehört ein BTW der den gültigen Normen entspricht und nicht ein Paketauto mit Bodenbefestigungen und Dachrinnen (die einige Leute auch Rollstuhlschienen nennen).

Das hat nichts mit professioneller Dienstleistung zu tun!

Und das dann die Krankenkasse beschließt für einen 97er Sprinter aus 7ter Hand mit Dachrinnen aus eBay letzlich nur den Taxitarif rauszuschmeißen ist eben Schuld derer die diese Tonnen einsetzen!

Am Ende wird sich der Rollifahrer ggf. über seinen Interessenverband so lange beschweren bis er nicht mehr in den Paketsprinter muss.

Das Risiko, die Zeit bis dahin zu überbrücken ist das des Unternehmers... Ich hatte mindestens ein Jahr lang ein schlechtes Gewissen, als unsere ersten beiden BTW öfter gewaschen als gefahren wurden. Ich hab aber auch die Jungs von der AOK hier gehabt, und zu deren Knebelvertrag damals gesagt, dass unser Hof groß genug ist...

Wir haben in diesem Bereich kontinuierliches Wachstum erlebt, und unsere Preise bewegen sich durchaus in dem Rahmen das auch ne Rendite hängen bleibt! Sonst würde ich nämlich im Bett bleiben!

Ich bin vor über 10 Jahren sogar soweit gegangen, dass ich überhaupt keine Krankenfahrten

- die über Transportschein abgerechnet werden -

mehr durchführe. Die Preise, die die KV zahlt und die Zeit bis dann bezahlt wird, sind unter aller S..

Aber leider gibts immer noch ein paar die sich knebeln lassen. Ich habe mich auf die Nacht spezialisiert und seit Jahren steigende Umsätze, den verstärkten Polizeikontrollen und der Einsicht, der betrunkenen Autofahrer sei dank.

Wenn dann doch mal keiner derer zu bekommen ist, die mit Kassenknebelvertrag fahren, Z.B. Nachts und am Wochende, dann fahre ich ganz normal auf Taxameter, der "Patient" bekommt eine Quittung und muß sich sein Geld selbst bei der Kasse holen.

Denn normalerweise muss eine Fahrt auf Transportschein teurer sein, wenn ich den ganzen Aufwand mit der Abrechnung und der Wartezeit aufs Geld, einer normal, bar bezahlten Fahrt gegenüberstelle.

Gruß Jürgen

PS: habe zur Zeit 5 DB 210er Kombi am laufen, wegen der Sitzplätze in der Ladefläche (fürs Nachtgeschäft), war der letzte Daimler der zu gebrauchen ist, alles danach wird zu klein, für die Zukunft wirds wahrscheinlich ein Sharan werden, da mir der Vito schon zu groß ist.

Diese ganzen Pauschalurteile...

nimms mir nicht übel, aber tauschen möcht ich mit dir nicht, und wenn mit Krankenfahrten kein Geld zu verdienen wär, wär unser Laden nicht seit bald 45 Jahren am Markt... Fürs Nachtgeschäft brauchste aufm Land keine Taxen!

Und die Notsitze im 210er sind für mich n NoGo... aber das muss jeder für sich entscheiden!

Da hätte und würde ich nichtmal Kinder reinsetzen, und nur die dürfen ja eigentlich.

Das ist aber passend zum Thema. 130 Innenhöhe, aber die Tonne n BTW nennen!

Wie gesagt, ist nicht Böse gemeint, aber mit Qualität hat das m.E. nix zu tun. Und in unserem Landkreis gibts für Notsitze auch Gott sei Dank keinen Zuschlag auf den Taxitarif.

Hier sind die Dinger nahezu verschwunden!

Themenstarteram 15. Dezember 2011 um 15:25

Um missverständnisse vorzubeugen.

Ich habe mit der Stadt Unna nichts zu tun und wohne ca 100 Km weit davon weg also ist mir der Kollege nicht bekannt.

Ansonsten muß das jeder für sich selbst entscheiden aber das Kosten/ Nutzen Verhältniss muss gewahrt bleiben.

Ich schaffe auch für unser 4 Sterne Hotel im Ort keine 2 S-Klassen an falls es verlangt wird nur damit ich dann 2 mal am Tag für 20 € exklusiv bis zum Bahnhof fahren kann.

Übrigen sind die Notsitze bei uns ebenfalls nicht zugelassen und waren es meines Wissens nach für Erwachsene seitens Mercedes noch nie.

Übrigens ein Fall von heute.

Eine Dame aus der Umliegenden Gemeinde hatt heute nach dem Preis für eine Rohlstuhlfahrt für ihre Mutter angefragt die wir wegen der Entfernung nicht durchführen können.

Der Günstigste bisher ermittelte Preis liegt bei 48 € für 2 Ortsfahrten a ca 2 besetzt KM da der Unternehmer der es nun macht ca 50 Km Gesamtstrecke dafür fahren muss.

Preis ist nachvollziebar und genau das Problem auf das ich hinweisen wollte.

In dem Ort gibt es 3 Taxiunternehmen :-)

Zitat:

Original geschrieben von Unna-a38

Ich schaffe auch für unser 4 Sterne Hotel im Ort keine 2 S-Klassen an falls es verlangt wird nur damit ich dann 2 mal am Tag für 20 € exklusiv bis zum Bahnhof fahren kann.

Übrigen sind die Notsitze bei uns ebenfalls nicht zugelassen und waren es meines Wissens nach für Erwachsene seitens Mercedes noch nie.

Ich will und kann ja auch dein Geschäft nicht beurteilen... den A8 oder vergleichbar, den einer unsere Großkunden wollte hab ich auch nicht angeschafft... vielmehr sogar inzwischen die schwarzen E-Klasse Mietwagen abgeschafft!

Am Ende wollte der Kunde die nämlich nicht bezahlen... inzwischen fahren dessen Kunden eben Taxi, und Klagen gabs bisher noch keine!

Es muss ja auch nicht immer alles sein... wer aber welchen Markt, und welche Marktposition hat kann hier kaum geklärt werden.

Hier gibt es eigentlich in jedem Ort n paar BTWs. und am Ende schafft auch das Angebot eine gewisse Nachfrage! Ob das reicht ist ein Rechenexempel... für uns macht es eben sinn mehrere Caddy mit umbau einzusetzen die dann ausgelastet sind (nicht nur mit Rollifahrten) als fünfmal am Tag den Mietwagen-Bulli extra aus der Ecke zu holen. Und mehr Kunden haben uns die kleinen darüberhinaus beschert!

Darüberhinaus neigen wir in unserer Region gerade bei den Spezialfahrzeuge eher zur Zusammenarbeit als das wir uns mit Dreck bewerfen... macht das Leben leichter ;)

am 18. Dezember 2011 um 17:41

Wenn erstmal der Fixal-Taxameter flächendeckend eingeführt wird, fährt bestimmt kein Taxiunternehmen mehr für die Krankenkassen. Ein Sonderfahrzeug anzuschaffen und denn bei der Ausschreibung nicht berücksichtigt zu werden, dass Risiko würde ich heutzutage nicht mehr eingehen. Ich fahr nur noch, wenn der Fahrgast in Vorleistung geht (Falt-Rollstuhl) oder ich mit der Kasse gute Erfahrungen gemacht habe. Nach spätestens 4 Wochen Geld auf dem Konto. Ich nehme aber auch humane Preise, so wie bei jeder anderen Fernfahrt. Innerhalb des Pflichtfahrgebietes nur nach Tarif.

Zitat:

Original geschrieben von mondeotaxi

Diese ganzen Pauschalurteile...

nimms mir nicht übel, aber tauschen möcht ich mit dir nicht, und wenn mit Krankenfahrten kein Geld zu verdienen wär, wär unser Laden nicht seit bald 45 Jahren am Markt... Fürs Nachtgeschäft brauchste aufm Land keine Taxen!

Und die Notsitze im 210er sind für mich n NoGo... aber das muss jeder für sich entscheiden!

Da hätte und würde ich nichtmal Kinder reinsetzen, und nur die dürfen ja eigentlich.

Das ist aber passend zum Thema. 130 Innenhöhe, aber die Tonne n BTW nennen!

Wie gesagt, ist nicht Böse gemeint, aber mit Qualität hat das m.E. nix zu tun. Und in unserem Landkreis gibts für Notsitze auch Gott sei Dank keinen Zuschlag auf den Taxitarif.

Hier sind die Dinger nahezu verschwunden!

Warum brauche ich keine Taxen??

wieso sollte ich 12% mehr Mwst ans Finanzamt abführen? Das ist nämlich genau der Knackpunkt, den viele bei ihren "Fernfahrten" vergessen. Weite Tour ist schön und gut aber wenn ich mich innerhalb des 50 Km Radius bewege bleibt ordentlich was mehr hängen, allein durch den niedrigeren Steuersatz.

Und meinen Laden gibts seit 1958 (zweite Generation) und möchte behaupten finanziell Gesund. Auch deswegen befinde ich mich in der Lage mir die Rosinen rauszupicken und muß nicht auf Gedei und Verderb alles annehmen.

Viele Grüße

Jürgen

Deine Antwort
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Taxi
  5. Warum überhaupt noch Rollstuhltaxis anschaffen?