Unklarheit bei der Batteriebezeichnung!

Hey Leute! 🙂

Meine Batterie macht schlapp, ich brauch ne neue 😁

In meinem Handbuch steht folgende Bezeichnung der Batterie: 12V 28,8kC (8Ah)/10HR

Meine Frage: Was bedeutet denn dieses 28,8kC und die 10HR? Und ist das wichtig für den Neukauf?

Wie immer, herzlichen Dank an alle Antwortenschreiber/innen 🙂

gruß, Basti

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von camion-rebel


Die Bedeutung der beiden von @Basti311 genannten Zahlen+Buchstaben würde mich aber trotzdem interessieren😕. Konnte nichts dazu finden🙁.

10HR bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit 10 Stunden, also die Dauer des kompletten Ladevorgangs.

Wegen der Verluste muß man stets etwas mehr laden, als es mathematisch exakt der Fall wäre (entweder länger oder mit stärkerem Strom):

Der (maximale?) Ladestrom beträgt 0,9 A.

Die maximale Kapazität wird also erreicht:

0,9 A * 10 h -> 8 Ah.

28,8kC ist die Kapazität in kilo Coulomb.

1 Coulomb (1C) = 1As.

8 Ah = 8 A * 60 * 60 s = 28800 As = 28,8 kAs = 28,8 kC.

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Ich hab mal unter GSF 650 S geschaut, da gibts günstige Gelbatterien von MVH

Die vom @moppedsammler empfohlene Batterie ist sehr gut. Habe mir 2010 auch eine von denen gekauft und die hat den vergangenen Winter ohne Ladegerät 3-Monate super überstanden. Sprang sofort wieder an die Honda😁.

Die Bedeutung der beiden von @Basti311 genannten Zahlen+Buchstaben würde mich aber trotzdem interessieren😕. Konnte nichts dazu finden🙁.

Gruß Michi 

Das ist schwierig zu sagen.🙄 Evtl. kann der Hersteller dazu genaueres sagen.
KC könnte eine chemische Gleichgewichtskonstante sein, aber da bin ich echt überfragt.

Im Grunde würde ich mich nach Spannung und Leistung richten. 😉 Oder eben nach dem Sammler...😁

Zitat:

Original geschrieben von camion-rebel


Die Bedeutung der beiden von @Basti311 genannten Zahlen+Buchstaben würde mich aber trotzdem interessieren😕. Konnte nichts dazu finden🙁.

10HR bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit 10 Stunden, also die Dauer des kompletten Ladevorgangs.

Wegen der Verluste muß man stets etwas mehr laden, als es mathematisch exakt der Fall wäre (entweder länger oder mit stärkerem Strom):

Der (maximale?) Ladestrom beträgt 0,9 A.

Die maximale Kapazität wird also erreicht:

0,9 A * 10 h -> 8 Ah.

28,8kC ist die Kapazität in kilo Coulomb.

1 Coulomb (1C) = 1As.

8 Ah = 8 A * 60 * 60 s = 28800 As = 28,8 kAs = 28,8 kC.

Ich danke euch und danke für den Tipp mit den MVH Batterien 🙂

Wünsche ein schönes und sonniges Wochenende 😎

Einen Daumen für Ramses.
Auf "hr" für "hours" oder "heures" bin ich auch gekommen, auch von kilo und coulomb hatte ich schon gehört, aber das so in den Zusammenhang zu bringen, da bin ich glatt gescheitert.

Und ich muss auch sagen, dass mich diese Bezeichnungen zum Wahnsinn treiben. Ebenso die Tatsache, dass fast jedes Motorrad eine andere Batteriegröße hat, die Zeit der guten, alten YB12, die fast überall passte, ob 79er Bol d'or oder 91er ZX 10, 78er Suzuki GS etc... und für 19,95 zu bekommen war (Angebot bei Louis) scheint vorbei zu sein

Jetzt hab ich eine neuwertige wartungsfreie Batterie einer 95er GPZ 1100 übrig und brauche eine für eine 93er ZZR 600. Zunäüchst dachte. ich "hurra passt" und als ich das Werkzeugfach einlegte, merkte ich, dass die 2 cm höher ist. Nun - wer braucht ein Werkzeugfach...🙄

Der Vorteil ist, dass die Akkus übers Internet sehr preiswert zu haben sind.
Für die Bandit ist imho das das beste Angebot: http://www.ebay.de/itm/...X9-BS-Suzuki-GSF-650-Bandit-N-S-Typ-WVB5?...

Bei MVH gibts aber auch eine wartungsfreie Säurebatterie, deren "Startzeitpunkt" man durch Befüllen mit dem mitgeleiferten Säurepack selbst bestimmen kann. Kostet mit Versand unter 30 Euro.

Batterie geklärt, jetzt hätt ich mal ne Kühlmittelfrage...

Bei dem Thema sind mir auch schon graue Haare gewachsen....bis ich dann mal verstanden habe, daß man die Angaben in der BDA vergessen kann, sondern sich allein an der Kennung der vorhandenen (defekten) Batterie orientieren kann, weil die - soweit jedenfalls meine Erfahrung - auch den Formfaktor vorgibt.

Aus unerfindlichen Gründen sind die Akkus aber dann auch nicht 100% einheitlich benannt, also immer in der Produktbeschreibung nachsehen, ob die "baugleich" mit der gesuchten sind. Bei meiner Triumph brauche ich z.B. eine YBX14-BS, die sind eher rar, CTX14 ist baugleich und gibt´s wie Sand am Meer. Versteh einer das mal....

C.

Zitat:

Original geschrieben von moppedsammler


Jetzt hab ich eine neuwertige wartungsfreie Batterie einer 95er GPZ 1100 übrig und brauche eine für eine 93er ZZR 600. Zunächst dachte. ich "hurra passt" und als ich das Werkzeugfach einlegte, merkte ich, dass die 2 cm höher ist. Nun - wer braucht ein Werkzeugfach...🙄

Sodele, schon wars nix. Je weiter der Zusammenbau der von Grund auf neu gemachten ZZR 600 voranschreitet, zeigt sich auch: Falsche Aussage vom sammler. Mit dem Werkzeugfach wird auch der Bügel verschraubt, der nachher die Siitzbank hält. Die 2 cm zu hohe Batterie muss raus. Zum Glück hat sich das tot geglaubte Original nach einer Schockladung wieder erholt.

Es passt zwar evtl. nicht ganz zur Headline, aber vielleicht spielt die kaputte Batterie ja doch irgend wie eine Rolle, drum häng ich das mal hier ran und mach nicht extra nen neuen Thread auf...

Also: Ich bin im März und April diesen Jahres ein bisschen Motorrad gefahren. Es gab keine Probleme. Im Mai musste meine Suzuki stehn bleiben, weil entweder das Wetter mist war, oder ich einfach keine Zeit hatte. Vorgestern wollte ich dann meine kleine starten, doch nach drücken des Startknopfes, kam nur ein ratterndes/rasselndes Geräusch von irgendwo unter der Sitzbank. Mein Nachbar hatte den Verdacht, dass der Magnetschalter klemmt. Nach zwei bis drei Anschieb-Startversuchen (kein rasseln) war dann die Batterie komplett tot. Also wurde meine Blaue mit Hilfe der Maschine meines Nachbarn gestartet (sprang sofort an). (neue Batterie ist auf dem Weg)
Allerdings gab/gibt es noch folgendes Problem: Normalerweise dreht meine Bandit mit vollem Choke auf 4.000 Umdrehungen/Minute. Jetzt nur noch auf 3.000 U/M und nach wenigen Sekunden, geht die Drehzahl unter 1.000 und dann sogar komplett aus. Ist sie jedoch dann einmal warm gefahren, läuft sie wie immer, ohne Choke, sehr ruhig und gleichmäßig bei 1.500 U/M.

Woran kann das liegen? Ich habe keinerlei Veränderungen an meine Suzi vorgenommen.

Ach ja, heute Morgen war es sonnig und etwa 20°C warm.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen 🙂

lg, Basti

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