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Tüv,Dekra,Gtü Eigene Prüfstand bauen und da arbeiten

Themenstarteram 15. August 2014 um 17:19

Hi leute,

Ich studiere an der uni stuttgart maschinenbau und schreibe ich zur zeit meine bachelorarbeit. Danach möchte ich prüfingenieur für kfz bereich werden. Die frage, wenn ich alle voraussetzungen erfülle und die ausbildung mache, kann ich dann meine eigene prüfstrasse bauen und da die autos prüfen? Falls jemand darüber hinweise hat kann mich informieren?

Danke im voraus

Mfg

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11 Antworten

Hinweise haben TÜV, Dekra, GTÜ und Co..

Empfehlenswert ist das aber IMHO nicht, Ausbildung machen, ein paar Jahre Erfahrungen sammeln und dann selbstständig machen. Ohne Kollegen die einem mal helfen direkt nach der Ausbildung in der eigenen Prüfhalle kann böse in die Hose gehen.

Du kannst als freier Sachverständiger arbeiten, brauchst aber für die offiziellen Prüfungen eine Partnerschaft mit einer der Organisationen. TÜV, GTÜ, Dekra, KÜS, etc.

Ich finde diese Naivität gerade von Studenten immer wieder erschreckend.

Mit 18 Abi, Mit 24 Studium beendet, nie im Leben richtig gearbeitet und mal den "rauen Wind" der Realität geschnuppert und dann die ganz großen Pläne.

Scheint sich allein nicht zu lohnen. Wenn, dann KFZ Sachverständiger, Wertermittlung, (Unfall)Gutachten - und die gibts ja auch wie Sand am Meer. Die funktionieren auch nur, wenn sie sich (per Vitamin B) mit ortsansässigen Autohäusern gegenseitig die Aufträge zuschanzen.

Zitat:

Original geschrieben von 18.430

Mit 18 Abi, Mit 24 Studium beendet, nie im Leben richtig gearbeitet und mal den "rauen Wind" der Realität geschnuppert und dann die ganz großen Pläne.

Wann soll man denn sonst Pläne machen? Es ist üblich, dass man am Berufsanfang noch nicht gearbeitet hat. Ich finde diese negative Rumkrittelei hier viel ätzender. Die Frage ist doch nicht mal unrealistisch.

Zitat:

Original geschrieben von Kai R.

Zitat:

Original geschrieben von 18.430

Mit 18 Abi, Mit 24 Studium beendet, nie im Leben richtig gearbeitet und mal den "rauen Wind" der Realität geschnuppert und dann die ganz großen Pläne.

Wann soll man denn sonst Pläne machen? Es ist üblich, dass man am Berufsanfang noch nicht gearbeitet hat. Ich finde diese negative Rumkrittelei hier viel ätzender. Die Frage ist doch nicht mal unrealistisch.

Jo, einerseits soll man maximal 22 sein, aber schon 10 Jahre Berufserfahrung haben, kreativ sein und über den Tellerrand schauen, aber auf der anderen Seite wird man dann als dumm und naiv hingestellt, wenn man selbst denkt und Ideen hat.

Nun gut, das mit dem selbst Denken...

Natürlich holt man zunächst alle Infos ein, z. B. bezüglich folgender Punkte:

- die nötige Qualifikation/Ausbildung

- die erforderliche Zertifizierung/Zulassung/Gesetzeslage*

- die Investitionssumme/Businessplan

Eine Überwachungsorganisation freiberuflicher Sachverständiger bildet z. B. die erwähnte KÜS.

Da die Sachverständigen auch bei Händlern die HU durchführen, können die Anforderungen an eine eigene Prüfstraße nicht wirklich hoch sein. Hebebühne, Bremsenprüfstand, ganz normale Werkstattausstattung, eher weniger, denn allgemeine Wartung und Reparaturen fallen dann ohnehin weg (wobei es z. B. beim TÜV den Service gibt, dass man vor Ort Lämpchen kaufen kann und die dann auch getauscht bekommt, um doch durch die HU zu kommen).

*

Zitat:

http://de.wikipedia.org/.../...eiberuflicher_Kfz-Sachverst%C3%A4ndiger

Seit 1993 besitzt die Organisation die amtliche Anerkennung aller Bundesländer zur Durchführung von Fahrzeuguntersuchungen, insbesondere der Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO.

Wo ich eine Gefahr sehe:

Ich stelle meinen Wagen lieber zum Händler, weil der den durchcheckt, kleinere Schäden vor, während oder nach der HU kurzfristig behebt und ich so an meine Plakette komme.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich TÜV/DEKRA, wo man zwar keine "Werkstatt-HU" bekommt, dafür aber auch einen gewissen Service genießt und als Käufer eines Fahrzeuges wäre es mir lieber, wenn der von einer solchen Organisation die HU durchgeführt bekam.

Wo gliedert sich dann die kleine/freie Prüfstraße, betrieben durch 3 Berufsanfänger an bzw. was wird hier geboten?

Flexibilität, das könnte punkten, wenn die Leute schon früh morgens oder spät abends vorbeischauen können. Andererseits, wenn es schneller geht oder oder...

Ich habe aber eher die Befürchtung, dass es dann auf - "Bei uns besteht jeder die HU!" - hinausläuft und das kann schnell böse enden, das kann und darf nicht das Ziel sein.

Da muss ein Konzept her und ein Grund warum so eine eigene Prüfstraße konkurrenzfähig ist...

Also: Businessplan

Zitat:

Original geschrieben von 18.430

Ich finde diese Naivität gerade von Studenten immer wieder erschreckend.

Mit 18 Abi, Mit 24 Studium beendet, nie im Leben richtig gearbeitet und mal den "rauen Wind" der Realität geschnuppert und dann die ganz großen Pläne.

Woher willst du wissen, ob der TE noch nie im Leben "richtig" gearbeitet hat oder den "rauen Wind der Realität geschnuppert" hat? Ich kenne einige Studenten, die schon beeindruckende Sachen geleistet haben und sich vor keiner Arbeit scheuten....

Wo wären wir heute, wenn sich Leute nicht Gedanken über mögliche Optionen gemacht hätten oder gar riskante Unternehmen gestartet hätten?

Vielleicht besitzt der Student sogar einen bedeutenden finanziellen Hintergrund :D

Ohne dieses Wissen finde ich solche Aussagen spießig und überheblich!

War da nicht mal was mit der Begrenzung von Konzessionen? Um 2000 bis 2005 sind die Prüfstationen doch wie Pilze aus dem Boden geschossen, weil es ab einem Stichtag nicht mehr möglich war.

Wie ist heute die Situation?

 

Gruß

Genau das ist der Punkt: Eine Prüfstelle kann man nicht mal eben so aufmachen, da braucht man eine Konzession für. Die sind aber wohl derzeit in allen Bundesländern flächendeckend schon vergeben.

Es gibt zwar momentan gewisse Tendenzen, dieses System aufzuweichen. Aber andererseits haben die Überwachungsorganisationen i.d.R. auch kein großes Interesse daran, dass ein Berufsanfänger als Alleinkämpfer in ihrem Namen eine Bauchlandung macht...

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