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Niedriges Budget Extreme Herausforderung: Familienkombi für 100 km Pendeln !!1000-3000 €!!

Themenstarteram 21. April 2020 um 18:57

Hallo an alle,

Gerade sind die Zeiten nicht einfach und trotzdem muss ich mich nach einer günstigen Zwischenlösung umsehen, da mein jetziges Uralt-Auto bald implodiert.

Budget ist komplett kritisch: Zwischen 1000 - 3000 €

Fahrprofil:

10.000 - 20.000 km pro Jahr. Auto muss 2 Jahre halten ohne Riesen-Probleme

100 km Pendeln! und dann noch etwas Einkaufen gehen in einer Kleinstadt.

 

Anforderungen:

-Kombi, da 2 Kinder und sogar 1 Frau :D Kein Kinderwagen zum Glück

-niedriger Verbrauch da Geld rar ist im Moment. Eher kein Diesel, wegen Übergangszeit im anderen Land und ich nicht bzgl. Dieselverbote Bescheid weiß (ich werde mich aber trotzdem noch diesbezgl. schlau machen)

- kleine Reperaturen können sehr! kostengünstig lokal durchgeführt werden (Ersatzteile kaufen und gut ist)

- Ich habe Angst vor großen Reperaturen und möchte diese ausschließen (also keine 200-400.000 km Autos :D?!)

- Auto kann natürlich gerne 10 + Jahre alt sein, Es geht mir hier um "Qualität" statt neu und schön.

 

Folgende Modelle schwirren mir im Kopf herum:

- VW Passat

- Skoda Octavia

- Ford?

- Toyota/Honda/Volvo?

- Audi A4/A6

- Porsche GT2 RS

- Bobbycar

 

Jegliche Vorschläge helfen sehr. Ich benötige Anregungen und werde dann die Intensivsuche starten.

 

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17 Antworten

Ich würde mich bei dem Budget nicht auf Kombi versteifen. Limousinen der Mittelklasse mit Stufen- oder Fließheck bekommt man bei gleichem Preis meist in besserem Zustand.

Ansonsten generell eher nach Zustand kaufen. Spezifische Modellempfehlungen bringen in dem Budgetbereich wenig bis nichts. Auch Eingrenzungen nach km sind wenig zielführend.

Ich selbst brauchte 2013 ein familientaugliches Auto und bin ohne Vorauswahl bei einem damals 13 1/2 Jahre alten Renault Laguna mit Fließheck gelandet: scheckheftgepflegt, aus erster Hand, mit ziemlich viel Ausstattungsschnickschnack (u.A. elektrische Ledersitze), damals 178 tkm. Letztes Jahr habe ich ihn mit 278 tkm, mit fast zwei jahren HU und ohne Wartungs- oder Reparaturstau weitergegeben. Der aktuelle Besitzer ist ein guter Freund und er ist zufrieden damit. Einzige Reparaturen waren ein Schlauch, den es als Meterware im Baumarkt gibt, sowie die Batterie, die schon drin war, als ich das Auto gekauft hatte.

Themenstarteram 21. April 2020 um 19:18

Wow. Wohl wahr, genau so habe ich meinen jetzigen gefunden und ganz locker 150.000 km ohne Murren gemacht. Also kann man sagen, dass ich eher auf "Schatzsuche" gehen sollte:D?

am 21. April 2020 um 19:21

Vergiss feste Modellvorgaben!

Nehm das was noch 15-24 Monate HU hat und einen

nicht zu großen Wartungsstau offeriert.

Hier zählt nur der ISTzustand, auch um gößere und ehemals teurere

Autos wie A6, 5er BMW oder E-Klasse besser einen Bogen machen,

die Betriebskosten im Kompaktbereich wie Golf, Astra, Focus usw.

sind einfach um einiges niedriger.

Trotzdem solltest du nir nix vormachen, bei Autos von

der Resterampe mußt du immer im ungeplanten und leider

auch teureren Überraschungen rechnen.

In die Technik kann auch kein Fachmann reinsehen, ist eben

das Risiko bei alten Hütten, drum so gut es geht das abchecken

was sichtbar, hörbar und mit Rechnungen/Belägen usw.

nachvollziehbar ist.

Ja. Guck Dir an, was es in Deiner Gegend so gibt, ifnormiere Dich über Schwachstellen bei den Modellen, von denen es in Frage kommende Exemplare gibt und dann viel Erfolg.

Ich hatte vergessen, zu erwähnen: Ich hatte damals ein Budget von maximal 1500 € und jenen Renault habe ich für 1400 € vom Händler bekommen.

Ich würde auch nach einem Fließheck schauen, da geht ordentlich was rein, bzw. mal über den Tellerrand schauen.

z.B. Ford Mondeo

Peugeot 406

Citroen Xantia

Ich würde auch mal einen Renault R19 in meine Überlegungen einbeziehen, die rosten fast nicht und die Motoren sind haltbar.

Bei den Vorgaben ist die Marke und das Modell völlig egal. Ein Rentner Fiat Croma aus Garagenhaltung und scheckheft gepflegt kann da eine viel bessere Idee sein als abgenudelter Toyota aus 6. Hand, obwohl das von der Marke her nicht zu erwarten wäre.

Falls du findest einen schönen Astra G entweder mit dem 1.6 8V Motor mit 75 oder 84 PS oder wenn es etwas zügiger sein soll dem 1.8 mit 125 PS. Wie aber schon geschrieben wurde. Der Zustand zählt. Gerade der 1.6 sollte aber recht einfach zu reparieren sein. Bringt natürlich nix wenn die Karosserie und das Fahrwerk durch ist.

Würde nach wenig gefragten Fahrzeuge schauen, wie Van oder Hochdachkombi ala Doblo.

So niedrig ist das Budget doch gar nicht, wenn der Kaufpreis eher näher an den 3.000 als an den 1.000€ liegen darf.

Für 2-3.000€ bekommst du schon recht ordentliche Fahrzeuge. Mit Betracht deiner Möglichkeiten zur Reparatur, würde ich Fahrzeuge in Betracht ziehen, wo es auch günstige Ersatzteile gibt, in Massen.

Meiner Meinung nach bleiben dann zwei Marken/Fahrzeuge in dem Segment übrig, Skoda Octavia (evtl. Fabia Kombi) und der Ford Focus. Damals (~2005) sehr oft gekaufte Fahrzeuge, in Massen in dem Preissegment verfügbar und Ersatzteile findest du wahrscheinlich auf jedem Schrottplatz.

Was nützt der günstige A6 wenn das Ersatzteil teurer ist als das Auto? Und bei einem Exoten, und selbst Franzosen und Japaner würde ich hier mal dazu zählen, ist mangels Masse an damals verkauften Autos in D die Versorgung mit Ersatzteilen auch nicht wirklich dolle. Da nützt dir auch der gepflegte Doblo nix.

Der doplo ist aber sehr oft unterwegs als Cargo, wird von vielen Handwerker eingestzt. Bei dem Croma mag für sich ei Exot sein. Aber er greift erst einmal aus dem Fiat und auf dem Opel Sortiment auf. Daher gibt es ganz Ersatzteile auf dem freien Handel.

Ich verstehe die Intention hinter dem Doblo o.ä. und es ist auch recht wahrscheinlich, hier ein günstiges, gepflegtes Auto zu finden für das Budget. Wenn aber doch etwas sein sollte und es wirklch so ist wie der TE schreibt, Ersatzteil besorgen und keine Arbeitskosten, dann besorge ich mir für sehr kleines Geld das Ersatzteil für den Focus oder Skoda auf dem Schrottplatz und für den Fiat o.ä. eben eher nicht.

Eben doch weil der zu Hauf als CARGO eingesetzt wird. Den gibt es länger als den Caddy und wird auch öfters als den Caddy beibden Handwerker eingesetzt.

Zitat:

@Italo001 schrieb am 21. April 2020 um 22:44:21 Uhr:

Würde nach wenig gefragten Fahrzeuge schauen, wie Van oder Hochdachkombi ala Doblo.

1. Vans und Hochdachkombis sind gefragt!

(im Vergleich zu "no-name"-Normal-Pkws)

von allen die VIEL PLATZ brauchen!

2. eine schlechte Idee bei "100 km Pendeln! ... -niedriger Verbrauch da Geld rar ist im Moment"

--> Luftwiderstand treibt dern Verbrauch hoch!

Zitat:

@remarque4711 schrieb am 21. April 2020 um 19:40:14 Uhr:

Ich würde auch nach einem Fließheck schauen, da geht ordentlich was rein, bzw. mal über den Tellerrand schauen.

z.B. ...

Citroen Xantia

wenn ein BILLIG-GEBRAUCHS-ALLTAGS-Fahrzeit benötigt wird ...

... empfiehlst Du ein 25 1/2 Jahre altes Auto für 3.300 Euro?!

 

das weniger als 2.000 km pro Jahr gelaufen ist!

--> wie alt sind die Reifen?

--> wurde der Zahnriemen (bei normaler Nutzung: 120 tkm-Intervall) schon mal gewechselt?

--> da Hydropneumatik: wie ist der Zustand von Federkugeln, Druckspeicher, usw.?

--> Xantia (und XM) Spezial-Thema: wie schauen die Domlager aus? wann wurden diese zuletzt gewechselt?

und hat der TE ggfs. Lust, diese betriebsnotwendigen, aber bei CItroen nicht mehr lieferbaren Teil zu SUCHEN ;)

--> wie schaut die "Heul-Ecke" aus?

das ist (mit den wenigen km) sicher ein schönes LIEBHABER-Auto - aber kein BILLIG-km-Fresser-Auto!

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