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Kombi 4000 - 5000€

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 16:50

Hallo zusammen,

ich suche für einen Bekannten (Fahranfänger) ein robustes Fahrzeug (Kombi). Grund hierfür ist eine Ausbildung mit täglich ca. 50km Fahrtweg (hin und zurück). Erwähnenswert ist vielleicht noch die Größe mit knapp 2m (sollte also Platz noch oben sein). Nein ÖPNV ist mit 2h Fahrtdauer pro Weg keine Option.

Wichtige Kriterien:

- Soll möglichst zuverlässig und min die nächsten Jahre halten (möglichst ohne größere Kosten)

- möglichst geringe Wartungskosten aufweisen (wobei Verschleißteile wie Bremsen ggf. auch selbst gewechselt werden und Inspektionen in einer freien Werkstatt erfolgen.)

- auf Grund der Laufleistung und Robustheit (?) min. 15tkm, tendiere ich eher zu einem Diesel (ist grundsätzlich aber offen); Fahrverbote sind zum Großteil irrelevant, da diese nicht täglich angefahren werden und ggf. ein anderes Fahrzeug bereit steht.

- meines Erachtens sollte das Auto auch ESP haben (oder seht ihr dies anders?)

- Laufleistung beträgt bei den gesuchten Fahrzeugen ca. 100tkm

- Leistung: Sollte nicht untermotorisiert sein, d. h. wenigstens ~80PS sollten es schon sein.

So nun zum eigentlichen, da ich mich mit Fahrzeugen etwas auskenne, habe bereits gesucht und bin hierbei auf folgende Fahrzeugemodelle gestoßen:

Opel Astra H

Skoda Fabia I (evtl. 2)

Ford Focus II

(Peugeot 207 / 307)

(Seat Ibiza III)

(Renault Megane II)

Meine Recherchen haben nun bisher folgendes über die Modelle ergeben:

Kurz zu den Fahrzeugen in Klammern, Peugeot und Renault machen wohl am meisten Probleme (falsch dies falsch ist, bitte berichtigt mich) und der Seat kosten wohl am meisten.

Zwischen dern verbliebenen drei, wäre der Astra für mich die beste wohl. Soll wohl technisch grundsätzlich i. O. sein, bietet standardmäßig einiges an Sicherheitsausstattung. Zwischen dem Focus und Fabia bin ich mir etwas unschlüssig. Der Fabia basiert auf dem Polo wäre also vermutlich von den genannten Fahrzeugen neben dem 207 am kleinsten? Beim Focus soll vor allem der 1.6 Diesel Probleme mit dem Turbo machen (genauso wie beim Peugeot, da dieser Motor zusammen gebaut wurde) - ansonsten macht mit diesem ebenfalls nichts falsch?

 

Könnt ihr meine Auswahl so bestätigen oder seht ihr dies ganz anders? Auf was sollte man bei den gewählten Fahrzeugen neben den normalen Sachen wie Fälligkeit des Zahnriemens, Unfall, Spaltmaße, Nachlackierung, usw. besonders achten? Gibt es weitere Motoren, die auf jeden Fall gemieden werden sollten?

Habt ihr weitere Empfehlungen, die passen würden?

Danke schonmal für eure Hilfe!!!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 25. Mai 2019 um 14:49

Danke für eure Antworte!

Ist letztlich der Skoda Octavia 2 1Z geworden - der Fahrer ist (bisher) sehr glücklich :)

14 weitere Antworten
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Wartungsarm: je jünger, je besser die Chancen, ergibt in dem Budget eher einen Klein(st)wagen. Warum auch nicht, 25km am Stück gehen auch damit, vorausgesetzt, man sitzt darin bequem. Ansonsten ist der Zustand entscheidend, da lohnt sich der Aufwand der bisherigen Wartung und der Abklärungen zu denselben.

 

Diesel: robuster als Benziner sind sie nicht, höhere technische Komplexität kann teureren Unterhalt bedeuten. Zudem: 25km am Stück sind für (ältere) Diesel eher zuwenig.

 

Kombi: der Seat Ibiza III ist einfach ein Kleinwagen, oder zählt hier die bis unters Dach reichende Heckklappe?

 

ESP: für Fahranfänger, die Autos ohne nicht kennen, sinnvoll, ist aber nicht immer Serie gewesen. Sprich, kann die Auswahl einschränken.

 

100tkm: Willkürgrenze mit Preisknickoption. Ruhig auch darüber akzeptieren, wenn der Zustand stimmt.

 

Mégane III kann im Budget sein und ist sicher besser als sein Vorgänger. Seat ist eher günstiger als VW und sogar Skoda. Bei VAG die Steuerkettenbenziner, va TSI meiden, die MPI mit ZR sind zumeist ok, 1.9l TDI gelten als robust. Ford hast Du den Problemmotor genannt, bei den Astras gelten die 6-Gang Getriebe jener Zeit als heikel.

 

Ich würde in dem Preissegment erstmal schauen, was im Angebot ist, auch wenn die Körpergröße wohl eher nach einem Europäer als einem Asiaten verlangt. Aber da ist die Sitzprobe eh Pflicht. Gibt im Web auch Empfehlungen für Autos für grosse Leute.

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 22:12

Danke für deine Antwort.

 

Klar, dass bei einem jüngerem Fahrzeug weniger gewartet werden muss und verschließen ist. Solange "nur" die normalen Verschleißteile getauscht werden müssen und Motor, Getriebe keine Probleme macht, hält sich das ganz ja noch im Rahmen. Es soll aus verschiedenen Gründen jedoch ein Kombi sein.

 

Das heißt du würdest auch bei der Laufleistung eher zu einem Benziner raten? Wie viele km benötigt denn ein älterer Diesel am Stück?

 

Dachte beim Ibiza III gabs auch schon einen Kombi - gibts jedoch erst beim 4er, der liegt jedoch wohl nicht mehr im Budget.

 

Denke, dass ich eher was mit ESP suche.

 

Die 100tkm war auch nur eine ca. Angabe und keine "fixe" Grenze.

 

Ist der Megane III nur besser wie der Vorgänger oder auch empehlenswert? Also keine Steuerkettenbenziner bei VAG (am besten einen 1.9 TDI). Kannst du mehr zur Problematik des 6-Ganggetriebes von Opel sagen? Weiß du wie häufig das Problem ca. auftritt? Hab etwas von <1% gelesen, würdest du die trotzdem empfehlen? Die interessanten Diesel haben ja fast alle das 6 Gang, hab sogar konkret ein interessantes Fahrzeug gefunden, bin jetzt jedoch auch am Grübeln, ob dies was wäre...

 

Bei den von mir genannten Fahrzeugen sollte sich grundsätzlich etwas finden lassen, da wir von der Entfernung sehr flexibel sind.

Ich habe einen Opel Astra H 1.9 CDTI mit dem besagten sechs Gang Getriebe. Der Wagen läuft mit über 200.000 km immer noch problemfrei.

 

So ein Fahrzeug sollte aus den letzten Baujahr 2009 2010 unter 4000 € zu haben sein. Eine Getriebe komplett Revision beim Fachmann kostet ab 1200 € habe ich mal gelesen.

Themenstarteram 17. Mai 2019 um 8:28

Danke auch für deine Antwort.

 

Habe mich gestern auch etwas mit dem problematischen 6 Gang Getriebe auseinander gesetzt. Man liest zwar, dass einige Probleme haben, andere (wie du) jedoch gar nicht. Gibt soweit ich herauslesen konnte auch keinen Zusammenhang mit dem Baujahr oder Motorisierung. Das Problem scheint für mich nicht häufig genug vorzukommen, dass es ein sofortiges Ausschlusskriterium ist, allerdings auch nicht selten genug, um es nicht zu berücksichtigen. Ich stelle mir auch die Frage, ob es nicht trotzdem sinnvoller ist, nach einem anderem Fahrzeug zu suchen, wo es keine gehäuften Probleme mit der Technik gibt. Wie eben bspw. beim Skoda Fabia mit dem 1.9 TDI Motor.

 

Ich könnte mir auch vorstellen, dass gerade bei den gebrauchten das Problem häufiger besteht, da viele das Fahrzeug doch loswerden möchten, nachdem sich ein Problem andeutet. Falls es zu einer Probefahrt kommt, werde ich im 5. und 6. Gang auf jeden Fall genau auf ein Singen achten.

 

Meines Erachtens hängt der Preis vor allem immer vom Baujar und den Kilomenetern ab. Aber Astra Kombis von >2009 mit ~100tkm habe ich fast keine gefunden.

Über 1000€ für ein möglicherweise defekte Getriebe zu investieren, ist bei einem Fahrzeugpreis von 4 - 5000 € doch einiges (sind immerhin 20-25%).

Zitat:

@Dragonheart100 schrieb am 17. Mai 2019 um 08:28:33 Uhr:

...

Über 1000€ für ein möglicherweise defekte Getriebe zu investieren, ist bei einem Fahrzeugpreis von 4 - 5000 € doch einiges (sind immerhin 20-25%).

relevant ist doch einfach der GESAMTpreis?!

Wenn Du einen Opel mit Getriebeproblem für 4.000 kriegst zzgl. 1.200 Werkstattrechnung ... und eine andere/"bessere" Marke (bei gleicher Laufleistung/EZ/Platzangebot) ohne Reparaturbedarf für 6.000 Euro gehandelt wird ...

na, was ist das bessere Angebot ;)

Kurze Ergänzung zum Opel Astra H, da ich seinerzeit zwei davon hatte. Das auffällige M32 Getriebe wurde nur in den größeren Dieseln und den Turbobenzinern verbaut. Nähere Informationen zum Getriebe und möglichen Reparaturen findest bei der Firma HJS aus Winterberg (einfach mal googeln).

Das Fahrprofil bedingt nicht unbedingt einen Diesel. Ich war froh, als ich meinen los war. Daher empfehle ich den 1.6 er Saugbenziner mit 105/115 PS oder den 1.8er mit 125/140 PS. Beide haben auch ein unauffälliges Fünfganggetriebe.

Themenstarteram 17. Mai 2019 um 14:34

Zitat:

@camper0711 schrieb am 17. Mai 2019 um 12:22:18 Uhr:

 

relevant ist doch einfach der GESAMTpreis?!

Klar ist auch immer der Gesamtpreis ausschlaggebend. Die gefundenen Astras lagen aber auch eher bei 5000€ und mit einem möglicherweise nahender Reparatur, längen diese schon Richtung 6000€. Zumal man gerade beim Getriebe auch die Zeit und Nerven dazu rechnen muss, da dies meines Erachtens nicht überall gemacht werden kann. Gerade im Süden habe ich nichts gefunden und nach Winterberg zu fahren, wäre auch ein Tagesausflug.

@LKOS

Laut Wikipedia Liste haben fast alle Opel Astra H einen Diesel außer:

- 1.7 CDTI Z17DTL Fünfganggetriebe wurde aber auch nur etwas über 1 Jahr gebaut und hat auch nur 80 PS

- wahlweise gabs den 1.7 CDTI Z17DTH mit Fünfgang, wurde allerdings auch nur bis 2007 gebaut

Du meinst sicherlich die Firma HAS oder?

D. h. du würdest eher zu einem Benziner raten auch bei min. 15tkm Laufleistung? Die Spritkosten sind beim Diesel min. 500€ niedriger - 200€ Steuernachteil bleiben jährlich 300€ übrig. Mit welchen Mehrkosten muss ich denn bei einem Diesel für Wartung / Repartur rechnen?

Wieso warst du froh deinen Diesel losgeworden zu sein?

 

Ich werde nochmals schauen, was sich bei den Astras so findet (Diesel und Benziner). Tendiere aber aktuell zu einem Fahrzeug von VAG. Entweder den bereits erwähnten Fabia, Octavia oder falls sich etwas findet Golf / Passat. Bei den Motoren soll dort der 1.9 sehr gut sein oder den 2.0 mit werksmäßigem DPF. Bei den Benzinern sollen vor allem alle Ketten gemieden werden.

Würde den Octavia I Tour noch ins Rennen werfen, technisch ein Golf IV, als Neuwagen noch gebaut bis 2010. Der 1.6er verbraucht etwa 8L auf 100Km und hat einen soliden Ruf, wenn der Zahnriemen schon mal gemacht wurde, sollte er den Rest des Autolebens halten, hab bei 170.000 Km noch den ersten drin.

Würde auch vom Diesel Abstand nehmen, aber mehr wegen der Gesetzeslage usw. aber weniger weil 25 Km einfach zu wenig wären.

Das Zahnriemenintervall findest du in der Bordmappe, Alter und Fälligkeit sollten bei einem seriösen Autos auf der Zahnriemenabdeckung zu finden sein

Beim Astra musst dich mal schlau machen, der H hat glaube ich 120.000km oder 8 Jahre,bin aber nicht sicher

Hab hier im Forum aber auch schon was von 60.000km gelesen, je nach Modell und Fahrleistung bist dann alle 2-4 Jahre dabei

Den Skoda Octavia Tour finde ich auch recht sympathisch

Is halt nen Auto auf technischen Stand vor 20 Jahren, was ja auch nicht unbedingt sooo schlecht sein muss und bei den jüngsten Modellen grad mal halb so alt :)

@Dragonheart100 : Ja, ich meine HAS. Hatte den Firmennamen nicht mehr ganz im Gedächtnis:). Die Getriebeproblematik kannst du natürlich mit der Automatik umgehen.

Meinen Diesel habe ich damals ganz spontan kaufen müssen, da der vorherige Zafira durch Unfall abgeschossen wurde. Da dies mein erster Wagen mit Turbolader war, hat mich am Anfang die Kraftentfaltung trotz nur 120 PS überzeugt. Mein Fahrprofil war aber zu kurzstreckenlastig. Dazu ständig Extraschleifen, weil gerade mal der DPF freigebrannt wurde. Und dann kam irgendwann die Angst vor einem Getriebeschaden hinzu.

Themenstarteram 19. Mai 2019 um 0:18

Ein Automatikgetriebe kommt nicht in Frage.

Wir schauen morgen einen Octavia II von 2008 an. Ist 1. Hand und 130.000 km gelaufen. Motor ist der 2.0 TDI DPF mit 140 PS (müsste der BMM mit PD sein). Der Motor soll zwar nicht ganz so robust wie der 1.9 oder ein CR sein, von den PD aber wohl der beste oder trotzdem recht solide.

Gibt es besondere Dinge nach denen ich besonder schauen sollte? Zahnriemen (laut VK bei 150 tkm) und HU sind demnächst fällig, sind also schonmal Argumente den Preis von 5500 € zu drücken...

@Skodadriver0815

Danke auf den Octavia sind wir auch bereits gestoßen, dachte aber der würde oberhalb von Fabia liegen - dies muss aber auch nicht unbedingt sein.

@Eddie7777

Was wäre denn der tägliche Mindestfahrtweg?

@emil2267

Danke nach dem Zahnriemen werde ich schauen!

Der Verbrauch bein Octavia ist laut Spritmonitor allerdings trotzdem okay, die Motoren sollen zum Großteil dafür auch noch sehr robust sein.

@LKOS

Danke für deinen kurzen Bericht. Muss die Verbrennung vom DPF vollständig erfolgen oder kann man diesen auch abstellen und bei der nächsten Fahrt wird diese fortgesetzt? Die Angst mit dem Getriebe gefällt mir beim Astra auch nicht und wenn das Problem bei einer längeren "Urlaubsstrecke" auftaucht, ist der Horror auch perfekt...

Natürlich kann man die Regeneration abbrechen. Wenn die nächsten Fahrten dann aber oft Kurzstrecken sind, fängt die Regeneration natürlich nicht sofort an. Und irgendwann hat man dann den Salat.

Daher: Wenn Astra H, dann besser den Benziner, bei dem auch das Getriebeproblem entfällt.

Themenstarteram 25. Mai 2019 um 14:49

Danke für eure Antworte!

Ist letztlich der Skoda Octavia 2 1Z geworden - der Fahrer ist (bisher) sehr glücklich :)

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