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Kaufberatung Geländewagen

Themenstarteram 30. März 2007 um 10:55

Hallo,

ich hoffe dies ist das richtige Forum für meine Frage.

Ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten Geländewagen (ca. 10000-20000 €) und weiß nicht, bei welchen Modellen ich mich umsehen soll (bin völliger Geländewagen-Neuling).

Die Kriterien sind:

- Soll aussehen wie ein 'richtiger' Geländewagen (nicht so dieses geschleckte X5/M-Klasse Zeug) - Wunsch von meiner Frau

- Dieselmotor, relativ verbrauchsgünstig, soweit möglich

- Strecken bis 200 km sollten halbwegs komfortabel und flott zurückzulegen sein.

- Es soll möglich sein, damit auch mal einen gelandeten Segelflieger aus einer Wiese abzuholen (mit Anhänger)

- Zuverlässigkeit (also wohl z.B. kein Land Rover -:) )

- Der Wagen muss nicht in schweres Gelände

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9 Antworten

Hi,

dann müsstest du dich bei ausländischen Herstellern umschauen. Bis auf G und GL gibt es bei den deutschen Herstellern nur SUV.

Mir gefällt zum Beispiel der Toyota Landcruiser sehr gut. Der erfüllt auch alle deine Anforderungen (reichen 170km/h für flottes Fahren?).

Alternativ natürlich der Pajero, wobei den manche schon wieder als SUV ansehen.

Würde es denn auch ein SUV tun, der nach GW aussieht? Ich meine du braucht eigentlich keinen Geländewagen.

Wenn ein SUV auch in Ordnung ist, dann evtl. Jeep Cherokee, Nissan X-Trail oder Grand Vitara. Die sehen alle so aus, als ob die im Gelände recht weit kämen.

Ein Freelander würde auch darunter fallen. Die 4 sehen für mich mehr nach GW aus als z.b ein X3, lassen sich aber eher wie ein PKW fahren.

mfg

Hallo

ich kann da aus meiner Erfahrung den Terrano II bis Bj.2000 Baugleich der Ford Maverick empfehlen, ein zuverlässiges und sehr vielseitiges Geländewagen-Konzept, sowohl als 5 Türer und als kürzeren 3-Türer zu bekommen.

Man kann damit bequem auch längere Strecken fahren, sehr geländetauglich, geeignet auch den Segler mit Gespann von der Wiese zu ziehen und auch in Deinem Preisrahmen.

Als Benziner hat er eine geringe Kfz-Steuer, wenn man den mit Zusatzkat ausgerüstet hat und zahlt keine 180 Euros mehr, Verbrauch ab etwa 11l Normalbenzin.

Der Diesel hat halt etwas besseren Drehmoment, aber ich habe trotz 2000kg Anhänger mit Holz oder 1500 kg WoWa den Diesel eigentlich nicht richtig vermisst. Spitze liegt bei 170 km/h dann allerdings ist es auch ein satter Verbrauch.

Der Kurze ist im Anhängerbetrieb sehr gut im rangieren, der lange 5-Türer hingegen hat teilweise 3 Sitzbankreihen und je nach Bj. ca 900kg Zuladung.

Ich hab den nun schon einige Jahre und wenig techn. Probleme, Problem ist zum Einen die Auspuffanlage, zum anderen der Drehstab, aber beides ist im Griff zu bekommen.

Nordjoe

Themenstarteram 30. März 2007 um 12:09

Hallo,

danke für die schnelle Antwort!

An Toyota Landcruiser hatte ich auch schon gedacht, der Landcruiser scheint so eine Art Referenz bei Geländewagen zu sein. 170 km/h wäre auch voll ausreichend.

Du hast recht, ein SUV, das wie ein Geländewagen ausschaut und nicht gleich in einer Wiese steckenbleibt, wäre wohl durchaus in Ordnung. Sind die genannten Modelle (Jeep Cherokee, Nissan X-Trail oder Grand Vitara, Freelander) alle empfehlenswert, oder sollte man von dem einen oder anderen eher die Finger lassen. Gerade von Range Rover hab ich ja hier im Forum schauriges gelesen.

Einen Jeep Cherokee gibt es derzeit erstaunlich günstig (Cherokee XJ Anniversary, 85 kw, 73000km, Bj 2001, ca. 12500€) Kann da was faul sein? Oder werden die so gehandelt? Wie sieht es bei Jeep mit Zuverlässigkeit und Unterhaltskosten aus?

Auch über den X-Trail bin ich schon gestolpert. Auch hier die Frage nach Zuverlässigkeit. (Nissan kann ich gar nicht beurteilen)

Gruß

Hallo!

Land Cruiser ... ja, natürlich, würde perfekt zum Anforderungsprofil passen, wäre da nicht der Preis: Um 10 bis 20.000 Euro kriegt man eher selten was Vernünftiges.

Bzgl. Alternativen kann ich (wird hoffentlich nicht als Werbung ausgelegt) nur gelaendewagen.at empfehlen, da gibts einen recht umfangreichen Überblick über Modelle, Leistungsdaten etc. fast aller aktuellen Allradmodelle.

Viel Glück bei der Suche nach dem passenden Gefährt!

Hallo,

die Cherokees haben als ältere Diesel wohl so ihre Eigenarten und als Benziner sinds halt Säufer. Daher auch recht häufig mit Autogas ausgerüstet.

Ich denk mal, dass bei nasser Wiese und schwerem Hänger vernünftige Differentiale wichtig sind - da scheiterts bei dem einen oder anderen SUV...

Pajero als V60 hat kein Hinterachsdiff, also vorsicht. Der Vorgänger V20 dagegen ist sicher eine Möglichkeit..

Grüße, Mike

Mit der Zuverlässigkeit kenne ich mich nicht aus, aber dafür gibt es genug Fachliteratur.

Beim Freelander und dem Cherokee Diesel sollte man in der Tat aber ein bisschen aufpassen.

Wenn Cherokee, dann den aktuellen.

mfg

Zitat:

Original geschrieben von mike124

Hallo,

die Cherokees haben als ältere Diesel wohl so ihre Eigenarten und als Benziner sinds halt Säufer. Daher auch recht häufig mit Autogas ausgerüstet.

Mit dem Diesel, das stimmt nur für den 2,5l Diesel im Cherokee XJ (Köpfe) und die im Liberty (da gabs aber keine Motorprobleme, sondern im Liberty warens Probleme mit den Ölschläuchen oft.)

Für das was Du willst, da fällt der Cherokee Liberty wohl flach - das wird wohl nicht so das Richtige sein denke ich, aber anschauen schadet nicht. Der Grand Cherokee wär was, aber beim 4,7l - die sind nicht alle gasfest oder der gute alte ZJ mit 5,2l oder 5,9l (alles Benziner) und eben Gasanlage rein.

Der Cherokee XJ wär auch was, aber dann eben kein Diesel (Köpfe) und nur die 4,0l-Version mit Automatik. Der verbraucht unverbastelt 13-14l Benzin und ziehen tut der 3,3t absolut problemlos. Vmax ist bei dem 180 km/h, aber das reicht auch. Ich habe so einen mit Gas und bin sehr zufrieden. Meist baut man im Laufe der Zeit noch ein Höherlegungsfahrwerk ein - bei mir warens 3" und 31er Räder. Trotzdem hat er nichts an seinem super Fahrkomfort verloren und liegt immer noch bei 180 super auf der Straße. Das ist aber eine Frage des richtigen Fahrwerks :) wenn man dann schon mal höher will. Meiner geht auch nicht ins schwere Gelände, aber er könnte es problemlos. Das Fahrwerk habe ich nur aus optischen Gründen eingebaut - sieht eben schöner aus - so hoch. :) Er ist aber auch original für alle Deine Bedürfnisse ausreichend.

Ich hab mit meinem erst diese Woche 2,5t hinten drangehabt ... 18l Gas (der Liter zu 0,639 €) - da kann ich nicht meckern.

Ich empfehle Dir unbedingt beim Jeep Automatik. Also im Jeep Cherokee oder Grand Cherokee - da steigt man auch nach stundenlanger Fahrt noch absolut entspannt aus.

Zitat:

Original geschrieben von Proeller

Einen Jeep Cherokee gibt es derzeit erstaunlich günstig (Cherokee XJ Anniversary, 85 kw, 73000km, Bj 2001, ca. 12500€) Kann da was faul sein? Oder werden die so gehandelt? Wie sieht es bei Jeep mit Zuverlässigkeit und Unterhaltskosten aus?

Nimm den Vorgänger Jeep Cherokee XJ. Der ist günstiger - würde erfolgreich Jahrzehnte gebaut und erfolgreich verkauft aber Benziner. (Ich hab ja auch so einen) Die XJ gabs bis 2000/2001. Da nimm einen Limited, der hat Vollausstattung und der ist richtig günstig im Preis. Der neue Cherokee (in den USA und in Jeeperkreisen heißt der eigentlich Liberty) erfreut sich nicht besonderer Beliebtheit. Der ist einfach nicht angekommen und beim Diesel gabs auch oft Probleme. Generell kann man sagen, dass der XJ ein unanfälliges Auto ist - der Liberty - naja.

Mit dem Preis ists eben so: Den Liberty den wollen nicht viele haben, aber der XJ, der geht als Gebrauchtwagen trotz

seiner 4,0l-Maschine wie warme Semmeln weg. Oft haben die bereits schon eine Gasanlage drin, dann kann man aber gar nicht so schnell anrufen, wie der wieder verkauft ist - ist also echte Glückssache, da sehr gefragt mit Gas. Wenn ein Cherokee 4,0l Limited mit Gasanlage lange als Gebrauchter steht, dann ist sicher was faul dran. Schwarz, blau und dunkelgrün und dann noch mit Automatik ist besonders beliebt, weiß und rot und Schalter eher nicht, was sich im Preis wiederspiegelt bei Jeep. Auch ist beige Innenausstattung weniger beliebt als die dunkelgraue. Ich rate Dir zu Dunkelgrau und Leder - eben Limited.

Beim Nachfolgemodell spielt eben beim Preis eine Rolle, dass er nicht sonderlich beliebt ist - ich z.B. wöllte ihn auch nicht haben wollen.

Diesel schrieb ich schon = NEIN (Köpfe). Benziner aber als Zugfahrzeug nur 4,0l Benziner Automatik, der 2,5l ist zu schwach auf der Brust für Dich. Gasfest sind die 4,0l HO-Motoren des XJ alle - also absolut problemlos.

Achja - die Ersatzteile für den Cherokee XJ sind auf dem freien Markt absolut billig. Es gibt da genügend freie Teilehändler. Nur zu Chrysler in die Werkstatt schafft man so ein Auto nicht. Wenn man nicht selber schrauben kann, dann schafft man so einen dann besser in eine gute freie US-Car-Werkstatt, die es ja überall gibt.

Eine Überlegung ist auch der Pajero wert.

Zwar nicht günstig, aber sehr zuverlässig und solide.

Im Gelände spitze!;)

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