Auto verkauft mit Mängeln, trotzdem zurücknehmen?
Hallo Leute,
Erstmal hoffe ich das ich die richtige Kategorie gewählt habe, da ich noch ganz neu hier bin.
Nun zu meinem Problem. Ich habe vor ein paar Tagen meinen Opel Astra G Caravan bj. 1999 mit 183000 km verkauft.
Er hatte drei nennenswerte Mängel, die ich dem Käufer auch mitgeteilt habe.
1. Er verliert Öl. Woher das kommt und ob er tropft oder es verbrennt konnte ich nicht sagen weil ich auch nur ein Laie bin.
2. Das Domlager hinten rechts ist ziemlich verschlissen sagte man mir bei dem letzten Werkstatt Check.
3. Als ich eine kleine Panne wegen irgendeinem geplatzten Schlauch hatte musste der adac kommen und hat meinen fehlerspeicher ausgelesen. Der gute Mann sagte mir daraufhin das die lambdasonde defekt sei und die motorkontrollleuchte wohl öfter mal an und wieder aus gehen wird. (so ist es dann auch gekommen)
Als das erzählte ich dem Käufer und er war mit den Fehlern einverstanden. Ich bin ihm im preis auch ein ordentliches Stück entgegen gekommen. Im Kaufvertrag (TÜV Vordruck) haben wir festgehalten: Fahrzeug wird mit Mängeln verkauft.
Heute hat er mich angerufen und gesagt er müsse mit mir reden. Ich bin zu ihm gefahren und er meinte er war in der Werkstatt um die lambdasonde wechseln zu lassen, aber die war anscheinend gar nicht kaputt. Stattdessen erzählte er mir etwas von durchlässigen Kolbenringen oder so, die dafür sorgen das er zuviel Öl verbrennt und kurz vor einem Motorschaden steht. Er wolle sein Geld zurück und das ich das Auto wieder mitnehme. Ich hab ihm gesagt das ich davon ja auch nichts wusste und wir bei der Besichtigung auch gleich einen werkstattcheck gemacht hätten, wenn er das gewollt hätte. Wenn ich gewusst hätte was wirklich los ist, hätte ich das Auto so nie verkauft.
Hat jemand bereits mit sowas Erfahrungen gemacht und kann mir sagen ob da rechtliche Probleme auf mich zukommen?
Ich wäre euch sehr dankbar.
Beste Antwort im Thema
Nicht schon wieder.....