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Auto rate nicht bezahlt, Nummernschilder abgemacht

Themenstarteram 11. Mai 2021 um 18:41

Hallo liebe Motor-Talker,

nur ne kurze Frage. Vielleicht weiss jemand was dazu.

Nen Freund hat im Autohandel ein gebrauchtes Kfz gekauft auf Ratenzahlung. Nun hat der 6 Raten nicht bezahlt, der Autoverkäufer kam nun zum Wagen und hat die Nummernschilder abgemacht und eingezogen. Er rückt sie erst wieder raus wenn die offenen Raten bezahlt sind.

Darf er das ???????

Kumpel kann nun nicht mehr fahren und ich hab auch nicht immer die Zeit ????

K. A ob das rechtens ist mit den Schildern

 

Grüsse Chucky

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14 Antworten

Nein, das ist nicht erlaubt. Denn das wäre im Grunde Selbstjustiz, die aber in Deutschland verboten ist. Der Kfz-Händler kann nur den normalen Rechtsweg beschreiten. Ich würde also an Stelle deines Freundes Anzeige bei der Polizei erstatten.

Darf man auch sechs Monate nicht bezahlen?

Ob er das darf, keine Ahnung. Aber Daumen hoch für den Verkäufer..........

Zitat:

@-Pitt schrieb am 11. Mai 2021 um 19:05:50 Uhr:

Ob er das darf, keine Ahnung. Aber Daumen hoch für den Verkäufer..........

Nein, Daumen runter! Denn das sind Wildwest-Methoden.

Zitat:

@Hemmi1953 schrieb am 11. Mai 2021 um 19:06:39 Uhr:

Zitat:

@-Pitt schrieb am 11. Mai 2021 um 19:05:50 Uhr:

Ob er das darf, keine Ahnung. Aber Daumen hoch für den Verkäufer..........

Nein, Daumen runter! Denn das sind Wildwest-Methoden.

Mache Mitmenschen brauchen genau das.

Wenn der sechs Monate nicht gezahlt hat kann er von Glück reden das nur die Schilder weg sind. Und das auch erst nach einem halben Jahr!!!

Wenn das Ding bereits finanziert ist, dann hat der Verkäufer sein Geld schon… warum sollte er Moskau-Inkasso für eine Autobank spielen… ?

Früher (vor 20 Jahren) bin ich auch noch zu Kunden gefahren und habe „freundlich“ um Ratenzahlung an der Haustür gebeten… heute steht man dafür mit einem Bein im Knast oder im Friedhof je nach Klientel.

 

Komische Story… aber genau mein Humor

Nicht rechtens ist es zumindest, 6 Raten nicht zu bezahlen.

Der Händler wird ja sicherlich mehrfach gemahnt haben, denn noch ist der Wagen sein Eigentum.

Rechtsberatung ist nach Ziffer der 5.3 der NUB aber ohnehin nicht erlaubt.

Da sollte dein Kumpel mal in seinen Darlehensvertrag schauen. Manchmal wird da dem Verkäufer so was erlaubt.

Hätte dein Kumpel mich als Darlehensgeber, da hätte ich die Schilder am Fahrzeug belassen - und das ganze Fahrzeug mitgenommen.

Zitat:

@Qulor schrieb am 11. Mai 2021 um 19:18:17 Uhr:

Wenn das Ding bereits finanziert ist, dann hat der Verkäufer sein Geld schon… warum sollte er Moskau-Inkasso für eine Autobank spielen… ?

Früher (vor 20 Jahren) bin ich auch noch zu Kunden gefahren und habe „freundlich“ um Ratenzahlung an der Haustür gebeten… heute steht man dafür mit einem Bein im Knast oder im Friedhof je nach Klientel.

Komische Story… aber genau mein Humor

Für einen Auto-Kredit bei einer richtigen Bank hat die Bonität (vermutlich) nicht gereicht und da hat der Händler selbst Bank gespielt. Machen Händler manchmal, besonders bei besonders "beliebten" Gebrauchtwagen.

@PeterBH dann kann der Kumpel von Glück reden wenn der Kiesplatzhändler die Schilder mitgenommen hat aber die Kniescheiben ganz geblieben sind ;)

Sorry, aber selbst bei Kiesplatzhändlern dürfte diese Inkassomethode ausgesprochen selten sein.

Echt? :rolleyes:

Das Thema hat ja weniger mit ‚Finanzierung‘ zu tun, denn mit „Ist es korrekt wenn ich meinen Vertrag nicht erfülle und der Verkäufer will doch glatt an seine Kohle kommen“.

Da wedelt der Schwanz ja langsam mit dem Hund.

**closed**

Gruß

Zimpalazumpala, MT-Moderator

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