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Anhängelast ermitteln Anhängerkupplung nachrüsten

AMC Ambassador
Themenstarteram 19. November 2020 um 15:47

Moin,

Ich möchte mir einen AMC Ambassador oder Matador BJ 1973 zulegen um ihn vor einen Wohnwagen aus den 80er Jahren zu spannen. Es gibt folgendes Problem.

Beide Modelle die ich mir bald anschauen werde haben keine Anhängelast im Fahrzeugschein eingetragen und so weit meine bisherige Recherche ergeben hat gibt es auch kein Datenblatt das mir weiter helfen könnte.

Der nächste Schritt wäre jetzt über den Hersteller zu gehen was hier entfällt da es AMC in dieser Form nicht mehr gibt.

Also müsste man die Anhängelast per Einzelabnahme ermitteln lassen und dementsprechend eine Anhängerkupplung nachrüsten?!

Was für Kosten kommen bei solchen Abnahmen auf mich zu?

Hab ich etwas nicht bedacht, gibt es andere Wege an die Eintragung zu kommen?

Gibt es Jemanden der vor dem selben Problem stand und Erfahrungen teilen kann?

Für Anregungen oder hilfreiche Tipps wäre ich dankbar.

Grüße aus Niedersachsen.

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9 Antworten

Moin Henfried!

Das Problem habe ich mit meinem 1978iger Ford Ranchero auch. Ich habe eine Firma bei Bremen gefunden, die eine Anhängerkupplung nachrüstet und Gutachten dafür macht. Der Spaß kostet dann um die 2000€ und der Wagen muss ca. 1 Woche vor Ort bleiben.

Gerne würde ich hier jetzt ein Kotzendes Smily einsetzen.

Wenn du auf eine gute andere Lösung kommst, wäre es klasse, wenn du mich informierst.

Gruß Stond, Kiel

20201014
Themenstarteram 20. November 2020 um 9:12

Moin,

ja bei solchen Ausgaben sehe ich mich tatsächlich auch in absehbarer Zeit!

Wie heißt die Firma in Bremen denn?

Oh ha! Auf die Frage habe ich gewartet, oder sie befürchtet.

Ich weiß es nicht mehr aus dem Kopf.

Ich muss noch mal in mich gehen…

Du kannst es auch mal bei den Jungs versuchen: www.rockauto.com

Das geht scheinbar auf deutsch.

Weiter würde ich hier noch mal versuchen: https://www.alko-tech.com/de/anhaengevorrichtungen-nutzfahrzeug

Und dort auf jeden Fall auch: https://www.ahk-preisbrecher.de/...64-1966-Ausf-horizontal::30348.html

Gruß

Stond

Soll nicht doof klingen...aber wie wäre es mit einem besuch bei der Prüfstelle? Die sinf fachleute..mag 2 bis 3 anläufe rbauchen bis du jemanden findest der Lust hat sich mit der materie auseinanderzusetzen...auch verkauft Westfalen oder Rameder Kupplungen..die haben Fachleute und wollen Geld verdienen..und sind wohl auch Freundlich

Beides probiert. Mehrfach, negativ.

Zitat:

@Henfried schrieb am 19. November 2020 um 15:47:33 Uhr:

[...]

Der nächste Schritt wäre jetzt über den Hersteller zu gehen was hier entfällt da es AMC in dieser Form nicht mehr gibt.

Also müsste man die Anhängelast per Einzelabnahme ermitteln lassen und dementsprechend eine Anhängerkupplung nachrüsten?!

Moin.

Ja, prinzipiell richtig.

Das Schwierige ist in der Tat, einen Prüfer zu finden, der sich dem Problem ernsthaft annimmt und beispielsweise Daten aus alten Brochüren übernimmt... ggf. auch mit einer Versuchtsfahrt o.ä.

Für deine gewünschten AMC's wären hier schonmal Daten:

https://www.xr793.com/.../1973-AMC-Matador-CN.pdf

https://www.xr793.com/.../1973-AMC-Ambassador-CDN.pdf

Beide Modelle durften bei entsprechender Ausrüstung bis zu 5000 lbs / 2268 kg ziehen.

Für deinen 78er Ranchero, @StondKiel, habe ich folgendes gefunden:

http://www.oldcarbrochures.com/.../image5.html

Bis zu 6000 lbs / ~2710 kg, bei entsprechender Ausrüstung ("towing package") - kommt aber in DE noch auf das zulässige Gesamtgewicht und die Zulassungsart drauf an.

Somit sollten z.B. 2000 kg in allen Fällen wohl machbar sein - eigentlich. Darüber... könnte es in der Tat eng werden.

In beiden/allen Fällen wären Bilder vom Unterboden/Heckbereich interessant... der Ranchero dürfte ziemlich sicher einen Rahmen haben, beim AMC bin ich mir nicht ganz sicher, vermute aber auch. Dann muss man schauen, dass man nach Universal-Anhängerkupplungen Ausschau hält... die gibt es in DE z.B. von Westfalia, aber in USA auch von Curt (sog. "RV hitches") - eine der letzteren habe ich mir mal vor Jahren für ebensolche Fälle geholt... um zu schauen, an welche US Cars die eben passen könnte.

Jetzt gilt es, wie dagehtshin schon sagte, einen Prüfer zu finden, der zum einen mit den Daten der o.g. Dokumente was anfangen kann/will, und zum anderen seinen Segen für die Verbindung einer Universal-AHK an die Rahmen eurer Fahrzeuge zu geben. Stellt euch schonmal sicherheitshalber drauf ein, deutschlandweit zu pendeln. (Was man aber auch wieder positiv sehen sollte, DASS es so möglich ist!)

GRUNDSÄTZLICH offen, wie ich so am eigenen Leib erfahren habe, sollen z.B. die Prüfstellen TÜV Nord in Iserlohn sein, oder TÜV Süd in Würzburg - jeweils bei den Prüfstellenleitern - wobei meine Erfahrungen bei beiden schon fast 10 Jahre alt sind.

Ich selbst stehe gerade - hoffentlich! - in den Startlöchern, eine Ausbildung zum Prüfingenieur zu beginnen, aber der Weg hin zu Einzelabnahmen ist noch ein Weiter dann... das dauert leider noch etwas. Kann mich dennoch ab ~Anfang - Mitte nächsten Jahres mal in unserem Unternehmen umhören wie es bezüglich Anhängelast-Eintragungen aussieht... ggf. auch unter Verwendung von Fahrversuchen, mindestens aber Anfahr- und Bremsversuche, z.B. dass die Feststellbremse den gesamten, ausgeladenen Zug bei einer 12%igen Steigung vorwärts wie rückwärts halten muss und innerhalb 5 Minuten 5x am Berg ohne Probleme angefahren werden muss... wenn ich das jetzt richtig beisammen habe. Eigentlich gibts noch mehr nötige Prüfungen... aber schauen wir mal...

Gruß Jonas

Hallo Jonas!

Danke für deine Informationen.

Ich wohne in Kiel da fährt man nicht mal eben schnell mal nach Iserlohn oder Würzburg (zeitlich und finanziell, bei fast 30 Liter auf 100 km). Zumal man dann ja sicherlich mehrere Termine hat. Das hat mich schon bei der Firma in Bremen abgeschreckt.

Leider kommt dann auch noch dazu, dass ich überlege meinen Dinosaurier (Ford Ranchero, Bj.78) zu verkaufen.

Trotzdem war es sehr interessant deinen Beitrag hier zu lesen.

Es zeigt auch wieder TÜV ist nicht gleich TÜV und wir sind nicht alle gleich vor dem TÜV.

Gruß aus Kiel Stond

Hallo...

Ruf mal in Hannover beim Tüv - Institut für Mobilität an. Das ist die norddeutsce Typ-Prüfstelle.

Die wissen wenigstens was sie tun.

Und lass dich nicht von irgendeinem Callcenter-Yogi abspeisen. Telefoniere mit dem Leiter der Abteilung.

Ich weiß das weil ich vor 12 Jahren zwei turbodieselgetriebene Gespanne (Motorrad) gebaut und als Eigenbau getypt habe.

Das geht alles und ist eventuell garnicht sooo teuer .

MfG Rohwi

Mach ich Danke!

Gruß aus Kiel.

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