Absicherung? Kabelmanagement
Hi,
ich benötige mal eure Hilfe, da ich mich mit der Materie nicht auskenne. zur zeit habe ich ein 10mm² Plus Kabel im Auto verlegt, die mit einer 30AMP Sicherung abgesichert ist.
Nun wollte ich mir demnächst eine neue Endstufe zulegen (wahrscheinlich Richtung Hifonics, da ich auch eine Kiste von der Marke im Auto habe). Nur wann weiß ich genau, ob die 10mm² Kabelmanagement ausreicht, und wie viel AMP ich einbauen muss?
Jetzt zur zeit betreibe ich noch eine magnat 360 😁, und die muss definitiv raus^^. Bis wie viel RMS kann ich mein vorhandenen Kabelmanagement behalten?
Danke schon mal
MFG Devil
Beste Antwort im Thema
Das Kabel interessiert nicht was der Verstärker mit dem Strom macht, oder ob überhaupt ein Verstärker, heizlüfter oder sonstwas angeschlossen ist. Ein 10mm² ist zugelassen bis 60A, und das ist somit auch der größte Sicherungswert der dafür benutzt werden darf. Bei einer Belastung über 60A wird es gefährlich. Allerdings hat ein kabel einen Widerstand und je größer der darüber geleitete Strom desto größer ist der Spannungsverlust. Bei einer Sitzheizung ist das relativ egal, die heizt auch mit 11V noch. Ein verstärker zieht den Strom aber impulsweise, folglich kommt es zu impulsweisem Spannungsabfall und der Verstärker kann nciht richtig arbeiten.
Der maximale Strom den ein 10mm² Kabel ohne zu großen Spannungsverlust leiten kann ist abhängig von der Kabellänge, bis 1.5m kann man es auch für 60A Strombedarf nehmen, bei 5m ist aber schon bei 25A Schluss. Das entspricht einer RMS Ausgangsleistung von Schätzungsweise 200W oder eher weniger, je nach Wirkungsgrad des Verstärkers. Dein kabel ist mit dem Magnat also schon völlig überlastet und das könnte mit zum Lichtflackern beitragen. Wenn das Kabel zum reihenwiderstand vor der Endstufe wird muss noch mehr Strom geliefert werden und das kann Lichtflackern noch etwas verschlimmern.
Der Hauptgrund für das Flackern ist aber eigentlich immer die Batterie. Du brauchst eine die im Stande ist mehr Stromstärke (A) abzugeben. Die Kapazität (Ah) ist dabei völlig irrelevant! Wirklich brauchbare Herstellerangaben zur Stromstärke gibt es nicht, ein Hinweis kann der Kaltstartstrom sein, je höher desto besser. Verlässlich sind eigentlich nur Erfahrungsberichte. Wenn man ein bischen Geld für eine Batterie ausgeben möchte sollte man auch auf einen möglichst geringen Innenwiderstand achten (unter 0.003ohm)
Dass Powercaps gegen Lichtflackern helfen muss ein Marketingkonzept vder Hertsellern sein. Sie glätten die Spannung ganz leicht, sind aber um ein hunderfaches zu klein um Schwankungen in der Größenordnung auszugleichen.
10 Antworten
also maximal 400W bei 10mm², ansonsten umsteigen auf dickeres Kabel...
das Kabel von dir ist schon komplett ausgereizt mit deiner 30A Absicherung!
Hi,
danke für deine Antwort. 400W RMS oder 400W Komplett Leistung vom Verstärker?
Könnte dies auch der Grund sein, warum man bei Hoher Lautstärke schon ein leichtes Flimmern wahr nimmt?
400W Komplettleistung!!!
Und mit dem Flimmern..... lies dir mal meinen Thread durch... "Pufferelko - Größe?!" da erfährst du ein wenig was zu flackerndem Licht... 😉
Das Kabel interessiert nicht was der Verstärker mit dem Strom macht, oder ob überhaupt ein Verstärker, heizlüfter oder sonstwas angeschlossen ist. Ein 10mm² ist zugelassen bis 60A, und das ist somit auch der größte Sicherungswert der dafür benutzt werden darf. Bei einer Belastung über 60A wird es gefährlich. Allerdings hat ein kabel einen Widerstand und je größer der darüber geleitete Strom desto größer ist der Spannungsverlust. Bei einer Sitzheizung ist das relativ egal, die heizt auch mit 11V noch. Ein verstärker zieht den Strom aber impulsweise, folglich kommt es zu impulsweisem Spannungsabfall und der Verstärker kann nciht richtig arbeiten.
Der maximale Strom den ein 10mm² Kabel ohne zu großen Spannungsverlust leiten kann ist abhängig von der Kabellänge, bis 1.5m kann man es auch für 60A Strombedarf nehmen, bei 5m ist aber schon bei 25A Schluss. Das entspricht einer RMS Ausgangsleistung von Schätzungsweise 200W oder eher weniger, je nach Wirkungsgrad des Verstärkers. Dein kabel ist mit dem Magnat also schon völlig überlastet und das könnte mit zum Lichtflackern beitragen. Wenn das Kabel zum reihenwiderstand vor der Endstufe wird muss noch mehr Strom geliefert werden und das kann Lichtflackern noch etwas verschlimmern.
Der Hauptgrund für das Flackern ist aber eigentlich immer die Batterie. Du brauchst eine die im Stande ist mehr Stromstärke (A) abzugeben. Die Kapazität (Ah) ist dabei völlig irrelevant! Wirklich brauchbare Herstellerangaben zur Stromstärke gibt es nicht, ein Hinweis kann der Kaltstartstrom sein, je höher desto besser. Verlässlich sind eigentlich nur Erfahrungsberichte. Wenn man ein bischen Geld für eine Batterie ausgeben möchte sollte man auch auf einen möglichst geringen Innenwiderstand achten (unter 0.003ohm)
Dass Powercaps gegen Lichtflackern helfen muss ein Marketingkonzept vder Hertsellern sein. Sie glätten die Spannung ganz leicht, sind aber um ein hunderfaches zu klein um Schwankungen in der Größenordnung auszugleichen.
Hi,
okay verstehe, sehr schön geschrieben Frack.
Also muss ich jedenfalls ein neues Kabel verlegen (ist ja hab so wild). Ich denke, das meine nächste Endstufe so an die 800 bis max 1000W Maximalleistung besitzen wird. Würde dann eine 16mm² Kabel langen? Problem ist einfach, das ich kein dickeres nehmen kann, ohne Löcher in die Karosse zu Bohren. der Astra G ist da recht abgeschirmt gegen.
Meine Batterie ist eine Power Bull mit 60Ah
Was mich sowie so wundert ist, ich habe gestern beim Kumpel eine Endstufe angeschlossen (also auch Kabel verlegt). Endstufe ist auch eine Magnat mit 800W Maximal Leistung (genauere Angaben haben wir leider nicht). Die Optionen an seinem Autoradio (Billiges Kenwood Radio) was Bass betrifft sind auf Minus 9 (also kein Bass drin), und die Bassrolle Knallt wie Sau, sogar ein bisschen zu extrem. Aber selbst wenn man an der Endstufe die Max leistungs-- Pegel nur auf die Hälfte dreht, ist immer noch zu viel Bass drin.
Wenn ich dies mit meiner Anlage vergleiche (JVC Kd-AVX1), muss ich den Bass am Radio so hoch schrauben wie es überhaupt nur geht, und selbst dann habe ich recht wenig Bass (wird bestimmt an der Endstufe liegen?)
MFG Devil
Bei deinem Kumpel wird der Sub vermutlich im oberen frequenzbereich extrem dröhnen. Dafür spricht schonmal dass es eine billige Magnat Rolle ist, die kenne ich nur als Dröhnbuden. Alleine die Tatsache dass es eine Rolle ist lässt mich shcon an dröhnen denken. Mittlerwiele haben ja sogar die Asiatischen Schrottmarken begriffen dass man besser richtige Kisten baut 😉 Und das ganz vermutlich kombiniert mit einem viel zu hoch eingetsellten Tiefpass.
Was dein Kabel angeht, 16mm² kannst du bis etwa 40A nehmen, das entspricht ungefähr 300W...
Für die Leistung die dir vorschwebt (800-1000W) reicht das bei weiiiitem nicht aus. Dazu muss ja noch ein Verstärker für das Frontsystem, sonst bringt der Sub ja nicht. Also sagen wir mal 1000-1200W...
Da muss mindestens 70mm² Kabel rein!!! Alternativ doppelt gelegtes 35mm²! Das ist eigentlich eine Leistungsklasse da würde ich gar nciht erst über so dicke Kabel nachdenken weil die frontbatterie das sowieso nicht so einfach schafft, da sollte gleich hinten eine wirklich starke Zusatzbatterie rein und auf den kurzen Kabelstrecken von rund 1m kann man dann auch wesentlich dünnere Kabel nehmen.
Hi,
ich muss leider noch mal nerven 😁
An vielen Endstufen steht 2ohm Stabil, und dann hätte die Endstufe auch mehr Sinus Leistung als bei 4ohm.
Meine Frage ist jetzt, ist meine Hifonics Kiste 2ohm stabil? Wenn ja, wie schließt man die dann an? Oder kommt dies nur auf die Lautsprecher Kabel an?
Anbei ein Bild von meiner Hifonics Kiste
MFG Devil
Ich weiß nicht was du genau für eine HiFo-Kiste hast, aber ich nehm mal an dass es ein 4 Ohm Lautsprecher ist.
Demzufolge belastet er JEDE Endstufe mit 4 Ohm.
Du musst also eine Endstufe kaufen, welche an 4 Ohm benügend Leistung bereitstellt.
Falls du eine 2 Kanal Endstufe brückst, musst du darauf achten, dass sie 2 Ohm stabil ist. Durch das Brücken halbiert sich der Lastwiderstand an den Ausgängen. Dein Woofer hat 4Ohm, du brückst die Endstufe -> 2 Ohm pro Kanal.
Schließt du den Sub also gebrückt an, kannst du jede 2 oder 4 Kanal Endstufe mit 2 Ohm pro Kanal belasten.
Hi,
wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, bedeutet es, das jede Endstufe, die sich Brücken lässt Automatisch dann auf 2ohm Läuft?
Selbst meine classic habe ich gebrückt, dies müsste ja dann bedeuten, das sie auch jetzt auf 2ohm läuft. Wenn mein Sub aber dann nur 4ohm stabil ist, dann hält die keine 2ohm auf Dauer aus richtig?
Nein, falsch herum 😉
Ein Sub hat eine Impedanz, in deinem Fall 4ohm, das ist ein konstanter nicht veränderbarer Wert (Frequenzabhängig und beeinflusst vom Gehäuse, aber das spielt jetzt keine Rolle). Die Endstufe muss stabil genug sein muss um den Lautsprecher zu verkraften. Ein Lautsprecher mit zu niedriger Impedanz käme einem Kurzschluss gleich und die Endstufe würde im besten Fall abschlaten oder sogar durchbrennen. Im brückenbetrieb teilt sich die impedanz des lautsprechers auf beide Kanäle auf, deshlab arbeitet dann jeder Kanal an 2ohm.