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Sitzheitzung

Grünes auf der Insel

12.01.2017 22:34    |    Sitzheitzung    |    Kommentare (32)

Ein mit Dampf betriebener Wagen der Marke StanleyEin mit Dampf betriebener Wagen der Marke Stanley

Hallo Community, Leser, jeder der reinschaut!

 

Herzlich willkommen zu diesem Blog, indem es sich um ein unterschätztes und zu unrecht als veraltet abgestempeltes Thema drehen soll: Dampfmotoren.

 

Meist nur aus Eisenbahnen oder Schiffen bekannt, sind die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Dampfer noch immer sehr unbekannt.

 

Das soll sich ändern. Jeder der zum Thema Dampfmotoren, egal ob in Schiffen, Loks, Autos etwas zu sagen hat und sich mit anderen über dieses interessante wie innovative Antriebskonzept austauschen will, soll hier endlich eine Plattform dafür bekommen.

 

Ich freue mich auf einen interessanten Austausch über dieses Thema,

 

Gruß Sitzheitzung.

 

Hier noch ein paar sehr interessante Beiträge von Gästen meines Rätselblogs, in dem das Thema erstmals aufkam:

 

Kommentar von Trottel2011:

 

Zitat:

Genau der ist es! Das Dampfauto, welches die Dampfnachteile auf ein Minimum reduzierte, welches extrem sparsam im Brennmaterial war (theoretisch käme es auf ca. 3l Kerosin auf 100 km) und ebenfalls ein extrem effizientes Kondensationssystem hatte, welches ein Nachtanken von Wasser auf ein Minimum einschränken sollte. Statt einen grossen Kessel aufzuheizen (wie üblich) wurde nur ein kleiner Teil beheizt und dabei supererhitzt, sprich als Heissdampf erzeugt. Knapp 1200 nm ab 0 U/min. Nur kam es leider etwas zu spät. Der 4 Zylinder war ein Verbundtriebwerk. 2 Hochdruck Zylinder (die in beide Richtungen mit Dampf betrieben wurden, sowohl in der Auf- als auch Abbewegung) sowie 2 Niederdruck (diese bekamen den Restdampf aus den Hochdruckzylindern, auch hier beidseitig wirkend). Verglichen mit einem Ottomotor hatte der 4 Zylinder die Laufruhe eines Reihen 8 Zylinders... Und lief nahezu geräuschlos.

 

Das zeigt den Kraft von Dampf. Der E-Series (E25 müsste das sein) wog mal eben mehrere Tonnen und war trotzdem mit irgendwas um die 100 ps schneller, sparsamer und kraftvoller als vergleichbare Autos... Selbst Düsenberg kam nicht hinterher. Nur kosteten die Doble so viel zur Börsencrash Zeit, dass er insolvent ging... :(

 

Ich würde liebend gerne den Antrieb nachbauen und in ein modernes Auto einbauen wollen...

Ebenfalls von Trottel2011:

 

Zitat:

Gegenüber dem Verbrenner ist der Dampfwagen leise und kraftvoll. Dazu sehr sauber. Die Verbrennung erfolgt nach Dobleart nur dann, wenn Bedarf herrscht. Und das ist nicht immer der Fall. Heute könnte man vielleicht sogar noch sparsamer sein... 3l Kerosin auf 100 km bei perfekter Verbrennung (kein Dieselskandal möglich, die Verbrennung des Kraftstoffes erfolgte zu 100 % und es entstand nur CO2)... Ggf. wären heute bei den neuen Durchlauferhitzern mit Stromantrieb noch bessere Werte drin...

 

Hach, ich kann mich für Dampf begeisern. Ob Dampfauto, Dampfschiff, Dampflok, Dampflastwagen oder Lokomobil... Sobald es schnaubt und dampft bin ich begeisert! :D Steampunk ist auch cool :D Lang lebe die viktorianische Zeit! :D

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13.01.2017 11:52    |    legooldie

Ich finde es eine Klasse Idee einen Dampfblog zu Gründen,denn das ist ein Thema das leider im Laufe der Zeit ziemlich vernachlässigt worden ist!

 

Den Dampfmotor den Trottel2011 beschreibt ist von einem Doble E Serie von 1922.

Ein für seine Zeit sehr innovatives Fahrzeug.

 

Danke für den schönen Blog und ich hoffe das sich viele dafür Interessieren mögen!

 

LG Lego


Bild

13.01.2017 11:54    |    Trottel2011

Wobei der E Series immer anders war. Abner Doble hat immer seine Entwicklungen in jedem neuen Wagen weiterentwickelt...


13.01.2017 12:08    |    legooldie

Wenn ich es Recht gelesen habe gab es die Firma Doble von 1909 bis 1931 in Detroit USA und dann war Schluß.

Sehr Schade!


13.01.2017 12:11    |    Sitzheitzung

Erst mal vielen Dank für das positive Feedback!

 

War Doble eigentlich der einzige Dampfautohersteller dieser Zeit der alltagstaugliche Fahrzeuge gebaut hat?


13.01.2017 12:32    |    Trottel2011

Es gab viele. Doble war aber der ausgereifteste Wagen. Es gab noch unzählige Hersteller. War ja damals gleichmäßig aufgeteilt zu Dampf, Benzin und Strom.


13.01.2017 12:49    |    legooldie

Obwohl Stanley 1909 den ersten Dampf Rekordwagen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 200kmh gebaut hatte!

Leider kammen sie aber nicht an das Pontenzial von Doble heran mit ihren anderen Fahrzeugen.



13.01.2017 13:10    |    Trottel2011

Die Stanley Steamer hattennimmer das Problem der Dampferzeugung. Statt kontinuerlich wurde wie beim Wasserkocher ja alles auf Einmal erhitzt.

 

Ich denke, bei Nutzung des Dobleprinzips der Erwärmung in Verbindung mit einer Dampfturbine zm Achsantrieb, könnte man sicherlich gute Leistungen erzielen. Dazu eine gute Kondensation zur Antriebswassersammelung/-aufbeeitung und die Kiste rennt. Dann fällt auch das erforderliche Dampföl (zur Kolbenschmierung) weg.


13.01.2017 13:24    |    legooldie

Es gibt schon noch Leute die sich eigene Fahrzeuge bauen.

Hier ein Bild von der schnellsten Dampfmaschine der Welt,der Burnett 3.

Er hat als einziger den Rekord vom Stanley Rekordwagen gebrochen,mit einer Geschwindigkeit von 224kmh.


Bild

13.01.2017 13:32    |    XC70D5

Es müssen wohl immer Rekorde gebrochen werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, siehe auch heutzutage die Elektro-Fahrzeuge. Immer schneller, immer mehr Leistung, dabei sind doch bei den Alternativen Antrieben ganz andere Dinge wichtig. Wie und wo tanke ich? Wie ist die Reichweite? Welche Vor- und Nachteile bringt das Konzept? Ist es zu vernünftigen Kosten durchsetzbar. (Das gilt natürlich tlw. auch für andere Antriebe, wie z.B. Wasserstoff).

 

Wie schon im anderen Beitrag genannt, wäre es wirklich interessant zu wissen, wie sich das Prinzip von Doble hätte weiter entwickeln können, wenn sie nicht pleite gegangen wären, bzw., warum hat das danach niemand mehr aufgegriffen?


13.01.2017 13:38    |    legooldie

Ich denke mal das die Öllobby das gar nicht gerne Sehen würde wenn es noch eine Alternative zum Benzin gäbe,noch zumal das Doble Prinzip viel effizienter ist als alles bisherige.


13.01.2017 14:05    |    XC70D5

Das wird es wohl sein.


13.01.2017 14:57    |    Trottel2011

Kerosin ist auch Öl ;) Und Dampföl ist auch Öl ;)


13.01.2017 16:13    |    Trottel2011

Weshalb Dampf nicht weiter kam ist einfach erklärt... Der elektrische Anlasser hat dem Dampfmotor abgemurkst. Obwohl der Ottomotor laut, dreckig und stinkig war, war einsteigen und losfahren drin. Frauen hatten damals den Elektrowagen bevorzugt. Männer Dampfautos. Keine Vorbereitung aber wenig Reichweite vs. Recht viel Vorbereitung und viel Reichweite.

 

Dazu noch die Sache: wo kann ich mein Wasser herbeziehen? Und auch wichtig: nach Benutzung musste man die Zylinder spülen sprich as Kondenswasser rauspusten sonst hätte man ein Wasserschaden. Dazu ist die Wartung eines Kessels zwar einfacher aber man muss regelmässig eine Kesselinspektion machen lassen und dieses von Grund auf erneuern. Alle 5 bis 10 Jahre. Das geht ins Geld.

 

Und dann noch die damaligen Kosten. Ford T war vielleicht 600 USD. Der Doble 9500 USD. Dafür gab es auch schon 1 Düsenberg und noch 1 Auburn Cabrio!


13.01.2017 16:17    |    Sitzheitzung

Wahrscheinlich würden sich aber all diese Probleme mit den heutigen Technologien beheben lassen. Schade das sich da kein Autohersteller mit Forschung aufgehalten hat.


13.01.2017 16:26    |    Trottel2011

Jupp. Vielleicht wäre es Zeit den Namen von Watt wieder zu beleben und eine Marke für Dampfautos zu gründen. Wie Tesla starten... Sportwagen... Dann Limousine. Dann allerwelts Autos...


13.01.2017 16:28    |    Sitzheitzung

Hätte ich das Geld dafür, währe ich sofort dabei. Ich glaube das würde eine Erfolgsgeschichte werden.


13.01.2017 17:41    |    Goify

Die Schweizer hatten um das Jahr 2000 herum untersucht, ob eine modernisierte Dampflok wirtschaftlich und ökologisch zu betreiben wäre und dazu sogar einige gebaut. Trotz moderner Lager, guter Wärmedämmung und Umstellung auf Heizöl, war das Konzept nicht zukunftsfähig, da einerseits Leistung fehlte und andererseits eine Dampflok entweder sehr kraftvoll sein kann, oder sehr schnell, aber nie beides zugleich, da sie kein Wechselgetriebe hat. Moderne Güterzüge sind heute so schnell unterwegs wie früher die Schnellzüge, wiegen aber 5 mal so viel. Schade, aber eben nicht umsetzbar.


13.01.2017 18:13    |    Trottel2011

Es gab auch in Deutschland ein Versuch. Eine Umbau Reko 52 aus ehemaligem DR Bestand wurde komplett modernisiert. Wirkungsgrad extrem hoch für eine Dampflok. Es fehlte aber die Zulassung. Grund: das Eisenbahnbundesamt verweigert seit die letzte Dampflok auf's Abstellgleis geschoben wurde die Neuzulassung von Dampfloks. Wie quasi mit Oldtimern.

 

Eines der grössten Probleme im Dampfbetrieb ist, bei der Bahn, der Wartungsbedarf. Es ist sehr viel erforderlich. Ebenso kann man die modernen Zugsteuerungseinrichtungen (automatische Bremsanlagen usw.) nicht einbauen. Und der Faktor Mensch... 2 Mitarbeiter müssen drin sein. Bei einem ICE ist nur einer in der Zugführerkanzel...

 

Und weil man diese Zulassungen nicht bekommt, kann man auf der Schiene nicht mit Dampf arbeiten. Aber ich sehe z.B. im Bereich PKW eine Möglichkeit. Es wäre sehr spannend wenn das gehen sollte :)


13.01.2017 18:56    |    Sitzheitzung

Ich denke auch dass sich ein Dampfmotor für den PKW Verkehr eignen würde, da hier der Gewichtseffekt wegfällt und man sich auf die Geschwindigkeit konzentrieren könnte. Wir werden sehen.


13.01.2017 19:01    |    Goify

Trottel, die umgebaute 52er war doch von den Schweizern.


13.01.2017 19:02    |    XC70D5

Was ist eigentlich aus dem Peugeot-Konzept mit der komprimierten Luft geworden. Ist ja auch irgendwie Dampf, nur trocken :D ;)


13.01.2017 19:14    |    Trottel2011

Goify, dann reden wir ja vonnder gleichen... In D gab es da keine Zulassung... Noch nicht einmal für Erprobungsfahrten.


18.01.2017 13:36    |    CadillacFan77

Wer des Englisch mächtig ist, kann hier die Vorstellung des Doble Series E bei Jay Leno angucken. Es lohnt sich. Nette Erklärungen zur Feuerung, Verbrauch, Kraft etc. Acuh der Vergleich mit dem Stanley Steamer macht er (da gibts auch ein Video von).

https://www.youtube.com/watch?v=ACO-HXvrRz8


18.01.2017 14:52    |    Sitzheitzung

Danke dir CadillacFan77! Schaue ich mir heute Abend auf jeden Fall an


18.01.2017 15:26    |    Trottel2011

Da habe ich auch einst vom Doble erfahren... Er ist ja nicht nur Petrolhead sondern generell für alles mit Motor zu begeistern. Am liebsten fährt er ja auch sein Baker Electric.


18.01.2017 17:57    |    kastenreiter

Ich fahre eigentlich voll auf Dieselmotoren ab (die grünen Feinstaub-und-Stickoxid-HysterikerInnen können mir gepflegt den Buckel runterrutschen), aber die Dampftechnik fasziniert mich auch. Wieso? Es geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei, wenn auf dem Nebengleis ein Sonderzug mit einer Schnellzug-Dampflok flott durch den Bahnhof donnert und den Boden erbeben lässt.;)

 

Die Engländer hatten es ja sehr mit Dampf-Lastwagen. Meines Wissens liefen die dort auch noch bis weit in die 50er Jahre. Über den Brennstoff braucht man sich da eigentlich keine Sorgen zu machen. Kohle, Koks, Briketts, Holz (auch Abfallholz, Reststücke, die Schrankwand vom Sperrmüll), irgendwas zum Verheizen findet sich immer. Gerade in einer "Kohle-" oder "Holz-Region" wo genug Brennstoff "anfällt" macht der Betrieb Sinn. In der heutigen Zeit könnte die Dampftechnik vielleicht -als Nischenprodukt- wieder aufleben: Gefeuert mit Hackschnitzeln, Holzpellets, Abfallholz, alternativ mit (Bio)Gas oder Flüssigbrennstoffen (z.B. Altöle, verunreinigter Sprit).

 

Apropos Dampflastwagen: Hier mal ein Sentinel DG8 - ein schönes Ungetüm

https://www.youtube.com/watch?v=Cv3LNNwSx6M

- Die Geräuschkulisse ist mehr als interessant. Bleibt die Frage, wie schnell der in etwa läuft; ich würde max. ca. 40 km/h schätzen. Verbrauch? Das Ding zu führen stelle ich mir jedenfalls nicht einfach vor, eher wie mit einem wilden Tier zu kämpfen.

 

Was würd ich drum geben, damit einmal durch eine deutsche Dummweltzone zu dampfen...am besten durch so ein "grünes" Hipsterviertel (z.B. Belgisches Viertel in Köln). Ich glaube dann würden die nie mehr über "den bösen Diesel" jammern! :D- hier müsste eigentlich ein Teufels-Smiley hin -

 

.


18.01.2017 18:08    |    Trottel2011

Oder auch noch bis in die 70er gesehen: Dampfwalzen und Dampftraktoren... Kenne ich alles aus meiner Kindheit noch halbwegs (meine Stadt war recht "Sparsam" und betrieb noch eine Flotte Dampffahrzeuge für den Straßenbau). Ebenso ist Wasser damals kein Problem gewesen. Wassertank leer? Am Fluss mal eben nachtanken oder von einem Wassertrog nehmen :D Passt schon...

 

Um die Kraft des Dampfes noch zu zeigen, eignet sich dieses Video... Ein 110 ps Dampftraktor macht ein Full Pull bei einer Tractor Pull Veranstaltung. Damit zeigt sich wieder: ps Zahlen sagen nichts über die Fähigkeit aus, viel zu ziehen. Genauso wenig Drehmoment alleine :)

 

https://www.youtube.com/watch?v=EVxByLO_6cA

 

Und dann muss man eben auch mal die straßengebundene Version anschauen... 2 Dampftraktoren (Locomobile) ziehen bzw. schieben einen Schwerlastanhänger mit einem größeren Locomobile drauf...

 

https://www.youtube.com/watch?v=QSRx5UtjMPg

 

Alleine schon wie die Viecher Fahrt aufnehmen ist beeindruckend! Und das sind normale Fahrzeuge für Schwerlasttransporte gewesen... Zumindest bis Mitte der 50er!


18.01.2017 19:17    |    kastenreiter

Vielen Dank für den Links, am besten gefällt mir der Schwertransport!

Saugeil - allein der Höllenlärm, den die Viecher veranstalten!

Es erfordert eine Menge Können, mit dem ganzen Zug durch die Kurven zu manövrieren, ohne irgendwas umzubürsten.

 

Ich muss unbedingt bald mal auf "die Insel" und mir mal sowas in Aktion anschauen!

 

Hier ist auch noch ein schöner Sentinel S4 von 1937, da sieht man noch etwas von der Technik.

https://www.youtube.com/watch?v=21PNU0h-KXM

 

Ich meine Henschel hat im 2. WK auch Dampflastwagen gebaut, und später gab es noch eine Straßen-Dampfzugmaschine in der DDR. Überlebt hat - meine ich - leider nichts davon. Auch in der Sowjetunion gab es wohl was ähnliches.


18.01.2017 19:33    |    Trottel2011

Sentinel hatten wir in meiner Stadt noch jedes Jahr am "Vintage Day" fahren. Leider wurde "Vintage Day" irgendwann Anfang der 2000er abgeschafft, nachdem ein Kind von einem Dampffahrzeug angefahren wurde. Da gab es dann z.B. am Bahnhof nur Dampfzüge im Planeinsatz für den einen Tag. Ein Dampfschiff fuhr dann von Ausleger zu Ausleger. Ein "Jahrmarkt" wurde entlang der Seepromenade mit Locomobilen (Schausteller Locomobile mit aufwändiger Dekoration und Beleuchtung) gemacht und alles, was irgendwie an die "gute alte Zeit" erinnerte, durfte fahren. Ich glaube Stichjahrzehnt war 1950. Austin Taxis aus dem ganzen Land wurden angekarrt...

 

Ein Jahr hatten wir besondere Freude (als Kind, ich war glaube 6 oder 7 Jahre alt): die Müllabfuhr erfolgte auch PER DAMPF! LKW wurde dann mit den Mülltonnen beladen und dampfte davon um ca. 30 Minuten später wieder zu kommen um dann die nächsten Tonnen zu holen...

 

Hach, das waren noch Zeiten. Besonders schön war es in unserem "kleinen" Bahnhof mal eine Gresley A4 zu sehen. Das ging nur, weil der Bahnhof gerade neue Gleise erhielt und es auf der damaligen Hauptstrecke noch ging...

 

Dampf läßt mich nicht los. Ich wage zu behaupten, dass, wenn Watt damals nicht die Dampfmaschine entwickelt hätte, wir auch heute noch keine Benziner oder Diesel hätten, die im Grunde genommen nur Dampfmaschinen mit interner Verbrennung sind...


19.01.2017 00:41    |    legooldie

Ich kann euch mal 2 Links zukommen lassen von Museums die ich schon besucht habe und in denen es fast nur ums Thema Dampf geht.

Da ist zum einen das Eisenbahnmuseum in Siegen,wo auch regelmäßig Veranstalltungen stattfinden

www.sem-siegen.de

und das Technikmuseum in Freudenberg,das eine rieseige Dampfmaschine in der Halle stehen hat.

www.technikmuseum-freudenberg.org

Die beiden Museums liegen auch nicht weit von einander entfernt,so das man sie beide an einem Tag besichtigen könnte.

Ich würde mir aber mehr Zeit dafür nehmen weil sie beide doch ziemlich groß sind.


19.01.2017 19:13    |    DirkB

Dampf ist interessant, ja. Betrieb von dampfbetriebenen Fahrzeugen benötigt aber kundiges Personal.

Nachlässigkeiten bei Betrieb und Instandhaltung können sehr gefährlich werden.

Zu wenig Wasser


11.12.2020 14:07    |    dampffan

dampffan

das problem bei Dampfkolbenmaschienen ist der Wirkungsgrad von 20 %. mit Kondensation und vakuumpumpe

erreicht man bei einer Turbine wenigstens 45-50 %. man müsste also für alltagstauglichkeit einen Doble-Kessel

mit einer Mehrstufigen Turbine und generator und Accu und e-motor koppeln. dies ist mein fernziel mit einem

bernardie-Fahrrad.


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