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16.10.2012 09:57    |    SEA and AIR    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Konzerte, Mercedes, Mercedes-Benz, S400, SEA AIR, Tour

45 Minuten früher als unser italienischer Gastarbeiter-Roadie mit dem Van samt Equipment. Der fährt nämlich auch wie ein Italiener und hat erstmal gut Vorsprung gehabt, weil er die erste Rotsekunde einer Ampel ausgenutzt hat. Mit den Gedanken noch in Rom der Gute. Da wir nur ca. 20% der Zeit auf die Fahrbahn schauen und 70% dafür verwenden um all die Knöpfe der Rakete auszuprobieren, bleiben 10% für den Blogeintrag. Eigentlich haben wir für das Schreiben nachher noch eine halbe Stunde. Zwischen NDR Info Interview und Fernsehmitschnitt von zwei Songs, die live aussehen sollen, aber nur Soundcheck sind und nie im Leben so rüberkommen als wären sie live, auch wenn wir der Redakteurin das natürlich mit aller Gewalt glauben machen wollen.

 

SEA+AIR Konzert. Foto: C. NeumannSEA+AIR Konzert. Foto: C. NeumannSchleich dich, du lahme Ente! Jetzt kommen wir! Da hat so ein FIAT Scudo gefälligst sein Überholmanöver zu stoppen, auf halbem Weg am LKW vorbei abzubremsen und dann wieder einzuscheren. Macht er aber nicht der Idiot. Ach, das ist ja Marco. Na wenigstens haben wir ihn jetzt eingeholt.

 

Schnell weiter und in Hamburg hat sich auch nichts verändert. Der Himmel erbricht sich in gewohnt böser Manier über die Stadt und wir fragen uns: Petrus, warum dieser Hass? Der Backstage im Molotow bietet leider keinen schöneren Anblick. Mindestens jede der 3000 Bands, die hier seit Anfang der 90er gespielt hat, hat ihren Penis mit Edding an die Wand gemalt und zeigt: Wir sind doch alle irgendwie gleich, weil wir eben doch nicht gleich sind. Warum machen die das?

 

SEA+AIRSEA+AIRWarte mal kurz. Sind noch nicht soweit. Wir werden ja wohl vor dem Auftritt, wo doch der Soundcheck schon zu stressig war wenigstens noch ne Cola trinken dürfen, auch wenn das nicht so gut ist für die Stimme.

 

Aber die Hamburger sind doch auch ein anständiges, weil aufmerksames Publikum. Alle Achtung, besser geht es nicht! Marco packt die Instrumente und wir helfen unserem Merchmann, weil halt nach einem erfolgreichen Abend Kapitalismus gefragt ist.

 

Was bringt es uns ein schnelleres Auto zu haben als die Crew, wenn man am Elbdeich entlang nicht Gas geben darf? Ne schöne Villa hier draußen mit Blick auf den See. Mann war das ein stressiger Tag. Verstehen wir jetzt warum Rockstars drogenabhängig werden?


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Eine griechische Folkloretänzerin, die als Kind heimlich singen musste und ein deutscher Komponist, der keine Noten lesen kann? All das ist SEA+ AIR.

Informationen

SEA + AIR sind:

 

Daniel Benjamin (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) & Eleni (Gesang, Cembalo, Bass, Schlagzeug).

 

Auf dem kommerziellen Höhepunkt der Genres „Singer/ Songwriter“ und „Indie-Pop“ stellt sich die Frage: Was kommt als nächstes?

 

Eine griechische Folkloretänzerin, die als Kind heimlich singen musste und ein deutscher Komponist, der keine Noten lesen kann?

 

Eine Cembalistin mit Flugangst und ein Gitarrist, der sich vor der Ungewissheit des Meeres fürchtet?

 

Oder eine Bassistin, die ihr Instrument mit den Füßen spielt und ein Drummer, der am liebsten bei seiner Punkband geblieben wäre?

 

All das ist SEA + AIR.

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