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26.07.2012 16:29    |    MadX    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Mercedes, ML-Klasse, W163

Hi Leutz,

 

die Korrosion an Sternenkreuzer der Generation von ~1995 bis ??? ist ja schon hinlänglich bekannt.

Trotz dieser Tatsache hab ich mich getraut, eine gebrauchte M-Klasse aus der 163er Baureihe zu kaufen. Die Wahl fiel auf einen ML350 aus Baujahr 2003. Ausschlaggebend für den Kauf des Fahrzeuges war eine nachvollziehbare Wartungs- und Reparaturhistorie. Kaufdatum war Februar 2012.

 

Ich habe dann im Frühjahr die hinteren Radhausschalen demontiert. Dahinter sieht alles gut, trotzdem habe ich ein Dinol-Wachsprodukt aufgetragen. Allerdings: beim entfernen der Radhausschalen blätterte der Lack an den Radlaufkanten ab. Korrosion war dahinter nicht wirklich festellbar. Aber geheuer war mir das Ganze nicht. Also einmal den Besen schwingen. :)

Ich habe die Radhausschalen (vo und hi) und die Schwellerverkleidung (innen und außen) demontiert und die "kritischen" Bereiche sandgestrahlt. Nur an der Schwellerunterkante rechts war Korrosion festellbar, aber Sprödigkeit der Lackierung war fast überall dort festellbar.

Ich habe dazu eine Sandstrahlpistole mit Absaugung benutzt und war mit den Resultaten echt zufrieden.

Ich habe dann den Lackaufbau vorgenommen und weitere Konservierungsmaßnahmen getroffen. Benutze Produkte waren FluidFilm ASR, Dinitrol AV für den Korrosionsschutz. Für den Lackaufbau wurde 2K von Motip Dupli verwendet.


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