Londoner Taxis gerettet - Chinesen kaufen Hersteller der Black Cabs

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Zu London gehören die Queen, rote Busse und schwarze Taxis. Doch während die Queen unerschütterlich bleibt, wackeln die Taxis seit einer Weile. Jetzt naht Hilfe aus Fernost.

Gehören nun Mal zum Londoner Stadtbild: Die Black Cabs. Gehören nun Mal zum Londoner Stadtbild: Die Black Cabs. Quelle: dapd

London – Rolls-Royce, Bentley, Jaguar. England bietet viel Raum für automobile Assoziationen. Sofern es nicht um Luxusmarken geht, dürften rote Busse und schwarze Taxis jedoch die bekanntesten sein. Im letzten Jahr wurden die alten Cabrio-Doppeldecker ausgemistet. Wie schade, dass auch der Taxi-Hersteller LTI (Teil von Holding Manganese Bronze) Pleite machte. Der Grund dafür waren Steuerungsprobleme an mehreren hundert Black Cabs. Die Autos wurden zurückgerufen, die Folgekosten sprengten die Wirtschaftlichkeit des Herstellers.

Aber es gibt Hoffnung. Die roten Busse wurden durch modernere umweltfreundliche Dieselhybrid-Busse ersetzt. Und auch für die Taxis soll es laut "Focus Online" eine Zukunft geben. Wie die Online-Seite berichtet, hat der chinesische Autohersteller Geely die Taxiproduktionsfirma LTI übernommen. 11 Millionen Pfund (rund 13 Millionen Euro) haben die Chinesen angeblich investiert, um den Anteil von 20 Prozent auf 100 Prozent zu erhöhen. Die neuen Besitzer wollen die mehr als hundert Arbeitsplätze sowie die Produktion in Coventry erhalten.

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