Suche netten Biker der lust hat mir das Fahren beizubringen :-)
Habe erst vor kurzem den Führerschein gemacht und suche jetzt das passende Gegenstück um das Fahren zu erlernen ;-) Ü40 wäre nett NRW Kreis Duisburg :-)
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
An dieser Stelle würde mich hier mal die Meinung von jemandem interessieren, der diese Trainings nicht nur vom Hörensagen bewerten zu können glaubt, sondern in kürzlich zurückliegender Zeit eines der ADAC- Trainings die ich oben verlinkt habe, gemacht hat.
Ich - zwar nicht Leonberg, darf aber wohl dennoch gelten. Mein erstes FaSi hatte ich nach ca. 25 Jahren und >100.000km Zweirad-Erfahrung - ein Kumpel schwärmte immer, letztlich war es dann die Neugier. Tatort ein Riesen-Parkplatz, Trainer ein Rally-Fahrer und BMW-Testfahrer - und ja, ich habe noch jede Menge gelernt. Zählte als Basis-Traing. Interessanteste Erfahrung - Kreisbahn, engagierte Kreisbahn mit einer kleinen Schaufel Sand auf der Linie.Da zuckt die Karre zwar, hat aber sofort wieder Grip. Unschätzbar für die coole Sau, wenn wirklich mal etwas Schnodder in der Kurve liegt.
Außerdem angefixt für weitere Fortbildungen - Intensivtraining ADAC Sachsenring. Das geilste und lehrreichste, was ich je erlebt habe. Ausbilder ehemaliger MuZ-Cup-Fahrer und Bidgestone-Reifentester, hauptamtlicher Instruktor. Von Trialfahren bis hin zu den üblichen Fahrübungen im verschärften Modus alles dabei - krönnder Abschluss 15Minuten GP-Strecke. Es hat geschifft zum Gotterbarmen und so was von goil - damit war ich in hohem Lebensalter angefixt, künftig zu kringeln.
Der TE kann ich nur dringendst raten, sich einen "Straßenlehrer" sorgfältigst auszusuchen. Ich mach mich jetzt bei sehr lieben Menschen sehr unbeliebt- aber wenn auf Touren und Ausfahrten regelhaft Mitfahrer auf die Schnauze fallen, dann hat was nicht funktioniert. Und bei mancher Linie sehr erfahrener Fahrer schüttelt es mich und das Nackenhaar stellt sich auf. Jungen Menschen oder älteren Einsteigern sollten derartige Dinge nicht unbedingt präsentiert werden.
Sorry, muss ich mal loswerden. Gut, mein eigener Crash war eigene Dussligkeit, aber ich hab auch schon Jahre mit Bikes auf dem Buckel. Ja, wir alten Säcke haben zwar viele Kilometer auf dem Buckel - dies bedeutet aber nicht, dass wir nicht dennoch alle naselang Müll zusammenfahren und nur durch Glück nicht ernstlich zu Schaden kamen.
In diesen Fällen ist man dann nicht als Tourguide, sondern als Trainer unterwegs. Da ist die schöne Strecke, die Tour, der Erlebniswert komplett unwichtig. Da wird sehr häufig auch angehalten, analysiert. Mal eine Kurve in´s Visier genommen und realisiert, wie andere Verkehrsteilnehmer sich verhalten und wie man gefährliche Situationen vermeidet. Sich mal ganz in Ruhe eine Straße ansieht und anfühlt, um diese zu lesen. Sich um Reifen, Körperhaltung, Blickführung und all die kleinen Sachen mal ganz bewusst zu kümmern, die das Fahren sicher und entspannt machen. Nachfahren lassen, vorfahren lassen, die Fahrt aufnehmen und gemeinsam analysieren.
Fazit:
- Immer mal allein BEWUSST fahren, um das eigene Bike gut kennenzulernen und sich selber kritisch zu beobachten. "Bernt-Spiegel -Die obere Hälfte des Motorrades" sowie "Motorradtraining alle Tage" sind hierfür unbedingt zu empfehlen und hilfreich.
- Kritisch und sorgfältig einen Guide suchen, der Dir die Geheimnisse der Straße und Linie zeigt, um nicht in gefährliche Situationen zu geraten
- Frühzeitig und regelmäßig ein gutes Fahrsicherheitstraining buchen um zu erlernen, wie man dann doch eintretenden gefährliiche Situationen meistert, das Bike gut in forcierten Situationen zu beherrschen und dessen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und letztlich eingeschliffene Fehler von Profis korrigieren zu lassen.
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Da klickt man einmal den falschen Link an und darf dann das ganze Testosteron vom Bildschirm wischen! 🙄
....und die von euch so gelobten sicherheitstrainings können auch sch... enden. Das habe ich leider auch sehr schmerzhaft erfahren müssen.
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klar kann man sich dabei auf die Nase legen- dort ist aber immer wer da der dir hilft es sind KEINE Leitplanken Bulldogs und Autos . mit denen du es aufnehmen musst
was ist dir passiert?
Ich bin in einer Kurve weggerutscht und hingefallen. Ich habe die Geschwindigkeit noch gut reduzieren können, aber es war trotzdem mies. Bei dem s Händen wetter hatte ich jetzt fünf Wochen Zwangspause durch meine Knieoperation. Und mein ego war sehr angekratzt: die einzige Frau beim Training und ich werde natürlich vom Krankenwagen abgeholt.... Das war Wasser auf die Mühlen von einigen anderen.....
Ich war gestern noch bei einem, da waren 2 Frauen und die waren hinterher erschöpft, aber glücklich.
Nicht jeder Trainer ist auch gut. Wenn ein Unfall " Wasser auf die Mühlen" darstellt, scheint da einiges nicht gut gelaufen zu sein. Zusätzlich zu Deinem Sturz.
zuerst mal - gute Besserung - werde morgen operiert!
Dann der Hinweis Besser beim Sicherheitstraining als im Normstraßenverkehr!
wie ist es dazu gekommen?
kannst du uns etwas mehr erzählen?
übrigens gibt es angeblich 2 Sorten Motorradfahrer
die die schon gestürzt sind und
die die es noch tun werden!
- ich gehöre zur 3 ten Sorte-
habe schon -- ABER werde nochmal!
übrigens - ist es mir egal WER sich auf die Nase legt!
JEDER hat das selbe verdient!
Schadenfreude ist was für Vollidioten - jeden kann es erwischen!
Vom Trainer kam überhaupt nichts negatives. Wir haben auch später noch ein paar mal miteinander gesprochen und über den unfall geredet. Meine erste Tour gestern war auch vollkommen angstfrei. Aber einige Teilnehmer hatten doch Vorurteile über Frauen auf dem Motorrad und dann noch Anfängerin...
Also
Punkt 1 Männer und Frauen SIND nicht gleich!
Punkt 2 Frauen sind nicht besser schlechter - nur halt ANDERS!
Punkt 3 es tut beiden (ziemlich!) gleich weh wenn sie sich auf die Nase packen!
warum bist du denn gestürzt-
gut dasss du wieder fährst!
gruß Alex
PS - eines sind wir alle (gewesen!): Anfänger- anfängerin!
Bei meinen Fahrsicherheitstraining haben sich die alten Säcke am meisten in die Buxe geschissen. 40 Jahre Motorrad, Schwabenleder mit angeschliffenen Knieschleifern, Rennstreckenerfahrung, 900er Fireblade mit abgeschliffenen Fußrasten. Aber beim Bremsen in der Kurve geht der Stift... 😉
Seitdem bin ich doch etwas skeptisch, was die ganzen selbst ernannten alten Hasen (Säcke) so angeht.
Hingelegt hat sich da keiner. Einer auf ner Duc 916 fast, wurde dann aber vom Trainer ein gebremst und ich fast, weil ich in einer Kurve der Fireblade hinterher wollte und meine Sturzbügel unterschätzt habe, die recht unnachgiebig aufgesetzt haben.
Da man bei so einen Training nunmal Extremsituationen übt, ist die Gefahr nunmal da, dass man sich mal hinlegt. Wenn es dabei Verletzungen gibt ist das natürlich unschön. Aber trotzdem besser auf nem abgesperrten Platz mit Auslaufzone und ohne Gegenverkehr als auf der Landstraße mit LKW und Leitplanke.
Meine Freundin ist in der Fahrschule (Verkehrsubungsplatz) und mal im öffentlichen Verkehr umgefallen. Beides mal Fahrlehrer (nicht jetzt von ihrer Fahrschule) mit dabei gewesen, welche auch dumme Kommentare abgelassen haben.
Die ist denen gleich "über das Maul gefahren".
Mit " dummen" Kommentare müssen wir Männer auch rechnen. Ich bin auch einmal beim Fahrsicherheitstraining umgekippt. Wenn da dumme Kommentare kamen muss man halt dementsprechend reagieren.
Wenn man aber ein kleines graues Mäuschen ist, egal ob Mann oder Frau, wirds halt auch schwer was gegen zu setzen.
Ist wie im richtigen Leben. Es gibt Täter und es gibt Opfer.
Wenn aber in der Fahrschule oder bei einem Training jemand zu Schaden kommt, wurde er/sie überfordert - und daran ist auch immer der Fahrlehrer/ Trainer mit schuldig.
Zitat:
Ich war gestern noch bei einem, da waren 2 Frauen und die waren hinterher erschöpft, aber glücklich.
na na na 😁