Suche Automatik-PKW für Mutti
Meine Mutter (64) wird in absehbarer Zeit in Rente gehen und sucht für sich einen neuen PKW. Da sie etwas Probleme mit den Knieen hat, braucht sie unbedingt ein Auto mit Automatikgetriebe. Da sie natürlich von der Materie keine Ahnung hat, wollte ich die Suche für sie übernehmen.
Für folgendes Fahrprofil wird das Auto dann genutzt:
- 1-2 mal im Monat eine Strecke von insgesamt 400km (hin und zurück)
- mehrmalige Kurzstrecken (ca. 5km) pro Woche (einkaufen, Gartenabfälle entsorgen, etc.)
- viele längere Strecken zwecks Kurzurlaube (Wanderungen/Radtouren)
- ins Ausland wird wohl eher nicht gefahren, bestenfalls nach Österreich
- Jahresgesamtfahrleistung ca. 15000-20000 km
Mehr als 2 Personen werden in dem Auto auch nur selten sitzen. Zudem muss sichergestellt sein, dass 2 Fahrräder (in Zukunft vielleicht auch E-Bikes) transportiert werden können, d. h. Anhängerkupplung muss möglich sein.
Was noch extrem wichtig ist, das neue Auto MUSS ZUVERLÄSSIG UND GÜNSTIG IM UNTERHALT SEIN. Besondere Ausstattungsfeatures - neben einem Automatikgetriebe und AHK - muss es nicht haben.
Mir persönlich schwebt ein kleinerer Van oder ein Auto aus der Polo- bzw. Kompaktklasse vor, d. h. ein VW Polo, Kia Rio/Ceed, Ford B-Max, Toyota Auris, Dacia oder ähnliches. Es kann auch ein EU-Import oder Jahreswagen sein. Ich denke 20000€ (eher weniger) ist beim Preis die absolute Höchstgrenze.
Über hilfreiche Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@jogi2000a schrieb am 13. April 2017 um 14:49:49 Uhr:
Noch eine Frage: wie ich heute erfahren habe, hat der Lebensgefährte meiner Mutter bereits ein Angebot für einen neuen VW Polo mit DSG eingeholt (fährt selbst einen älteren Polo und ist mit der Zuverlässigkeit wohl recht zufrieden). Bei der Info haben bei mir dann aber alle Alarmglocken geklingelt. VW hat doch wohl starke Probleme mit ihren Motoren/Steuerkette und anfälligen DSGs. Haben die das mitlerweile behoben??
Die einen sagen so, die anderen so. Ich jedenfalls würde nicht mal mehr im Traum daran denken, einen VW zu kaufen. Und in unserem Tanzsportverein haben wir einen Meister bei VW und einen von Seat.... Was die so berichten...
Egal, meine Empfehlung habe ich genannt, entscheiden müssen andere. Jedenfalls ist ein Polo die mitAbstand teuerste Möglichkeit sich einen Kleinwagen zu kaufen.
53 Antworten
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 13. April 2017 um 14:03:47 Uhr:
Aufgrund der angedachten E-Bikes könnte es mit der AHK kompliziert werden, die hier erwähnten integrierten Träger bei Opel, sind z. B. nicht für E-Bikes freigegeben. Das ist nun mal eine andere Gewichtsklasse als die normalen Fahrräder.Insofern kommt eigentlich nur ein Hochdachkombi oder Van in Frage.
Ich hoffe, dass sich Opel wegen eines kleinen Pedelecs dann doch nicht so anstellt...
In der Tat: der b-max Cool&Connect mit der Power shift kostet NEU 21050€, dazu Cool & Sound Paket II mit Rückfahrkamera, 880€, easy Driver II 700, Sitzhzg vorn, 300, AHK 670 = 23.600, dass müsste sich mit 20.000€ ausgehen.
Dafür bekommt sie ein Auto in dass man extrem gut einsteigen kann, welches problemlos ist, recht gut aussieht, mittlerweile sehr erprobt ist und für dass es an jeder Ecke eine Werkstatt gibt, wenn man zum Service muss.
Und mit der oben genannten Ausstattung ist alles dabei. Ich würde vielleicht noch den Mehrpreis für die aut. Klima in Kauf nehmen. Meine Schwiegereltern jedenfalls sind extrem zufrieden. Mein Schwiegervater hat eine Versteifung der HWS kann sich kaum bewegen. Schiebetür auf, eingefädelt, hinsetzen, gut ists. Die Schweller sind nicht so hoch...
Zitat:
Ich hoffe, dass sich Opel wegen eines kleinen Pedelecs dann doch nicht so anstellt...
TE sprach in der Mehrzahl, also zwei oder drei oder...
Wobei bei solchen Kästen die erhöhte Seitenwindempfindlichkeit angemerkt werden muss (die aber bis ca. Tempo 120 km/h keine große Rolle spielt - und die zwei Tage Wind im Jahr kann man auch etwas gemütlicher fahren...)
Heute hat es mich mit aber dem SLK und dem 3er BMW fast von der Straße geweht... Also auch mit Autos um 130 cm Höhe ist man vor Wind nicht sicher.
Wenn man sich aber für so einen Minivan entscheidet, sollte man sich zumindest mit der Seitenwindempfindlichkeit angefreundet haben.
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Es müssen natürlich 2 Fahrräder bzw. vielleicht irgendwann 2 E-Bikes transportiert werden. Weiß nicht ob ich das etwas unklar formuliert habe.
Also wenn meine Mutter in Rente ist, hat sie sicherlich viel Zeit aber weniger Geld. Daher wäre ein Auto mit günstigen TCO das richtige. Das Auto soll viele Jahre halten, d. h. geringe Unterhaltskosten und eine herausragende Zuverlässigkeit sind essentiell. Gerade bei der Zuverlässigkeit habe ich bei vielen Modellen einfach Bauchschmerzen. Hierbei scheinen ein z. B. ein Auris oder ein Ceed recht gut abzuschneiden.
Kann es eigentlich sein, dass sich derzeit EU-Importe teilweise kaum noch lohnen, weil einfach die Rabatte der deutschen Händler bereits relativ hoch sind?
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 13. April 2017 um 14:31:50 Uhr:
Zitat:
Ich hoffe, dass sich Opel wegen eines kleinen Pedelecs dann doch nicht so anstellt...
TE sprach in der Mehrzahl, also zwei oder drei oder...
Drei vivax Viaterra 28" XT wiegen weniger als 45 kg. Nimmt man die Akkus ab, liegen die drei vivax Viaterra 28" XT bei 41,7 kg. Da passt auch noch ein Cube mit drauf bis die 50 kg voll sind.... Also VIER Fahrräder...
Die Akkus sind mit am schwersten an Pedelecs, aber bei den Meisten können die Akkus abgenommen werden (und in den Kofferraum). Dann reicht es auch noch für drei billigere Pedelecs Fahrräder am Opel....
Zitat:
@jogi2000a schrieb am 13. April 2017 um 14:34:00 Uhr:
(...)
Kann es eigentlich sein, dass sich derzeit EU-Importe teilweise kaum noch lohnen, weil einfach die Rabatte der deutschen Händler bereits relativ hoch sind?
Haben sich noch nie gelohnt, wenn Du nicht selbst hinfährst und vor Ort selbst kaufst.
Zitat:
Drei vivax Viaterra 28" XT wiegen weniger als 45 kg. Nimmt man die Akkus ab, liegen die drei vivax Viaterra 28" XT bei 41,7 kg. Da passt auch noch ein Cube mit drauf bis die 50 kg voll sind.... Also VIER Fahrräder...
Die Akkus mit am schwersten an Pedelecs, aber bei den Meisten können die Akkus abgenommen werden (und in den Kofferraum). Dann reicht es auch noch für drei billigere Pedelecs Fahrräder am Opel....
das System bei Opel ist nur für zwei Fahrräder ausgelegt.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 13. April 2017 um 14:41:32 Uhr:
Zitat:
Drei vivax Viaterra 28" XT wiegen weniger als 45 kg. Nimmt man die Akkus ab, liegen die drei vivax Viaterra 28" XT bei 41,7 kg. Da passt auch noch ein Cube mit drauf bis die 50 kg voll sind.... Also VIER Fahrräder...
Die Akkus mit am schwersten an Pedelecs, aber bei den Meisten können die Akkus abgenommen werden (und in den Kofferraum). Dann reicht es auch noch für drei billigere Pedelecs Fahrräder am Opel....
das System bei Opel ist nur für zwei Fahrräder ausgelegt.
Ich kenne das System bei Opel nicht, ich kenne nur die Fahrradträger von ATU & Co. Die sagen: 50 kg... (vielleicht auch nur mitsamt dem Träger?). Die Zahl der möglichen Räder habe ich so noch nicht angeschaut... Deswegen habe ich einfach ins Blaue geraten....
Noch eine Frage: wie ich heute erfahren habe, hat der Lebensgefährte meiner Mutter bereits ein Angebot für einen neuen VW Polo mit DSG eingeholt (fährt selbst einen älteren Polo und ist mit der Zuverlässigkeit wohl recht zufrieden). Bei der Info haben bei mir dann aber alle Alarmglocken geklingelt. VW hat doch wohl starke Probleme mit ihren Motoren/Steuerkette und anfälligen DSGs. Haben die das mitlerweile behoben??
Zitat:
Ich kenne das System bei Opel nicht, ich kenne nur die Fahrradträger von ATU & Co. Die sagen: 50 kg... (vielleicht auch nur mitsamt dem Träger?). Die Zahl der möglichen Räder habe ich so noch nicht angeschaut... Deswegen habe ich einfach ins Blaue geraten....
Die Diskussion ist ehe müßig, da man E-Bikes, wie hier genannt, im Wert von fast 10.000,00 € besser im Wagen transportiert.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 13. April 2017 um 14:54:33 Uhr:
Zitat:
Ich kenne das System bei Opel nicht, ich kenne nur die Fahrradträger von ATU & Co. Die sagen: 50 kg... (vielleicht auch nur mitsamt dem Träger?). Die Zahl der möglichen Räder habe ich so noch nicht angeschaut... Deswegen habe ich einfach ins Blaue geraten....
Die Diskussion ist ehe müßig, da man E-Bikes, wie hier genannt, im Wert von fast 10.000,00 € besser im Wagen transportiert.
Warum? Den Preis sieht man denen nicht an. Man sieht denen nicht mal an, dass sie E-haltig sind. Abschließen und gut is'....
Ich hab's noch nicht, aber ich plane demnächst so ein Rad. Optisch sehe ich keinen gravierenden Unterschied zu meinem derzeitigen Bike...
Und das ist immer noch nicht geklaut...
Die Entscheidung liegt allein beim TE ob er/ sie es riskiert. Es würde aber nicht den üblichen Gepflogenheiten entsprechen.
Die von dir verlinkten Räder deuten auf eine Nutzung auf dem Land hin, ich war letztes Jahr aber noch mit dem Rad im Kofferraum u. a. in Amsterdam und Kopenhagen. In Innenstädten sieht es dann doch wohl etwas anders aus, aber auch da kann TE sich besser äußern.
Amsterdam und Fahrrad geht nur, wenn Du das Rad nicht aus den Augen lässt. Besser Mietrad...
Bei älteren Damen gehe ich von Landtouren in der näheren Umgebung aus. Da kann man auch ein Pedelec beruhigt an der Eisdiele stehenlassen. Meistens.... Eine Versicherung sollte man trotzdem haben (und das Rad natürlich abschließen).
Was ich aber nur ausdrücken wollte: Pedelecs PAUSCHAL vom Transport an den außen angebrachten Systemen auszuschließen, finde ich unangemessen.