Rückrufe !
Hallo @all
ich eröffne mal einen Thread in dem über die Rückrufaktionen der Auto-Hersteller informiert wird...
Beste Antwort im Thema
Hallo @all
ich eröffne mal einen Thread in dem über die Rückrufaktionen der Auto-Hersteller informiert wird...
642 Antworten
Range Rover Sport: Wankausgleich defekt
18.12.13 - Land Rover ruft in Deutschland 378 Fahrzeuge der Baureihe Range Rover Sport zurück. Betroffen sind die Modelle mit V6-Dieselmotor aus dem Modelljahr 2014. Grund: eine mögliche Beschädigung der Verkabelung für das Wankausgleichs-System "Dynamic-Response-System" (DRS). Weil ein Kabel der DRS-Leitungen mit dem Pluskabel der Batterie in Kontakt kommen kann, droht eine Beschädigung des Kabels und anderer Komponenten und im schlimmsten Fall ein Brand.
Weltweit müssen 2811 Autos in die Werkstatt. Dort werden die Pluskabel an der Batterie untersucht und bei Schäden ausgetauscht. Außerdem wird zusätzlich ein Clip angebracht, damit genügend Abstand zwischen der Hülse und den DRS-Leitungen besteht. Die Reparatur dauert laut Land Rover etwa eine Stunde. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
KBA: Rückruf für Stahlräder — Räder können brechen
04.01.14 - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt mit einer öffentlichen Warnung vor der Nutzung von Stahlrädern der Typen RG 16445, RG 18245, RG 18425 und RG 19045 des Online-Anbieters Reifen-Go.de, die bundesweit an Händler vom 18. Oktober 2012 bis 30. Oktober 2012 verkauft wurden. Es wurde bei Tests festgestellt, dass die Festigkeit dieser Stahlräder nicht ausreichend ist. Im Extremfall kann das dazu führen, dass sich das Rad infolge eines Bruchs während der Fahrt vom Fahrzeug löst. Die Kennzeichnung der Räder ist auf der Radaußenseite eingeprägt.
Eine Sprecherin des KBA sagte, dass für die Räder noch keine Genehmigung erteilt wurde. Betroffen sind die vorläufigen KBA-Typ-Genemigungszeichen KBA 49060, KBA 49061, KBA 49068 und KBA 49070. Reifen-Go hat unter 0201–64936400 eine Hotline eingerichtet, die aber derzeit wegen "Reorginasitionsgründen" nicht erreichbar ist. Weitere Informationen soll es unter info@reifen-go.de geben.
Opel Corsa D: Motorhaube rostet
07.01.14 - Opel ruft wegen Wasserbildung und dadurch folgenden Rost in der Motorhaube 183.455 Corsa D in die Werkstätten zurück. Betroffen sind Autos aus den Modelljahren 2010 bis 2012. "Bei unseren ständigen Qualitätskontrollen in der Produktion wurden Abweichungen im Produktionsprozess der Motorhaube entdeckt. Im schlimmsten Fall könnte sich Regenwasser zwischen Innen- und Außenhaut der Motorhaube sammeln und Bläschenbildung auf der Innenseite der Motorhaube verursachen", teilte Opel mit.
Damit künftig kein Wasser mehr in der Motorhaube sammelt, wird dort eine Ablaufbohrung hinzugefügt. Anschließend wird die Motorhaube mit Hohlraumschutz versiegelt. Falls nötig wird die Haube neu lackiert oder ausgetauscht, dafür müssen die Corsa D bis zu fünf Stunden in die Werkstatt. Opel schreibt die Halter an oder informiert sie telefonisch.
Volvo S60: Problem mit dem Öldrucksensor
07.01.14 - Wenn es im Armaturenbrett gelb oder gar rot leuchtet, ist erhöhte Aufmerksamkeit angesagt. Volvo ruft jedoch Autos der S60-Serie in die Werkstätten, weil die Warnlampe bei abfallendem Öldruck gerade nicht aufleuchtet. Das ist bei über 30.000 in den USA gebauten Fahrzeugen mit Fünfzylinder-Benzinmotor dieser Baureihe der Fall, meldet der Hersteller Von dem Rückruf sind allerdings auch 66 nach Deutschland gelieferte Wagen betroffen.
Doch selbst bei Volvo in Deutschland herrscht Rätselraten, wer das bloß sein könnte, der in den USA eine zwischen Juni 2010 und Mai 2012 gebaute S60-Limousine kauft, sie nach Deutschland bringt und hierzulande anmeldet. Ob die Fahrzeuge überhaupt in Deutschland unterwegs sind? "Das lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen", sagte Volvo-Deutschland-Sprecher Michael Schweitzer gegenüber autobild.de. Eine Anfrage in der Volvo-Zentrale in Schweden laufe bereits. Auch das Kraftfahrzeug-Bundesamt in Flensburg werde "dieser Tage" informiert.
Fest steht nur, dass bei betroffenen Fahrzeugen des Modelljahrs 2011/12 unter Umständen ein zu niedriger Ölstand im Motor nicht angezeigt wird. Das hätte im Falle eines Falles gravierende Folgen: Wer einen Motor mit zu wenig Öl zu lange mit zu hoher Drehzahl fährt, riskiert einen kapitalen Motorschaden. Schlimmstenfalls droht ein Kolbenfresser, bei dem sich die Kolben in den Zylindern wegen des fehlenden Schmiermittels festfressen und der Motor bei voller Fahrt abstirbt. Erhöhte Unfallgefahr!
Der Grund für das Problem: Ein Konfigurationsfehler im zentralen Steuergerät – sprich: ein Softwarefehler, der in kalkuliert 18 Arbeitsminuten mit einem Gratis-Software-Update beim Volvo-Service zu beheben ist. Seit Mitte Dezember 2013 wissen die Volvo-Werkstätten Bescheid. Um den Fehler zu beheben, müssen allerdings zunächst die 66 in Deutschland betroffenen Fahrzeuge – und deren Halter – ausfindig gemacht werden.
Ähnliche Themen
Volvo: Rückruf für sechs Baureihen - Servolenkung streikt
16.01.14 - Volvo ruft wegen mögliche Probleme mit der Servolenkung Fahrzeuge der Baureihen S80, V70, XC70, XC60, S60 sowie V60 in die Werkstätten. Weil der Riemenspanner des Keilrippenriemens vorzeitig verschleißen kann, fällt im ungünstigsten Fall die Servounterstützung für die Lenkung aus. Betroffen sind in Deutschland 2232 Autos des Modelljahres 2011. Für ältere Fahrzeuge hatte Volvo zuletzt im November 2011 einen entsprechenden Rückruf gestartet. Laut Volvo kündigt sich der Defekt durch Geräusche aus dem Motorraum an, es können durch den mangelhaften Riemenspanner des Keilrippenriemens auch andere Nebenaggregate ausfallen.
Bei den betroffenen Baureihen werden in der Werkstatt der Riemenspanner und Keilrippenriemen ausgetauscht. Volvo veranschlagt für die Reparatur circa 30 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Lancia Voyager: Schadhafte Seitenairbags
31.01.14 - Wegen Problemen mit den Seitenairbags ruft Lancia in Deutschland 344 Voyager in die Werkstätten. Weltweit sind 1427 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum März 2012 bis Juni 2013 betroffen. "Bei bestimmten Seitenaufprällen kann das Auslösen der Seitenairbags beeinträchtigt sein. Dies kann zu einem erhöhten Verletzungsrisiko führen", teilte Lancia mit. In der Werkstatt wird das Airbag-Steuergerät neu programmiert, dafür veranschlagt Lancia etwa 30 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Jeep Cherokee: Doppelrückruf
31.01.14 - Doopelrückruf bei Jeep: Der Cherokee aus zwei unterschiedlichen Modellgenerationen muss in die Werkstätten. Betroffen sind in Deutschland zum einen 4345 Fahrzeuge der Modelljahre 2002 bis 2004 (Codename KJ). "Das Steuergerät des Airbagsystems des oben genannten Fahrzeuges kann unerwartet einen vorderen Airbag und/oder einen Gurtstraffer auslösen", teilte ein Jeep-Sprecher mit. Weltweit trifft die Rückrufaktion 111.644 Fahrzeuge. Als Abhilfe wird ein Überbrückungskabel mit Diodenfilter-Schaltung in Reihe eingebaut, dafür veranschlagt Jeep etwa 90 Minuten.
Der zweite Rückruf betrifft 510 Jeep Cherokee mit Produktionsdatum August 2007 bis Februar 2008 (Typ KK). Weltweit sind es insgesamt 2347 Autos, darunter auch einige Dodge Nitro, der auf der gleichen Plattform rollt. Hier kann sich die Wärmedämmung im Getriebetunnel am Unterboden der Fahrzeuge lösen und zu einer Materialschwächung der Kardanwelle bis hin zu einem Bruch des Teiles führen. In der Werkstatt wird die Wärmedämmung kontrolliert und bei Bedarf erneuert. Das dauert laut Jeep rund zwei Stunden. In beiden Fällen ist das Kraftfahrt-Bundesamt informiert und schreibt die Halter an.
Aston Martin: Gaspedal-Probleme
11.02.14 - Aston Martin ruft den Großteil seiner seit Ende 2007 gebauten Autos zurück. Bei den weltweit exakt 17.590 Fahrzeugen könne der Hebel des Gaspedals brechen und so das Unfallrisiko erhöhen, teilte Aston Martin mit. Der Rückruf findet sich inzwischen im Register der NHTSA. Betroffen sind demnach unter anderem die Modelle DB9, DBS, V8 Vantage, Rapide und Virage. In Deutschland müssen 2926 Fahrzeuge der oben genannten Baureihen in die Werkstatt. Der Rückruf betreffe Fahrzeuge, die zwischen dem 11. November 2007 und dem 31. Dezember 2013 gebaut wurden, sagte eine Konzernsprecherin.
Hintergrund sei, dass ein chinesischer Zulieferer für ein Bauteil minderwertiges Plastik von seinem eigenen Lieferanten bekommen habe und dies statt des Originalmaterials verwendet habe. Dies wurde dann in Großbritannien verbaut. Das Unternehmen will künftig wieder auf englische Zulieferer zurückgreifen. In der Werkstatt wird der fehlerhafte Hebel des Gaspedals ausgetauscht. Wie lange das dauert, sagte Aston Martin nicht. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert, Aston Martin schreibt die Halter in Deutschland an.
Toyota Prius III: Probleme mit der Hybrid-Elektronik
12.02.14 - Toyota ruft weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge seines Modells Prius wegen möglicher Software-Probleme in die Werkstätten. Die Hybrid-Regelelektronik könne bei wiederholt starker Beschleunigung überlastet werden. Betroffen ist die seit 2009 gefertigte dritte Generation des Hybridautos, teilte der japanische Weltmarktführer am Mittwoch (12. Februar) mit. In Deutschland sind gut 13.000 Wagen des Modells betroffen, das einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektroaggregat kombiniert. Europaweit werden Toyota zufolge rund 137.000 Halter angeschrieben.
Bei den betroffenen Autos würde in Einzelfällen eine Warnanzeige aufleuchten, das Fahrzeug in ein Notlaufprogramm schalten und an Fahrt verlieren. Bislang seien weltweit rund 400 Fälle gemeldet geworden, elf davon in Europa. Unfälle seien nicht bekanntgeworden. Beim Werkstattaufenthalt werde kostenlos eine verbesserte Software aufgespielt. Es handle sich um einen freiwilligen Rückruf zur Qualitätssicherung. Toyota war in den vergangenen Jahren mehrfach von Massenrückrufen verschiedener Modelle betroffen.
Mercedes S-Klasse: Gurtendbeschläge schadhaft
14.02.14 - Mercedes ruft in Deutschland 303 Fahrzeuge der aktuellen S-Klasse wegen Problemen mit den Sicherheitsgurten zurück. In den USA sind weitere 290 Fahrzeuge betroffen. Weil der sogenannte Gurtendbeschlag sich im Crashfall lösen kann, sind die Insassen unter Umständen nicht ausreichend gesichert. Um welchen Produktionszeitraum der S-Klasse es sich handelt, hat Daimler nicht gesagt. In der Werkstatt werden die Gurtendbeschläge geprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Das dauert laut Daimler etwa 15 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert, Daimler schreibt die Halter an.
Porsche 911 (991) GT3: 785 GT3 zum Check
21.02.14 - Nach zwei Fällen brennender Porsche 911 GT3 ruft Porsche alle 785 ausgelieferten Fahrzeuge (Generation 991, Modelljahr 2014) in die Werkstatt. Bereits am 17. Februar 2014 verhängte Porsche einen Verkaufsstopp für den 911 GT3. In einer aktuellen Porsche-Mitteilung heißt es: "Porsche informiert die Halter der betroffenen Fahrzeuge direkt und empfiehlt, das Fahrzeug nicht zu nutzen. Das Unternehmen bietet den Kunden an, die Fahrzeuge umgehend in das Porsche Zentrum zurückzuholen."
General Motors: Zündschloss defekt
27.02.14 - General Motors weitet einen Rückruf wegen fehlerhafter Zündschlösser auf 1,37 Millionen Fahrzeuge aus. Bei älteren Autos der Marken Chevrolet, Pontiac und Saturn kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen, wie der Hersteller in Detroit erklärte. Es handelt sich um die Modelle Chevrolet Cobalt und HHR, den Saturn Sky und Ion, den Pontiac Solstice und G5 sowie der nur in Kanada verkauften Pontiac Pursuit. Ob auch der in geringen Mengen verkaufte Chevrolet HHR in Deutschland betroffen ist, konnte ein Sprecher von Chevrolet Deutschland noch nicht klarstellen. Die Sachlage werde derzeit geprüft. Der mit dem Saturn Sky baugleiche Opel GT könnte ebenfalls Probleme bereiten, ein Opel-Sprecher war zu diesem Thema heute (26. Februar 2014) nicht zu erreichen.
Das plötzliche Zurückstellen des Zündschlüssels schaltet nicht nur den Motor aus, sondern auch die meisten elektrischen Systeme. Nach Angaben des Autokonzerns könnten Unfälle mit 13 Toten damit in Verbindung stehen, die Front-Airbags hatten sich in insgesamt 31 gemeldeten Fällen nicht geöffnet. Vor zwei Wochen umfasste der in den USA und Kanada gestartete Rückruf erst halb so viele Fahrzeuge. GM schickte nun jedoch weitere Modelle aus den Jahren 2003 bis 2007 zur Reparatur in die Werkstätten. Nordamerika-Chef Alan Batey räumte Versäumnisse bei der Aufklärung der technischen Probleme ein. "Es tut uns sehr leid, und wir arbeiten daran, die Sache so schnell wie möglich richtigzustellen."
VW Caddy: Achtung, Klappe
27.02.14 - VW ruft wegen eines fehlerhaften Kugelbolzens am Gasdruckdämpfer der Heckklappe weltweit 589.000 Caddy der dritten Generation zurück. In Deutschland sind 284.000 Fahrzeuge betroffen. Es handelt sich um Autos aus dem Produktionszeitraum November 2003 bis Januar 2013. "Durch den Mangel können die Kugelbolzen, an denen die Gasdruckdämpfer der Klappe am Fahrzeug fixiert sind, von einer Vorschädigung betroffen sein. Um ein unvorhergesehenes Zufallen der Heckklappe infolge eines Ablösens des Kugelbolzens zu vermeiden, wird im Rahmen einer weltweiten Rückrufaktion vorsorglich eine neue Halterung des Gasdruckstoßdämpfers montiert", schreibt VW-Nutzfahrzeuge. In der Werkstatt werden die Kugelbolzen, an denen die Gasdruckdämpfer der Klappe am Fahrzeug fixiert sind, ausgetauscht. Das dauert laut VW zwischen 30 und 90 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an. Fahrzeuge mit seitlich fixierten Flügeltüren müssen nicht in die Werkstatt.
Nissan Qashqai: Turbolader in Gefahr
01.03.14 - Nissan ruft weltweit 161.257 Qashqai und Qashqai +2 zurück, davon 16.276 Fahrzeuge in Deutschland. Betroffen sind SUVs mit dem 1,5-Liter- bzw. 2,0-Liter-Dieselmotor aus dem Produktionszeitraum 15. April 2010 bis 12. Dezember 2011 (2,0-Liter) und 14. Juli 2010 bzw. bis 29. Oktober 2012 (1,5-Liter). Bei einigen Fahrzeugen könne es zu einem Platzen des Ansaugschlauches am Turbolader kommen, teilte Nissan mit. Das könne zu einem plötzlichen Leistungsverlust führen. In der Werkstatt wird der Ansaugschlauch am Turbolader ausgetauscht, Nissan machte keine Angaben, wie lange die Reparatur dauert. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert, Nissan schreibt die Halter an.
KBA: Warnung vor Stahlrädern von Reifen-Go
01.03.14 - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat erneut eine öffentlichen Warnung vor der Nutzung von Stahlrädern des Online-Anbieters Reifen-Go.de veröffentlicht. Diesmal handelt es sich um die Typen RG 18325 und RG 19247.
Bereits im Januar 2014 warnte das KBA vor mangelnder Dauerfestigkeit der Modelle RG 16445, RG 18245, RG 18425 und RG 19045. Insgesamt 3939 Exemplare davon wurden laut KBA bundesweit vom 18. Oktober 2012 bis 30. Oktober 2012 verkauft, bevor Gutachten ihnen eine unzureichende Festigkeit bescheinigten. Im Extremfall kann das dazu führen, dass sich das Rad infolge eines Bruchs während der Fahrt vom Fahrzeug löst. Die Kennzeichnung der Räder ist auf der Radaußenseite eingeprägt.