A6, hätt ich nie gedacht.........

Volvo V70 3 (B)

Eben auf dem Nachhauseweg mal beim Audi Händler angehalten. Ich dachte mir schau mal in einen
allseits so gelobten A6, der soll ja millionenfach besser als der V70 sein.
Erster Eindruck von außen, er wirkt groß, dann aber beim reinsetzten Überraschung. Es kam mir vor
als ob ich in einer Klasse kleiner sitze. Ansonsten wirkt das Armaturenbrett sehr verwirrend mit den
sehr verstreut angebrachten Knöpfen. Aber die Verarbeitung scheint gut. Also, nächste Überraschung
die hintere Tür geöffnet, man muß aufpassen, das man sie nicht komplett rausreist. So leicht ist die,
wirkt wie Pappmache`. Der Kofferraum ist definitiv ein Witz, und wird seinem Namen sicher nicht
gerecht. Laptopraum wäre bestimmt besser. Mag sein, das Audi tolle Motoren hat, aber der Rest, und
der ist mir viel wichtiger, überzeugt mich nicht. Wie kann man für so wenig Auto nur so viel Geld bezahlen.
Offensichtlich sind Volvo Fahrer im Durchschnitt doch höher gebildet.
Also der A6, ist jedenfalls für mich, kein Ersatz des V70.

Gruß
Klaus

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von f355


*....den X6 hat sie mir allerdings verboten 🙁

... das läßt auf guten Geschmack schließen! 😉

Grüße vom Ostelch

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Für mich ist ein Motor in einem Alltagswagen (also nicht Renn-/Sportwagen etc.) dann gut bzw. umso besser, je leiser er ist.

Den D5 kenne ich hauptsächlich aus einem XC60 Modelljahr 2012 (also die 215 PS Variante).
Irgendwie fand ich den D5 ja auch mal überzeugend, schließlich habe ich ihn gekauft.

Im Alltag bin ich nun aber meistens mit dem ollen V70 II unterwegs, welcher den 2.4 Sauger 140 PS hat. Und ja, der ist nicht so schnell, aber er ist vor allem eines: leise.
Erst recht wenn er Erdgas statt Benzin verbrennt. Und genau diese Ruhe ist es, welche meiner Meinung nach doch maßgeblich zum Komfort in einem Fahrzeug beiträgt.

Als ich vor kurzem nach etlichen Wochen mal wieder eine größere Strecke mit dem XC60 zurückgelegt habe, durfte ich erst einmal wieder erfahren, wie LAUT der doch tatsächlich ist.
Okay, wenn man einmal seine Reisegeschwindigkeit erreicht hat, übertönen die Windgeräusche sowieso den Motor und dann ist das auch alles kein Problem mehr. Aber bei jedem Tritt auf das Gaspedal grölt vorne unter der Haube ein wildes Tier los. Anfangs hat das noch irgendwas Besonderes. Da denkst Du noch „ach, herrlich, dieser knurrige 5-Zylinder, der ist schon einmalig“. Wenn es aber darum geht entspannt anzukommen, finde ich nicht gerade, dass der D5 besonders gut dazu beiträgt. Da habe ich lieber einen Motor von dem ich nichts mitbekomme und der einfach nur seinen Job macht. Und das ist der D5 in meinen Augen nicht. Der weiß ganz genau, was er tun muss, um auf sich aufmerksam zu machen. Und nach ziemlich genau 30 Minuten empfindet man diesen immer wiederkehrenden Lärmpegel von vorne nicht mehr als „sympathisch-kernigen Knurrfreund“, sondern denkt sich nur noch „kann der nicht einfach seine Klappe halten, und mich leise ans Ziel bringen“?

Kurz zum V6 Audi:
Im Leerlauf klingt der D5 deutlich angenehmer als der V6 im Audi - das vorab.
Wenn Du bei laufendem Motor vor der Haube des Audi stehst, kannst Du Dich kaum mit jemandem unterhalten, der gerade am Kofferraum etwas aus- oder einlädt…
Von außen ist der 3.0 TDI schlicht nicht zu ertragen. Während des Fahrens kommt dem Audi zu gute, dass er eine ausgezeichnete Dämmung besitzt (ist mit Sicherheit auch klassenüblich).
Ich habe vor einiger Zeit den Fehler gemacht, mein Audi-Modell mit dem 12 Zylinder Benziner Probe zu fahren. Im Stand war das Gebläse der Klimaautomatik lauter als der Motor – beeindruckend. Beeindruckend war allerdings auch der Verbrauch 😁?Die Probefahrt stellte sich als Fehler heraus, als ich danach wieder in meinem 3.0 TDI Platz nahm und den knurrigen, vibrationsreichen Diesel aus seinem Schlaf weckte. Ein Diesel passt nicht in eine Reiselimousine, erst recht nicht in eine Limousine der Oberklasse. Da gehört so ein Traktor-Motor nicht rein. Das weiß ich heute besser und werde ich in Zukunft berücksichtigen.

Ich finde den D5 dennoch um Längen besser als beispielsweise Nachbars 20d aus der BMW 3er Reihe (E90/91), den ich auch schon fahren durfte, und bei dem ich nach dem Anlassen des Motors erschrocken war, wie stark die Vibrationen in den Innenraum dringen und sich auf die Mittelkonsole übertragen. Wenn der VEA D4 leiser läuft als der D5, kann das nur gut für Volvo sein.

Ich muss ganz klar sagen, für mich ist der Diesel mittlerweile die falsche Entscheidung. Und damit möchte ich auch ganz klar sagen, dass die Motoren nicht schlecht sind. Deshalb werde ich die beiden Diesel auch noch behalten, denn sie verrichten treu ihren Dienst (ja, auch der böse Audi!).

Meine Meinung, dass ein niedriges Geräuschniveau zum entspannteren Fahren und höherem Komfort beiträgt festigt sich irgendwie immer mehr. Ich bin ab und an mit den Elektro-smarts aus der car2go Flotte in S unterwegs. Das einzige was man vom Motor hört ist ein leichtes Summen – perfekt. So stell ich mir das vor. Ich verstehe einfach nicht, was die Leute (auf Dauer) an den Dieseln finden…

Und jetzt hoffe ich, dass ich niemanden beleidigt oder gekränkt habe. Ich wollte nur meine (gegenwärtige) Sicht der Dinge kundtun.
Grüße
Hannes

Zitat:

Original geschrieben von Bitmac


Als ich ende 70er die Autoprüfung machte war es normal dass ein Auto 10 Liter brauchte so auch der Audi 60 meiner Eltern. 10 im Sommer, -15 Liter im Winter. Daran habe ich mich immer orientiert und mit gut 9 Litern bin ich immer noch in meinem angepeilten Verbrauch. Eigentlich nur mein zwischenzeitlicher BMW 318i ende 90er anfangs 2000er war mit 8 Litern unterdurchschnittlich. Hat mich also noch keiner arm gesoffen.

1970 hat der L Benzin aber noch nicht 1.60.- gekostet...

Ich sag so: Entweder man ist ein 5-Zylinder-Fahrer, oder eben nicht.

Zitat:

Original geschrieben von gilera94


Ich sag so: Entweder man ist ein 5-Zylinder-Fahrer, oder eben nicht.

Das Gesamtpaket muss halt irgendwie passen. Mir wäre ein 6 Zylinder lieber, wenn der dann aber in einem Q5 steckt, ist's auch blöd. Dann lieber den 5 Zylinder im XC60😉

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Zitat:

Original geschrieben von elch1964


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ja

Zitat:

Original geschrieben von Lord-DJ


Ein Diesel passt nicht in eine Reiselimousine, erst recht nicht in eine Limousine der Oberklasse.

Grundsätzlich stimme ich dem zu, aber wenn ich im 6er Gran Coupé 40d meines besten Freundes, mit dem 313PS Diesel, mitfahre, habe ich nie den Eindruck, dass da ein anderer Motor rein muss. Da merkt man wirklich nur wenn man im Leerlauf draußen steht, dass da ein Treckeraggregat drin ist.

Zitat:

Original geschrieben von Lord-DJ


Für mich ist ein Motor in einem Alltagswagen (also nicht Renn-/Sportwagen etc.) dann gut bzw. umso besser, je leiser er ist.
.......
Meine Meinung, dass ein niedriges Geräuschniveau zum entspannteren Fahren und höherem Komfort beiträgt festigt sich irgendwie immer mehr. Ich bin ab und an mit den Elektro-smarts aus der car2go Flotte in S unterwegs. Das einzige was man vom Motor hört ist ein leichtes Summen – perfekt. So stell ich mir das vor. Ich verstehe einfach nicht, was die Leute (auf Dauer) an den Dieseln finden…

Und jetzt hoffe ich, dass ich niemanden beleidigt oder gekränkt habe. Ich wollte nur meine (gegenwärtige) Sicht der Dinge kundtun.
Grüße
Hannes

Moinmoin !

Zunächst mal: guter Beitrag von Dir, der Deine persönlichen Prioritäten klar hervorhebt, ohne besserwisserisch zu wirken 🙂 !

Deine Frage nach der "Sinnhaftigkeit" von Diesel-Motoren möchte ich aus meiner Sicht folgendermaßen beantworten: ich lege bei einem Motor größten Wert auf Sparsamkeit und Langlebigkeit - und fahre deshalb seit über 20 Jahren Diesel-Modelle. Die Geräuschkulisse ist mir persönlich eher nicht so wichtig ( um nicht zu sagen: total egal ).

Und bei einer jährlichen Fahrleistung von ca. 50.000 Kilometern kommt für mich nur ein Diesel in Betracht, da
- Benziner aufgrund des höheren Verbrauchs und Liter-Preises immer noch teurer sind ( obwohl sie in den letzten Jahren schon etwas "aufgeholt" haben )
- für mich bei Erdgas zu viele Nachteile bestehen ( will ich hier jetzt nicht aufzählen )
- es zur Zeit noch keine für meine Zwecke geeigneten Elektrofahrzeuge auf dem Markt gibt.

So unterschiedlich können persönliche Bedürfnisse sein 😉 ...

Auch ich hoffe, niemandem " auf den Schlips getreten" zu sein !

Gruß,

AlcesMann

Zitat:

Original geschrieben von AlcesMann


Deine Frage nach der "Sinnhaftigkeit" von Diesel-Motoren möchte ich aus meiner Sicht folgendermaßen beantworten: ich lege bei einem Motor größten Wert auf Sparsamkeit

So sieht es aus, wobei ich die Langlebigkeit mal nicht zitiert habe, da dürften heute die Benziner (ohne Turbo) langlebiger sein.

Zitat:

Original geschrieben von mittelhessenbub


Du weißt ja, wenn immer der klügere nachgibt, wird die Welt nur noch von Volltrotteln bevölkert.

OK, sorry hatte ich vergessen, ich werde also versuchen die Sachverhalte so einfach darzustellen, das selbst Du sie verstehen können solltest.

Die menschlichen Sinnesorgane sind kaum bis gar nicht dafür ausgelegt vergleichende Messungen vorzunehmen, wozu auch, hätte evolutionär keinen Sinne gemacht. Es reicht aus, wenn man sehen kann, ob eine Gefahr sich nähert, oder entfernt und wie groß der Gegner wohl ist. Dabei sind die Augen in Zusammenspiel mit dem Gehirn noch am ehesten in der Lage für Vergleichsmessungen. Stellt man ein kürzeres Auto vor ein längeres kann jedermann/frau sicher sagen welches das längere ist. Stellt man sie Schnauze an Schnauze wirds schon schwieriger, stellt man sich dazwischen, sodaß man sich zum betrachten 180° drehen muß brauchts schon sehr starke Unterschiede um das noch feststellen zu können. Beim Hören ists ganz ähnlich. Laut und leise läßt sich bei gleicher Frequenz noch ganz gut unterscheiden, aber schon bei einem Frequenzwechsel der einen Geräuschquelle wirds schwierig.

Die Extremitäten, die zur Flucht, oder Verteidigung eingesetzt werden, also Arme und Beine sind dafür völlig ungeeignet. Man kann dies selbst ganz leicht nachprüfen: Der/die Partnerin möge einen hinreichend großen Karton versteckt mit verschiedenen Gewichten füllen und man selbst versuche die Gewichte richtig einzuschätzen. Hat man zwei gleiche Kartons kann man das auch noch mit unterschiedlichen Gewichten in beiden Kartons, die jeweils nur von einem Arm angehoben werden versuchen. In beiden Fällen braucht es sehr große Gewichtsunterschiede, um nicht nur Zufallsergebnisse zu erzielen, sondern wirklich den Unterschied zu erfühlen. Noch schlimmer wird es, wenn man den Augenreiz hinzufügt und unterschiedlich große und unterschiedlich schwere Kartons je einen in die rechte und einen in die linke Hand nimmt.

Bübchenlektion 1: Die menschlichen Sinne sind als Meßinstrument völlig ungeeignet

Das ist natürlich halbwegs gebildeten Menschen bewußt, deswegen wurden ja auch entsprechende Meßmittel erfunden, um das Gewicht einer Tür zu messen könnte man sie also ausbauen und wiegen. Der Erkenntnisgewinn wäre allerdings relativ gering, denn was sagt uns das Gewicht einer Tür?

Spannender ist es wohl eher die Kraft, die zum Öffnen der Tür erforderlich ist, zu messen. Hier wird es dann allerdings komplex, denn da spielt nicht nur das Gewicht der Tür, sondern auch die Scharniere, die Federn die das Zufallen verhindern, die Dämmstoffe, die Dichtungen, ... eine Rolle. Man wird also als sinnvolle Messung die Werte der Zug- bzw. Druckkraft über die Öffnungsgeschwindigkeit aufnehmen müssen. Dies tut man für beide Fahrzeuge mehrfach, dokumentiert die Daten und kann dann gemittelte Graphen zeichnen.

Bübchenlektion 2: Für beweisbare Fakten sind objektive Meßwerte zwingend erforderlich

Wir haben jetzt also zwei objektive, gemessene Graphen für die A und V Türen und was sagen uns diese Meßwerte über die Qualität der Türen? Genau: Gar nichts, wir müßten erstmal einen Großfeldversuch mit hunderten Türen und Probanden starten, um eine Normtür ermitteln zu können, auf deren Meßgraphen wir dann die bereits vorhandenen Graphen auftragen, um sie bewerten zu können. Allerdings wüßten wir dann noch immer nichts über die herstellerinternen Vorgaben, es kann ja auch sein, das ein Hersteller bewußt seine Türen leichter öffnen lassen möchte als die Normtür es vorschreiben würde.

Das führt jetzt aber zu weit, für die weiteren Lektionen warte ich erstmal bis Bübchen mindestens den Grundschulabschluß hat, sonst wird er in der Schule noch größenwahnsinnig.

Bei mir im Büro sehen alle Türen gleich aus. Die Eingangstüre ist einbruchshemmend und ungefähr 3x so schwer wie die normalen Türen. Das weiß ich, aber beim Öffnen merke ich es nicht.

Mythbuster Lektion 1 ist also bestätigt 😁

@ stelen: 😁 😁 😁 !

Und das um diese Uhrzeit - schönes Ding 😎. Aber ob Du das mhbchen damit nicht jetzt schon total überfordert hast 🙄 😉 ?

Gruß,

AlcesMann

*chipsundcolahol*

😁

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