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GM und Honda arbeiten gemeinsam an Brennstoffzellen - Wasserstoff-Allianz

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Elektroautos verkaufen sich nur schleppend. Aus diesem Grund setzen weitere Autokonzerne nun verstärkt auf die Brennstoffzelle als Antrieb der Zukunft.

In zwei Jahren soll der Nachfolger des Brennstoffzellen-Autos Honda FCX Clarity auf den Markt kommen In zwei Jahren soll der Nachfolger des Brennstoffzellen-Autos Honda FCX Clarity auf den Markt kommen Quelle: Honda

New York - Der Opel-Mutterkonzern General Motors und der japanische Hersteller Honda gaben am Dienstag in New York eine Partnerschaft bekannt. Neben der gemeinsamen Entwicklung von Autos soll auch das Netz an passenden Tankstellen ausgebaut werden. Die ersten Modelle könnten 2020 fertig sein. Zu den Fahrzeugen oder zu Preisen äußerten sich die Konzerne nicht.

Beide Unternehmen arbeiten schon seit Jahren unabhängig am Brennstoffzellen-Antrieb und bezeichnen sich selbst als führend bei der Technik. Die jetzige Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund weiterer unlängst geschlossener Bündnisse in der Autoindustrie: So haben sich BMW und Toyota bei der Brennstoffzelle zusammengetan sowie Daimler, Ford und Nissan.

Kosten sind noch zu hoch

Beim Brennstoffzellen-Antrieb wird Wasserstoff als Energiequelle eingesetzt. Es entstehen als Emissionen nur Wasserdampf und Wärme. Gegenüber Elektroautos können die Wagen längere Strecken zurücklegen und schneller wieder auftanken.

Bislang hat sich die Brennstoffzelle jedoch nicht durchsetzen können. "Die Kosten sind nicht weit genug heruntergegangen", erläuterte GM-Vorstand Stephen Girsky. Zudem müsse die nötige Infrastruktur geschaffen werden. "Zusammen können wir die Technologie schneller entwickeln."

 

Quelle: dpa

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