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Ford Mustang Cobra Jet (2018): Jubiläumsmodell für den Dragstrip - Viertelmeile-Monster ohne Straßenzulassung

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Vor 50 Jahren führte Ford den Mustang Cobra Jet ein, benannt nach seinem 7,0-Liter-V8-Motor. Zum Jubiläum baut der Hersteller einen Dragster ohne Straßenzulassung.

Zum 50. Geburtstag baut Ford wieder einen Mustang Cobra Jet Zum 50. Geburtstag baut Ford wieder einen Mustang Cobra Jet Quelle: Ford

Dearborn – Der Ford Mustang Cobra Jet war eine Legende auf der Viertelmeile. Mit 340 angegebenen (und mehr als 400 echten) PS war er ab 1968 einer der Schnellsten – und einer der Haltbarsten. Sein 7,0-Liter-Motor lieferte viel Leistung bei niedrigen Drehzahlen. So überstand er die Belastung besser als andere Antriebe.

Zum 50. Jubiläum baut Ford wieder einen Mustang Cobra Jet. Dieses Mal mit kleinerem Motor, dafür aber deutlich mehr Leistung. Der „Coyote“-V8 aus dem Mustang GT bekommt 5,2 Liter Hubraum und genug Leistung für Rekorde: Ford kündigt an, dass der neue Cobra Jet die Viertelmeile in rund 8,5 Sekunden absolviert – mit einer Endgeschwindigkeit von gut 240 km/h.

Ford Mustang Cobra Jet: Viertelmeile-Renner

Das 2016er-Modell: Ford Mustang Cobra Jet für die Viertelmeile Das 2016er-Modell: Ford Mustang Cobra Jet für die Viertelmeile Quelle: Ford Damit wird der Cobra Jet zu schnell für eine Straßenzulassung. Dodge hält derzeit den Rekord für das schnellste Viertelmeile-Auto mit Kennzeichen. Der Challenger Demon rast die Viertelmeile in 9,65 Sekunden entlang – auf gerade noch legalen Semislicks. Der Mustang steht auf Vollslicks ohne Straßenfreigabe, aufgezogen auf Felgen von Weld Racing.

Beim Modellwechsel auf die aktuelle Generation Mustang stellte Ford auf Einzelradaufhängung an der Hinterachse um. Im Cobra Jet fliegt die aufwendige Konstruktion aus dem Auto. Sie wird von einer 9-Zoll-Starrachse ersetzt, kombiniert mit einer Vierlenker-Aufhängung und speziellen Stoßdämpfern.

Im Auto stecken Überrollkäfig und Rennsitze. Ford spricht von einem „turnkey racecar“ – also einem Rennwagen, der abfahrbereit übergeben wird. Den Hof des Händlers werden Cobra Jets auf dem Anhänger verlassen: Das Auto gilt als Sportgerät und hat keine Fahrgestellnummer – es ist also nirgendwo zulassungsfähig. Das Fahrzeug soll bei offiziellen Viertelmeile-Events in diversen Klassen starten.

Schneller als das 2016er-Modell

Es ist nicht das erste Mal, das Ford den Namen „Cobra Jet“ neu auflegt. Zuletzt gab es vor zwei Jahren ein Sondermodell des Mustangs, ebenfalls nur für den Dragstrip ausgelegt. Ford gab damals eine Zeit von weniger als neun Sekunden für die kurze Gerade an – also einige Zehntelsekunden langsamer als die neue Version. Die Leistung gab Ford nie offiziell an. Gerüchten zufolge lag sie bei etwa 1.000 PS.

Der Neue wird wohl stärker. 68 Exemplare sollen entstehen – ein Hinweis auf das Geburtsjahr des Cobra Jet. Ford verkauft die Autos ausschließlich mit weißem oder rotem Lack. Der Preis wird bei rund 100.000 US-Dollar liegen.

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