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JP Kraemer: Fünf Tipps zum Autokauf - Video - Verliebt Euch nicht und lasst Euch helfen

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Der PS-Profi hilft beim Autokauf: Jean Pierre Kraemer sprach mit uns über Autolacke, Internetmythen und fünf Autos, die man auf jeden Fall mal fahren sollte.

Jean Pierre Kraemer im Interview mit MOTOR-TALK-Redakteur Constantin Bergander Jean Pierre Kraemer im Interview mit MOTOR-TALK-Redakteur Constantin Bergander Quelle: blacmedia | Torsten Schwarz für mobile.de

Würzburg – Jean Pierre hat wenig Zeit. Der PS-Profi und Chef von JP Performance sprach eben auf einem Kongress vor Autohändlern, gleich macht er sich auf den Weg nach Ingolstadt. Zwischendurch noch schnell Selfies und Autogramme. Und ein kleines Interview. Wir haben eine halbe Stunde angesetzt. Sicherheitshalber, für Versprecher, Neustarts und ein kurzes Briefing.

JP winkt ab. Bei ihm ist alles echt und spontan, es kann direkt losgehen. Dafür muss er nicht einmal wissen, worum es geht. Nur die grobe Richtung ist klar: Wir sprechen über Autos. Natürlich. Damit wurde er berühmt. Im Fernsehen („Die PS-Profis“) und besonders auf Youtube. Sein Kanal „JP Performance“ ist der erfolgreichste deutsche Auto-Kanal.

JP Kraemer gibt Tipps zum Autokauf

Heute reden wir über den Autokauf. Nicht über das, was jeder schon weiß. Sondern über das, was man gern vergisst. Grundlagen für die Couch, Tipps für zu Hause, bevor man zum Verkäufer fährt. Denn eine gründliche Vorbereitung ist genauso wichtig wie die Besichtigung selbst.

Die beginnt bei der Recherche im Netz. Das neige allerdings zu Übertreibungen und Verallgemeinerungen. Wenn ein kleiner Prozentsatz eines Massenmotors Probleme macht, klingt das in Foren schnell nach Konstruktionsfehlern. „Heutzutage werden wirklich keine Schabernack-Motoren mehr gebaut“, findet JP. Autos müsse man deshalb stets für sich bewerten. Am besten mit jemandem, der sich auskennt.

Trotz aller Liebe zum Auto: Ohne Vernunft geht es nicht. Knallige Farben und getunte Autos sind gefährlich, spätestens für den Wiederverkaufswert. Besser seien Serienautos in gewöhnlichen Farben – notfalls als Basis für spätere Umbauten. Und man sollte eine gute Distanz zum Auto aufbauen. Denn wer sich verliebt, wird leichtsinnig. Und kauft womöglich einen Sportler für die Familie.

Autos, die man gefahren sein muss

Bei Autos kann es nicht nur um Vernunft gehen. Die tollsten Kisten hängen als Poster in Kinderzimmern, sind beim Autoquartett ganz vorne oder werden bei mobile.de besonders oft angeguckt. JP hat viele davon. Einige dieser Modelle sollte jeder mal gefahren sein. Für uns fasst er seine Lieblinge zusammen:

  • Porsche 911 (luftgekühlt, zum Beispiel Baureihe 964)
  • VW Golf 7 GTI
  • Nissan Skyline (R32, R33 oder R34 mit „RB26“-Motor)
  • Toyota Supra Mk. IV
  • Ein Auto mit Wankelmotor
  • Ein US-Straßenkreuzer mit V8-Motor

Nach knapp 15 Minuten sind wir fertig. Ohne Briefing und fast ohne Versprecher. JP hetzt zum nächsten Termin. Und wir finden: Recht hat er, in allen Punkten.

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