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Der ÖPNV soll laut Uber bald in die Luft verlegt werden - Uber stellt Konzept für fliegende Taxis vor

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Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat große Pläne: 2023 soll der kommerzielle Betrieb von kompakten Fluggeräten zur Beförderung von Menschen in der Stadt starten.

Neu ist die Idee nicht, bereits 2009 stellte der niederländische Entwickler John Bakker seine Umsetzung eines fliegenden Autos vor Neu ist die Idee nicht, bereits 2009 stellte der niederländische Entwickler John Bakker seine Umsetzung eines fliegenden Autos vor Quelle: dpa/Picture Alliance

Dallas - Uber will seine Transportdienste in einigen Jahren auch in der Luft anbieten. Der Fahrdienst-Vermittler stellte am Dienstag Pläne für ein Netzwerk aus kompakten Fluggeräten vor, die Menschen in der Stadt befördern. Die Technik soll von Partnern wie dem Hubschrauber-Hersteller Bell oder dem Flugzeugbauer Embraer kommen. Uber will ein Netz aus "Vertiports" betreiben, an denen die Fluggeräte senkrecht starten und landen können. Zum Jahr 2020 sind Tests in der texanischen Stadt Dallas und Dubai geplant. Das Ziel sei, drei Jahre später einen kommerziellen Betrieb aufzunehmen.

Uber hatte Interesse am Luftverkehr in Städten bereits mit einem Strategiepapier im vergangenen Herbst gezeigt - jetzt folgt die Umsetzung. Das Unternehmen argumentiert, dass die Straßen vollgestopft mit Autos und teuer im Unterhalt seien und man deshalb in die Luft ausweichen müsse. Uber rechnet vor, dass die Beförderungskosten pro Passagier und Kilometer mit der Zeit mit denen in heutigen Fahrdiensten vergleichbar sein könnten.

Mit dieser Idee steht Uber nicht alleine da

Auch andere Unternehmen denken über Luft-Mobilität in der Stadt nach. Airbus arbeitet bereits an Fluggeräten dafür. Die chinesische Firma Ehang will in diesem Jahr ebenfalls in Dubai Tests mit einer Art Riesen-Drohne starten, die eine Person befördern kann. Am Montag wurde auch ein von Google-Mitgründer Larry Page finanziertes Projekt zur Entwicklung kleiner Passagier-Fluggeräte vorgestellt.

 

 

Quelle: dpa

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