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Suzuki Kizashi: Viel Austattung fürs Geld

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Das neue Suzuki-Topmodell steht vor dem Start. Nach den jetzt bekanntgegebenen Preisen verspricht der Kizashi ein Schnäppchen für jene zu werden, denen Ausstattung vor Image und Individualisierungsoptionen geht.

Mit Vollausstattung koste der Kizashi 26.900 Euro, frohlockt Suzuki in einer heute verbreiteten Mitteilung. Vollausstattung - das werden viele kommentarlos so abschreiben, obschon doch diese Bezeichnung jede Menge Missverständnisse provoziert. Vollausstattung ist für einen Kleinwagen-Fahrer naturgemäß etwas anderes als für den Eigner einer Oberklasse-Limousine, und konkret definiert ist es sowieso nicht.

Im Falle des Suzuki Kizashi wollen wir also lieber von für die Mittelklasse überdurchschnittlich guter Ausstattung sprechen, denn in der Tat hat der japanische Hersteller die Extras großzügig verteilt. So findet sich Leder nicht nur an Lenkrad und Schaltknauf, sondern auch an Sitzen und Türverkleidungen. Eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik ist ebenso Standard wie Parksensoren vorne und hinten, Sitzheizung vorne, Tempomat, Multifunktionslenkrad, Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer, Fußraumbeleuchtung vorne, elektrisch anklappbare Außenspiegel, automatisch abblendender Innenspiegel sowie CD-Radio mit USB-Anschluss.

Auch ein elektrisches Glasschiebedach, ein zehnfach elektrisch verstellbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion und sogar Xenon-Schwinwerfer liefert Suzuki ohne Aufpreis. 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 235er-Pneus und dunkel getöntes Glas ab der B-Säule sorgen schließlich für einen stämmigen Auftritt, sieben Airbags für gute Sicherheit. Im Gegensatz zu früheren Suzuki-Verlautbarungen wird es den Kizashi nur in einer Ausstattungslinie geben, die all diese Zutaten beinhaltet.

So umfangreich die Serienausstattung ist, so kurz ist die Auswahl bei den Extras: Metalliclack für 490 Euro ist die einzige Option. Wer ein Navigationssystem, Freisprechanlage, Standheizung, Alarmanlage, Seitenairbags hinten, Rückfahrkamera, Assistenzsysteme oder auch nur Sonnenrollos im Fond wünscht, geht leer aus.

Auch motorseitig haben Kunden nicht die Qual der Wahl: Unter der Haube arbeitet ein 2,4-Liter-Benziner mit 178 PS und 230 Newtonmeter maximalen Drehmoments. Er ist gekoppelt an ein manuelles Sechsganggetriebe und verbraucht 7,9 Liter im Norm-Mittel. Alternativ kann aber für 3.000 Euro Aufpreis ein Modell mit Allradantrieb bestellt werden, der stets an eine sechsstufige CVT-Automatik gekoppelt ist. Hier gehören dann zusätzlich eine Berganfahrhilfe und Schaltwippen am Lenkrad zum Standard.

Ein Diesel-Modell ist vorläufig nicht im Angebot.

 

Quelle: Autokiste

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