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ADAC warnt vor Kopfhörern im Straßenverkehr - Studie: Reaktionsfähigkeit stark eingeschränkt

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Im Auto und noch mehr auf dem Fahrrad: Wer sich im STraßenverkehr bewegt, sollte auf Kopfhörer verzichten. Darauf weist der ADAC hin. Schüler seien besonders gefährdet.

Kopfhörer auf dem Fahrrad: Laut einer neuen Studie des ADAC sollte man darauf lieber verzichten Kopfhörer auf dem Fahrrad: Laut einer neuen Studie des ADAC sollte man darauf lieber verzichten Quelle: ADAC

München - Der ADAC warnt vor der Benutzung von Kopfhörern im Straßenverkehr. Verkehrsgeräusche würden gedämpft, eine angemessene Reaktion auf Verkehrslagen dadurch verhindert. Das erläuterte der Automobilclub am Donnerstag. Einer aktuellen Untersuchung des ADAC zufolge ist fast jeder zehnte Schüler oder Student mit Kopfhörern auf dem Fahrrad unterwegs. Deutlich weniger junge Menschen benutzen dagegen das Smartphone am Lenker. Im Autoverkehr sei Ablenkung immer häufiger die Unfallursache - nach Schätzungen in zehn Prozent der Fälle.

Gerade weil Radfahrer im Gegensatz zu Autofahrern ungeschützt sind, seien vorausschauendes Fahren und volle Konzentration besonders wichtig, betonte der ADAC. Radfahrer müssten jederzeit bremsen können, beide Hände müssten am Lenker sein, um jederzeit reagieren zu können. Bei Autofahrern könnten selbst einfache Tätigkeiten wie Essen, Trinken oder das Aufsetzen der Brille ablenken.

Lautes Musik hören ist im Straßenverkehr verboten, sofern dadurch die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen - wie beispielsweise Signaltöne von Einsatzfahrzeugen - beeinträchtigt wird. Wer von der Polizei erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen.

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