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Golf 7 Facelift (2016): Erste Bilder - So sieht der Golf nach dem Facelift aus

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Ende 2016 zeigt VW den überarbeiteten Golf. Erste Bilder sind bereits aufgetaucht: Ein niederländisches Blog hat sie entdeckt, versteckt in der Infotainment-Firmware.

VW Golf 7 Facelift: Bilder aus der Firmware kündigen neue Schürzen und LED-Scheinwerfer an VW Golf 7 Facelift: Bilder aus der Firmware kündigen neue Schürzen und LED-Scheinwerfer an Quelle: autoblog.nl und volkswagen.de

Amsterdam – Wie der neue Golf aussieht, das weiß der alte Golf. Denn VW versorgt ihn offenbar vorab mit vertraulichen Informationen. Laut eines Berichtes des niederländischen Autoblog.nl verstecken sich in der Firmware des Infotainmentsystems Bilder der Facelift-Variante. Normalerweise sollten dort nur die des aktuellen Exterieurs gespeichert sein.

Wer diese Grafiken auslesen und weiterleiten konnte, wissen wir nicht genau. Autoblog.nl dankt einem gewissen „Jille“, an anderer Stelle bezieht sich das Medium auf einen „Mann im Regenmantel“ – eine Metapher für einen Spion im Trenchcoat. Jetzt sind die Bilder öffentlich und verraten uns ein paar Details zum kommenden Facelift.

VW Golf 7 Facelift: LED-Scheinwerfer für alle

Der Golf 7 GTI bekommt größere Lufteinlässe. Die rote Zierleiste umschließt jetzt die beiden Leuchtelemente in den Scheinwerfern Der Golf 7 GTI bekommt größere Lufteinlässe. Die rote Zierleiste umschließt jetzt die beiden Leuchtelemente in den Scheinwerfern Quelle: autoblog.nl und volkswagen.de Zur Modellpflege ändert sich nichts am Blech des Kompakten. Trotzdem bekommt er ein frisches Gesicht. Die vordere Schürze unterscheidet sich stark von der aktuellen Version und erinnert an die des VW Passat Alltrack. Am Heck ändert sich die Position der Reflektoren. Die Endrohre der Auspuffanlage sitzen nicht mehr darunter, VW integriert nun Blenden in die Schürze.

Längst überfällig: Offenbar bietet VW nach dem Facelift LED-Scheinwerfer für mehr Modelle an als bisher. Bisher gibt es sie nur am E-Golf und am Plug-in-Hybrid Golf GTE. Die Facelift- Grafiken zeigen Verbrenner mit den kleineren Leuchtmitteln der Elektro-Modelle.

Insgesamt hat Autoblog.nl drei Varianten des gelifteten Golf veröffentlicht: Einen Fünftürer, einen Golf Variant und einen GTI. Letzterer bekommt ebenfalls eine neue Frontschürze. Größere Lufteinlässe außen lassen ihn aggressiver wirken. Am Heck verändert er sich offenbar kaum.

E-Golf mit mehr Reichweite und 1,5-Liter-Turbobenziner

Unter dem Golf-Blech steckt bald modernere Technik. Einen 1,0-Liter-Dreizylinder gibt es bereits in der Motorenpalette. Er übernimmt langfristig die Aufgaben der kleinen Vierzylinder. Ein 1,5-Liter-Turbobenziner ersetzt zum Facelift die 1,4-Liter-Benziner. VW wird ihn in zwei Leistungsstufen anbieten: Als Spritspar-Modell mit 130 PS und in einer stärkeren 150-PS-Version. Wie der neue Motor fährt, lest Ihr hier.

Der E-Golf legt zum Facelift 20 Kilogramm zu. Die Leistung seines Elektromotors steigt auf 100 kW (136 PS), der Akku bekommt eine Kapazität von 35,8 Kilowattstunden. VW hat bereits eine NEFZ-Reichweite von 300 Kilometern angekündigt.

Zudem erwarten wir im Golf 7 ein überarbeitetes Infotainmentsystem mit größerem Bildschirm und Gestensteuerung sowie ein digitales Kombiinstrument. Offizielle Bilder gibt es voraussichtlich im späten Herbst oder frühen Winter 2016. Die Markteinführung folgt kurz darauf.

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