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ADAC: Zahl der Verkehrstoten steigt leicht - Schätzung: 3.380 Verkehrstote im Jahr 2014

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Im Jahr 2014 sind auf deutschen Straßen wohl 3.380 Menschen gestorben, schätzt der ADAC. Das seien rund 40 mehr als ein Jahr zuvor.

2014 hat es wenig Schnee gegeben - aus diesem Grund waren mehr Motorrad- und Radfahrer unterwegs 2014 hat es wenig Schnee gegeben - aus diesem Grund waren mehr Motorrad- und Radfahrer unterwegs Quelle: picture alliance / dpa

München - Die Zahl der Verkehrstoten ist im zu Ende gehenden Jahr nach einer Schätzung des ADAC leicht gestiegen. 2014 starben demnach 3.380 Menschen im Straßenverkehr. Das seien etwa 40 mehr als im Vorjahr. Zuletzt waren die Zahlen der Verkehrstoten Jahr für Jahr zurückgegangen, 2013 hatte die Zahl einen Tiefststand erreicht.

Das Statistische Bundesamt zählte laut ADAC im ersten Halbjahr 32,4 Prozent mehr getötete Radfahrer sowie 36,7 Prozent mehr tödlich verunglückte Motorradfahrer. Der ADAC sieht den Grund dafür in den praktisch schneefreien Straßen im Winter und Frühling. Die Zahl der Toten stieg entsprechend in der ersten Jahreshälfte um 8,2 Prozent. In der zweiten Hälfte gab es den Angaben zufolge hingegen sogar starke Rückgänge.

Der neuerliche leichte Anstieg zeige, dass weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit notwendig seien, sagt der ADAC. Verkehrserziehungsprogramme könnten das Bewusstsein für die Gefahren stärken, und auch Maßnahmen im Straßenbau könnten zur Verbesserung beitragen.

Darüber hinaus könne jeder Einzelne einen Beitrag leisten. So sei etwa jeder fünfte getötete Pkw-Insasse nicht vorschriftsmäßig angeschnallt gewesen. Radfahrer und Fußgänger sollten in der dunklen Jahreszeit reflektierende Materialien an Rad und Kleidung tragen.

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