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Unfall: LaFerrari in Shanghai gecrasht - Regen 1, LaFerrari 0

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Ein LaFerrari hat 963 PS, Heckantrieb und ist eines der schnellsten Autos der Welt. Zu schnell für eine Spritztour im Regen, wie ein chinesischer Milliardär herausfand.

Ein Wrack: Der LaFerrari nach dem Unfall in Shanghai Ein Wrack: Der LaFerrari nach dem Unfall in Shanghai Quelle: Wrecked Exotics via Facebook

Shanghai/China – Wenn ein junger Mensch ein teures Auto zu Schrott fährt, dann reagiert das Internet mit Schadenfreude. Besonders, wenn der arme Kerl ein dickes Bankkonto hat: Vor zwei Tagen veröffentlichte die Facebookseite „Wrecked Exotics“ Fotos von einem jungen, reichen Asiaten mit neongelben Schuhen, der im Wrack seines Ferrari LaFerrari sitzt. Die Kommentare schwanken zwischen Beleidigung, Rassismus und Häme. Mitleid hat niemand.

Offenbar hat der Fahrer auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen 963-PS-Renner verloren. Laut Berichten der Nachrichtenagentur „Ejinsight“ handelt es sich bei dem Bruchpiloten um den 27-jährigen Milliardär Qin Fen, den Vorsitzenden der Shanghai Feiron Investment Corporation. Er besitze neben dem LaFerrari noch einen McLaren P1 und einen Koenigsegg. An den Kosten wird die Reparatur also nicht scheitern.

Trotzdem werden einige Autofans beim Anblick der Bilder Schmerzen erleiden. Am linken Hinterrad ist mindestens ein Lenker gebrochen, Front, Heck und die linke Flanke sind beschädigt. Trotzdem lohnt der Wiederaufbau: Ferrari baut den LaFerrari nur 499 Mal und verkauft ihn ausschließlich an ausgewählte Kunden, die bereits die Vorgänger besitzen. Einen Ersatz wird demnach nicht einmal ein chinesischer Milliardär kaufen können.

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