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Borgward ist zufrieden mit Verkaufsstart und Nachfrage - Neustart in China

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Der in China neugestartete Autohersteller Borgward ist mit den ersten Zahlen zufrieden. Bis Ende 2016 soll sich die Zahl der Händler erhöhen und eine Entscheidung über einen Produktionsstandort in Deutschland fallen.

Das Borgward-SUV BX7 TS auf der IAA 2015 in Frankfurt am Main Das Borgward-SUV BX7 TS auf der IAA 2015 in Frankfurt am Main Quelle: dpa/picture alliance

Stuttgart - Borgward zählte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands. 1961 ging die Firma dann Pleite. Im vergangenen Jahr gab der Autobauer seinen Neustart bekannt. Gebaut werden die mittelgroßen Geländewagen in China. Hinter dem Projekt steht als Geldgeber auch der chinesische Lastwagenbauer Foton.

Mit dem Verkaufsstart in China ist Borgward zufrieden. "Uns liegen bereits mehr als 10.000 Bestellungen vor, über 4.000 Autos wurden an Kunden ausgeliefert", sagte ein Firmensprecher dem Branchenblatt "Automobilwoche" (Montag). Die Zahl seiner in China niedergelassenen Händler wolle Borgward bis zum Ende dieses Jahres von aktuell 60 auf dann 100 steigern.

Noch 2016 soll eine Entscheidung über einen möglichen Produktionsstandort in Deutschland fallen. Der einst in Bremen gegründete Konzern hat heute seinen Hauptsitz in Stuttgart.

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Quelle: dpa

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