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Neumann: Opel-Sanierung ist noch ein langer Weg - Neumann will Zweiter werden

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Die Sanierung der GM-Tochter Opel ist längst nicht abgeschlossen. Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2022 will Opel zweitgrößter Autohersteller Europas werden.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann auf der IAA 2013 Opel-Chef Karl-Thomas Neumann auf der IAA 2013 Quelle: dpa/Picture Alliance

Rüsselsheim - Der Autobauer Opel hat bei der Sanierung aus Sicht von Vorstandschef Karl-Thomas Neumann das meiste noch vor sich. "Wäre der Sanierungskurs ein Marathon, wir befänden uns bei Kilometer 10", sagte der Opel-Chef der "Bild"-Zeitung (Montag).

Opel wolle vom anziehenden Automarkt profitieren und im laufenden Jahr Marktanteile hinzugewinnen. Gleichzeitig belaste aber das Aus der Autofertigung in Bochum zum Jahresende die Bilanz. "Das Jahr wird sportlich", betonte Neumann. Er halte aber an dem Ziel fest, 2016 wieder Gewinne einzufahren.

Neumann will den Turnaround: Opels Marktanteile entwickeln sich seit 25 Jahren negativ Neumann will den Turnaround: Opels Marktanteile entwickeln sich seit 25 Jahren negativ Quelle: MOTOR-TALK Aktuell werde die GM-Tochter, die seit Jahren in den roten Zahlen steckt, auf Wachstum und Rendite getrimmt. Ziel des Zehn-Jahres-Plans "Drive Opel 2022" sei es, nach Volkswagen der zweitgrößte Autohersteller in Europa zu werden.

2013 war Opel mit einer Million verkaufter Fahrzeuge die Nummer 3 unter den Marken - hinter VW und Ford. Auf Konzern-Ebene dürften VW und PSA auf Sicht nicht einholbar sein.

Helfen soll dabei die Image-Kampagne "Umparken im Kopf". Opel müsse noch jede Menge Vorurteile abbauen, sagte Neumann. In eine andere Kerbe will er nicht schlagen: Opel wird seine "Gelben Engel" nicht zurück an den ADAC schicken.

Update: Der Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sprach exklusiv mit MOTOR-TALK. Lest hier Teil 1 und Teil 2 des Interviews.

Quelle: dpa

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