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Opel Mokka X 2016: Facelift-SUV von Opel - Mehr Astra im Mokka

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Mokka X – X wie Xylophon, Xanthippe? Nein. Mit einem „X“ kennzeichnet Opel künftig seine SUV und Crossover. Der geliftete Mokka übernimmt technisch vieles vom Astra.

Heißt bald nicht mehr Mokka: Opel Mokka X lautet ab dem Facelift der offizielle Handelsname dieses erfolgreichen SUV Heißt bald nicht mehr Mokka: Opel Mokka X lautet ab dem Facelift der offizielle Handelsname dieses erfolgreichen SUV Quelle: Opel

Rüsselsheim - War es ursprünglich BMW (X5) oder doch George Lucas (X-Wing)? Jedenfalls entstand irgendwann in Marketingkreisen die Idee, dass der Buchstabe X männlich und markant wirke. Dem Zauber der zwei schiefen Linien kann sich auch Opel nicht länger entziehen: Der Opel Mokka heißt deshalb ab diesem Facelift Opel Mokka X.

„Durch den Namenszusatz X unterstreicht Opel künftig sowohl die Optik als auch die Funktion von SUV- und Crossover-Modellen“, lässt uns der Hersteller dazu wissen. Auch künftige SUV-Modelle der Rüsselsheimer bekommen folgerichtig das "X".

Zum neuen Buchstaben gehört beim gelifteten Mokka ein neues Gesicht. Motorhaube, Frontverkleidung, Kühlergrill und Scheinwerfer sind neu und wirken anders. Ob weicher oder härter, darüber streiten sich die Geister. Die adaptive LED-Lichtanlage ersetzt das bisherige Bi-Xenon-System. Sie ähnelt derjenigen im neuen Astra und bietet laut Opel neun unterschiedliche Lichtfunktionen wie Stadtlicht, Landstraßenlicht, Kurven- und Abbiegelicht.

Neuer 150-PS-Benziner

Zum Vergleich der bisherige Opel Mokka: Beim Facelift setzt Opel auf ein komplett neues Gesicht sowie einen umfassend überarbeiteten Innenraum Zum Vergleich der bisherige Opel Mokka: Beim Facelift setzt Opel auf ein komplett neues Gesicht sowie einen umfassend überarbeiteten Innenraum Quelle: Opel

Im Mokka mit X-Cockpit übernimmt Opel vom Astra das aufgeräumte Armaturenbrett samt besserer Materialien. Integrierbar sind zwei verschiedene Ausführungen des Infotainment-Systems „Intellilink“ mit Touchscreens von sieben oder acht Zoll Größe. Darauf läuft künftig Apple Carplay, sowie gegen Aufpreis Opels Konnektivitäts-Dienst Onstar.

Den neuen 1,6-Liter-Diesel baut Opel schon seit einigen Monaten im Mokka ein. Zum Facelift kommt auf Benzinerseite der neue 1,4-Liter-Turbo mit 150 PS hinzu, der ebenfalls bereits im Astra angeboten wird. Der Direkteinspritzer ersetzt nicht den bisherigen Turbobenziner mit 1,4 Litern Hubraum, und wird vorerst ausschließlich mit Automatikgetriebe und Allradantrieb angeboten. Der Normverbrauch liegt mit diesen verbrauchsfördernden Zugaben bei 6,6 Liter auf 100 Kilometer.

Opel zeigt den Mokka X erstmals auf dem Genfer Salon Anfang März 2016, der ersten wichtigen europäischen Automesse des Jahres. Die Markteinführung des überarbeiteten Mini-SUV findet vorausssichtlich im Spätsommer statt.

Avatar von Björn Tolksdorf (bjoernmg)
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