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Kia Sportage Facelift (2018): Neue Diesel und 48-Volt - Kia macht den Sportage sauberer

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Kia bringt im 3. Quartal 2018 den gelifteten Sportage auf den Markt. Das Kompakt-SUV bekommt frische Technik, leichte Optik-Retuschen und neue Motoren mit Euro 6d-Temp.

Kia überarbeitet den Sportage für 2018. Frontschürze, Scheinwerfer rund Nebelleuchten wurden geändert Kia überarbeitet den Sportage für 2018. Frontschürze, Scheinwerfer rund Nebelleuchten wurden geändert Quelle: Kia

Frankfurt - Kia macht beim Sportage sauber: Das kompakte SUV bekommt im dritten Quartal dieses Jahres ein Technik-Update und damit eine Motorenpalette, die durchweg die Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllt. Neben einem neuen Diesel-Mildhybrid mit 48-Volt-Bordnetz, gibt es einen neuen kleinen Diesel.

Den bisherigen 1.7 CRDi mit 115 und 141 PS ersetzt ein 1.6 CRDi mit 115 oder 136 PS. Der stärkere Motor ist mit Allradantrieb und Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Den alten 1.7 CRDi gab es nur mit Frontantrieb. Alle Diesel bekommen einen SCR-Speicherkat mit Harnstoffeinspritzung.

Den großen 2.0 CRDi nennt Kia künftig "EcoDynamics+" und kombiniert ihn mit einem Riemenstartergenerator fürs An- und Abschalten des Diesels auch während während der Fahrt und für die Rekuperation. Er mobilisiert bei Bedarf 12 kW (16 PS) elektrische Leistung, um den Verbrenner zu unterstützen. Die genauen technischen Daten nennt Kia noch nicht. Basierend auf dem aktuellen 2.0 CRDi ohne 48-Volt-Technik wären knapp 200 PS Gesamtleistung denkbar. Später soll ein Mild-Hybrid auf Benziner-Basis folgen.

Optional bietet Kia ein 8 Zoll großes Infotainmentsystem an, das bündig zwischen den Lüftungsdüsen eingelassen wird. Das Lenkrad ist ebenfalls neu Optional bietet Kia ein 8 Zoll großes Infotainmentsystem an, das bündig zwischen den Lüftungsdüsen eingelassen wird. Das Lenkrad ist ebenfalls neu Quelle: Kia

Neue Eiswürfel für den Kia Sportage 2018

Äußerlich überarbeitet Kia zum Facelift Front- und Heckschürze sowie Scheinwerfer und Rückleuchten. Die bisherigen LED-Nebelleuchten im Eiswürfel-Look änderten die Designer ebenfalls. Künftig stehen neue Leichtmetallräder mit 16 bis 19 Zoll sowie fünf neue Außenlackierungen zur Wahl. Bei der Ausstattungsvariante GT Line wurden das Design von Kühlergrill, Unterfahrschutz und Seitenschweller überarbeitet.

Den Kühlergrill der Ausstattung GT Line lackiert Kia in Hochglanzschwarz, den Unterfahrschutze in Schwarz und Silber, Seitenschweller und Heckklappe bekommen Anbauteile in „Dark Chrome“. Außerdem gibt es zwei neue zweifarbige Lederbezüge. Alle Sportage-Versionen erhalten ein neues Lenkrad und ein neu gestaltetes Kombiinstrument.

Zusätzlich führen die Koreaner für die SUV-Baureihe neue Assistenzsysteme wie Abstandstempomat mit Stop-&-go-Funktion und Müdigkeitswarner ein. Das Einparken erleichtert künftig ein Surround-View-Kamerasystem. Kunden können zudem zwischen zwei Display-Größen für das Infotainment-System wählen: Neben einer 7-Zoll-Version ist ein neuer, rahmenloser 8-Zoll-Touchscreen verfügbar. Preise für die Facelift-Variante nennt Kia noch nicht. Derzeit kostet der Sportage mindestens 19.990 Euro.

Quelle: Mit Material von sp-x

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