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Rückruf für 410.000 Jeep und Dodge: Auch deutsche Fahrzeuge betroffen - Im Grand Cherokee können Airbags ohne Grund auslösen

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Fiat-Chrysler muss wieder eine große Anzahl von Autos zurückrufen. Bei 410.000 Fahrzeugen der Marken Jeep und Dodge können Seiten- und Sitzairbags grundlos auslösen.

Weltweit müssen 227.707 Jeep Cherokee in die Werkstatt, davon 1.874 in Deutschland Weltweit müssen 227.707 Jeep Cherokee in die Werkstatt, davon 1.874 in Deutschland Quelle: Chrysler

Würzburg – Wie die Fach-Website „kfz-betrieb“ berichtet, beordert Fiat-Chrysler in zwei Rückrufaktionen 410.000 Autos in die Werkstätten. Mindestens 4.763 Fahrzuge seien in Deutschland betroffen.

Von der ersten Aktion sind weltweit 227.707 Cherokee betroffen, davon 1.874 in Deutschland. Bei den Modellen aus dem Bauzeitraum zwischen 27. Februar 2013 und 19. November 2014 können Seiten- und/oder Sitzairbags unerwartet auslösen.

Der Grund: Bei Geländefahrten können die Fahrzeuge Neigungswinkel erreichen, die die Kalibrierungswerte eines Steuergeräts überschreiten. Das Auto berechnet Gefahr, wo keine ist, die Airbags lösen aus. Das Update des entsprechenden Teils dauere nur 20 Minuten.

Die zweite Aktion betreffe in Deutschland mindestens 2.889 Grand Cherokee und eine unbekannte Anzahl grau importierter Dodge Durango. Das Steuergerät für das Insassen-Rückhaltesystem muss getauscht werden, weil es aufgrund eines Kurzschlusses versehentlich deaktiviert werden könnte.

Der Tausch dauert knapp 50 Minuten. Laut einem FCA-Sprecher laufen beide Aktionen bereits seit April, viele Fahrzeuge seien bereits in den Werkstätten gewesen.

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