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VW & IBM: Supercomputer "Watson" soll passende Werbung finden - IBM und VW entwickeln Mobilitätsdienste fürs Auto

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Fünf Jahre soll die Partnerschaft zwischen VW und IBM dauern. Es geht um personalisierte Dienstleistungen für Autofahrer und IBMs Supercomputer "Watson".

Die Highlight Towers in München ist IBMs weltweite Zentrale für den Geschäftsbereich "Watson IoT" (Internet of Things) Die Highlight Towers in München ist IBMs weltweite Zentrale für den Geschäftsbereich "Watson IoT" (Internet of Things) Quelle: Picture Alliance

Wolfsburg/Berlin - Der Volkswagen-Konzern und der US-Technologiekonzern IBM wollen gemeinsam personalisierte Dienstleistungen für Autofahrer entwickeln. Damit wollen die Unternehmen den Trend der zunehmenden Vernetzung zwischen Fahrern und Autos vorantreiben, wie VW-Markenvertriebschef Jürgen Stackmann am Dienstag sagte.

Im Rahmen der auf fünf Jahre ausgelegten Partnerschaft soll der IBM-Supercomputer Watson künstliche Intelligenz in digitale Mobilitätsdienste bringen und die Entwicklung beschleunigen. Die Wolfsburger bauen für solche Dienste im Auto derzeit das Software-Ökosystem Volkswagen We.

Erstes konkretes Produkt der Kooperation von VW und IBM soll ein Programm sein, das dem Fahrer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zum Beispiel Werbung für Tankstellen, Hotels oder Restaurants einspielt. Dafür soll die Watson-Technik die Gewohnheiten des Autofahrers mit dessen Einverständnis analysieren und die Hinweise dann darauf abstimmen. Die Hinweise sollen von Fahrer nicht als Werbung oder Spam wahrgenommen werden.

Bei Volkswagen We sollen zudem Programme weiterer Anbieter integriert werden. Dazu gehört eine App, die Parkgebühren automatisch bezahlen kann. Die gibt es bisher für das Smartphone. Langfristig soll sie in die Fahrzeugelektrik integriert werden. Eine weitere Funktion ermöglicht Lieferdiensten den einmaligen Zugriff auf den Kofferraum. Ein Pilotprojekt mit zehn Autos startete gestern in Berlin.

In der Gläsernen Manufaktur in Dresden arbeitet VW mit Start-ups zusammen und prüft eine langfristige Kooperation. Dazu gehören zum Beispiel Parkplatz-Dienste und Transporter-Vermietungen.

Quelle: dpa

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