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Deutschland-Debüt für Etrusco auf dem Caravan-Salon - Hymers italienische Günstig-Marke kommt nach Deutschland

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Für den deutschen Markt war Hymers Einsteigermarke Etrusco ursprünglich nicht vorgesehen. Nun kommt sie doch zu uns. Mit italienischem Design zu günstigen Preisen.

Der Etrusco setzt Kurs auf den deutschen Markt Der Etrusco setzt Kurs auf den deutschen Markt Quelle: Etrusco

Düsseldorf - Viele sprechen von Billigmarken. Die Hersteller selbst bevorzugen den Begriff Einsteigermarke. Gemeint sind damit in diesem Fall Firmen, die besonders preisgünstige, aber qualitativ keineswegs minderwertige Reisemobile anbieten. Eine solche Marke gibt auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon gerade ihr Deutschlanddebüt: Etrusco ist ein Teil der Erwin-Hymer-Group und neben Carado und Sunlight bereits die dritte Einsteigermarke bei Europas größtem Reisemobil- und Caravanherstellern.

„Das hatten wir so eigentlich nicht geplant“, gibt Martin Brandt, der Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe aus Bad Waldsee zu. „Wir haben Etrusco speziell für die Märkte in Frankreich, Spanien und Italien entwickelt, weil viele Kunden dort die Modelle von Carado und Sunlight zu kühl und nordisch empfanden.“ Der Neuling, der sich auf italienisches Innen- und Außendesign sowie auf ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis fokussiert, sei aber dann so gut eingeschlagen, dass viele Anfragen von Händlern aus Deutschland und Skandinavien kamen. Das überzeugte den Mutterkonzern, Etrusco-Fahrzeuge zum Modelljahr 2018 auch hierzulande zu verkaufen.

In der Toskana produziert

Produziert werden die Reisemobile in der Toskana in der Nähe von Florenz bei der italienischen Hymer-Tochter Laika. Dort in San Casciano steht das neueste Hymer-Werk. Aus der Region erklärt sich auch der Markenname. Aus der Toskana stammen die Etrusker, ein angeblich sehr reisefreudiges antikes Volk. In Düsseldorf zeigt die Hymer-Group-Tochter ihr erstes voll integriertes Fahrzeug.

Der I7400i wird mit zwei Grundrissen angeboten, als Queensbett-Variante mit dem besonders in Südeuropa beliebten Doppelbett, das mittig im Heck platziert ist, oder mit den hierzulande am meisten gefragten Einzelbetten, die zudem eine besonders große Fahrrad-Heckgarage ermöglichen. Der identische Einstiegspreis für die beiden 7,43 Meter langen Wohnmobile liegt bei günstigen 56.000 Euro.

Seine Heimat hat der Etrusco in der Toskana Seine Heimat hat der Etrusco in der Toskana Quelle: Etrusco „Möglich macht das die Beschränkung auf wenige Varianten und die jeweiligen Bestseller-Grundrisse in den Zielmärkten“, erklärt Christian Striebel. So wird es nur ein helles Möbeldekor geben, bei dem nur die Klappen der Oberschränke Holzakzente setzen. Bei den Stoffbezügen gibt es immerhin die Auswahl zwischen zwei Alternativen, wobei die eher mit italienischem Design in Verbindung zu bringenden hellen Bezüge vor allem in den bereits belieferten Nachbarländern gefragt sind. Die nicht so empfindliche, dunklere Variante ist ein kleines Zugeständnis an den deutschen Geschmack.

Auch die fünf bisher schon jenseits deutscher Grenzen angebotenen Teilintegrierten erhalten in Düsseldorf noch einmal Zuwachs. Am unteren Ende der Modellpalette kommt der T5900 DB neu hinzu, der mit sechs Metern Länge und einem Doppelquerbett im Heck auch den Einstieg in die neue Marke darstellt.

Bei 40.799 Euro liegt die Untergrenze für das Fahrzeug, das wie sämtliche Etrusco-Modelle inklusive der neuen Integrierten auf dem Fiat Ducato mit dem 130 PS starken Turbodiesel aufbaut. Am oberen Ende wird die teilintegrierte Baureihe um den T7400 SB mit Einzelbetten ergänzt, der den gleichen Grundriss aufweist wie die neuen I-Modelle, mit 46.399 Euro aber deutlich preisgünstiger ist.

Quelle: SP-X

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