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Nissan Markenausblick: Micra, Qashqai, Juke, Leaf und Co - Huch, der Micra wird sexy

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Nissan will begehrenswerter werden. Das erfordert einen radikalen Design-Wechsel, und genau das hat die Marke vor. Los geht es Ende September mit dem neuen Micra.

Nissan Sway: Die in Genf vorgestellte Studie ist am endgültigen neuen Micra "nah dran", heisst es aus Konzernkreisen Nissan Sway: Die in Genf vorgestellte Studie ist am endgültigen neuen Micra "nah dran", heisst es aus Konzernkreisen Quelle: Nissan

Köln - Das beste Auto-Design aus Japan gibt es derzeit vermutlich bei Mazda. Konkurrent Nissan will das ändern. Der unscheinbare Micra wird dafür als erstes Modell komplett umgekrempelt: Richtung deutlich größer, schick und sportlich. Dafür könnte der Note entfallen. Beide Modelle würden zu dicht beieinanderliegen, heißt es intern. Gebaut wird der neue Micra nicht mehr Indien, sondern erstmals in Frankreich: bei Renault in Flins.

Das gleiche Chassis nutzt der 2018 (Debüt noch 2017) kommende Juke. Auch in zweiter Generation behält er einen extrovertierten Auftritt und soll polarisieren. Nissan fuhr bislang nicht schlecht damit. Der Juke verkaufte sich allein in Europa über 700.000 Mal (weltweit 1,2 Millionen).

2014 kam das Facelift des Nissan Juke auf den Markt. Im kommenden Jahr soll die nächste Generation vorgestellt werden 2014 kam das Facelift des Nissan Juke auf den Markt. Im kommenden Jahr soll die nächste Generation vorgestellt werden Quelle: Nissan Der Bestseller Qashqai erhält 2017 ein Facelift, ebenso wie der größte Nissan in Westeuropa, der X-Trail. Beide Modelle können dann optional mit dem teilautonomen Assistenzsystem Pro Pilot ausgestattet werden. Für den X-Trail ist zudem ein neuer Dieselmotor in Vorbereitung. Der 2,0-Liter-Vierzylinder stammt von Renault und leistet 170 PS. Vielen Kunden ist der kleine 1.6 dCi mit 130 PS zu schwach.

Klicks, Leaf - und ein Elektro-SUV?

In Rio de Janeiro hat Nissan kürzlich den Klicks eingeführt, ein Kompakt-SUV, das mit 4,30 m exakt zwischen Juke und Qashqai rangiert und auch in Europa durchaus passen würde. Noch hat Nissan kein grünes Licht gegeben, was sich jederzeit ändern kann.

Für 2018 steht die zweite Generation des Nissan Leaf auf dem Plan. Angeblich soll das Elektroauto optisch deutlich gefälliger werden. Klar, dass der Leaf von der fortschreitenden Batterietechnologie profitieren wird. Im Gespräch sind Kapazitäten von 40 und später bis zu 60 kWh. Und damit Reichweiten, die deutlich über den heutigen liegen.

Nissan setzt eher auf reine Batterie-Fahrzeuge als auf Hybride oder Plug-in-Hybride. Dass es nicht bei den E-Modellen Leaf und e-NV200 bleibt, darauf deutet zum Beispiel der BladeGlider hin, mit dem Nissan den Öko-Sportwagen neu definieren will. Die Strategen in der japanischen Konzernzentrale wollen angeblich schon bald die Kernkompetenzen der Marke miteinander verschmelzen: Elektromobilität und Crossover. Solch ein Modell könnte durchaus 2019 auf der Straße sein.

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Quelle: SP-X (Michael Specht)

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