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BSR präsentiert Greenpeace Rechnung für Protestaktion - Greenpeace soll für Farbaktion an Siegessäule zahlen

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Greenpeace hatte 3.500 Liter gelbe Farbe am Kreisverkehr um die Siegessäule verteilt. Jetzt soll die Umweltorganisation für die Säuberung zahlen.

Am Montag hatten Greenpeace-Aktivisten den Großen Stern in Berlin mit gelber Farbe markiert. Die Stadtreinigung will die Kosten für die Säuberung in Rechnung stellen Am Montag hatten Greenpeace-Aktivisten den Großen Stern in Berlin mit gelber Farbe markiert. Die Stadtreinigung will die Kosten für die Säuberung in Rechnung stellen Quelle: dpa/picture-alliance

Berlin - Auf die Umweltschutzorganisation Greenpeace kommt nach dem gelben Einfärben des Kreisverkehrs um die Berliner Siegessäule eine dicke Rechnung zu. Das ergibt sich aus dem Aufwand, den die Berliner Stadtreinigung BSR am Dienstag zur Beseitigung der Farbe hatte. Zwar stehe die genaue Höhe der Reinigungskosten noch nicht fest, sagte BSR-Sprecher Sebastian Harnisch am Mittwoch. Klar sei aber: "Wir werden die Kosten dem Verursacher in Rechnung stellen."

Die Greenpeace-Aktivisten hatten auf dem mehrspurigen Kreisverkehr mit fünf Ausfahrten 3.500 Liter gelbe Farbe verteilt. Aus der Luft sollte so das Bild einer Sonne zu sehen sein - als "strahlendes Symbol für die Energiewende". Grund für die Protestaktion war das erste Treffen der Kohlekommission der Bundesregierung am Dienstag.

Die BSR war danach stundenlang zunächst mit drei Spülwagen und fünf Kehrmaschinen im einsatz. Im Laufe des Tages wurde die Zahl der Kehrmaschinen auf acht aufgestockt. Die Mitarbeiter fuhren laut einem Sprecher mehrere Durchgänge, um die Farbe zu entfernen.

Quelle: dpa

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